Nachbars Hündin nicht gut sozialisiert
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Hallo Forenmitglieder!
Es gibt da eine Sache die ich gerne abgeklärt haben möchte und dazu andere Meinungen einholen will.
Ich habe eine 2 jährige Hündin die gut sozialisiert ist. Sie geht offen und lieb zu Mensch und Tier zu.
Allerdings ist im Haus (Mehrpateienhaus) zu einer Familie mit einem Labbi noch eine Hündin (Shar pei - Thai ridgeback mix ; 9 Monate alt) hinzugezogen. Diese Hündin ist lt. Vorbesitzer nicht gut sozialisiert bzw. hat nur mit Hündinnen ein Problem.
Ich bin der Meinung das die Mixhündin so oft wie möglich mit Hündinnen - wie meiner - konfrontiert werden sollte.
Das meine ich in sofern das man sie langsam aneinander gewöhnt. Z.B erstmal beschnuffeln lassen , dann vllt nach mehrmaligen Kontakt mal zusammen auf einem Feld oder Wiese spatzieren geht, sodass sie sich unverbindlich kennenlernen können. Natürlich unter Aufsicht, sodass man auch eingreifen kann.
Denn es kann ja nicht sein , wenn man zusammen in einem Haus wohnt das ich Angst um meinen Hund haben muss , dass sie gebissen wird bzw die andere Familie Angst haben muss überhaupt auf andere Hündinnen zu treffen.Allerdings handhabt die andere Familie (bzw das Frauchen ) mit der Shar pei Thai ridgehündin es etwas anders.
Sie versucht jeglichen Kontakt zu unterbinden , sei es auf einem Spatziergang wo man sich begegnet oder sei es draussen auf dem Hof.
Die Hündin wird sofort kurz genommen und sie dürfen sich nicht beschnuffeln.Es ist jetzt etwas schwer zu verstehen , aber ein einmaliges beschnüffeln hat mit dem männlichen part der familie , also das herrchen von der mixhündin schon einmal im Garten kurz stattgefunden.
Meine Hündin stand schwanzwedelnd da und versuchte etwas zu schnüffeln, hingegen die mixhündin mit erstarter rute und einer bürste auf dem rücken da stand und ebenfalls versuchte zu schnüffeln, wobei sie jedoch ab und an auch geknurrt hat.Ich denke mit so einem jungen Hund kann man noch an der Sozialisierung arbeiten, vorallem erschwerend kommt noch hinzu das wir in dem (''Dörflein-mit nur 13 Häusern'') 3 Hündinnen zusätzlich der Shar pei Thairidgebackhündin sind. Was bedeutet das man sich wohl oder übel immer über den Weg läuft ...

Jetzt möchte ich einfach wissen wie Ihr diese Situation handhabt...
1: regelmäßig beschnüffeln lassen und den Kontakt steigern
Oder
2: Den Kontakt strengstens unterbinden und die Hunde nicht miteinander konfrontierenVLG und danke für eure Antworten
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Hallo,
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Nimm Rücksicht auf deine Nachbarn!
Es ist nicht dein Hund und wenn ich dein Nachbar wäre würde ich dir was husten wenn du MEINEN Hund "therapieren" wolltest.
Sorry, aber kümmer dich doch um deinen Hund und lass andere Leute zufrieden.
Klingt jetzt hart aber ich hab da gar kein Verständnis für. -
Ich sehe das wie Tucker! Wieso kann man nicht einfach akzeptieren, wenn jemand keinen Hundekontakt will und seinen Hund kurz nimmt?
Warum müssen Hund sich denn immer beschnüffeln und Kontakt haben, wenn sie es nicht wollen? Es gibt Hunde, die darauf gut verzichten können.
LG Eva
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Moin...
ich gehe doch eher mit deiner Nachbarin konform.
Wann, wo, wie und ob meine Hunde Leinenkontakte oder
Sozialkontakte haben bestimme ich.Und wenn ich etwas gar nicht mag, ist es Hunde in solche
sressigen Situationen zu "drängen". Genau dann passiert
das Gegeteil von dem was du dir vorstellst.Warum kann man nicht einfach die Einstellung der Nachbarin
akzeptieren?Susanne
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Ich sehs genauso.
Mein älterer Rüde mag keine anderen Rüden. Wenn dann jemand wie versuchen würdest, das ändern zu wollen, würds mächtig schief gehen.
Ich bestimme über MEINE Hunde selbst.
Halt es so:
Du kümmerst dich um deinen Hund, und die Nachbarn sich um Ihre Tiere.
Nicht jeder hat dieselbe Meinung über Hundehaltung, muß man halt akzeptieren, man kann sich ja aus dem Weg gehen.
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Hallo,
es ist zwar schön, wenn sich mehrere Hündinnen, die in einem Mehrfamilienhaus in getrennten Wohnungen leben, miteinander vertragen - aber es ist auch nichts "unnormales", wenn sie es nicht tun.Mir persönlich würde es genügen, wenn die Ladys ohne großes Gezeter vorm Haus/im Flur aneinander vorbei kommen.
"Gut sozialisiert" heißt ja nicht " zwangsläufig verträglich mit allem und jedem" - sondern es heißt einfach nur, dass die gemeinsame Sprache einigermaßen beherrscht wird und auch Antipathie-Kundgebungen ein gewisses Ausmaß nicht überschreiten. Ein Hund, der sich nicht gleich mit allen versteht, hat überhaupt nichts unnormales an sich.
Es ist halt nicht jeder everybodys darling....LG, Chris
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also ich seh es so :
Die Hündin ist neu, ein nicht kleiner Hund und man will einfach Zwischenfälle vermeiden, die z. B. zum Verlust des Hundes führen könnten.
Meine Dame macht auch Remmidemmi bei anderen Hunden und so werden sie eben umgangen.
Liebe Grüße
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Ich sehe es auch so,mein Hund versteht sich nicht mit anderen Hunden also schirme ich ihn von anderen ab.
Zur Sicherheit des anderen Hundes und wenn ICH meine das es gut gehen könnte dann kümmere ich mich darum.Ich kenn das zu genüge von anderen Besitzern die es einfach nicht begreifen wollen oder können das nicht jeder HUnd Kontakt haben will.
Ich finde du solltest dich daraus halten weil es nicht dein Hund ist.
Jeder Hund ist anders und ich glaube die Nachbarin hat schon ihre Erfahrungen gemacht damit sie so reagiert. -
Danke schonmal für die bisherigen Antworten.
Prinzipiell geht es mir einfach darum das sich die Hunde wenn man aneinander z.B im Hausflur, wo der Platz ja nur begrenzt ist, ungestört , ohne angst haben zu müßen , das der Gegenüber den eigenen Hund beißt
aneinander vorbei kommt. Mir geht es auch gar nicht darum das die Hunde untereinander '' best friends ''sind sondern einfach nur das sie sich in so weit verstehen das keine Beißunfälle passieren.
Und auch die Tatsache dass das Zuhause (sprich der Garten o.Ä) das Territorial meines Hundes ist und der sich da Heimisch fühlt , und da ein ''Neuankömmling'' eindringt, den sie nicht richtig kennt, das ich das jetzt nicht als den Brüller empfinde...
VLG -
Zitat
Denn es kann ja nicht sein , wenn man zusammen in einem Haus wohnt das ich Angst um meinen Hund haben muss , dass sie gebissen wird
Ich würde ja empfehlen, den eigenen Hund anzuleinen. Dann musst du dir diese Überlegung nicht stellen.

Ich weiss gar nicht, warum immer alle Hunde im Mehrfamilienhaus harmonisch miteinander umgehen müssen.

Mein Rackertier war auch eine Wildsau was Rüden betraf. In dem einen Haus in dem ich wohnte, sprach ich mich mit der anderen Rüdenbesitzerin ab, damit wir uns nicht über den Weg laufen. Das ist doch nicht schwer.
Wenn sie mir was erzählt hätte, von wegen sie würde gerne meinen Hund resozialisieren, na da hätte ich ihr aber was gehustet. Denn schliesslich entscheidet immer noch der Besitzer wann und was er mit seinem Hund erzieherisch macht.
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