• Na ja, das mit er Kordel und dem Teil geht nicht gut. Sie zieht so beharrlich, daß sie anfängt zu knurren, und das DIng würde wohl dann auch kaputtgehen. Sie daran mit Gewalt zu mir zu ziehen glaube ich, ist nicht so ratsam. Aber ich bleibe am Ball, und bin wohl auf einem gutem Weg. Es geht aber nur, wenn sie nicht mehr so lebhaft und richtig sattgefressen ist. Heute mittag habe ich es mal versucht, da war sie noch zu gierig.
    Da ging dann nichts. Aber abends nach dem Fressen und evtl. Leckerlieball machen wir Fortschritte.

    Liebe Grüße

    Amelia

  • Zitat

    Na ja, das mit er Kordel und dem Teil geht nicht gut. Sie zieht so beharrlich

    Ist das denn nicht spielerisch?
    Meine knurren dann auch, aber eben nur Spielknurren.

    Gruß
    Leo

  • Tauziehen und Totschütteln sind sehr beliebte Spiele in Hundekreisen :smile: . Knurren gehört dazu. Da kannst dur getrost in das Knurren einstimmen, wenn ihr zieht. Und gestalte das für den Hund interessant, mal hin, mal her, auch mal den Hund kräftig ziehen und rucken lassen.

    Lasse dir das Teil auch immer aus geben. Sie kann es ja anschließend auch bekommen, nur ist es für leichter, wenn sie Gib so schon kennt.

  • Ich muss jetzt doch nochmal was nachfragen. Bitte versteh es nicht als Angriff, aber ich frage mich, warum es dir so wichtig ist, dass sie das lernt und vor allem, dass sie das JETZT lernt.

    Vielleicht lese ich ja falsch, aber zwischen den Zeilen überkommt mich da gerade ein wenig das Gefühl, dass du das momentan recht "verbissen" siehst. Sie soll das unbedingt lernen. Dabei ist das doch etwas, das nicht lebensnotwendig ist und was ja auch noch Zeit hätte.
    Darf ich mal fragen, wie oft und wie lange ihr das trainiert?

    LG, Henrike

  • Gegenfrage: warum MUß Dein Hund unbedingt apportieren? Meiner tut es auch nicht, das ist doch o.k. Vielleicht gibt es andere Beschäftigungsmöglichkeiten, die sich eher anbieten. Du kannst nur das Angebot machen und sehen, ob der Hund daran Spass hat oder nicht. Woody mag kein Apportieren, kein Agility, dafür liebt er Fährten oder Dummy suchen oder einfach nur herumschnüffeln. Es wird sich schon etwas herauskristallisieren, was euch Beiden Spass macht. Nur nicht so verbissen an die Sache herangehen.

  • Nein, er MUSS es natürlich nicht unbedingt können, und ich bin auch nicht verbissen darauf, nur interessiert. Warum ich es für gut befinde habe ich ja schon in meinen letzten Beiträgen beschrieben.

    Wir trainieren derzeit auch nicht viel: 1 x täglich 10 - 15 min mit einigen Unterbrechungen auch noch dazwischen. Alles ganz locker und easy.

    Ok, ich wußte nicht, daß sie beim Heranziehen mit der Kordel ruhig gegenzerren und knurren darf. Ich dachte, daß sie dann den Sinn nicht kapiert, weil sie es dann als ein anderes Spiel begreifen würde.

    Aber ich sagte ja, ich versuche es derzeit ohne Kordel. Das Teil etwas von mir weggeworfen , und hoffen, daß es irgendwann geht. Und wenn nicht ist es auch nicht schlimm!
    :smile: Liebe Grüße

    Amelia

  • Zitat


    Wir trainieren derzeit auch nicht viel: 1 x täglich 10 - 15 min mit einigen Unterbrechungen auch noch dazwischen. Alles ganz locker und easy.

    Versuchs mal mit 2x die Woche max. 10 Minuten :)

    Das ist zu viel für sie momentan. Sie soll ja noch andere Dinge lernen und muss das Leben und ihre Umwelt verarbeiten. Das kann ihr Gehirn gar nicht leisten, wenn du ihr nicht zwischendrin immer mal wieder Pausen gönnst.

    Oft erzielt man bessere Erfolge, wenn man es mal ein paar Tage sacken lässt.

    LG, Henrike

  • Welpen können täglich 20 Minuten üben. Immer ein Thema nach dem anderen abhandeln. Nicht nur ein Thema (neu) ausbilden, innerhalb der 20 Minuten auch mal Bekanntes vertiefen. Ausbildungseinheiten immer grundsätzlich mit Erfolgserlebnis beenden!

    Mit 4 Monaten (wenn ich mich recht erinnere ist dein Hund in der Phase) steht bei vielen Hunden der Zahnwechsel an. Ist kein Zuckerschlecken für den Hund. Also in der Zeit Rücksicht und auch mal 5e gerade sein lassen (aber keinesfalls gewähren lassen), d.h. Konsequenz unbedingt Ja, aber den Hund keinesfalls überfordern.

    Den Apport habe ich später ausgebildet. Klar, er wurde indirekt auch schon mit 3 Monaten gemacht, z.B. beim Zurücktragen "entführter" Gegenstände oder beim Bringen der leeren Schüssel. Aber das sind denn doch andere Dinge als der Apport an sich.

    Wie ich (glaube ich) schon geschrieben hatte, allgemein und speziell in schwierigen Phasen (z.B. Zahnwechsel) ist es für dich (und den Hund) leichter, wenn du eine Situation ausnutzt, die sich ergibt und in der der Hund im Grunde ganau das will, was du ihm beibringen möchtest. Sei da einfach mal flexibel mit dem Lehrplan. Kann ja auch mal Mathe statt Deutsch sein ;) .

  • Und genau das hat heute auch geklappt! Ganz zufällig beim Werf und Ziehspiel. Sie war heute - warum auch immer- extrem lebhaft und vor allem hungrig!
    sie hat mir bei dem Spiel so rein zufällig das Quitschesternchen gebracht. Und ich habe mich doll bedankt, und zur Belohnung auch gleich wieder zum Spielen hingegeben!

    Ich lasse es jetzt auch erst mal gut sein. Ich sehe je kleine Erfolge mit dem Dummy, und nun so im Spiel. Wenn sie das Teil öfter mal im Spiel bringt, und ich es nach einer Weile, also nicht täglich mal wieder gezielt übe,. ist das wahrscheinlich besser.

    Liebe Grüße

    Amelia

  • Du hast ganz richtig formuliert "ins Spiel bringe". Im Spiel geht vieles, was im Unterricht nicht so klappt. Spiele ruhig täglich das Spiel, aber lasse es Spiel sein, nicht Ausbildung.

    Der Border in deinem Hund ist zwar arbeitsgeil, aber er ist auch verspielt. Am meisten leigt ihm spielerisches Arbeiten. Unterrichte ihn also spielerisch, ruhig mit Konsequenz aber nicht mit Strenge. Und wenn z.B. Platz nicht klappen will, ok, dann beende den Unterricht mit einem korrekt ausgeführten Sitz und Lob. Ist besser als Dinge übers Knie zu brechen und den Hund damit zu versauen.

    Nö, also wirklich, es freut mich, dass ihr Fortschritte macht. :gut:

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