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Welche Rasse nur?

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    Hallo!
    Ich überlege mir, ob ich vielleicht wieder einen Hund will, ist noch nicht sicher, da ich zur Zeit 3 mal in der Woche reite und deshalb leider nicht viel Zeit habe, wenn ich einen Welpen bekommen würde müsste ich dies aber mind. die ersten 1.5 Jahre auf 1 mal in der Woche reduzieren, danach sollte der Hund ja mit ihn den Stall können.


    Ich hatte bis vor ein paar Wochen eine Westie-Mischlingshündin (Ronja) die aber leider an einem angeboreneren Nierenfehler gestorben ist (sie war erst ca. 6Jahre alt). Da sie leider einen sehr stark ausgeprägte Jagttrieb hatte (liegt ua. an ihrer Vorgeschichte) konnte ich sie leider nie von der Leine lassen und sie deshalb auch nicht mit zum reiten nehmen, was ich diesmal umbedingt vermeiden will.


    Ich habe also schon Erfahrungen mit Hunden (Ronja war auch nicht sehr einfach), aber halt noch nicht mit Welpen/Junghunden, da wir Ronja erst mit ca.3Jahren aus dem Tierheim bekommen haben. ich würde aber natürlich auch, mindestens am Anfang, in die Hundeschule gehen.


    Ich lebe noch bei meinen Eltern und gehe noch in die Schule (ich bin 14 Jahre alt und habe einen kleinen Bruder der 11Jahre alt ist).
    Wir wohnen am Stadtrand in einer Wohnung und haben einen Garten.


    Der Hund sollte sein:
    - ca.35-50cm groß
    - kein/kaum Jagttrieb (ganz wichtig!!!)
    - gerne ein großes "will to please"
    - als Reitbegleithund geeignet
    - nicht soooo extrem viel Beschäftigung brauche (wie z.B. ein Aussi)
    - auch mal bis zu 5 Sdt. alleine bleiben können (natürlich noch nicht als Welpe)


    Das würde ich mit dem Hund machen:
    - Hundeschule (zur Erziehung)
    - mind. 2Sdt. am Tag spazieren gehen (oder anderes Beschäftigungsprogramm) (Morgens und Abends kurz und Mittags lang)
    - ihn mit in den Stall und später auch zum ausreiten mitnehmen
    - gelegentlich Fahrrad fahren gehen (natürlich noch nicht, wenn er ganz jung ist)
    - evtl. Hundesport, auf alle Fälle aber Tricks etc. beibringen.


    Also ich finde Islandhunde eigentlich ganz gut und glaube auch, dass sie zu meinen Bedürfnissen passen.
    Brauchen die arg viel Beschäftigung, sind ja immerhin Hütehunde? Will ja auf keinen Fall, dass ich den Hund nicht auslasten kann.
    Es heißt ja immer, dass die gerne bellen, hat da evtl. jemand Erfahrung, wie extrem ist das?


    Und noch was:
    Wie lange dauert es ungefähr, bis man einen Welpen auch mal länger alleine lassen kann?
    es heißt ja, dass man Hunde erst mit 2 Jahren als Reitbegleithunde nehmen soll, wegen dem Wachstum, gilt das auch für Schrittausritte mit evtl. etwas Trab, weil das ist ja auch nicht viel anders als ein normaler Spaziergang (außer, dass der Hund natürlich gut gehorchen muss etc.)?


    Ich hoffe mal, dass ich nichts vergessen habe, wenn ihr noch etwas wissen wollt, dann fragt einfach.


    Viele grüße
    Sarah

    LG
    Sarah

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  • ich antworte mal ganz frech mit einen Zitat aus einem anderen Thread:




    so, dann antworte ich mal ein bisschen auf deine Fragen:
    Ab wann der Welpe wie lange alleine bleiben kann, kann dir (glaub ich ) niemand sagen: das hängt vom einzelnen Welpen und vom Training ab.


    Zum Islandhund kann ich dir nichts sagen.


    Damit dein Hund Reitbegleithund werden kann muss er schon frühzeitig den Umgang mit Pferden lernen.
    Ich denke, dass du auch schon den einjährigen Hund zu Schrittausritten mitnehmen kannst. Aber du solltest vielleicht auch vorher schon mit Hund und Pferd Spaziergänge machen und dem Hund zeigen, wo er am Pferd laufen sollte.


    Dann solltest du noch bedenken, dass du erst 14 bist - du wirst später in der Schule sicher mehr Stress bekommen, mehr Stunden haben: unterstützen deine Eltern dich? werden sie sich, an Tagen an denen du nicht viel Zeit hast, um den Hund kümmern?
    Wenn du mal eine Ausbildung beginnst oder studieren gehst, und den Hund nicht mitnehmen kannst, kann er dann bei deinen Eltern bleiben?


    lg

  • Danke für die Antwort, also ein Hunderassenbuch habe ich auch schon und habe mich auch echt schon sehr viel über verschiedene Rassen informiert, aber außer dem Islandhund habe ich bis jetzt leider keine Rasse gefunden, die mir richtig zusagt.
    Bei uns im stall gibt es auch einen Islandhund und ich muss sagen, er gefällt mir ausgesprochen gut.
    Also das mit dem Kontakt zu den Pferden ist mir klar und wäre auch kein Problem, so mit den Spaziergängen hätte ich mir das auch vorgestellt. Die Hundetrainerin zu der ich wahrscheinlich gehen würde (is so ne Art kleine Hundeschule mit einer Trainerin) bildet auch Reitbegleithunde aus und könnte mir deshalb auch gut helfen.
    Also meine Eltern unterstützen mich auf alle Fälle, wir hatten ja auch bis vor ein paar Wochen noch ein Hund und das war echt kein Problem. Das mit der Schule geht auch, bin jetzt in der 9.Klasse (Gymnasium) und viel mehr Std. werde ich auch nicht bekommen.

    LG
    Sarah

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  • Dem Posting von l'eau schließe ich mich an. Dazu möchte ich noch Folgendes schreiben:


    Wieso müsstest du das Ausreiten reduzieren? Ich mein, natürlich muss man gewisse Opfer bringen und es ist sicher nicht falsch, aufs Reiten zu verzichten: ABER du hast ja auch Eltern und einen Bruder. Du wirst dich ja mit 14 nicht ganz alleine um ihn kümmern müssen oder?


    Kenn mich mit Islandhunden leider auch nicht gut aus, aber die allgemeine Beschreibung robust, wenig Jagdtrieb, lauffreudig, wachsam, etwas dickköpfig kann ich dir hier auflisten.
    Wie alle Hütehunde wird er sicher Beschäftigung und viel Bewegung brauchen. Ob so viel wie ein Aussie kann ich dir aber nicht sagen. Auch ob sie viel bellen weiß ich nicht, aber wenn man das auf diversen Seiten lesen kann, dann könnte da was dran sein. ;)

    Liebe Grüße vom Hündchen und mir

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "ari-Ronja"

    Danke für die Antwort, also ein Hunderassenbuch habe ich auch schon und habe mich auch echt schon sehr viel über verschiedene Rassen informiert, aber außer dem Islandhund habe ich bis jetzt leider keine Rasse gefunden, die mir richtig zusagt.
    Bei uns im stall gibt es auch einen Islandhund und ich muss sagen, er gefällt mir ausgesprochen gut.
    Also das mit dem Kontakt zu den Pferden ist mir klar und wäre auch kein Problem, so mit den Spaziergängen hätte ich mir das auch vorgestellt. Die Hundetrainerin zu der ich wahrscheinlich gehen würde (is so ne Art kleine Hundeschule mit einer Trainerin) bildet auch Reitbegleithunde aus und könnte mir deshalb auch gut helfen.
    Also meine Eltern unterstützen mich auf alle Fälle, wir hatten ja auch bis vor ein paar Wochen noch ein Hund und das war echt kein Problem. Das mit der Schule geht auch, bin jetzt in der 9.Klasse (Gymnasium) und viel mehr Std. werde ich auch nicht bekommen.


    :lachtot: Doch wirst du ;) Sorry wenn ich dir da die Illusionen nehmen muss, ich bin grad in meinem Abijahrgang und in der 12. war ich in der Woche meist nicht vor 16 Uhr zuhause. Glaub mir ich habs auch unterschätzt, ich hatte kaum noch Zeit für was anderes.
    Aber mit Unterstützung der Eltern könnte es klappen.


    Lg

    Theo | Pudelterriermix |*03/18

    Arya | Malinois | *20.03. 18


    Emmy, unvergessen und für immer im Herzen


    ~Die Liebe ist viel mächtiger als die Vernunft~

    Tyrion Lannister



  • Da der Islandhund ein Hütehund ist, liegt eine Jagdbereitschaft leider nicht fern, da Hüten eine Form des Jagens ist. Schau mal hier *klick* Überhaupt scheint die Seite sehr interessant zu sein. Klick dich da noch mal durch.
    Ich würde auch raten erstmal Kontakt mit den Züchtern aufzunehmen und euch mit denen mal ausgedehnt über diese Rasse zu unterhalten. Die können euch am besten sagen ob es passen könnte. Hier sind aktuelle Würfe *klick*. Die Züchter stehen dabei. Welpenpreise liegen so um die 850€. Das ist schon einiges an Geld.

  • Hi, ich kann dir ein bisschen was zu Islandhunden erzaehlen. Da ich einige persoenlich kenne. Ja, sie sind recht Bellfreudig, ist aber sicher auch erziehungssache. Ansonsten sind alle die ich kenne, sehr gute Reitbegleithunde, sind gerne drausen (leben auf verschiedenen Islandpferdehoefen), sind wachsam, sehr auf die eigene Familie bezogen und sehr robust.
    Sie bewegen sich gerne, sind aber nicht die typischen Hunde, die man auf Hundeplaetzen antrifft.
    Ich denke, fuer deine voraussetzungen sind sie ziemlich perfekt geeignet. Wie gesagt, nur das sie eben recht Bellfreudig sind, waere zu beachten. Islandhunde werden auch Islandspitz genannt, da angenommen wird das sie verwandt mit dem Spitz sind, aber auch einiges von den nordischen Hunderassen haben. Sie sind teilweise ein bisschen stur und sind eben nicht wie z.B. die Gebrauchshunderassen, die eben sehr exakt auf Befehle reagieren und ihren Besitzern teilweise jeden Wunsch von den Augen ablesen.
    Islandhunde sind da deutlich eigenstaendiger und trotzdem wollen sie gerne mit ihrem Besitzer zusammen etwas unternehmen.
    Einen Hof bewachen, mit zum Ausreiten gehen usw. ist genau ihr Ding.
    Sie sind deutlich genuegsamer als z.B. Aussies. Sie sind Allrounder und keine spezialisierten Huetehunde. Sie treiben auch mehr, als das sie hueten.
    Wie gesagt, ich kenne einige Islandhunde und die sind wirklich klasse. Selbstaendig und doch wissen sie genau, wo sie hingehoeren.
    Anpassungsfaehige, zaehe, robuste, vertraegliche, bellfreudige Hunde.
    Ich kenne sogar einen der Agility macht. Aber das scheint die grosse Ausnahme zu sein, denn die mehrzahl der Islandhunde die ich kenne, wuerden dir einen Vogel zeigen, bei dem Versuch Hundesport mit ihnen machen zu wollen. Dafuer sind sie die perfekten Reitbegleiter, da keinen Jagdtrieb und wenig huetetrieb.
    LG
    Gammur

    Liebe Gruesse von den Aussies Hudson und June, dem Working Kelpie Mareeba und dem Border Collie Nevis! Mehr von uns und unseren Freunden hier Black Aussie-Power.

  • ich muss Queeny87 zustimmen - schulisch wird noch einiges kommen...


    Wenn du dir so sicher bist, dass der Islandhund passt, dann schau doch mal, ob du ein Rasseforum findest: da kannst du dann Fragen zur Wachsamkeit (Bellfreudigkeit) und Auslastung stellen.
    Versuche mit verschiedenen Haltern in Kontakt zu kommen und mehrere Hunde life zu erleben.
    Und: nimm Kontakt zu Züchtern auf, löchere diese mit Fragen, besuche sie.


    lg

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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