Junghündin hat Jagderfolg
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cereza
Da kann ich nur Steffis Beitrag zitieren:ZitatAlles anzeigenHallo,
das ist kein wirklich guter Tipp. Er mag zwar bei dem ein oder anderen Hund funktionieren, aber bei einem Jäger nicht.
Bei Welpen sehe ich das noch ein und da kann es auch von Erfolg sein, aber ein Junghund, oder erwachsener Hund mit wirklicher Jagdambition wird nicht davon ablassen sondern nur raffinierter, schneller und wendiger werden. Er wird mit jedem Mal besser und irgendwann hat er Erfolg. Und sei es nur ein krankes Häschen welches nicht schnell genug wegkommt.
Selbst wenn er keinen Erfolg hat, werden ihn die Hormone, die das Jagen mit sich bringt so befriedigen, dass er davon regelrecht süchtig wird.
Da hilft auch kein Rindersteak mehr welches zur Belohnung für den Rückruf auf ihn wartet.
Von daher sollte das Jagen bereits im Ansatz unterbunden werden und umgeleitet werden.
Liebe Grüße
Steffi
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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achso mir ist noch etwas eingefallen:
Luna:
sollte deine kleine auf die verwarnung nicht reagieren (bei schnöseln kommt das hin und wieder vor), dann lauf missmutig auf sie zu und vermittel ihr, dass du sauer bist.
jetzt gibt es zwei möglichkeiten:
entwerder leinst du sie an und bringst sie genauso missmutig zum ausgangspunkt zurück (hundi wird dabei nicht angesehen, du wendest dich komplett ab) und schaust sie erst dann freundlich an, wenn ihr beim ausgangspunkt angekommen seid (sofort lässt deine körperspannung nach und du entspannst dich). hier kannst du jetzt mit ihr noch mal ein kommando üben.oder: du gehst missmutig auf sie zu und rämpelst sie mal kurz an, so dass sie wieder zur "besinnung" kommt.
wenn mein schnösel seine 5 minuten hat und auf gar nix mehr reagieren will, wende ich das bei ihm an. manchmal scheuche ich ihn auch ein paar meter vor mir her, nehme nach der reglementierung aber sofort wieder die körperspannung raus, um ihn dann freudig zu mir zu rufen.
wenn du soetwas probieren willst, dann denk bitte daran, dass du von "sauer" auf "freundlich" wechselst, als wenn jemand einen Schalter umlegt. hier musst du auch genau auf deine körperhaltung achten, dein körper muss das ausdrücken, was du sagst, sonst bist du für den hund nicht glaubwürdig. wenn du zum beispiel in den freundlich modus wechselst und dabei eine bedrohliche körperhaltung hast- wird dein hund nicht zu dir kommen.
liebe grüße
biggi
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Zitat
Allerdings habe ich die Angst, dass sie an der Schlepp so schnell weg ist, dass ich die nicht mehr zu fassen bekomme. WEnn Luna erst mal im Jagdmodus ist, dann ist sie soo schnell.
Die Schleppleine hälst Du anfangs in der Hand.

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Grüße,
ich wundere mich immer wieder, wenn ich soetwas lese.
Da wird an einem Problem Monatelang rumgedoktert mit Leckerlie und Clicker etc, statt direkt zu Anfang (schon beim Junghund) mal ein oder zweimal eine deftige Ansprache an den Hund zu richten bzw. ihm auch mal körperlich, durch rempeln oder an tatschen (NICHT schlagen) deutlich zu machen: bis hierhin und nicht weiter mein Freund. Schaut euch mal Hunde (im eigenen Rudel) an, wenn die sich gegenseitig mal eine Ansage geben - da gibt es mal kurz und heftig eine Breitseite und dann sind die Fronten geklärt)
Posivite Verstärkung gut und schön, aber man kann es sich auch unnötig schwer machen und ist in solch einem Fall wo ja Mißachtung für den Hund selbstbelohnend ist, ziemlich witzlos.
gruß
sabine -
Zitat
mal ein oder zweimal eine deftige Ansprache an den Hund zu richten bzw. ihm auch mal körperlich, durch rempeln oder an tatschen (NICHT schlagen) deutlich zu machen: bis hierhin und nicht weiter mein Freund.
So weit, so gut. Aber ernsthaft Frage: WANN gibst Du ihm die Ansage?
Wenn der Hund weg ist, kannst Du ja keine geben. Und wenn er wiederkommt, ist es für Ansage ja nun auch zu spät.Also müsste man ihn maßregeln, sobald er über Jagen überhaupt nur nachdenkt?
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Schade, dass du Staffys Postings so persönlich nimmst und gleich aufs ganze Forum überträgst.
Ich hab auch nen Jäger. Und da hab ich auch irgendwann gemerkt, dass das ganze "mit positiver Verstärkung" ja schön und nett und fein ist - aber solange der Hund kein "Nein" kennt, kannn ich es mir an die Backe schmieren. Dann hab ich nen Hund, der alles kann, aber nur, wenn er es will. Super.
Und wenn dein Hund durchstartet trotz deiner Rufe, dann kannst du sagen, was du willst - dann kennt er kein Nein. Zumindest nicht in höheren Reizlagen. Dann solltest du daran üben.
Der Tipp von Najira, den Hund in der Situation dort bei den Enten zur Ruhe zu bringen ist auch super. Hunde verknüpften Situationen und Gefühl. Nimm dir was zu trinken mit und nen mp3-player, setz dich dahin und zwing den Hund zur Ruhe - bis er schläft. Ein paar Mal, dann ist die Situation dort sicherlich schon einfacher, weil er nicht mehr so hochfährt. Das widerrum hilft, dass auch ein Abbruchsignal mal durchkommt.
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Zitat
Also müsste man ihn maßregeln, sobald er über Jagen überhaupt nur nachdenkt?Genau, so nach dem Motto: Denk gar nicht drüber nach! Man kann auch noch nach dem Zurückkommen maßregeln und zwar dann, wenn der Hund noch im Jagdmodus zurückkommt. Sprich er kommt zwar zurück (weil er das zu jagende Tier nicht mehr sieht etc), hat aber dabei noch den Adrenalin-Kick-Blick drauf und ist bereit, sofort wieder durch zu starten.
LG Kerstin
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Zitat
Grüße,
ich wundere mich immer wieder, wenn ich soetwas lese.
Da wird an einem Problem Monatelang rumgedoktert mit Leckerlie und Clicker etc, statt direkt zu Anfang (schon beim Junghund) mal ein oder zweimal eine deftige Ansprache an den Hund zu richten bzw. ihm auch mal körperlich, durch rempeln oder an tatschen (NICHT schlagen) deutlich zu machen: bis hierhin und nicht weiter mein Freund. Schaut euch mal Hunde (im eigenen Rudel) an, wenn die sich gegenseitig mal eine Ansage geben - da gibt es mal kurz und heftig eine Breitseite und dann sind die Fronten geklärt)
Posivite Verstärkung gut und schön, aber man kann es sich auch unnötig schwer machen und ist in solch einem Fall wo ja Mißachtung für den Hund selbstbelohnend ist, ziemlich witzlos.
gruß
sabinesowas wird in vielen HS nicht vermittelt. dort arbeiten einige mit "umlenken" und "ablenken" als dem hundeführer zu vermitteln, wie er bei dem junghund durchgreifen kann.
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Nachtrag: Genau. Abbrechen, wenn der Hund anfängt, übers Jagen nachzudenken!

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Zitat
Genau, so nach dem Motto: Denk gar nicht drüber nach! Man kann auch noch nach dem Zurückkommen maßregeln und zwar dann, wenn der Hund noch im Jagdmodus zurückkommt. Sprich er kommt zwar zurück (weil er das zu jagende Tier nicht mehr sieht etc), hat aber dabei noch den Adrenalin-Kick-Blick drauf und ist bereit, sofort wieder durch zu starten.
LG Kerstin
oh ja und man mag es nicht glauben: der gehorsam des hundes wird besser!
genauso habe ich mit meinem jagdtier gearbeitet.grüßle
biggi
- Vor einem Moment
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