Wie und was macht Ihr bei Besuch?

  • Zitat

    Man kann Übungs-Besuch wunderbar mit kaffee und Kuchen oder auch mit Bier und Grillwurst bestechen

    Also Weinchen kaufen und Mädels einladen :D

    Naja es gibt Schlimmeres :roll:

    Dankr für eure Hilfe und Family-Penny, danke für das Schlupfloch in deinem Thread :smile:

  • Zitat


    Ich will Dir ja nicht zu nahe treten, aber Dein Hund sagt doch im Moment: Wenn Frauchen kommt, muss ich springen, ob ich will oder nicht. Wenn Du jetzt sagst, dass Du Dich auch nicht beherrschen kannst sondern reagieren musst :???: Das kann doch nicht sein. Einer von Euch muss sich zuerst in den Griff kriegen.

    P.S. Wenn Du mich kennen würdest, wüßtest Du, dass überschwängliche Begrüßungen anderer Leute für mich sehr unnatürlich sind. Ich habe mich überwunden, ist ja nicht für immer :D

    Ich meine damit, dass es extrem verkrampft ist, wenn ich meinen Hund dabei aktiv ignoriere, während er mir fast das Hosenbein hochrennt. Und das kauft zumindest mein Hund mir nicht ab, der weiß, dass ich das mitbekomme und es reicht ihm.
    Und zumindest mein Besuch gab sich auch keine große Mühe bei der Methode.

    Da kann ich noch so überschwinglich Knuddler verteilen, das ist ihm wurscht.

    Leider konnte ich Fiete das Anspringen nicht gänzlich abgewöhnen, da meine Eltern das mögen und somit zulassen, teilweise noch bestärken. Da rede ich mir den Mund seit fast zwei Jahren fusselig.

    Trotzdem springt er weder mich, noch Besuch an.

    Bei mir habe ich das relativ unkonventionell umgelenkt, er muss sitzen bleiben, bevor er begrüßt wird.
    Dann hocke ich mich hin, rufe ihn und er darf kommen.
    Nach viel Übung läuft das nun schon sehr ruhig ab.

    Zu deiner Methode mit dem Vorbeugen; das hättest du als Besucher bei mir nicht zuende gedacht, da hättest du ihn fast im Gesicht gehabt. Auch hatte ich keine Chance, mich dazwischen zu stellen. Wirklich, das Viech ist schlimmer als jedes Wiesel.
    Er ließ sich lange überhaupt nicht blocken, schon gar nicht auf dem Erregungslevel.
    Da brauchte ich die Leine als Handwerkszeug, um ihm die Erfolge einfach zu nehmen und ihm verbindlich klar zu machen, dass er erst zu dem Besuch darf, wenn er sich beruhigt hat. Sprang er dann, wurde er wieder "entfernt". Ist ja ähnlich wie die Methode des Ignorierens, nur "anders herum", also aktiv von mir ausgehend.
    Klingt wirr, aber zumindest ich weiß, was ich meine :lol:

    Und so zog sich das als Prinzip durch unser ganzes Training, nur dass er später eben ausgesperrt wurde, wenn er sich nicht benommen hat.
    Einfache Sache: Benimm dich und du darfst teilhaben, tu es nicht und verschwinde.
    Das hatte er nach 3 Besuchern raus.

    Gelernt hat er dabei jede Menge. :ka:

  • Hallo!
    Die Gedanken stimmen natürlich- so habe ich darüber noch nie nachgedacht.
    Der Großteil unseres Besuches würde da auch mitspielen.

    Bei der Begrüßung ist es auch o das erst die Menschen begrüßt werden.
    Ich fände das Anleinen, bis die Grundkommandos und das auf den Platz verweisen klappt, recht gut.
    Also die Leine in der Hand.

    Am Platz habe ich Mia noch nie angeleint, da hätte ich auch Angst das sie sich weh tut und der Lerneffekt wäe gleich Null.
    Die Leine in der Hand hätte aber den Vorteil das ich ein Hochspringen verhindern kann und nicht nur NEIN sagen wenn es passiert ist.

    LG


  • Hauptsache es hat funktioniert, dann ist ja (fast) jede Methode richtig, es gibt ja leider keine Patentrezepte. Deswegen tauschen wir hier doch die vielfältigsten Varianten aus.
    Fremden Hunden würde ich übrigens natürlich nicht "im Vorbeugemodus" begegnen, das überlasse ich den Erziehungsberechtigten!

  • Hallihallo!

    Heute gleich angewendet und mehr oder weniger hatts funktioniert :smile: Hab ihn geblockt sodass er nicht an den Besuch rankam (war jemand den er sehr sehr mag) und absitzen lassen. Der ganze Hund stand unter Spannung und bevor er es auflösen konnte hab ich es getan...er hat sie dann noch einmal versucht anzuspringen, sie hat ihn ignoriert und er beruhigte sich auch wieder recht fix :gut:

  • Zitat

    Das würde bei mir sicher funktionieren, hab das schon mit Kombi aus wegdrehen und weggehen probiert und bei mir klappt das ganz gut (meistens). Naja bloss der Besuch machts halt nicht. Die wenigsten ignorieren wirklich wenn ich sie drum bitte und drehen sich weg, einer oder zwei, ja...aber der Großteil hat genauso keine Ohren wie der Hund

    Also jetzt mal im Ernst : Wieso bekommt der Hund überhaupt die Möglichkeit am Besuch hochzuspringen ?
    Kann er sich so wenig beherrschen, hat er nichts am Besuch verloren.

    Würde er einen anderen Hund bespringen wollen, würdest du ihn auch da wegholen und erstmal nicht mehr hinlassen, oder ??

    Bevor ich meine gesamten Verwandten und Bekannte vor den Besuchen briefe und Verhaltensregeln für die MENSCHEN verteile, sorge ich dafür, dass mein Hundi sich so verhält , wie es sich gehört.
    Zurückhaltend und unaufdringlich.

    Keine Frage, das ist bei dem einen Hund in die Wiege gelegt, der andere braucht Nachhilfe.
    Also: Es ist MEIN Besuch, Hund wird zur Not angeleint, an seinem Platz oder sonstwo. Nach Aufforderung darf er VERNÜNFTIG Hallo sagen, kann er sich überhaupt nicht kontrollieren und hab ich als Mensch keine Möglichkeit ihn während der Aktion zu regulieren, dann fällt das flach.

    Dann darf er zugucken und lernen, wie man sich raushält und dass man sich als Hund nicht überall einzumischen hat. :D

  • Hi Muecke,

    hmmm, ich denke was Du beschreibst und was Du nicht gut findest ist ein Problem das man nicht mit dem vergleichen kann was die Frage in diesem Thread war.

    Meine Hündin ist seit 6 Wochen bei uns, kam mit 16 Wochen zu uns, aus Rumänien, hat bis dato kaum was kennengelernt.
    Mia ist recht temperamentvoll und ne Wibbelsfott.
    Das man hier fragt welcher Weg der beste ist um einen harmonischen Nachmittag mit Besuch und Hund verbringen kann ist doch völlig ok.

    Das was Du beschreibst setzt voraus das der Hund nach so wenigen Wochen sofort abrufbar ist, jede Menge Kommandos beherrscht und sicher im Auftreten ist, das ist für unsere Mia noch zuviel ;)

    LG

  • Muecke, das ist doch aber das Endziel. Es gibt, wie man hier auch sah, mehrere Wege um dies zu erreichen.
    Es gibt eben Hunde die sich so wenig beherrschen können und dies muss ihnen dann beigebracht werden. genau das ist doch hier das Ziel.

    mein hund stand anfangs so unter Spannung das er am ganzen körper zitterte, weil er nicht zu dem besuch durfte. nach dem training mit Übungsbesuch schafft er es sich nun zu 90% zu behrrschen wenn ich ihm die sage.

  • Also, bei uns hat eine "Schütteldose" geholfen. Die muß man allerdings dann griffbereit an der Haustür haben. Hunde mögen im allgemeinen kleine "Klirrgeräusche". Einfach eine Blechdose oder Blechtasse nehmen, ein paar Schrauben oder ähnlichen rein und mit einer 2. Dose verschließen. Wenn Besuch kommt und der Hund keine Ruhe gibt, einfach mal schütteln. Meistens hat das Wirkkung. Hilft auch in allen anderen Lebenslagen, wenn der Hund "gerügt" werden soll. Tut ihm nicht weh und mit der Zeit lernt er, bestimmte Dinge nicht mehr zu tun. Nach ca. 6 Monaten brauchte ich die Dose nicht mehr.

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