Beiträge von Emmi+Maxl

    Zitat von "Murmelchen"

    beide sind nicht so ganz sauber im Umgang mit Menschen und anderen Hunden und beide können sich nicht ausstehen. Es gab schon mehrere Konflikte zw. den beiden die aber immer von Menschen beendet wurden (mit mehr Glück als Verstand!).


    Warum bekommen denn die Hunde immer wieder Gelegenheit, aufeinander loszugehen? :???:
    Wenn auf dem Hof ein Hund rumläuft, mit dem meiner Konflikte kriegen könnte (oder schon hatte), bleibt er im Auto. Vice versa.

    Zitat von "Lieschen78"

    Älteres Paar kommt mir entgegen,schauen meinen Hund an.Er zu ihr:Schau,schöner Labrador.Darauf sie:Blödsinn,dass ist ein Retriever :lol: :headbash:
    Hätten sie mich gefragt,hätte ich Labrador-Retriever gesagt,dann hätten sie beide recht :hust:


    Sowas Ähnliches passierte einer Bekannten, die einen Labrador führt. Passant: "Oh, was ist das denn für ein Hund?" Sie: "Das ist ein Labrador". Er: "Ne, ne, das glaub ich nicht. Das ist kein echter Labrador. Da hat man sie betuppt. Das ist höchstens ein Retriever."

    Zitat von "cosma2202"



    Mensch, was machen die sich hier viele Gedanken (und zerreißen sich die Mäuler) :schockiert:


    Das ist ja eine recht kaltschnäuzige Abfuhr an all die Menschen hier, die sich Gedanken um Euer Problem machen.


    Zitat von "cosma2202"

    Es ging einfach nur darum, ob Hunde in manchen Situationen auf psychologische Weise hilfreich für Menschen sein können.


    Abgesehen davon, dass Dein erster Beitrag eine andere und speziellere Frage enthielt: Offensichtlich manchmal ja, manchmal nein. Hilft Dir das jetzt weiter?

    Zitat von "purzelchen2"

    thema hund darf nicht zu therapie "missbraucht" werden:


    wie siehst du dann blindenhunde? die sogar in den meisten fällen wegmüssen, wenn sie nicht mehr arbeiten können.
    wie siehst du dann nutztiere, die gegessen werden?
    was ist eigentlich der unterschied zwischen hund als therapie für das kind und "ich will einen hund, weil.." ?


    Blindenhunde, Sporthunde, Hütehunde, Wachhunde, Jagdhunde, Sonstwas-Hunde habe eine fest umrissene, klar definierte Aufgabe. Sie werden ihrer genetischen Anlage entsprechend ausgebildet, etwas bestimmtes zu tun.


    Haben Therapiehunde auch solch eine klare Aufgabe? Wenn ja, worin besteht sie?

    Wir hatten das Problem auch. Passanten ein Zentimeter zu nah an uns – schnapp, obwohl wir schon den Hund auf der anderen Seite hatten. Und beim Üben dann: Leckerchen genommen und dann geschnappt.


    Also gab es eine neue Devise: Halte Dich von Menschen einfach fern, basta!


    Ich habe dann unterwegs in sicherer Entfernung extra fremde Leute ohne Hund angesprochen. Hund musste schräg hinter mir sitzen (hab ihn also "geschützt"), bis ich mit Plaudern fertig war. Lob, und weiter.


    Immer näher ran an die Fremden, Hund immer im Sitz (Ruhe). Machte er Terror, Distanz wieder vergrößert. Zeigt dem Hund: Mir geht es gut, wenn ich Abstand halte.


    Heute geht unser Hund normal an Menschen vorbei, aber lieber mit Abstand. Streicheln lassen muss er sich von niemandem. Das mag er nicht. Schon gar nicht, wenn eine Hand von oben kommt.

    Zitat von "cosma2202"

    Für mich selbst wäre der Hund ein Traum, der nach 25 Jahren endlich in Erfüllung geht. Ich würde mit ihm gemeinsam wieder mehr für mich tun (anstatt meinem Sport, den ich aus ges. Gründen nicht mehr ausüben kann dann mit Hund spazieren gehen und mich wieder mehr bewegen)...
    ein neues Familienmitglied zum Liebhaben, um das man sich genauso kümmert wie um die Kinder!


    Das sind aber eher Deine Wünsche und Bedürfnisse. Dagegen ist ja gar nichts zu sagen: Du möchtest Dir einen Traum erfüllen. Dann mach das, Du hast ja auch Rechte und Sehnsüchte.
    Aber es wäre vielleicht besser, Du würdest den Hund nicht (gedanklich) mit der Bürde eines "Therapiehundes" belasten und das Kind sozusagen "vorschieben", weil Du Dich möglicherweise nicht traust, den Hund als Deinen ureigenen Wunsch auszugeben. Das entspannt möglicherweise das Verhältnis zum Hund, rückt ihn auf einen neutraleren Platz und entlastet ihn von Erwartungen, die er eventuell gar nicht erfüllen kann.


    Kauf Dir einen Hund, der Dein Hund ist – nicht der des Kindes – und entwickle Plan B für den Fall, dass Dein Sohn den Hund gar nicht toll findet.


    Ich habe übrigens eigene keine Erfahrung mit dem Thema. Aber eine Freundin in ähnlicher Situation hatte einen Hund für die Kinder gekauft, und das ging völlig in die Hose.