Kinderspielzeug zerfetzen

  • Nachdem jetzt einige Teddys, Säbel, Playmobilfiguren etc das Zeitliche gesegnet haben, ist jetzt der Punkt angekommen, wo wir was ändern müssen.
    Oskar liebt es irgendwo rumzunagen (er ist 2 Jahre alt). Zum Glück lässt er alle Möbel usw in Ruhe aber die Kinder werden langsam sauer... :xface:
    Weil nunmal öfters was von den Kids rumliegt, sind die Spielsachen auf Oskars Liste ganz oben.
    Ich würde gerne mal wissen, ob ich ihn in dem Moment, wo ich ihn erwische, ihn indirekt "bestrafen" kann. Z.B. hinter der Tür stehen und Schlüssel o.ä. schmeissen?
    Oder ob es ne bessere alternative gibt.
    Ausgelastet ist er übrigens, daran liegt es nicht.

  • Zitat


    Ich würde gerne mal wissen, ob ich ihn in dem Moment, wo ich ihn erwische, ihn indirekt "bestrafen" kann. Z.B. hinter der Tür stehen und Schlüssel o.ä. schmeissen?

    Das würde ich bleiben lassen :smile: , ich finde es nicht besonders produktiv mit Gegenständen nach Hunden zu werfen.

    Sage doch einfach "nein" und nimm' ihm das Spielzeug ab. Hunde können sehr wohl lernen, was nicht erwünscht ist.
    Gleichzeitig würde ich den Kindern beibringen, ihr Spielzeug nach dem Spiel ordentlich wegzuräumen, auch das muss ja schliesslich gelernt werden. Ist ja für's Leben! :smile:

    So hast du gleich zwei störende Fliegen mit einer Klappe erschlagen :gut:

    LG Britta

  • Bei uns ist es zB so, dass der Hund nicht ins Kinderzimmer darf. Sie kann sich in der Wohnung frei bewegen, aber ins Kinderzimmer darf sie einfach nicht - so wie unser Sohn auch nicht in ihre Schlafbox rein darf ;) Somit sind schon mal alle Spielzeuge IM Zimmer sicher.

    Hat euer Hund auch Spielzeug für sich in der Wohnung? Ich würde sehr genau auf ihn achten, und wenn er etwas von den Kindern nimmt, wegnehmen und dafür sein Spielzeug ins Maul schieben. Wie habt ihr euch denn seither verhalten wenn er etwas "Verbotenes" genommen hat?

    Rütteldose/Schüssel/Wurfkette werfen kann ein Mittel sein - aber es wäre nicht meine erste Wahl. Erst mal muss wirklich sichergestellt sein dass er weiß was erlaubt ist und was nicht. Und das erreicht ihr nur durch absolute Konsequenz.

  • Zitat

    Wie habt ihr euch denn seither verhalten wenn er etwas "Verbotenes" genommen hat?

    Dazu muss ich sagen,waren wir sehr inkonsequent :gott:
    Oft habe ich es erst später gesehen, er nimmt seine Errungenschaften immer unters Ehebett, und beginnt da mit der Arbeit.
    Wenn ich ihn erwische sage ich nein und motze etwas rum(wovon er eh nichts versteht).
    Aber wenn ich ihm stattdessen sein spielzeug gebe, ist dass dann nicht wie ne belohnung??

  • Warum machst du keine tauschgeschäfte mit ihm?
    zweige etwas von seinem futter ab und sobald er was im maul hat btausche mit ihm,hab das mit meinem gemacht und jetzt ist es so das wenn mir etwas runterfällt rufe ich ihn und und er hebt es mir auf.

  • Ja, ja, die liebe Inkonsiquenz ... da kann ich auch ein Lied von Singen :D

    Mit irgendwelchen Gegenständen nach dem Hund zu werfen erscheint mir auch nicht der richtige Weg.

    Wir haben die besten Erfolge erzielt indem wir das "nein" konsequent aufgebaut haben und dazu sind Tauschgeschäfte wunderbar geeignet. Der Hund wird in dem Moment ja nicht für das Klauen, sondern für das Hergeben von Gegenständen belohnt.

    LG Jan

  • Ok, werd das mit dem Tauschen mal austesten, und hoffe ich bekomme früh genug mit,wenn er sich wieder was geklaut hat.
    Außerdem werde ich konsequenter werden müssen, was das Kinderzimmerverbot angeht. Bis jetzt durfte er nämlich immer rein,wenn ich auch dabei war. Aber ab jetzt wird es ein Verbotszimmer für ihn werden, da er es ja nicht unterscheiden kann.

  • Tscha hier hilft auf Dauer wohl nur > Kinder lernen aufräumen :D
    Tauschgeschäft hab ein einmal ( !) mit Joy angefangen, Ende von Lied war das sie ständig mit allem möglichen Zeuch angekommen ist
    Bei uns hilft im Auge behalten, scharfes "nein" und wenn ich kein Auge drauf halten kann ( hab ja im Moment ne junge Hündin die würd zu Barbies nicht nein sagen :ugly: ) hab ich ein Kindergitter mit Türchen
    Ansonsten packt bei uns das "Selber Schuld" Prinzip
    Räumt sie ihr Zeugs nciht weg isses eben "üm"
    Man glaubt garnicht wie ordentlich Kids sein können :D

  • Zitat

    Oder ob es ne bessere alternative gibt.


    klar gibt es die
    Aufräumen nach dem Spiel und nichts mehr rumfliegen lassen

    je nach Alter haben die Kinder da dann selbst für zu sorgen und wenn sie es nicht machen wollen, dann jaja ... Oskar aus der Mülltonne

    so werden Kinder erzogen und Hunde nicht in Versuchung geführt :D

  • Zitat


    klar gibt es die
    Aufräumen nach dem Spiel und nichts mehr rumfliegen lassen

    je nach Alter haben die Kinder da dann selbst für zu sorgen und wenn sie es nicht machen wollen, dann jaja ... Oskar aus der Mülltonne

    so werden Kinder erzogen und Hunde nicht in Versuchung geführt :D

    Da kann ich nur zustimmen.

    Die Sache mit dem 'Tauschgeschäft' halte ich für sehr riskant, egal ob mit Spielzeug, Futter oder Leckerli.... Wenn Euer Timing da nicht exakt ist, wird er nachher wirklich fürs Klauen bzw. fürs Spiel mit 'Verbotenem' belohnt und wenn er schlau genug ist, klaut er dann extra, damit er was zum 'tauschen' hat, wie Manuela beschrieben hat. Außerdem werdet ihr so zum 'Bittsteller' und fangt an mit dem Hund zu handeln / zu diskutieren was man NIEMALS tun sollte. Wenn das Wegnehmen / freiwillig abgeben auf 'Aus' oder 'Nein' schon nicht klappt, solltet ihr am Grundgehorsam und der 'Rangordnung' im Mensch-Hund-Rudel arbeiten.

    Zwei Grundmaßnahmen sind da wichtig:

    1. Gelegenheiten vermeiden - Gelegenheit macht Diebe und jeder erfolgreiche 'Klau' wiegt für Oskar so schwer wie 10 Verbote beim Erwischen. Im Klartext: Den Kindern aufräumen beibringen. :D
    2. Sollte er es trotz Gelegenheitsvermeidung mal schaffen - Ein konsequentes, deutliches 'Nein', aber dabei ruhig bleiben. Spielzeug wegnehmen, kommentarlos die Reste 'beseitigen' und den Hund erstmal eine Weile (wie lange hängt von seiner Bindung + Sensibilität ab) ignorieren - das klingt banal, ist für einen (ansonsten richtig erzogenen / sozialisierten) Hund aber die 'Höchststrafe'.

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