Nachbars Hündin nicht gut sozialisiert

  • Zitat

    Aber die Tatsache,... das wohl bemerkt ein 9 Monate alter Hund, wo man die Agression ggüber Hündinnen eingentlich noch abtrainieren kann um dem Hund auch ein Stressfreies Leben mit anderen Hunden bieten kann, z.B wenn man daran arbeitet,o.Ä

    Gut erkannt... und die Tatsache, wie es deine Nachbarin händelt, zeigt, dass sie
    durchaus die Situation einschätzen kann ;)

    Wobei... kannst du deinen Hund so gut einschätzen, dass nix passiert?!
    Susanne

  • Ich kann Deine Bedenken verstehen.

    Die Sozialisierungsphase ist definitiv vorbei mit 9 Monaten. Falls die Hündin wirklich GENERELL schlecht zu sprechen ist auf andere Hündinnen, wird man wohl nur mit geduldigem Training dagegen wirken können. Dazu müsste der Halter richtig mit dem Hund arbeiten wollen. Da ist nix mit bisschen Schnuffeln und gut.

    Aber NICHT SOZIALISIERT mit Hündinnen kann ich mir kaum vorstellen, hatte sie keine Mutter? Da wird wohl eher ein Erlebnis dahinter stecken und eben, da könnte man allenfalls dagegensteuern, zumal die Hündin noch jung ist. Kann man rausfinden, was genau passiert ist?

    Es bringt aber auch nix, dem Hund jeglichen Kontakt zu untersagen und sie „kurz zu nehmen“ – ausser natürlich, man will, dass das Verhalten so bestehen bleibt.
    Wie gebärdet sie sich denn an der Leine, wenn diese kurz genommen wird?

    Das mit Deinem Vorschlag „beschnuffeln“ verstehe ich nicht ganz. Du willst, dass sich die Hündinnen ANGELEINT so nah kommen? Finde ich nicht sinnvoll, die riechen sich doch auf viele Meter Distanz, die brauchen sich nicht zu beschnuffeln. Abgesehen davon; Ich habe eine verträgliche Hündin, aber an der Leine hat sie kein anderer Hund zu beschnuffeln. Gerade wenn diese Hündin Probleme mit anderen Hündinnen hat, mit der Leine könnte sie ja nicht mal ausweichen.

    Ich würde die Halter darauf ansprechen, ob es erwünscht ist, das Verhalten der Hündin in die richtige Richtung zu lenken. Falls ja, würde ich vorschlagen, dass die Halterin mit besagter Hündin einen/mehrere Spaziergang/gänge lang hinter euch herläuft (ALLE angeleint und NICHT im eigenen Territorium) und abwechslungsweise ihr hinter der Nachbarin mit Hund. Dies würde ich solange machen, bis sich die andere Hündin nicht mehr offensichtlich für Deine interessiert. Dann könnte man Freilauf wagen.

    Wie würde die Hündin denn agieren? Würde sie beissen? Ist das bekannt oder ist die Unverträglichkeit einfach über drei Ecken mitgeteilt worden?

    Falls sie beissen würde oder es nicht bekannt ist – Freilauf nur mit Mauli. Und nochmals: direkter Kontakt nur im Freilauf!

    Grundsätzlich wäre es ja schön für die Hündin, wenn sie lernen könnte, dass andere Hündinnen ihr nix wollen. Vor allem, da sie noch so jung ist.

    Falls die Halter keinen Kontakt wünschen, dann lass es. Sie wird ja dann wohl an der Leine geführt und ihr müsst keine Angst haben.

    Auf einige andere Antworten: Ich habe es nicht so verstanden, dass die TS unbedingt und aufdringlich Kontakt herstellen will. Würde in unser Haus ein anderer Hund einziehen, würde ich mir auch Gedanken machen und das Gespräch suchen. Hat ja nichts mit "ich rede in die Erziehung drein" und so zu tun. Man kann ja auch einfach mal unverbindlich nachfragen. Aber der Eingangspost ist auch nicht sehr ausführlich, somit weiss ich über die näheren Gegebenheiten nicht Bescheid.

    Und zum Territorialverhalten: Komm mal einer, der hier geschrieben hat hierher und versuche meinem Hund mal kurz das Verhalten abzugewöhnen. Bitte! & Danke! Erinnern wir und doch daran, dass unsere Viecher Individuen sind.

  • Zitat

    Und zum Territorialverhalten: Komm mal einer, der hier geschrieben hat hierher und versuche meinem Hund mal kurz das Verhalten abzugewöhnen. Bitte! & Danke! Erinnern wir und doch daran, dass unsere Viecher Individuen sind.



    Meinst du mich? :???:

    Wenn ja, keiner meiner Hunde haben irgendetwas zu verteidigen - weder mich, noch Leckerlis, noch das Streicheln anderer Hunde und schon garnicht meine Wohnung / Ferienhaus etc. und ja, man kann Hunden das Verhalten / Last abnehmen. ;) Trotzdem dürfen sie weiterhin Individuen bleiben.

    LG Sabine

  • Naja, das sozialisieren mit Hündinnen hat nichts mit der Mutterhündin zu tun. Aimee war früher best friend mit jedem, jetzt sucht sie sich die Hündinnen schon ein bisschen aus. Manche mag sie einfach nicht. Muss sie auch nicht. Wir mögen ja auch nicht jeden Menschen. Anleine, vorbei uns gut ist. Sie muss im Freilauf nicht mit jedem dicke sein, mir ist es wichtig dass sie an der Leine keine Zicken macht und auch gut in der Gruppe mitläuft, das macht sie, das reicht mir. Wenn sie also einen Hund nicht mag muss sie sich auch nicht mit ihm "auseinandersetzen".

    Das man Terretorialverhalten abgewöhnen kann, zumindest bei speziellen Rassen glaube ich ebenfalls.

  • Zu Windi09:

    Das mit Deinem Vorschlag „beschnuffeln“ verstehe ich nicht ganz. Du willst, dass sich die Hündinnen ANGELEINT so nah kommen? Finde ich nicht sinnvoll, die riechen sich doch auf viele Meter Distanz, die brauchen sich nicht zu beschnuffeln. Abgesehen davon; Ich habe eine verträgliche Hündin, aber an der Leine hat sie kein anderer Hund zu beschnuffeln. Gerade wenn diese Hündin Probleme mit anderen Hündinnen hat, mit der Leine könnte sie ja nicht mal ausweichen.
    -> dazu nein, ich meine das man sie ersteinmal in den garten zusammen lässt oder feld/wiese wo der platz gegeben ist das sie sich ggfalls ausweichen können.


    Aber NICHT SOZIALISIERT mit Hündinnen kann ich mir kaum vorstellen, hatte sie keine Mutter? Da wird wohl eher ein Erlebnis dahinter stecken und eben, da könnte man allenfalls dagegensteuern, zumal die Hündin noch jung ist. Kann man rausfinden, was genau passiert ist?
    Es bringt aber auch nix, dem Hund jeglichen Kontakt zu untersagen und sie „kurz zu nehmen“ – ausser natürlich, man will, dass das Verhalten so bestehen bleibt.
    Wie gebärdet sie sich denn an der Leine, wenn diese kurz genommen wird?

    ->Also was ich weiß , allerdings auch über 3 Ecken um es so auszudrücken, das die Mixhündin mit einem rüden aufgewachsen ist, eiversüchtig ist, und sich mit Hündinnen nicht gut versteht.
    Inwie fern sich das äußert warum sie sich nicht mit jeder Hündin versteht kann ich nichts zu sagen, also ich weiß nicht ob da mal etwas vorgefallen ist oder nicht.
    Was ich selber vom Herrchen von der Mixhündin weiß ist das wenn sie eine Hündin kennengelernt hat es wohl nicht ausartet, das hat der gesagt. Ich weiß aber auch nicht wie weit die das einschätzen können, denn die haben den Hund erst ca. 1 Woche...
    und wie gesagt das die Hündin sich mit anderen Hündinnen nicht so versteht habe ich von jmd anderes gesagt bekommen....
    Also einmal habe ich mitbekommen , als wir uns begegnet sind (mein hund angeleint) die Mixhündin kurz genommen am Geschirr , dass die Mixhündin geguckt hat und jetzt keine Anstalten gemacht hat wie geknurrt oder in die leine gegagen und sofort meinen hund zerfleischen wollte oder oder oder. Also sie hat nur geguckt...


    Ich würde die Halter darauf ansprechen, ob es erwünscht ist, das Verhalten der Hündin in die richtige Richtung zu lenken. Falls ja, würde ich vorschlagen, dass die Halterin mit besagter Hündin einen/mehrere Spaziergang/gänge lang hinter euch herläuft (ALLE angeleint und NICHT im eigenen Territorium) und abwechslungsweise ihr hinter der Nachbarin mit Hund. Dies würde ich solange machen, bis sich die andere Hündin nicht mehr offensichtlich für Deine interessiert. Dann könnte man Freilauf wagen.

    -> dazu: ich glaube herrchen und frauchen sind sich da beide nicht einig, denn frauchen untersagt alles, also schnüffeln drauf zu gehen und und und
    Und herrchen ist meiner meinung also das man sie zusammenführen sollte und mal schauen sollte, dazu muss ich halt schon sagen , das habe ich auch schon 1x hier iwo geschrieben, dass beide sich schon einmal beschnuffeln durften auf der wiese , meine hündin schwanzwedelnd schnuffeln wollte und die mixhündin mit erstarrter rute und bürste auf dem rücken 1x geknurrt und geschnuffelt hat, weiter aber nichts war.
    Bei der 2ten kuzen begegnung hat die mixhündin schon anderes reagiert, sie hat leicht ganz kurz ebenfalls mit der rute gewedelt ....
    also meine schlussfolgerung dass das ausbaufähig wäre wenn man dran bleibt.

    VLG

  • Haben deine Nachbarn dich in irgendeiner Weise um dein Engagement gebeten? Nein? Dann würde ich mich geflissentlich aus dem Leben anderer raushalten. Wie der einzelne seinen Hund erzieht und mit wem er Kontakte zuläßt und mit wem nicht geht einen erstmal nix an. Sprich sie haben dir klar gesagt, dass sie das nicht möchten, also würde ich das respektieren.

    Ansonsten würde ich an den eigenen Problemen arbeiten, denn wenn dein Hund Probleme hat einen anderen Hund in dem Gemeinschaftsgarten zu respektieren, wenn er ihn nicht beschnüffelt hat, dann mußt du selber schauen, dass du das in den Griff bekommst, denn es ist ja nicht sein Territorium ;) .

    Ich kenne es so, dass man sich im Zweifelsfall abspricht, wenn sich Hunde nicht vertragen, dann geht man sich halt aus dem Weg.

    Anderes fremdartiges Beispiel: In dem Haus wo wir vorher wohnten, war eine Frau die hatte Panik vor Hunden. Ich habe ihr nun nicht aufgedrängt meinen Hund regelmäßig zu streicheln, zu sehen, dass er ja ganz lieb ist und so ihre Angst abzulegen ;) ich habe es vielmehr respektiert und bin zur Seite gegangen, wenn sie kam und habe ihr großzügigen Platz zum vorbeigehen gegeben.

    Die persönliche Ideale kann man nicht einfach so auf andere Menschen projizieren.

  • was mich jetzt etwas wundert, ist dass sich der Großteil der Beiträge vor allem damit befasst, den eigenen Ärger über die unglaubliche Bevormundung deiner Nachbarin auszudrücken.
    Natürlich, wenn deine Nachbarin das nicht will, dann ist das Thema damit erledigt, und fertig.

    Wenn ein Hund von einem andren Hund beispielsweise mal wirklich verletzt wurde, dann kann es schon echt schwer sein, das wieder rauszukriegen, oder gar unmöglich.

    Ich will auch einen Hund haben, der sich mit möglichst allem was kreucht und fleucht so gut wie irgendwie möglich versteht, aus dem gleichen Grund wie ich will dass er generell selbstbewusst, angstfrei und gut erzogen ist: Man hat doch einfach viel weniger Einschränkungen! Manchmal will ich einfach eher schnell irgendwo hin und hab dann auch keine Lust, mir die Zeit zu nehmen um ihn mit einem andren spielen zu lassen, aber wenn ich Zeit hab und Gassi geh, freu' ich mich meistens wenn er mit einem andren spielt.

    Aber ich find dennoch die Frage sehr berechtigt wie man an der Verträglichkeit seines Hundes mit andren Hunden arbeiten kann. Ich hab meinen z.B. vor vier Wochen im Alter von anderthalb Jahren bekommen, und es hieß, er möge keine andren Rüden. Bis auf etwas Leinenpöbeln war bisher noch jede Begegnung prima. Ich geh bewusst da spazieren, wo andre Hunde sind, und sehr oft will ich garnicht dass Einstein ausführlich mit andren spielt. Fast wichtiger ist es, dass er einfach an Hunden, die nicht angeleint sind, vorbeigeht ohne diese zu sehr zu beachten. Und ich denk mir ja, je öfter er solche trifft, desto weniger besonders sind sie für ihn. Und zumindest mit diesem, meinem Hund geht diese Gleichung ziemlich gut auf.

    Wo es beispielsweise schwierig ist, ist mit sehr kleinen Hunden. Diese sind oftmals größenwahnsinnig und total überdreht. Mein Hund (Größe und Proportionen wie ein DSH) ist drei Mal angefallen worden, seit ich ihn hab: EInmal von einem massiv unterforderten Border Colle, einmal von einem Pekinesen und einmal von einem Chihuahua. Drum ist er bei kleinen Hunden sehr vorsichtig, je größer die sind desto doller freut er sich. Grade größere Hunde, wie Doggen, liebt er über alles, weil die fast immer sehr ruhig und gelassen sind.

    Aber, angenommen, man hat einen Hund der wirklich schwierig ist mit andren Hunden, oder gar unverträglich: Wie könnte man an sowas systematisch arbeiten?

  • Territorialverhalten ist definitiv NICHT abzugewöhnen - das ist ein Instinkt, den wir Menschen genauso in uns tragen. (Ansätze) territoriale(r) Aggression (zeigt der Hund der TS dies?) allerdings können - aber, wenn nicht genug früh dagegen gewirkt wird, sehr schwer - zu therapieren sein.

    Mein sehr selbstständiges Möchte-gern-Herdi-Tier ist da schon seeeeehr heftig. Meine Hunde zuvor waren da auch nicht so "eingeschossen", obwohl sie auch Lagerhunde waren. Und eben, wers versuchen möchte... Glaub mir, ich beiss mir da die Zähne seit längerem aus.

    Jedenfalls glaube ich nicht, dass die TS dieses Verhalten so schnell mal ändern kann, nur weil der neue Hund jetzt eingezogen ist.

    @ Jassi:
    Sprich doch mal mit beiden, ansonsten (wenn die sich nicht einig werden) bringt die ganze Nachdenkerei nichts. Wie erwähnt, lasst das Beschnüffeln an der Leine, gebt den Hunden Gelegenheit, sich aus Distanz in Bewegung auf unbekannten Boden kennen zu lernen. Mit Mauli kann ja nicht viel passieren. Ich würds wirklich wagen, gemäss Deiner Beschreibung ist das definitiv ausbaufähig. Vielleicht hat Frauchen einfach Angst...

    Edit: Ich versteh die Kommentare nicht ganz. Hast Du (Jassi) denn nun konkret schon mit den Nachbarn gesprochen? Die meisten Antworten hier scheinen so, als ob Du bereits ein definitives "Wird nichts!" von den Nachbarn bekommen hast. Hab ich den Eingangspost falsch verstanden?

  • Zitat


    Mein Rackertier war auch eine Wildsau was Rüden betraf. In dem einen Haus in dem ich wohnte, sprach ich mich mit der anderen Rüdenbesitzerin ab, damit wir uns nicht über den Weg laufen. Das ist doch nicht schwer.

    Wenn sie mir was erzählt hätte, von wegen sie würde gerne meinen Hund resozialisieren, na da hätte ich ihr aber was gehustet. Denn schliesslich entscheidet immer noch der Besitzer wann und was er mit seinem Hund erzieherisch macht.

    Ich wiederum hätte keine Lust, mich da festlegen zu lassen, wann ich das Haus verlasse und wann nicht, nur weil dein Rüde stänkern will! ;) Da hat halt nun mal jeder seine eigene Einstellung. Rede doch mit der Nachbarin und schlage ihr das vor, wenn sie aber nicht will, musst du das auch akzeptieren.

  • @ windi09
    Ich habe mit dem Herrchen gesprochen, der meiner Meinung ist, und auch möchte das die beiden sich akzeptieren und das man mal zusammen spatzieren geht.
    und das Frauchen hat konkret nicht gesagt das sie das nicht möchte sie versucht einfach immer aus dem weg zu gehen bzw meint dann ''die hündin versteht sich nicht so gut mit anderen hündinnen''
    Leider hat Herrchen nicht ganz so viel zu sagen, sondern Frauchen hat die Hosen an...
    Also der eine meint so und der andere so....die sind sich beide iwie nicht ganz einig...

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