Zweithund gesucht (langfristige Planung)

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    Hi, Forum!


    Auch wenn es noch überhaupt nicht aktuell ist, machen wir uns hin und wieder doch Gedanken darüber, welcher zweite Hund zu unserer Familie passen würde. Denn wenn es dann mal so weit ist, wollen wir auch gut informiert über die Rasse sein und schon ein paar passende Züchter herausgesucht haben. Teils muss man da ja sehr früh wissen, dass und wann man einen Welpen haben möchte.


    Kurz zu unserer Situation: Wir bauen gerade ein Haus (ländliches Gebiet), sind (noch) zu zweit, planen Kinder und haben eine knapp zweijährige Colliehündin. Letztere ist wahnsinnig lieb und sehr gesellig und verspielt. Wir können uns gut vorstellen, zu ihr einen zweiten Hund zu uns zu holen, allerdings erst in ein, zwei Jahren.


    Einerseits sollte dieser "Zweithund" viele ähnliche Eigenschaften wie unser Colliemädchen haben, andererseits habe ich natürlich auch Sorge, dem zweiten Hund nicht genauso gerecht zu werden wie dem ersten. Spaziergänge etc. sind ja zu zweit kein Thema, aber Agility u.ä. müsste dann ja doppelt laufen...


    Wie macht ihr das mit zwei Hunden, die beide aktiv sein möchten?


    Natürlich könnte es durchaus auch ein zweiter Collie werden. Collies sind vom Wesen her absolute Traumhunde, aber zum einen gibt es noch viele weitere tolle Rassen, zum anderen ist das dichte Fell zwar wenig pflegeaufwendig, aber unsere Kleine schleppt manchmal den halben Wald mit nach Hause, von Kletten ganz zu schweigen... Also informiere ich mich lieber ausgiebig vorher, selbst wenn es dann doch ein zweiter Collie wird ;)


    Jedenfalls sind das so grob unsere Vorstellungen:
    - mittelgroß - groß (Hündin irgendwas zwischen 50 und 60cm)
    - kurzes bis mittellanges Fell (Fell"problematik" s.o.)
    - sportlich, aktiv, aber nicht überdreht
    - ausgeglichenes Wesen, steckt auch mal vorübergehend weniger Aktivität weg, ohne gleich das Haus auseinanderzunehmen
    - enge Familienanbindung, kinderfreundlich, geduldig (klar, das ist viel Sozialisierung und Erziehung)
    - Jagdtrieb nicht übermäßig stark ausgeprägt bzw. kontrollierbar


    So, und jetzt bin ich gespannt auf eure Vorschläge und Meinungen! Die eine oder andere Rasse haben wir neben dem Collie natürlich schon im Kopf, aber ich schaue erst mal, was hier für Ideen kommen :)

    Viele Grüße,
    Christiane

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  • Hey,
    gut, dann mal ein kurzes Brainstorming:


    * Dobermann
    * Schäferhund
    * Rottweiler
    * Boxer
    * Malinois
    * Australian Cattle Dog/Australian Kelpie (ist von der Beschäftigung sicher intensiv, aber wenn ihr schon einen Collie habt...)
    * Dogo Argentino (die die ich bisher getroffen habe, waren mittelstarke Jäger, allerdings gut unter Kontrolle zu halten)


    Is schon spät, deshalb nur ein kurzes Brainstorming. Tut mir leid, sollte ich irgendwelche Voraussetzungen überlesen haben.


    glg


  • Der Hund soll sportlich, aktiv, aber nicht überdreht sein. Also fallen die meisten der von dir genannten Rassen schon wieder raus ^^


    Ich werf noch nen Dalmatiner in die Runde.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Guten Morgen,


    danke fürs Brainstorming.


    Mit "aktiv, aber nicht überdreht" meine ich, dass der Hund natürlich lebendig, temperamentvoll, meinetwegen auch ein bisschen durchgenknallt :D sein darf, aber er sollte eben nicht gleich die Bude auseinandernehmen, nur weil es mal ein, zwei Tage kein volles Hundeprogramm gibt.


    Ich versuche nur realistisch zu sein. Z.B. jetzt während des Hausbaus (mit einigen Eigenleistungen) ist es Gold wert, dass unser Collie so etwas wie einen An- und Ausschaltknopf hat. In der Wohnung bzw. auf der Baustelle ist sie kaum zu bemerken, schläft viel, beobachtet alles, träumt vor sich hin. Sobald wir etwas mit ihr machen, spazierengehen oder anderes, ist sie voll da, dreht auf, bekommt gar nicht genug und ist für alles bereit - auch wenn die Spaziergänge wegen der Arbeiten auf der Baustelle derzeit meist etwas kürzer ausfallen.


    Übrigens stelle ich mir die Aktivität später in etwa so vor: Tägliche Spaziergänge (klar), dabei auch gerne mit dem Rad oder als Joggingeinheit. Mind. einmal pro Woche Hundeplatz (Agility, evtl. auch anderes, je nach Hund). Am Wochenende unternehmen wir in der Regel eine längere Wanderung, also so um die 5 Stunden.
    Tagsüber wären die Hundis vormittags ein paar Stunden allein zu Haus, in der übrigen Zeit und je nach Wetter stünde auch unser (eingezäunter) Garten als Spielwiese zur Verfügung.


    Kurz noch zu den genannten Rassen:
    Bis auf den Mali und den Cattle Dog oder den Kelpie sind mir die Hunde zu schwer/mächtig bzw. ein Dobi einfach nicht so mein Ding. Es sollte ein - wie man so schön sagt - leicht führiger Hund sein, am liebsten schon wieder so etwas Richtung Hütehund, aber deren Rassen sind ja überschaubar ;)
    Es soll eine zweite Hündin werden; die Größe ist gar nicht mal so wichtig (also auch kleiner als 50cm wäre okay, aber bitte nicht unbedingt größer als 60cm), schon eher das Gewicht. So bis etwa 25kg wären okay, deutlich drüber ist eigentlich zu schwer. Ich finde immer, dass man seinen Hund zur Not auch mal hochheben können sollte :)


    So, ich bin gespannt auf weitere Vorschläge! :)

    Viele Grüße,
    Christiane

  • mhm... ein Australien Shepherd vielleicht oder ein Dalmatiner?

    Liebe Grüße
    Alex mit Schnuppertier Jogi (*2006, seit Juli 2010 bei mir)
    .
    Don't worry the world coming to an end today.. It's already tomorrow in Australia

  • Airedale! Hat zwar reichlich Terrier-Temperament und auch Jagdtrieb, ist aber (übrigens durch weit zurückliegendes Collieblut) dabei führig genug, um beides zu kontrollieren. Ein fröhlicher, unkomplizierter Hund um die 25 Kilo, der gut erzogen eigentlich alles kann, und gut getrimmt auch noch sehr pflegeleicht ist.

  • Hi!


    Aussie: Tolle Hunde, keine Frage, aber von denen haben wir uns schon bei unserer ersten Suche (als es dann ein Collie geworden ist) verabschiedet. Bei einem Aussie hätte ich die Sorge, dass der Hund es eben nicht so gut wegsteckt, wenn das Programm mal eingeschränkt verläuft...


    Dalmatiner gefallen mir ganz gut. Über die Rasse weiß ich wahrscheinlich noch zu wenig, aber das kann man ja ändern ;) Jedenfalls müssten wir bei dieser Rasse noch sorgfältiger als sowieso schon auf Erbkrankheiten achten, schätze ich.


    Terrier sind mir generell eigentlich zu jagdtriebig, auch wenn es händelbar ist. Ich meine, es gibt zwar auch jagende Collies (eine gute Freundin hat so ein Exemplar, zum Glück schaut unsere immer nur staunend zu, wenn die andere für ein paar Minuten im Wald verschwindet, weil sie eine Spur hat...), aber die sind schon eher die Ausnahme. Unser Mädel schaut interessiert den Rehen und Kaninchen hinterher und fragt sich wahrscheinlich, warum die nicht für eine kleine Spielrunde zu haben sind :roll:
    Beim Airdale muss das Fell ja getrimmt werden. Ein Fell, an dem man fast nichts (außer ab und an bürsten) machen muss, wäre mir am liebsten :D


    Was meint ihr denn zu Retrievern? Besonders die kleineren Rassen, also Flat und Toller, finde ich total interessant. Optisch wunderschön, für Retriever eher schlank (bei Labbis und Goldens mag ich eher die schlankeren Arbeitslinien), Fell nicht ganz kurz, aber auch nicht zu lang, intelligent mit enger Familienanbindung, sportlich usw.

    Viele Grüße,
    Christiane

  • Toller sollen sehr starke Erbprobleme haben.
    Flats kenne ich einen und der ist ganz nett,zwar nicht mein Typ Hund aber vielleicht was für dich.


    Holländischer Schäferhund?
    Aussies können es durchaus gut wegstecken auch mal ein paar Tage nix zu tun,wenn du sie dir nicht gleich zum Beschäftigungsjunkie heranziehst.


    Mudi wäre zu klein?


    Boxer könnt ich mir auch sehr gut vorstellen.


    Berger de Pyrenees a face rase?


    Pudel...


    Wären so meine Ideen

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