• Zitat

    Also, um das jetzt mal hier klarzustellen, bevor mich noch mehr Leute anmeckern, das mein Hund viel zu viel rennt und tobt.
    Ein 30 Minuten Spaziergang läuft so ab:
    Wir gehen los, laufen an der Leine bis zum Feld (etwa 5 Minuten). Dort mache ich ihn los, wir üben ein wenig, ich werfe 2-3 Mal den Ball, den er dann ab und an auch mal zurück bringt. Dann darf er kurz laufen (etwa 10 Minuten frei übers Feld), anschließend üben wir noch mal ein wenig (was bedeutet, das wir einfach nur draußen die Kommandos üben, die wir auch drinnen üben) und dann gehen wir an der Leine zurück.
    Wer jetzt immer noch meint, ich würde meinen Hund damit überfordern, der darf gerne weiter meckern.

    Niemals wirft man einem Welpen Bälle oder drgl.

    Das abrupte Stoppen ist Gift für die Gelenke. Schlimmeres kann man dem weichen Skelett eines Hundes nicht antun.

    Zu den Kreuzbandrissen meines Hundes. Er hat leider eine angeborene sprich vererbliche Bindegewebsschwäche und ist daher prädestiniert für derartige Verletzungen. Da es beidseitig - gleichzeitig auftrat, konnte man den Verdacht "Unfall" auch ausschließen.

    Siehste und schon wieder etwas gelernt.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

  • Klar, und von dem 2-3 Mal Ball werfen wird er jetzt diese starken Gelenkprobleme haben. :hust: Mal abgesehen davon, das er dem Ball sowieso nicht hinterher prescht und auch nicht aprupt stoppt.
    Man kann aber auch wirklich Alles was ich mache, ankreiden und sagen, es schädigt den Hund. Spielzeug mit Quietschie ist wegen der Beißhemmung nicht gut, Bälle schädigen die Gelenke, Spielzeug mit Band da kann er sich beim Schütteln mit Verletzen. Decken kann er zerfressen und die Teile schlucken. Steine machen die Zähne kaputt. Knochen und Holz splittert und kann Magen, Darm ect. aufreisen. Da kann ich meinem Hund auch gleich 'nen Schutzanzug anziehen damit er sich auch ja nicht bei irgendeiner Matschpfütze Keime oder Durchfall einfängt. :hust:

  • Sorry, wenn das jetzt rechthaberisch oder vorlaut klingt, aber:
    Ball werfen ist in der Tat nicht gut. Und zwar aus sehr vielen verschiedenen Gründen, u.a. wegen der Gelenke, ja, aber auch aus anderen Gründen, gerade bei nem Hüti ;)

    Viele Sachen sind nicht gut für den Hund. Auch Stöckchen werfen, auf selbigen rumklauen lassen, sind so Sachen... Am Ende muss jeder HH selbst entscheiden, was er zulässt oder nciht. Aber zu den mehr oder weniger gefährlichen Sachen gibts immer auch unbedenkliche Alternativen :smile:

  • Warum fühlst du dich immer gleich auf den Schlipps getreten? :???:

    Man gibt dir hier sehr gute Tipps und du fühlst dich gleich an den Pranger gestellt?! =) Verstehe ich nicht! :no:

    Du möchtest Tipps haben, aber nimmst sie nicht an. Wie soll man dir dann helfen?? :???:

  • Hi,

    das Problem bei der Haltung von etwas spezielleren Rassen, sind ganz einfach die Leute die gerne mit Rat und Tat zur Stelle sind.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, das mir jeder eingeredet hat:

    WOW Du hast einen Weimaraner. Der muß aber blablablablabla.....

    Spätestens nach ein paar Wochen ist man so verunsichert, das man nicht mehr weiß was nun richtig und was falsch ist. Wem soll man glauben? Dem Züchter der sagt: "alles easy going", den Klugscheissern die man im Wald trifft : " oh ein Problemhund" der Hundeschule (die keine Ahnung von Jagdhunden hat) : "der ist schwer erziehbar".

    Da kann man sich vorher informiert haben wie man will. Es gibt immer einen der es besser weiß. :roll:

    Bei mir hat das dazu geführt das ich den ganzen Tag nur noch überlegt habe: was machst Du als nächstes mit dem Hund? Der muß ja schließlich 24h beschäftigt werden.

    QUATSCH !!!!


    Ich würde mich an jemanden wenden der Profi auf dem Gebiet Hütehunde ist. So habe ich es letztendlich gemacht und sehr viel dazu gelernt.

    Wer die Rasse nur von lesen her kennt, kann Dir nicht wirklich weiterhelfen.

    LG
    Andrea

  • zum thema wachstumsstörungen: häufig kommen diese von einer günstigen kombination zwischen überlastung und zu energiereichem futter, was die hunde schießen lässt.

    eigentlich sagt man pro hund und lebensmonat in etwa fünf minten gassi bzw. pro woche eine minute. diese regel hat, auch bei arbeitshunden einen sinn: die gelenke des hundes sollen geschont werden, der hund soll reize in ruhe verarbeiten können und weder gesitig ncoh körperlich überfordert werden.

    und gerade arbeitsrassen zeigen selten, dass sie überlastet sind. würde ich z.b. meinen luca zum balljunkie erziehen, könnte ich den ball werfen, bis er einfach tot umfällt. das würde wirklich passieren. und er musste sogar schon einmal aufgrund einer verletzung 2,5 monate an der kurzen leine gehen. und da war er schon ausgewachsen und demzufolge ein gewisses pensum gewöhnt. er hatte damals keine beinverletzung, sodnern ein loch im bauch, das vier mal operiert wurde. schmerzen verspürte er keine. also weiß ich ganz genau, wovon ich rede, wenn es darum gehte inen arbeitswütigen hund ruhig zu halten ;)

    demzufolge sollte man einen welpen nicht müde trainieren, sondern auf ruhige abläufe achten ggf. pausen einfordern, gerade weil arbeitshunde oft überhaupt kein "müde" kennen. und wenn sie wirklich müde sind, dann war es für den welpen oft schon zu viel.

    genau hier liegt deine verantwortung.

    was kannst du jetzt machen?

    in der schonzeit gibt es viele möglichkeiten zur geistigen reife deines hundes beizutragen.

    1. wechsel zwischen anspannung und entspannung

    ich denke nicht, dass du dich in den nächsten wochen darauf konzentrieren solltest, deinen hund nun extra viel auszulasten. du hast einen junghund, auch wenn es ein hütehund ist, es ist und bleibt ein junger hund, der durchaus lernen muss, dass er nicht bespaßt wird, damit er nicht die wohnung demoliert.

    einfach mal spazieren gehen. spazieren gehen, ohne übungen, damit dein kleines hündchen herunterfahren kann. du schaust dir die umgebung an, den hund darf dich begleiten. zwanzig minuten sollten komplett ausreichen. dann geht es erst einmal nach hause. somit lernt dein hund nicht immer auf abruf zu sein, sondern auch mal zu entspannen - und er gerät aus dem focus. er lernt sich an dir zu orientieren, nicht umgekehrt. gerade hütehunde sind meister im lesen und manipulieren ihrer menschen. dann setzt du dich eben mal auf eine parkbank, schaust dir ein buch an, kraulst deinen hund. auch das ist wirklich wichtig.

    dann wieder gehst du mal spazieren und legst keine spielzeiten ein, trainierst ein wenig die grundkommandos, lässt ihn etwas suchen etc.

    gerade nasenarbeit ist eine schöne und ruhige möglichkeit hunde sehr gut auszulasten. wenn buddeln geht (dazu fragst du am besten mal deinen ta), kannst du leckerlies verstecken und ausbuddeln lassen. wenn er das nicht darf, darf er eben im gras suchen gehen.

    du kannst viele impulskontrollübungen machen. clickern geht natürlich auch gut.

    deiner phantasie sind keine grenzen gesetzt ;)

    viel glück!!!

  • Zitat

    Also was du machen kannst ist z.B. eins von diesen Intelligenzspielen
    http://www.zoo-ove.de/index.php?a=52937 sowas z.B., gibts in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und ist mal was anderes...
    Trick Dog
    oder ZOS
    oder Longieren üben.. (natürlich alles ganz langsam und nur kurz) im Garten an der Schleppleine..kann man sich eigentlich ganz einfach selber bauen wenn man Platz hat.

    Im Übrigen find ichs super, dass du deinen Hund soviel beschäftigst, solltest aber daran denken, dass je größer/älter er wird, umso mehr wird er fordern.. 6-8h Gassi am Tag wird dann doch etwas viel :D

    Naja, Longieren halte ich in diesem Zusammenhang für eine denkbar schlechte Möglichkeit den Hund auszulasten.

    Zitat

    Gehör auch zu denen, die glauben, dass man sich nen Hütehund nicht holt, um ihm dann krampfhaft das erste Jahr an die Leine zu legen, nur damit er später in jeder Situation "ruhig" ist. Dann kann ich mir auch gleich ne Schlaftablettenrasse holen.

    Die goldene Mitte zwischen Auslastung und Ruhe ist für mich da viel wichtiger. Aber die gängige Meinung dazu, hast du hier ja nun gehört ... hust

    Im Übrigen finde ich es auch ne Frechheit der Threaderstellerin zu unterstellen, die Wachstumsprobleme seien hausgemacht. Habt ihr auch nur nen blassen Schimmer davon, WAS genau sie mit ihrem Hund gemacht hat? Nöö, aber gleich mal richtig schön losstänkern und niedermachen. Unfassbar.

    Ich persönlich unterstelle mal gar nichts, aber Fakt ist doch, der Hund hat Probleme und braucht Ruhe in Form von wenig körperlicher Belastung. So, da dieser Umstand nun mal da ist, was bietet sich da mehr an, als Ruhe zu lernen?

    Mein Hund musste nach seiner Knie-Op 8 Wochen nur an kurzer Leine ruhig laufen. Die ersten 2 Wochen gabs gar nichts ausser dreimal am Tag ein Pipi von 5 Minuten. Klar war es am Anfang schwierig, der Hund war ja auch mehr gewohnt, aber es war nun mal notwendig.

    Zitat

    Also, um das jetzt mal hier klarzustellen, bevor mich noch mehr Leute anmeckern, das mein Hund viel zu viel rennt und tobt.
    Ein 30 Minuten Spaziergang läuft so ab:
    Wir gehen los, laufen an der Leine bis zum Feld (etwa 5 Minuten). Dort mache ich ihn los, wir üben ein wenig, ich werfe 2-3 Mal den Ball, den er dann ab und an auch mal zurück bringt. Dann darf er kurz laufen (etwa 10 Minuten frei übers Feld), anschließend üben wir noch mal ein wenig (was bedeutet, das wir einfach nur draußen die Kommandos üben, die wir auch drinnen üben) und dann gehen wir an der Leine zurück.
    Wer jetzt immer noch meint, ich würde meinen Hund damit überfordern, der darf gerne weiter meckern.

    Wenn er nun doch plötzlich gar nicht so viel macht, warum das Gejammere, dass der Hund nicht rennen darf? Das ist es, was ich hier nicht verstehe.

  • Ich weiß nicht, ob es schon mal erwähnt wurde...

    Neben der Ruhe und das auch wirklich für die 4 Wochen, damit der Hund wieder auf das Level kommt wo er in dem Alter sein sollte, würde ich mir noch eine weitere Meinung von einem weiteren TA holen. Gerade bei einer solchen Diagnose und einer bevorstehende/vorhergesagten OP würde ich das machen und zwar bei einem Spezie für den Bewegungsapperat und des Skelettsystems.

  • Zitat


    Wenn er nun doch plötzlich gar nicht so viel macht, warum das Gejammere, dass der Hund nicht rennen darf? Das ist es, was ich hier nicht verstehe.

    Wann habe ich den Gejammert, das der Hund nicht rennen darf? Er darf ja laut TA Gar nichts mehr. Nicht mal mehr eine 20 Minuten Runde um den Block. Er darf nicht mit Artgenossen spielen - im Prinzip nur noch langsam laufen ect.

    Und @ Ati und Aaron: Ich fühle mich nicht auf den Schlips getreten. Ich finde es nur irgendwie belustigend das, wenn ich eine Sache aufkläre, direkt die nächste gefunden wird die angeblich falsch ist ect. Vllt. liest du meine Texte auch nicht so, wie sie gemeint sind oder ich drücke mich unverständlich aus. Ich bin weder aufgebracht noch sauer, kann nur nicht verstehen, warum man, wenn man nach Hilfe fragt, direkt erstmal die Schuldfrage gestellt bekommt, nach der ich gar nicht gefragt habe. Ich habe schließlich nicht geschrieben: "Wer hat 'ne Ahnung, woher es kommt?" sondern lediglich gefragt, wie ihr meint, das ich ihn ein wenig alternativ beschäftigen kann.

    So, nun aber erstmal allgemein: Ich habe in den letzten Stunden auch mit der Züchterin telefoniert und werde nach Absprache mit Familie, Züchter, Tierarzt ect. nun folgendes tun:
    Wir werden mit Keno einige kleine Spielerreien ausprobieren/antesten. Die Beschäftigung die ihm am meisten Spaß macht, werden wir dann vortführen. Er wird aber ohnehin sehr viel Ruhe am Tag haben und nur noch sehr minimal draußen sein und das auch nur an der Leine. Heißt also 2-3 Mal am Tag 5 Minuten um den Block für ein wenig, ruhige Bewegung. Er bekommt nun Schmerz- und Entzündungshemmer, verschrieben vom TA und ab Morgen ggf. spezielles Futter. Also erstmal totales Schonprogramm. Auch danach werde ich nicht mehr so viel mit ihm machen wie vorher, denn, ihr habt ja recht, es war zu viel und er muss lernen, auch mit weniger klar zu kommen und genau so viel Spaß zu haben. Ich werde eng mit der Züchterin meines Hundes zusammen arbeiten, welche ebenfalls in einer Tierarztpraxis arbeitet und werde mir noch eine Zweite Meinung von einem anderen TA einholen. Alles in Allem wird er lernen, ruhige Spiele wie Suchspiele ect. hier in der Wohnung zu machen und als sonstige Beschäftigung hat er immer noch seine Kauknochen. Und jetzt werden wir erstmal sehen, wie Keno darauf anspringt. Auf jeden Fall danke ich euch allen für eure Meinungen und Vorschläge. Auch habt ihr Recht, wenn ihr sagt, ich habe ihn zu sehr belastet, auch wenn ich eig. immer auf das Wohl des Hundes aus wahr und auch nicht sooo viel mit ihm gemacht habe, aber es scheint zu viel gewesen zu sein und damit hat sich dieses Thema. Vllt. hatte ich auch einfach Angst, ihn zu wenig auszulasten. Jetzt gillt es ein gesundes Mittelmaß zu finden mit dem der Hund gut leben kann. =)
    Noch einmal: Danke euch Allen für die Tipps ect. Wir fahren das 'Programm' jetzt geordnet runter und beginnen noch einmal ganz entspannt von vorn. ;)

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