Hilfe mein Hund hat eine Henne ermordet!!!
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wärst du jetzt erwachsen, würd ich sagen: nimm dir nen Bier und setz dich.
Aber so rate ich dir zu Cola und Eis, wahlweise auch schoki ;-)
Das huhn is nu im Hühnerhimmel und kann den ganzen tag schön rumpicken. Red nochmal mit deinen Eltern nachher darüber. Das hilft oft schon
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Hi,
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Fuehl Dich einmal ganz doll gedrueckt von mir.
Es ist nicht einfach, " das richtige zu tun". Wir sind keine Maschinen die auf Knopfdruck taetig werden.
Aber das Leben ist auch kein Spiel. Man kann nicht wieder auf "Anfang" gehen.
Alles was wir tun hat Konsequenzen.
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Ich glaube auch nicht, daß die Henne gelitten hat. Im Adrenalinsturm hat sie bis zur ihrem raschen Ende wahrscheinlich gar keine Schmerzen gespürt.
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Ds ist zwar ganz ,ganz blöd gelaufen - aber mach dich bitte nicht so fertig!
Ich nehme mal an, das war deine erste echte Begegnung mit der Raubtierseite deines knuffigen Hundes, total unverhofft? Da kann man schon mal den Kopf verlieren, auch wenn man's nicht sollte. Ich möchte jetzt nicht wissen, wie vielen Erwachsenen es genauso gehen würde - und wie viele sowas dann auch noch komplett stillschweigend übergehen würden?
Du versuchst jetzt wenigstens, gutzumachen, was noch gutzumachen ist, und ziehst dich nicht einfach ganz aus der Verantwortung, auch wenn's Ärger bringt. Das ist, wie gesagt, mit Sicherheit mehr als viele Ältere tun würden, und dafür hast du meinen vollen Respekt!
Und wenn dir an dieser Geschichte jetzt schon, also früh im Hundeleben, unvergeßlich klar geworden ist, mit wem du da unterwegs bist, nämlich mit einem jungen, neugierigen Raubtier, das natürlich nicht "mordet", aber sein angeborenes Verhalten ausprobiert, dann kannst du auch früh die Konsequenzen ziehen und gegensteuern - was für die Beziehung zwischen dir und deinem Hund sicher nicht das Schlechteste ist.
Ich denke, keiner von uns hier ist ganz ohne solche oder andere Schockerlebnisse davongekommen, dazu ist ein Hund oft zu reaktionsschnell - aber viele sind durch das Lernen draus zu deutlich besseren Hundehaltern geworden. Das wünsch ich dir auch - atme tief durch, verbuche es unter "shit happens", aber lern daraus - dann ist das arme Huhn wenigstens nicht umsonst gestorben!
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Danke Liselotte, danke Ariam
Ich hab jedenfalls draus gelernt, das ist mindestens etwas

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PS: Bist du dir übrigens sicher, daß dein Hund das Huhn selbst so zugerichtet hat, hast du also z.B. das Geschrei und Geflatter gehört, als er zupackte - oder hat er es vielleicht verletzt aufgelesen und dir angeschleppt?
Mein Terrier hat mal ein Sperber-Opfer angebracht (ich hab den Vogel noch durchstarten sehen), das war ganz ähnlich zugerichtet, aber gottseidank schon tot.
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Das fiel mir auch gerade ein. Wenn ein Raubvogel andere Vögel reißt, findet man auch im Wald immer die Flügel im ganzen. Und wenn Hühner aufgeregt sind, wegen Hunden oder Raubvögeln, herrscht bei uns ein Geschrei, das man bei geschlossenen Fenstern gut hört. Hast du denn etwas gehört?
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Ich habe da auch so meine Zweifel
wenn dein Hund das gewesen wäre, hättest du doch das Huhn schreien hören, es läuft ja dann erstmal weg und läßt sich nicht lautlos den Hals durchbeißen.
Viell. war das garnicht dein Hund, sondern es hat schon verletzt da gelegen und er hat es nur gebracht.
Es wird wohl nie rauskommen, aber ich würde dem Hund jetzt nicht die Schuld zuschieben, weil es eben niemand gesehen hat. -
Danke terriers4me

egal wies passiert ist ich werd auf jedenfall mit der Hundetrainerin darüber sprechen und etwas unternehmen..
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Ich würde auch immer mehr auf Greifvogel tippen: Dieser Sperber damals hatte sich in die Keulen der Fasanenhenne eingekrallt (blutige Beine) und einen Flügel komplett abgeknipst, als ihm mein Terrier dazwischenkam - also genau dasselbe Bild.
Einen verletzten Vogel ab- und anzuschleppen wäre für einen jungen Retrievermischling eigentlich auch deutlich "artgerechter" als ihn erst zu greifen, ihm dann einen Flügel auszureißen, dann wieder im Zerfleddern innezuhalten und ihn zu bringen? Normalerweise greift ein Hund erstmal zu und schlägt sich die Beute dann kräftig um die Ohren - und dann flattert da nicht mehr viel.
Und, wie gesagt: den Aufruhr hättest du eigentlich hören müssen! Hühner fallen zwar irgendwann in Schockstarre, aber wenn sie angegriffen werden - zumal von einen ungeübten Hund! - ist das normalerweise erstmal ein Mordsspektakel.
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