Linus braucht Hilfe/ abgeben?

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    Hallo liebe Foris,


    ich brauche mal euren Rat, euren Support, keine Ahnung. Geht mir schon sehr ans Herz die folgende Geschichte:


    Linus ist ein Hund von Nachbarn in unserer Strasse. Er wurde als Welpe angeschafft, obwohl beide schon etwas älter sind und dementsprechend eben nicht mehr die schnellsten (laufen eben langsam). Er ist Rentner, sie noch berufstätig, aber nur halbtags glaube ich.
    Ich möchte an dieser Stelle darum bitten, diesen beiden älteren Menschen keine Vorwürfe zu machen, die machen sie sich selber schon genug. Leider haben sie sich überschätzt, aber das wissen sie wohl auch.


    Linus kam also als Welpe, alles war wunderbar. Die beiden, Herr und Frau K., hatten immer Hunde gehabt und sind diesbezüglich sehr engagiert.
    Linus kam aus der Mülltonne aus der Türkei. Er wurde dann zu Herr und Frau K. vermittelt, sie wohnen in einer Erdgeschoss Wohnung mit Balkon, aber ohne Garten. Auch die Orga trifft keine Schuld, sie sind eben wirklich engagiert und lieb, kümmerten sich wirklich immer liebevoll um ihre Hunde.


    So, Linus wurde dann aber eben grösser und kräftiger als erwartet.


    Das Problem ist, dass die Frau, aufgrund eines Hüftleidens, eben nur in normalem Schritttempo gehen kann, nicht wie ich z.B. in zügigem Schritt. Also versuchte die Frau am Freilauf zu üben.
    Das Problem hieran ist, dass Linus bei ihr nicht zurückkommt. Es ist als merkt er dass er dann gleich wieder an die "langsame" Leine kommt. Die Frau hat wirklich alles versucht.
    Linus kommt dann einfach nicht zurück, auch Leckerchen interessieren ihn dann nicht. Er langweilt sich einfach auf den üblichen Spazierrouten und sucht dann Ablenkung, z.B. ist er mal im Freilauf quer über eine riesen Strasse gerannt um zu einem anderen Hund zu kommen. Er sucht sich eben seine Abwechslung selber.


    Ja, jetzt kommt hier der Rat zu einem Hundetrainer, klar. Ist ja auch richtig. Das Problem ist aber, dass Linus eben viel Kraft hat, und durchaus spürt, dass ihm seine Besitzer körperlich unterlegen sind. Keine Hundeschule der Welt kann es richten, dass es Linus eben an Abwechslung fehlt.


    Also ist die Frau jetzt täglich mit ihm in einem Gebiet unterwegs, wo kaum andere Hunde sind und wenig Ablenkung. Ist ein schöner Spazierweg, dort läuft er auch frei. Die Frau ist morgens schon um 6 Uhr das erste Mal mit Linus draussen, nachmittags geht der Mann, ca. 20 min oder länger, dann geht abends wieder die Frau eine Stunde oder so, mit Freilauf. Aber das eben immer diesselben oder ähnliche Runden, klar dass Linus sich langweilt. An Auslauf fehlt es ihm nicht, nur eben langsam und ohne nötige Abwechslung. In der Wohnung spielen sie viel mit ihm und machen Lernspiele.


    Nun hat mir der Mann letztens gesagt, dass sie überlegen Linus abzugeben. Sie sagen, wenn sie eine Familie finden würden, wo er genauso geliebt würde aber eben mehr Auslauf hätte, würden sie es tun.


    Das tat mir schrecklich leid, weil ich wirklich glaube dass sie ihn sehr lieben und er sich auch wohlfühlt bei den beiden (besonders wenn die Enkel zu Besuch sind), andererseits ist nicht zu leugnen dass sie einfach älter werden und Linus mehr schnellen abwechslungsreichen Auslauf braucht.


    In der Wohnung und auf dem Balkon sucht er sich mittlerweile Beschäftigung durch Anbellen von Passanten o.ä. Ausserdem zieht er halt an der kurzen Leine bei Herr und Frau K. , was aber klar ist, weil sie einfach langsam gehen müssen...


    trotzdem nehmen sie eigentlich jeden Rat von mir immer an. Ich habe schon viele Tipps zum Freilauf gegeben, das hat die Frau beherzigt, deswegen läuft er jetzt wenigstens in einem Gebiet frei. Sie wendet sich auch mit Fragen an mich.


    Nachdem ich gehört hatte, dass sie jetzt ernsthaft ans Abgeben denken, bin ich direkt hin um mit ihnen zu sprechen. Der Frau bricht es wirklich das Herz, sie sagt sie haben sich eben übernommen, er geht ja viel raus, aber wenn sie dann mich und meine Hunde sieht wünscht sie sich eben dass Linus sowas auch haben kann...ihr Mann lässt Linus nicht mehr freilaufen aus Angst er läuft weg.


    Ich habe ihr dann vorgeschlagen, doch mal zu unserer HuTa zu gehen, um Linus dort 3x die Woche unterzubringen. Wir haben eine tolle HuTa, auf Sand, riesen Flächen mit Agilityparcour, kompetentem Team und vor allem einem tollen Rudel (Linus ist wie geschaffen für die HuTa, weil er es liebt mit anderen Hunden zu toben, er ist mit allem und jedem verträglich und diese Art der Unterbringung ist wie für ihn gemacht). Ausserdem habe ich ihr vorgeschlagen, dass ich ihn ja auch ein paar Mal die Woche mit auf meine Ausflüge mit meinen Mädels nehmen kann, sie lieben sich und so hat er wirklich Auslauf (joggen und Waldspaziergänge). Klar kann ich das nicht immer leisten, zudem mir das dann zu sehr ans Herz geht. Aber in Kombination mit der HuTa, den Spaziergängen von Herr und Frau K. und dann noch meiner Auslastung fand ich die Lösung ganz gut.


    Die Frau versicherte mir, baldmögich zur HuTa zu fahren und dort mal nachzufragen. Ich holte Linus dann heute mal ab um ihn mit in den Wald zu nehmen und mir selbst ein Bild zu machen (bei Frau K. bellt er gelegentlich Jogger und Radfahrer an und kommt nicht zurück auf Zuruf).
    Ich war auf alles gefasst, Schlepp im Gepäck.
    Kein Problem, Linus ging mit, das grosse Auto war ihm dann erstmal unheimlich. Dabei fiel mir auf, wie ängstlich der Kerl eigentlich ist.
    Wir also zum Wald gefahren, Linus etwas aufgeregt bis unsicher.
    Dann an der Hundewiese angekommen, Linus an die Schlepp und los. Der Hund war ganz irritiert, stand erstmal nur herum, bis die Meute (meine Freundin war mit ihrer Hündin auch da) ihm dann zeigte wos lang geht...


    tja, und dann...lief alles wie am Schnürchen. Nach 10 MIn ließ ich die Schleppleien schleifen, weil sie mehr als unnötig war. Linus orientierte sich sooo toll an mir und dem Rudel, einfach fantastisch. Jogger und Radfahrer- nahm er gar nicht wahr. Er entfernte sich nie wirklich weit von mir...blieb immer stehen und schaute mich an, kam auf jedes "KOmm" sofort hinterher.


    Alle entgegenkommenden Hunde wurden absolut verträglich und freundlch begrüsst. Dabei eher devotes, unterwürfiges oder ängstliches Verhalten, keinesfalls Dominanz oder gar Agression. Kein typisches Rüdenmarkieren, nix. Einfach ein gaaanz toller, freundlicher, offener, wenn auch etwas übergewichtiger Hund.


    Ich war schwer begeistert und verdammt stolz. Der Spaziergang war viel schöner als erhofft. LInus mit anderen spielen und toben und rennen zu sehen, zu sehen wie er den Wald in sich aufsog, war einfach nur schön.


    Nach knapp 2 Stunden sprang Linus dann wie selbstverständlich in den, eben noch unheimlichen, Kofferraum und schlief schon auf dem Rückweg. Glücklich.


    Ich brachte ihn dann nach Hause, berichtete von dem tollen Hund. Linus pöbelte derweil Passanten vorm Balkon an, wobei ein einfaches "Ssssschhhht" schon ausreichte. Scheinbar nimmt er mich ernst, kein Wunder, nachdem ich ihm so einen schönen Nachmittag beschert hatte.
    An der Leine in normalem zügigem HUndetempo läuft er völlig normal, kein Ziehen.


    Die Frau war natürlich extrem dankbar und verwundert und freute sich über meine Erzählungen. Ich bat sie noch mal in die HuTa zu gehen. Sie sagte "Ja, das mache ich, aber mein Mann will ihn abgeben..." Der Mann hatte schon Tränen in den Augen...


    Und ich jetzt auch. Was ist richtig? Ich würde ihn sooo gerne zu mir nehmen, er passt perfekt zu meinen Mädels und ist einfach ein Traumhund- bei normaler Auslastung. Aber ich kann nicht.
    Er hat heute aber echt mein Herz geklaut und es liegt mir seeehr am Herzen dass er es gut hat. Wenn ich die richtige Familie für ihn finden würde, am liebsten als Zweithund weil ihm das sooo gut tut...wäre das dann das Richtige?
    Ich habe der Frau gesagt dass ich ihn am Di. wieder zum joggen hole, und dass sie sich bitte an mich wenden soll wenn sie ernsthaft an Abgabe denken...sie sagte das macht sie. Ggf. könnte ich ihn dann auf die Seite unserer Orga setzen, als Vermittlungshilfe, auch wenn wir das normalerweise nicht machen...oder aber ich würde eine Bekannte /Freund für ihn finden...


    oh es ist wirklich sehr traurig. Ich würde ihn gern weiterhin mitnehmen, diesem Hund und den Menschen helfen, aber eben nur in Kombi mit der HuTa. Allein kann ich das nicht schaffen. Nur meine Befindlichkeiten zählen nicht, was wäre das beste für LInus? Und habe ich wirklich eine realistische Chance, jemand geeignetes für ihn zu finden??!!


    Was meint ihr? Was wäre das richtige?


    Ach ja, Linus wird jetzt 2 Jahre alt.


    Ich habe nur ein oder zwei Fotos, aber heute Videos gemacht, wie kann ich die denn einstellen?


    Danke fürs Lesen...


    Hmh... ich habe jetzt die Datei hochgeladen, wie funktioniert das im neuen DF? Steh gerade etwas aufm Schlauch... :???:

    "Wenn Gott einen Hund misst, zieht er ein Band um das Herz, statt um den Kopf"

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  • Hi,
    Wollte Dir erst mal ein lob aussprechen, toll, wie du dich engagierst :smile:
    Mir ist beim ersten Lesen eingefallen, dass man den Hund ja, falls vorhanden, in eingezäunte Hundeausläufe bringen kann.
    Die Dame müsste dann nicht so viel laufen und Linus hätte Kontakt zu Artgenossen, Bewegung und Auslastung. Und es wäre kostenlos. Natürlich nur möglich, wenn es das bei Euch gibt.

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  • Hallo,
    ich würde meinen, das ein neues Zuhause, das ihn dauerhaft glücklich macht besser ist, als immer nur zeitweise.
    Die Besitzer sind ja so wie es aussieht schon jetzt mit dem Hund überfordert, besser wird es doch wohl dann leider nicht mehr. Und bleibt er da wird er sich wohl noch mehr "Unarten" angewöhnen.
    Er scheint ja ein ganz Lieber zu sein, da findet sich doch bestimmt ein tolles neues Zuhause.
    Die Trennung ist bestimmt schlimm, vermutlich aber mehr für die Menschen.


    Evtl. gibt es ja in der Nähe ein neues Zuhause, so das man nach einer Eingewöhnungszeit ihn auch besuchen kann.
    Wünsch dem Schnuffel alles Gute und umsichtige Besitzer.

    LG Petra und
    Anka-Wolfsspitzmischling *2001
    Hayly- Australian Shepherd *2008


    Susi(1987-2005)


    "Ohne ein paar Hundehaare ist man nicht richtig angezogen!"

    • Neu

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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hi,


    ich finde es toll das du dich um die älteren Leute und den Hund kümmerst. ;)
    Wie alt sind den die HH?


    Würdest du den Hund nehmen oder geht es überhaupt nicht. :???:


    So wenig Auslauf habe ich jetzt nicht unbedingt bei den Haltern herausgelesen, da gibt es andere Hunde die drei mal 10 Minuten um den Block kommen.


    Wie ware es mit Hundesharing, kenne ich hier auch. Da teilen sich zwei Frauen einen Hund und das klappt super.


    Erst mußte ernsthaft ergründet werden, ob der Hund ernsthaft weg soll ( wie das Herrchen sagt) oder die Leute einfach nur überfordert und ihn eigentlich behalten wollen.


    Mhm schwierig und auch zu wenig Information.


    LG Sabine

  • Hi


    Dieser Hund ist ja nun wirklich kein Riese.........mit dem kann auch ein älteres Paar fertig werden.


    Es wäre einfach dringend nötig das die beiden in eine GUTE Hundeschule gehen. Möglichst nicht in eine in der nur lauter "junge" HH rumrennen. Vielleicht ein Kurs für Tierheimhunde, da sind oft ältere Menschen dabei, das würde helfen.


    Körperlich kann der Hund durchaus auf den gleichen Stecken ausgelastet werden. Da muss nicht immer was neues her. Langsames gehen.....hmmm.......es ist nicht nötig immer im Eilschritt loszudüsen. Hat der Hund Gelegenheit zum toben muss auch normales laufen an der Leine drin sein. Deshalb wäre es sinnvoll den HH Möglichkeiten zu zeigen, wo das geht. Kann die Hundeschule sein, kann auch 2-3 mal die Woche eine Hundepension mit Rudelhaltung sein....... eine Freilauffläche, einen Sitter der regelmässig Fahrrad fährt mit dem Hund..........


    Zuhause könnten sie mit Futterspiele usw arbeiten.........ideal wäre dafür eine Hundeschule, die ihnen das alles zeigt und auch Hife anbietet.


    Aber vielleicht ist ihnen das alles zuviel. Ich meine das nicht böse. Es kann sein das die körperlichen Befindlichkeiten einfach mehr zunehmen als sie dachten, und sie merken das sie dem Hund nicht gerecht werden. Dann wäre es schön wenn man ihnen bei der Vermittlung helfen würde.


    Überlege gut.........man neigt schnell dazu so einen netten Kerl zu sich zu nehmen. Aber die zahl der Hunde geht schnell nach oben dadurch. :headbash: Ich habe meine interne Grenze gesetzt. 2 hunde und fertig. Kein einziger mehr, komme was wolle.
    Das hilft gegen die Versuchung. Und ich bin froh........die Finanzen danken mir, die Familie ebenso..........


    Birgit
    kennt diese Versuchung aber bleibt hart

  • Danke für eure vielen Antworten mit vielen Ansätzen...muss jetzt leider ins Bett und werde mal über eure Antworten nachdenken und mich dann morgen ausführlich damit auseinandersetzten und euch antworten...danke schonmal. Bin immer froh dass man dieses Forum hat und hier Menschen findet, die einen verstehen :smile:


    Bis morgen...

    "Wenn Gott einen Hund misst, zieht er ein Band um das Herz, statt um den Kopf"

  • Ich finde es ganz toll, dass du dich kümmerst! :gut:


    Also, wenn ich das richtig verstanden habe, dann hängen die beiden doch an ihrem Hund, oder? Ich glaube nicht unbedingt, dass es "nur" an mangelnder Auslastung liegt, sondern auch an mangelndem Durchsetzungsvermögen bzw. an mangelndem Respekt und daran kann man mit einem guten Hundetrainer arbeiten!
    Uns kam demletzt eine Dame am Hundestrand entgegen, ich schätze sie auf 1,60-1,65 mtr. und die hatte einen Dobermann dabei und ich glaube nicht, dass sie dem Hund körperlich überlegen wäre, wenn es darauf ankäme. :lachtot: Dennoch hörte der Hund, als sie ihn zu sich rief, als wir ihnen entgegen liefen.


    Wenn sie ihn abgeben wollen, dann muss man natürlich ein neues Zuhause finden, aber wenn sie an ihm hängen und an ihrer Erziehung arbeiten wollen, dann denke ich schon, dass es möglich ist bzw. es doch einfach auf einen Versuch ankäme.


    Wie dem auch sei, ich hoffe, dass ihr eine gute Lösung für alle finden könnt!

  • Ich les da jetzt gar nicht raus, dass es nicht mit ein wenig "Management" auch weiterhin gut klappen könnte bei den älteren Leutchen. Mit 2 Jahren ist Linus derzeit vermutlich in der Sturm- und Drangphase - mit etwas Unterstützung (HuSchu, wo ja auch oft ein Teil des Spaßes mit anderen Hunden stattfinden kann) , evtl. auch Deiner regelmäßigen Hilfe und vielleicht bloss kleineren Änderungen, die bewirken können, dass Linus auch seine Menschen für voll nimmt, kann das doch durchaus funktionieren. Vielleicht - ist ja ein mittel-kleiner Hund - noch einen netten jugendlichen Gassi-Geher und schon ist Linus Bewegungsbedürfnis abgedeckt. Ein Hund kann recht problemlos lernen, dass mit Gassi-Mensch A ruhige und mit Gassi-Mensch B aktionreichere Spaziergänge angesagt sind. Mein Quoten-Mini stammt von einem damals 91 (!)-jährigen Herrn, der selbst noch kleinere Spaziergänge mit ihm unternommen hat, für die extra-Portion Auslastung war ich zuständig.


    Der Hund ist wunderbar damit klar gekommen und konnte bis zur Heimunterbringung seines Herrn dort bleiben. Seitdem ist er fest bei uns.


    LG, Chris

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