Nachbars Hündin nicht gut sozialisiert

  • Naja da musst du dann aber auch soweit Rücksicht nehmen, es ist nicht dein Haus und so wie du es schilderst klingt es nach Gartennutzungsrecht aber keinen eigenen Garten für die einzelnen Wohnungen.

    Selbst wenn die andere Hündin komplett unverträglich ist, ist ein Zusammenleben möglich, wenn beide Parteien etwas Rücksicht nehmen. Von den Nachbarn zu verlangen, den Hund so zu führen bzw so zu erziehen, dass du keine Einschränkungen hinnehmen musst, ist in meinen Augen nicht ok.
    Im Zusammenleben muss man dann eben Kompromisse eingehen.

    Der Rottweiler meines Nachbars und meine Hunde verstehen sich auch nicht, gäb defintiv ein Blutbad. Da geht es halt dann nicht, dass man die Hunde einfach frei auf den Gemeinschaftsflächen laufen lässt. Klar wäre es schön, wenn der Nachbar keinen Hund hätte und ich schalten und walten könnte, wie ich will, aber wenn ich das möchte muss ich mir eiben ein Einfamilienhaus gönnen ;)
    Im Mehrparteienhaus muss ich aber jedem das selbe Recht für sich und seinen Vierbeiner zugestehen und eben selber auch mal ein wenig zurückstecken.

  • Zitat

    Und auch die Tatsache dass das Zuhause (sprich der Garten o.Ä) das Territorial meines Hundes ist und der sich da Heimisch fühlt , und da ein ''Neuankömmling'' eindringt, den sie nicht richtig kennt, das ich das jetzt nicht als den Brüller empfinde...VLG

    Du hast da einen Denkfehler: Der Garten gehört nicht Deinem Hund, sondern Dir und DU entscheidest, wer sich da aufhalten darf. Nicht Dein Hund.

    Ansonsten würde ich Dir auch was husten :smile: Mein Rüde ist unverträglich mit Rüden, dennoch kann ich zumindest an anderen Rüden vorbeilaufen. Wobei ich das tunlichst vermeide, einfach, weil es MICH stresst und sich mein Stress auf meinen Hund übertragen würde.

    Hätte ich anfangs zwingend auf Schnüffelkontakt (mit oder ohne Leine und egal wo) bestanden, hätte ich wohl mehrere Tierarztrechnungen bezahlen dürfen. Aber nicht für meinen Hund. Wieso man also freiwillig auf die Idee kommt, seinen eigenen Hund als Versuchskaninchen zu benutzen, werde ich nie verstehen.

    Wo also eigentlich das Problem, sich im Haus so zu verhalten, dass keiner den anderen stört?

    Viele Grüße

    Doris

  • Ist das DEIN Garten oder ein Gemeinschaftsgarten? Dann müssen sowohl du, als auch dein Hund akzeptieren, dass auch andere da sind. Wenn das nicht geht, musst du deinen Hund sichern, dass er nichts machen kann. Die andere HH tut das ja offensichtlich schon.
    Du weißt doch gar nicht genau, was die Nachbarshündin bisher erlebt hat? Was hättest du zum Beispiel getan, wenn bei der einmaligen Schnupperaktion was passiert wäre? Wie du schreibst klingt es so, als hätte die andere Hündin es nicht sooo toll gefunden. Stell dir vor, sie wäre aus Angst nach vorne gegangen und hätte deine gebissen? Dann wär das Geschrei groß!


    Ansonsten meinst du doch nicht, dass Beißereien ausgeschlossen sind, weil die Hunde sich ab und an mal beschnuppern dürfen? Es gibt selbst unter zusammenlebenden Hunden teils schwere Beißereien.


    Ich wär ebenfalls nicht begeistert, wenn ein fremder Hund, und wenn auch aus demselben Haus, an meinen angeleinten Hund geht. Und wenn es nur zum schnuppern ist. Meiner kann das nämlich auch gar nicht leiden.

  • Zitat

    Und auch die Tatsache dass das Zuhause (sprich der Garten o.Ä) das Territorial meines Hundes ist und der sich da Heimisch fühlt , und da ein ''Neuankömmling'' eindringt, den sie nicht richtig kennt, das ich das jetzt nicht als den Brüller empfinde...
    VLG

    Also sorry, aber das is ja mal ne bescheidene Aussage!
    Warum ist es DAS Territorial DEINES Hundes???
    Ich dachte immer, so ein Treppenhaus/garten etc ist für alle da......
    Dann dürfte ja nie ein anderer Hund einziehen, weil es is ja das Deines Hundes oder wie :???:

    Sprecht euch ab und gut ist.

  • Zitat

    Danke schonmal für die bisherigen Antworten.
    Prinzipiell geht es mir einfach darum das sich die Hunde wenn man aneinander z.B im Hausflur, wo der Platz ja nur begrenzt ist, ungestört , ohne angst haben zu müßen , das der Gegenüber den eigenen Hund beißt
    aneinander vorbei kommt.
    VLG

    Bei uns im Mehrfamilienhaus haben wir auch noch einen anderen Rüden und mein Hund kann diesen auch nicht leiden. Casper ist im Hausflur immer an der Leine auch wenn der andere Hund es nicht ist. Ich habe damit allerdings kein Problem da der andere Hund eh abhaut.
    Wenn wir allerdings wissen der andere Hund ist gerade im Hausflur wird halt gewartet bis er in der Wohnung bzw. draußen ist. Wenn man gerade an der Tür vorbei geht (er wohnt im 2. und wir im 5. ohne Fahrstuhl) und es geht zufällig die Tür vom Nachbarn auf. Dann macht er sie schnell wieder zu und wir beeilen uns hoch oder runter zu gehen.
    Kurz gesagt wir gehen uns aus dem Weg und können beide damit prima leben. Und zu den Nachbarn haben wir trotzdem ein sehr gutes Verhältnis zu einander auch wenn die Hunde sich nicht verstehen. :D

    Lg caspisfrauchen

  • Dieses "Territorial-Verhalten" hatte unsere Labbi-Mix-Hündin damals auch.
    Innerhalb der Siedlung wurde jede Hündin angekeift, die nach uns dazugezogen kam. Außerhalb des Häuserblocks war alles gut.


    Wir haben bei uns ne kleine Mischlingshündin im Haus, die sich mit gar keinem Hund wirklich verträgt. Wo ist das Problem? Dann geht man sich halt aus dem Weg. Wenn wir mal im Treppenhaus aufeinander stoßen, wartet man eben in dem Bereich wo es in die einzelnen Wohnungstüren geht, lässt den anderen mit Hund die Treppen hoch bzw runter und setzt dann seinen Weg fort....

    Für mich ist es selbstverständlich, dass meine Hunde im Hausflur an der Leine sind. Schließlich gibt es ja auch immernoch Leute mit im Haus die eine Allergie oder einfach Angst haben können.

  • Zitat

    Bei uns im Mehrfamilienhaus haben wir auch noch einen anderen Rüden und mein Hund kann diesen auch nicht leiden. Casper ist im Hausflur immer an der Leine auch wenn der andere Hund es nicht ist. Ich habe damit allerdings kein Problem da der andere Hund eh abhaut.
    Wenn wir allerdings wissen der andere Hund ist gerade im Hausflur wird halt gewartet bis er in der Wohnung bzw. draußen ist. Wenn man gerade an der Tür vorbei geht (er wohnt im 2. und wir im 5. ohne Fahrstuhl) und es geht zufällig die Tür vom Nachbarn auf. Dann macht er sie schnell wieder zu und wir beeilen uns hoch oder runter zu gehen.
    Kurz gesagt wir gehen uns aus dem Weg und können beide damit prima leben. Und zu den Nachbarn haben wir trotzdem ein sehr gutes Verhältnis zu einander auch wenn die Hunde sich nicht verstehen. :D

    Das ist selbst bei uns im Wohnviertel so, wo die Hunde - teils verträglich, teils halt nicht - in Einfamilienhäusern leben. Will ich mit unseren Hunden das Haus verlassen, checke ich eben kurz die Straße, bevor wir rausgehen. Das handhaben alle Nachbarn so und von daher kommt es nicht zu unwillkommenen Treffen.

    Nennt man Rücksichtnahme, liebe TS und das gehört zum Leben eines Hundehalters schlicht dazu =)

  • Ok Danke.
    Muss gestehen das ich das von dieser Sichtweise noch nicht gesehen habe!
    Kann es jetzt aber besser einschätzen warum so gehandelt wird.
    Wohl oder übel ist es dann vllt tatsächlich besser wenn die dinge so ihren lauf nehmen!
    VLG

  • eben...ich will auch nicht,das meine 3 kontakt zu unserem nachbarshund haben..einfach weil da der nachbarshund der auf krawall gebürstete ist und definitv erheblich den kürzeren ziehen würde..wir bekommen das auch hin,des ma uns aus dem weg gehen...und wir nutzen zb eine dachterasse gemeinsam..da wird sich abgesprochen wer grad draussen ist und gut ist...ok einmal haben meine nachbarn des verpasst und rüdiger ist raus und der hund meiner nachbarn wollt gleich stänkern..zu seinem glück war es rüdiger wohl noch zu früh morgens um sich schon gleich mit häuptling naseweis auseinanderzusetzten und rü ist einfach wieder rein

    aber glaub mir..hunde müssen sich nunmal nicht mögen und auch in einer hausgemeinschaft mit mehreren hunden ist das alles händelbar ;)

  • ...und noch eine andere Betrachtung...hier bei uns:

    Reihenhaus-Reihe ( wattn Wort) 10 Häuser, 6 Hunde. Allessamt mitein-
    ander bestens verträglich. Das ist sehr gut so und unglaublich stressfrei.
    Da wird gespielt wenn die Gelegenheit es zulässt what ever. Da gibt es
    sogar Leinenkontakt, falls wir Nachbarn mal Klönschnack halten. Aber falls
    ich es eilig habe, geht man halt mit "guten Tag und schönen Weg" aneinander
    vorbei... ohne Kontakt, ohne Wuff und gut. Keine Gezerre oder Geziehe...
    und genauso hätte ich es auch gerne außerhalb meiner Straße und handhabe
    es entsprechend!

    Susanne

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