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Beiträge von Emmytroll

    Danke @Joco und Co
    Balou wird immer auf den Teppich im Wohnzimmer geschickt, weil sein Platz im ersten OG im Schlafzimmer ist. Er bellt dann aber von da aus weiter.
    Wegen den Kindern, die ja vielleicht auch mal zu Besuch kommen, meinte ich auch eher, dass ich nicht weiß, wie ich dann denen erklären soll, dass er kein Schmusehund ist. Ich meine, er hat noch nie geschnappt, aber ich habe das Gefühl, dass er oft kurz davor ist. Schwierig...


    Unsere Emily würde jedem Kind - außer unseren eigenen - ausweichen, wenn es geht. Angefasst werden mag sie nicht von Kindern. Wenn sie keinen Spielraum zum Ausweichen hat, verbellt sie und schnappt weg.


    Das heißt ganz klare Regeln für Frau Hund und Besuchskinder!


    Bei Besuch von mehreren Kindern, wenn es auch mal unübersichtlich werden könnte, geht Emily ins Schlafzimmer, Türe zu, Ende. Dann ist sie eben mal ein paar Stunden nicht dabei.


    Einzelne Kinder konnten wir schon schön füttern :-)

    Eins habe ich noch vergessen: mit Welpe wäre ich vermutlich durchgedreht. Unser Hund war ja "nur" ein Asi-Jungspund, dafür aber natürlich stubenrein, konnte auch schon alleine bleiben, ging ordentlich an der Leine, kannte die gängigen Kommandos, war abrufbar etc. Das alles mit Baby von Grund auf einem Welpen beizubringen ist nochmal eine andere Hausnummer!
    Und: mitunter habe ich die langen Abenteuerrunden mit Frau Hund erst sehr spät abends drehen können, wenn mein Mann nach der Spätschicht da war. Hart, sehr hart, vor allem...wenn man nur eins will: schlafen, weil das Baby alle drei Stunden aufwacht und brüllt.

    Bei uns war es so: Hund kam und war knapp 1,5 Jahre als Kind 1 geboren wurde und mitten in der schicksten Prollphase *hüstel*...sie ist übrigens ein Schäferhund-Mischling und nicht klein. Mit Tragetuch bzw Kinderwagen war ich eben vorsichtiger und achtsamer, bin ggf mal weiter rausgefahren, wo nicht so viele Feinde unterwegs waren. ;-)


    Ich habe acht Wochen nach der Geburt wieder angefangen zu arbeiten (Baby konnte mit), mein Mann arbeitete Schicht.


    Nach sieben Monaten wurde ich wieder schwanger. Hund 2 (nur Pflege auf Grund Trennung von Freunden, Rotti-Mix) kam gegen Ende der Schwangerschaft zu uns, zog aber vor der Geburt wieder aus, da die Verhältnisse sich geordnet hatten.


    Kind 1 war 17 Monate, als Kind 2 geboren wurde - ich habe auch mit Kind 2 so schnell wieder gearbeitet.


    Ja, es war stressig und nein, wir hatten keinerlei Hilfe mit den Hunden durch Familie o.ä. (wohl aber natürlich einen Notanker für den worst case, den man ja aber immer braucht).


    Für mich bleibt unterm Strich: an mir ist fast alles hängen geblieben und ich war oft fertig. Richtig fertig! Am Ende...


    ...das muss man schon SEHR und aus tiefstem Herzen wollen!


    Ich vermisse diese Regenspaziergänge mit Baby / Kleinkind und Hund nach der Arbeit wahrlich nicht. Oder wenn Du gerade im Winter alle angezogen hast, Baby lädt dann nochmal die Windel voll, die natürlich nicht hält und Du musst Baby wieder komplett umziehen. Macht nix, wenn Du fertig bist, kriegt es sicher Hunger. Egal, zieht Frau sich eben auch wieder aus, stillt (und schwitzt mittlerweile wie bekloppt, da es im Haus trotz Winter keine Minusgrade hat) kurz und schon kann es ja losgehen. Dass das Baby Dich dann unterwegs vollkotzt und Frau Hund Deine Unaufmerksamkeit nutzt, um einen leckeren Haufen Jogger-Schei*** zu fressen, sind da eher unbedeutende Nebenschauplätze...


    ...richtig komisch wird es eigentlich erst, wenn Baby krank ist...oder Mama...und der Hund dazu noch Durchfall hat...


    Es hängt schon sehr, sehr, sehr von der eigenen Belastbarkeit, von Toleranz, guten Nerven, positiver Einstellung und Co ab.


    Für mich war den Hund abgeben NIE auch nur eine Sekunde eine Idee. Ich bin aber auch fünf Tage nach der Geburt frisch zusammengeflickt seelig mit Kind und Hund durchs Feld gekrochen.


    Empfehlen kann ich das also niemandem. Geplant hätte ich das mit Baby so nicht! Der Hund war halt schon da und so haben wir es angenommen, wie es kam.


    Achja und da war ja auch noch das Pferd...aber das ist ja ein anderes Thema...


    Heute sind die Kids 4 und 5 Jahre, wir haben zwei Hunde und viele Vermittlungshunde zwischendurch zur Pflege hier gehabt. Und es wird immer leichter, je älter die Kinder sind. Ganz klar. Jetzt sind Regenspaziergänge nämlich cool - die Kinder können sich selber anziehen, gehen vorher auf Toilette und springen fröhlich in Pfützen rum.


    Fazit: ich würde abwarten, bis das Baby da ist!

    Ich erwähnte ja schon, dass ich lange nicht hier war...still gelesen habe ich immer und bin auch so um den Thread "rumgeeiert"...


    Mit Adoption von Omi Vroni vor einem Jahr wurde es dann irgendwie konkreter und nun bin ich hier. Omi ist irgendwas zwischen 11 und ...? (wie man das bei einem Straßenhund eben so bestimmen kann).


    Nach einer großen OP im Januar diesen Jahres (Entfernung der Milchleisten wg. Krebs, Kastration, Leistenbruch, Zahnsanierung) läuft das kleine Döppchen wieder wie eine Nähmaschine. Hin und wieder macht ihr das Herz zu schaffen, hier ist sie aber medikamentös eingestellt.


    Der Darm hat offensichtlich durch das Leben auf der Straße sehr gelitten und das Alter gibt sein Übriges dazu. Trotz Darmsanierung und Co wird dies wohl ihr Schwachpunkt bleiben, was dazu führt, dass wir sehr achtsam füttern müssen. Und sehr achtsam spazieren gehen, da sie wirklich jeden Sch*** versucht zu fressen... :mute:


    Ich denke, hier sind wir ganz gut aufgehoben und werden bestimmt immer wieder mal auftauchen...

    Wir haben immer mal wieder wechselnde Pflegehunde (verschiedenen Alters) hier und jeder hat bisher mit Konsequenz sehr schnell gelernt, das toben im Haus nicht erwünscht ist. Abbruchsignal konditionieren, Kommando "auf Deinen Platz" festigen, getobt wird draußen.
    Bisher hatten wir nur einen Kandidaten, dem Ruhe halten sehr schwer fiel. Das Anspielen unserer Hündin schien da dann zwischendurch auch eher das Kanalisieren von Stress zu sein. Er fuhr nur mit Hilfe seiner Box runter, die er als sicheren Ort empfand und wo ihn niemand störte und er nix und niemanden kontrollieren musste.

    Bei uns läuft das wie bei Ziggy - wenn die Große anschlägt, sage ich ihren Namen, sie reagiert, dann folgt ein "ist alles ok" von mir. Das Ganze total unaufgeregt und ruhig. Hat sich auch nach unserem Umzug im Mai bewährt - da hat sie natürlich viel mehr fremde Geräusche etc gehabt und dementsprechend mehr angeschlagen.

    Danke Euch erstmal!


    Ja, ich brauche jemanden, der sich hier bei uns die Situation vor Ort anschaut - im häuslichen Bereich mit den Kindern und unserem Hund etc. Hinfahren zu jemandem und nicht in Echtzeit auf einem fremden Platz zu stehen, hilft uns nicht bei der Einschätzung des Prinzen. Da muss jemand da schauen, wo es passiert und dann einschätzen / erarbeiten, wie man ihm das Leben leichter machen kann (und uns auch ;) ).

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