Ist der Hund "dumm"?
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Bitte lies Dir Deinen Beitrag nochmal in Ruhe durch - manchmal ist man angespannt und es rutschen Worte und Formulierungen raus, die man sonst vielleicht nicht wählen würde.
Es ist schwer einen Hund gehen zu lassen. Und manchmal merkt man erst, wenn ein neuer Hund eingezogen ist. Wichtig ist, dass Du Deine Trauer nicht auf Deine Hündin proijezierst. Sie ist ein ganz normaler Junghund - mit eigenen Interessen, eigenen Bedürfnissen und einem eigenen Lerntempo. Sie ist nicht die Nachfolgerin Deiner Hündin, sie ist ein ganz eigenes und neues Lebewesen auf dass Du Dich einlassen darfst.
Bitte versuche Deine Hündin etwas positiver zu sehen, ja?
Es macht doch keinen Hund aus, ob er Apportieren kann oder nicht. Mein Dicker damals war stets zu dämlich etwas zu fangen und nicht gleich beim ersten Schnappen zu zerstören. Er war sehr motiviert aber bis ins hohe Alter leider wenig begabt beim Apportieren
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Hi,
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In wenigen Tagen - 4 Wochen nach dem Tod unserer gerade mal 4 Jahre alten Diana - zieht unsere Mila bei uns ein. Kein Welpe, sondern bereits erwachsen, aber auf dem Wissensstand eines Welpen.
Sie wird ein eigenes Individuum sein, nicht vergleichbar mit irgendeinem anderen Hund, der je bei und lebte oder noch bei uns lebt. Und das ist gut so. Sie wird Dinge können, die bislang keiner unserer Hunde konnte. Aber sie wird auch Dinge nicht können, die mancher Hund von uns von Anfang an "einfach so" aus dem FF beherrscht. Sie wird uns sicher ab uns an aufgrund ihrer Art an den Rand der Verzweiflung bringen, gerade dann, wenn unser eigenes Nervenkostüm aufgrund anderer Sachen schon angekratzt ist.
Aber eines weiß ich ganz sicher: NIE werde ich so herzlos und lieblos über sie schreiben, wie Du das hier tust. Ich würde mir voll schäbig vorkommen!
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Zitat
Ist das Apportieren denn wirklich so schwer zu erlernen, oder ist der Hund tatsächlich zu blöd oder zu jung dafür?
Da der andere ja alles gleich konnte, kann ich auch leider nicht beurteilen, ab das Verhalten meiner jetzigen Hündin normal ist, oder Frech- oder Dummheit.Hallo Amelia,
Deine Kleine ist weder dumm, noch frech, noch blöd - für einige Anforderungen ist sie mit Sicherheit noch ein wenig jung, um Aufgaben in Perfektion erledigen zu können.Das Apportieren zu lernen ist für einen jungen Hund sicher genauso schwierig, wie es für einen Hundehalter ist, es einem Hund beizubringen.
Dein erster Hund hat es Dir in allem offensichtlich ziemlich leicht gemacht, so dass Du Dich selbst eher wenig mit der Frage beschäftigen musstest, wie Hunde lernen, wie man einem Hund etwas beibringt und zwar so, dass beide Seiten Spaß daran haben. Arbeite also erst einmal ein wenig an Dir selbst und an Deinen Fähigkeiten als Ausbilder.Manche "Tätigkeiten" liegen dem einen Hund mehr, als dem anderen.
So wie man nicht aus jedem Kind einen Physik-Professor machen kann, gibt es Hunde, die das Apportieren einfach nicht "im Blut" haben - solchen HUnden wird immer die nötige Begeisterung dafür fehlen, dafür wird es aber mit Sicherheit andere Dinge geben, die diese Kleine von Dir mit Begeisterung und Motivation gerne macht....
DEIN Job ist es, Dich auf die Eigenschaften Deiner Kleinen einzustellen und Dich zu fragen, für welche Aufgaben sie sich am besten eignet.
Presse sie nicht einfach in die Form, die Deine erste Hündin vorgibt.
Sondern nimm Deine Kleine so an, wie sie ist und hol sie da ab, wo sie ist."Liebe" bedeutet auch, den anderen so sein zu lassen, wie er ist.
Mach es Euch beiden leichter und höre mit diesen Vergleichen auf - gegen "Super-Dog" kann kein ganz normaler Hund bestehen....
Für jeden Hund gibt es bei auftretenden Problemen einen ganz eigenen Lösungsweg - nur weil in einer TV-Sendung EIN Weg beschrieben ist, heißt das nicht, dass das der ultimative Weg für alle Hunde und Halter mit diesem Problem ist.
Die Welpenzeit ist so herrlich, chaotisch, schön - geniesse sie, zusammen mit Deiner Kleinen.
LG, Chris
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Also sorry aber wer erwartet den bitte schön von einem 19 Wochen alten Hund das er perfekt apportiert???
Du willst dass dein Hund deine Kommandos befolgt obwohl er noch nicht mal weiß was du von ihm verlangst und stellst ihn dann als dumm hin! Denk erst mal über deine Signal nach die du ihm gibts. Nimm dir Geduld und wenn er den Apportel nicht nimmt, dann lauf du halt hin und tu so als wäre es das tollste auf der Welt! Belohne deinen Welpen immer auch wenn es nicht perfekt läuft! In dem Alter soll Apportieren doch Spaß machen und die Kommunikation vertiefen und nicht stupide ausgeführt werden! Anscheinden willst du lieber das dein Hund irgendein Reiz-Reaktions-Muster zeigt als selbstständig zu denken....
Ich versteh jeden hier der sich an den Kopf langt, wenn er dein Text liest...
Ein Hund ist nun mal ein Individuum - manche holen mit 19 Wochen schon zuverlässig Wild ausm Wasser, andere verstehen in dem Alter erst um was es geht... Das liegt nicht nur allein am Hund sondern auch daran wie du ihm diese Aufgabe verständlich machst! -
Hab mir jetzt nicht alles durchgelesen und ich will dir nicht unterstellen dass du deinen Hund nicht magst. Das glaube ich nämlich nicht.
Also. Mein Mäusle hat jetzt mit 16 Monaten das Apportieren erlernt. Richtig ordentlich auf Kommando halt.
Und das haben wir in der HS so aufgebaut:
Du zerrst etwas mit dem Spielzeug und lässt sie gewinnen, dann gehst du ein paar Schritte zurück. Kommt sie zu dir wird sofort weiter gespielt - nimm es ihr anfangs nur ab wenn du wirklich aufhörst zu spielen!
Das habe ich mit Bonnie ein paar Mal gemacht und dazu dann "Bring" gesagt.
Mittlerweile (2 Wochen später) ist es so weit aufgebaut, dass sie in der Grundstellung sitzt, ich werfe den Gegenstand, schicke sie los und sie apporitert mit Vorsitz (brauche ich nur für eine Prüfung).
Und ich habe bei weitem nicht jeden Tag daran gearbeitet.Was ich sagen will ist, arbeite mit ihrem Trieb oder wecke diesen. Zeit ihr wie toll das Spielzeug ist und wie lustig es ist wenn mans zu dir bringt!
Mit 19 Wochen ist noch lange lange nichts verloren.
Wir haben einige Hunde die nicht nachgehen oder nicht aufnehmen in der HS und auf diese Art des "Trainings" habens noch alle erlernt :)Schwäche deine Vergleiche ab, dass du aber Vergleiche machst ist normal denke ich. :)
Alles Gute
EDIT: Bonnie nahm das Spielzeug immer auf und rannte dann wie wild damit herum und dachte nicht daran, es mir zu bringen .

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Meine wollte anfangs auch nicht apportieren, mit ca. 8 Monaten hat sie es dann doch erlernt.
Ich habe es anders aufgebaut als meine Vorschreiberin.
Hund an die Leine (kurze Leine reicht für den Anfang), Futterbeutel ca. 1 m werfen, Hund loben wenn er sich damit beschäftigt und an der Leine vorsichtig heranziehen. Macht er das nach und nach von sich aus, Kommando einführen. Und dann eine längere Leine nehmen, 5m, 10m...kann man auch weglassen, wenn der Hund den Apportiergegenstand gut bringt.
Die ersten Übungen haben wir in der Wohnung gemacht und sind dann erst rausgegangen.
EDIT: Leine wird natürlich am Geschirr eingeklickt.Aktuell - und meine Hündin ist jetzt 15 Monate alt - erarbeite ich mit ihr das Geben in die Hand mit Vorsitz und als Apportiervariante das Finden und Bringen eines Gegenstandes, der nicht vor ihren Augen geworfen, sondern quasi im Vorbeigehen "verloren" wurde. Aber bis das mal richtig klappt...hab ja keinen Retriever.

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Dein Hund ist weder blöd noch dumm, sondern eben noch "klein". Mit 19 Wochen erwartet kein Mensch, dass sein Hund sauber im "Apport" durchgearbeitet ist. Es ist doch auch eine Frage der Rasse: Mein Vorstehhund hat mit 3 Monaten alles aufgenommen, was ihm im Weg lag; da ist es dann sehr einfach, den Begriff "Apport" mit der Handlung zu verknüpfen. Mein Dackel kann jetzt mit 4 !!! Jahren apportieren. Ist halt ne andere Rasse und nicht wirklich zum Apportieren geboren.
Bist Du Dir sicher, dass er weiß, was Du von ihm willst? Das wäre sonst so, als ob ich Dich auf eine Wiese stelle und sage "Tomatensalat", dann weist Du auch nicht was ich von Dir will. Ich werde ärgerlich, weil Du nicht tust was ich will, was Dich noch weiter verunsichern würde.
Gib Deinem Hund eine Chance zum Erwachsenwerden und genieße die Welpen- bzw. Junghundezeit, festige die Bindung und bring ihm das Hunde- 1 x 1 bei. Ich würde in diesem Alter den Apport nur spielerisch aufbauen: Wenn er sein Spielzeug im Fang hat, würde ich ganz "zufällig" zu ihm gehen, ihn nicht ansprechen, damit er es nicht fallenlässt, und ihm ein Tauschgeschäft anbieten: Leckerli gegen Spielzeug. Wenn er begriffen hat, dass sich das Ausgeben für ihn lohnt, bekommt er vielleicht selbst die Kurve zum aktiven Bringen. Druck oder Ärger wäre hier völlig fehl am Platz.
LG
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Sagt mal, merkt ihr noch was? Die TS hat ein Problem und wird sinnlos rot bebömmelt
. Helden, echt alles Helden! Hauptsache ihr könnt gut schlafen, dann ist dem Hund und der TS auch geholfen. 
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Die roten Bömmel verstehe ich auch nicht

Meine Lütte hat apportieren gehasst, von Anfang an. War nicht so toll bei der VPGI Prüfung

Ich habe nach vielen Jahren mit dem Futterbeutel angefangen.
Madam hat ihn erst rum geschleppt, versucht, ihn selbst zu öffnen, ging aber nicht
Ich habe nichts weiter getan, nur gesessen, nichts gesagt und gewartet.
Dann hatte sie ihn im Maul und kam in meine Richtung.
Da habe ich dann "Bring" gesagt, kein Lob, sondern nur das Kommando.
Wenn sie ihn fallen lassen hat, dann habe ich gewartet, ist sie wieder hingegangen, aus dem Beutel hat es gut geduftet
dann habe ich wieder nur "Bring" gesagt.
Und so hat es geklappt.
Ich würde es langsam aufbauen und das Training auch nur machen, wenn Du selbst von der Erwartungshaltung weg bist.
Kein Hund ist wie der Andere.Meine Große bringt im Garten den Beutel super gerne, aber draußen ist er ihr egal

Gruß
Bibi -
Zitat
Sagt mal, merkt ihr noch was? Die TS hat ein Problem und wird sinnlos rot bebömmelt
. Helden, echt alles Helden! Hauptsache ihr könnt gut schlafen, dann ist dem Hund und der TS auch geholfen. 
Ich merk noch ziemlich viel, ja.

Es kamen z.T. auch sehr verständnisvolle Antworten mit Lösungsansätzen. Ich find das ist eigentlich noch im Rahmen von konstruktiver Kritik. Chris hat beispielsweise einen ganz tollen Beitrag mit viel Verständnis verfasst.
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