Mein Hund hat immer mehr Angst vor mir
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Hallo
Ich fange langsam an zu verzweifeln.
Also ich fange mal von vorne an. Meine Freundin und ich haben uns Anfang des Jahres eine Hündin aus dem Tierheim geholt. Sie hat mindestens 3 jahre in Serbien auf der Strasse gelebt und ist dann nach deutschland gekommen. Sie hat massive Angst vor Männern und suchte dringend einen Frauenhaushalt, da waren wir genau die richtigen. Dier kleine entwickelt sich echt toll. Ich hätte nie gedacht das Sie sich in so kurzer Zeit so verändern würde. Am Anfang war Sie sehr ängstlich und allem skeptisch gegenüber. Mittlerweile ist Sie neugieriger geworden und traut sich mehr. Mein Problem ist, je vertrauter Sie mit meiner Freundin wird desto mehr "hasst" Sie mich. Ich habe kein Problem damit das meine freundin der Rudelführer ist, aber ich kann mit Ihr fast nichts mehr machen. Wenn meine Freundin nach Hause kommt springt sie auf und freut sich, bei mir blickt sie nicht auf. Wenns zum Gassi gehen los geht springt Sie bei Ihr auf, ich muss Sie aus dem Korb heben und zur Tür bringen damit Sie überhaupt mit geht. Dann hetzten wir unsere Runde und ende. Ich bin meistens für die Nachmittags und Abendrunden verantwortlich. Wenn ich Glück habe pinkelt Sie in einer von den 2 Runden. meistens aber macht Sie nicht. Wenn meine Freundin dann direkt nochmal mit ihr geht pinkelt Sie sofort. Bei Ihr läuft Sie auch ohne Probleme ohne Leine, bei mir ist das "nicht mehr" möglich, da Sie mir einmal entwischt ist und über die hauptstrasse nach hause lief. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Bestechen ist auch nicht drin, obwohl ich der Futtermensch bei uns bin. Vielleicht hat jemand ja schon ähnliche Erfahrungen gemacht und ein paar Tipps für mich. -
7. Oktober 2010 um 17:47
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Mein Hund hat immer mehr Angst vor mir - Vor einem Moment
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Ein Versuch wäre, dass du für eine Zeit komplett alles mit dem Hund machst. Deine Freundin also wirklich nichts mehr. Du gehst immer Gassi, du fütterst, du gehst in die HuSchu, du machst coole Sachen mit ihr (Leckerchensuche etc.). Geht aber nur, wenn ihr das zeitlich hinkriegt...
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Grüße,
da kann ich gut nachvollziehen, dass du gefrustet bist. Es ist aber nicht unnormal, dass ein Hund mit solch einer Vorgeschichte sich einer Person mehr anschließt.
Da hilft wohl wirklich nur, dass deine Freundin sich bei dem Hund mal zurück nimmt und du für den Hund Ressourcen mässig wichtig wirst.
Heißt: Hund bekommt nur noch von dir Futter und zwar aus der Hand und sie muß dafür zu dir kommen. Füttere sie auch draußen beim Spaziergang und eben auch in der Wohnung, wenn sie auf Zuruf kommt.
Deine Freundin sollte sich dann mal eine Weile rar machen dem Hund gegenüber.
So würde ich es zumindest machen
edit: hihi, da hatte noch jemand schon den Gedanken
lg
sabine -
erfahrungen mit solchen fällen direkt habe ich net.. kenne zwar einen hund der ebenfalls panische angst vor männern hat / hatte aber der lebt in einem reinen frauenhaushalt

vlt würde es euch ja schon einwenig helfen indem du mal mehr mit dem hund machst... also deine freundin euren hund mal mehr ignoriert und du ihr die volle aufmerksamkeit gibst
du spielst nur mit ihr, du kuschelst nur mit ihr, du gibst ihr futter....
ich weiß das es schwer ist aber vlt klappt es ja...
weiß ja net was andere dazu sagen die das selbe problem hatten.aber wünsche euch viel glück... drücken euch alle daumen und pfoten damit ihr euer problemchen in den griff bekommt

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hallo,
ich würde auch auf handfütterung umsteigen und sehr zurückhaltend ihr gegenüber sein. laß sie selber kommen - auch wenn es wochen dauert.
auch sie nehmen und raustragen würde lassen. sie macht ja sowieso nicht und hat nur streß.
auch würde ich darüber nachdenken, einen trainer ins haus zu holen.
guck mal hier cumcane.de. die arbeiten ohne gewalt. vielleicht gibt es ja einen trainer in deiner nähe.gruß marion
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Zitat
erfahrungen mit solchen fällen direkt habe ich net.. kenne zwar einen hund der ebenfalls panische angst vor männern hat / hatte aber der lebt in einem reinen frauenhaushalt

wenn ich es richtig verstehe, lebt auch der Hund in dem Fall hier in einem reinen Frauen Haushalt

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Schließe mich an, du solltest in der nächsten Zeit alles mit dem Hund machen. Füttern, Spielen, Gassi etc. Ruhig auch aus der Hand füttern. Sollte das nicht klappen, dann solltest ihr euch zeitig an einen Trainer wenden, bevor die Situation total verfahren ist.
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Ich würde dir auch zur kompletten Handfütterung raten. Und das auch konsequent
NUR auf der Strasse. Sprich sie an, gehe in die Hocke, schau sie aber dabei nicht an und halte ihr deine Hand mit Futter hin.
Wenn sie in den ersten 2-3 Tagen nichts nimmt, ist es nicht so schlimm. Ein Hund und gerade ein ehemaliger Straßenhund, kann gut mal ein paar Tage ohne Futter auskommen. Wenn sie dann richtig Hunger hat, wird sie auch aus der Hand fressen. -
Ich würde es auch wie rottifrauchen machen. Konsequente Handfütterung und zwar NUR von Dir (auch keine Leckerlies von Deiner Freundin). Das Ganze würde ich aber langsam angehen und sie keinesfalls bedrängen; öffne die Hand mit dem Futter, sieh sie nicht an und vorallem lass SIE kommen. Ansonsten würde ich an Deiner Stelle auch eine Zeit lang nichts anderes mit ihr machen, kein Gassi, keine Spielaufforderung, nichts. Denn all diese Situationen sind ihr ja offensichtlich unangenehm und Du machst damit eventuell den positiven Effekt des "Schönfütterns" wieder wett. Sie muss irgendwann lernen, positive Gefühle mit Dir zu verknüpfen und das geht nicht mit der Brechstange (also indem Du von heute auf morgen einfach ALLES mit ihr machst) denke ich

Ansonsten kann ich Dir auch nur zu einer guten Hundetrainerin raten. Gerade was sensible Hunde angeht habe ich von vielen positiven Erfahrungen mit Animal Learn-Trainerinnen gehört (http://animal-learn.de/). Wir sind auch bei einer (Silvia Weber in Bochum: http://www.bestfriends-bochum.de/) und mehr als zufrieden :) Woher kommt ihr denn genau?
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Zitat
wenn ich es richtig verstehe, lebt auch der Hund in dem Fall hier in einem reinen Frauen Haushalt

aber er schreibt doch meine freundin und ich haben uns einen hund aus dem tierheim geholt.....

lg

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