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Könnt Ihr mir ein paar Tipps geben?

  • Hallo, Ihr alle,


    ich (31 Jahre alt) bin das erste Mal in diesem Forum, und bin auch (noch?!) keine Hundebesitzerin. Deshalb habe ich ein paar Fragen an Euch, bei denen Ihr mir vielleicht weiterhelfen könntet :


    Ich überlege gerade, ob ich mir nicht einen Hund "ins Haus holen" möchte (bzw. in die Wohnung). Ich wohne in Berlin, habe eine recht große Zwei-Zimmer-Wohnung und habe das grundsätzlich schon mit meinem Vermieter abgeklärt. Allerdings gehören ja noch so einige andere Überlegungen hinzu (ich hatte als Kind schonmal einen Hund). Das größte Problem ist das, daß ich tagsüber arbeite. Ich habe bei mir im Büro nachgefragt, ob ich einen Hund tagsüber mitbringen könnte, das wird aber nicht geduldet, was ich auch verstehen kann.


    Nun möchte ich hier mal fragen, ob es trotzdem eine Möglichkeit gibt, die einem Hund gerecht wird. Ich weiß, daß es auch Hunde gibt, die den ganzen Tag allein zu Hause bleiben - die Frage ist nur, ob ein Hund das am Ende wirklich so toll findet.
    Ich weiß, daß das Tier das sonst sehr gut bei mir haben würde. Ich habe auch drei Wellensittiche, und die sind bei mir sehr glücklich (glaube ich zumindest).


    Mir würde, zumal ich letztes Jahr auch sehr krank war, es bestimmt gut tun, wenn ich mich um einen Hund kümmern würde, und ich würde das - wenn ich mich dazu entscheide - auch mit allen Pflichten und Konsequenzen tragen. Aber ich möchte eben auch nicht so egoistisch sein und ihn einfach nur so dann tagsüber zu Hause lassen.


    Hat jemand von Euch vielleicht eine Idee, wie ich dieses Problem lösen könnte?


    Erst einmal ganz lieben Dank und viele Grüße,
    Sandra.

  • hallo sandra!
    erstmal herzlich willkommen hier! :hallo:


    dann gleich meine erste frage: wenn du schreibst,du musst tagsüber arbeiten-wie lange wäre der hund denn dann allein?!


    ich finde es irgendwie ein bisschen "gewagt" einen wellensittich (oder auch drei) mit einem hund zu vergleichen. vögel haben ja eigentlich völlig andere bedürfnisse.


    du solltest wirklich gut abwägen,ob es das wert ist!
    aber schreib doch bitte erstmal näheres!

  • Hallo Sandra,


    einen Hund sollte man mit sicherheit nicht den ganzen Tag alleine lasse,
    eine Bekannte von mir geht auch den ganzen Tag arbeiten,
    sie hat jemanden der jeden Tag 1 - 1 1/2 Std. mir ihren Hunden
    Gassi geht, das wäre eine möglichkeit.


    Du kannst einen Hund nicht mit Wellensittichen vergleichen,
    denn wenn die zu dritt sind brauchen die dich nicht wirklich,
    aber wenn Du einem Hund gerecht werden willst, egal welcher Rasse,
    brauchst Du viel zeit.


    Grüße Christine

  • Hallo Rike,


    vielen Dank für Deine schnelle Nachricht.


    Es sollte gar nicht den Eindruck machen, als wollte ich Wellensittiche mit einem Hund vergleichen. Da ich ja schon selbst mal einen Hund hatte, auch wenn es als Kind war, weiß ich, daß das eine mit dem anderen kaum vergleichbar ist. Ich wollte damit im Grunde nur ausdrücken, daß ich, wenn ich mich für ein Tier entschieden habe, mich auch gut darum kümmere. Deswegen überlege ich mir sämtliches eben auch vorher und kläre Dinge ab überlege nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, was ich denn nun mit dem Tierchen machen soll.


    Es wäre so, daß der Hund von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr allein wäre. Allerdings wohne ich nicht allzu weit von meiner Arbeitsstelle weg, so daß ich mittags auch nach Hause zu ihm gehen könnte, um mit ihm kurz rauszugehen. Den "großen" Spaziergang würde es also erst abends geben. Am Wochenende sieht es natürlich anders aus. Ich hatte mir überlegt, mir den Hund am Anfang eines Urlaubs zu holen, damit ich mich in den ersten Wochen ganz intensiv um ihm kümmern kann.


    Sollte ich mal länger krank werden o.ä., würde mein Vater, der in Hamburg lebt, ihn nehmen. Also auch für solche Fälle wäre gesorgt.


    Ich weiß, daß so ein Hund viel Auslauf braucht, man bei jedem Wetter, ob dunkel oder hell und bei jeder "Gefühlslage" mit ihm raus muß usw.. Und dazu bin ich auch bereit, sonst würde ich mir ernsthaft keine weiteren Gedanken über die Anschaffung des Tieres machen.


    Vielleicht kannst Du mir aufgrund meiner kleinen Beschreibung ein bißchen weiterhelfen. Ich würde mich freuen.


    Liebe Grüße,
    Sandra.

  • Hi und herzlich Willkommen,


    schön, daß Du Dir vorher so viele Gedanken machst.
    Also neun Stunden sind schon ganz schön viel. Sind da Hin- und Rückweg zur Firma schon dabei, sonst mußt Du die auch noch drauf rechnen.


    Wie lange hättest Du den Mittags Zeit mit dem Hund rauszugehen?
    Also eine halbe Stundes sollte es mindestens schon sein.


    Wenn nicht, ist die Idee auch ganz gut, daß jemand Mittags den Hund zum Gassi gehen holt.


    Ich würde Dir empfehlen, keinen Welpen oder Junghund zu holen. Da könntest Du Probleme mit dem langen Alleinsein bekommen. Am besten wäre ein etwas älterer Hund, der auch das alleine bleiben schon kennt.
    Es gibt ja oft Leute, die ihren Hund abgeben müssen, weil sie gar keine Zeit mehr haben oder als Trennungswaise, die aber gut damit klar kommen, den Tag alleine zu Hause zu verbringen (mit entsprechendem Mittagsgang zum lösen und kurz toben).
    Allerdings geben viele TH prinzipiell keine Hunde an Berufstätige ab, was ich persönlich Blödsinn finde. Weiß nicht, wie das bei Euch ist.


    Urlaub am Anfang wäre nicht schlecht. So kann sich der Hund an einen selbst und an die neue Umgebung gewöhnen.
    Sollte ein Gassigänger dann da sein, sollte er die Woche bevor er alleine mit dem Hund konfrontiert wird, mal dazustoßen.
    Auch sollte der Hund immer mal kurz alleine gelassen werden, zB Einkaufsgänge, damit er sich schon mal daran gewöhnen kann.


    Gruß Nadine

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hallo Ihr,


    vielen Dank für Eure Nachrichten. Das ist schon sehr erleichternd für mich.


    Ich überlege, ob ich vielleicht mal zu meinem Tierarzt gehen sollte, um ihn zu fragen, ob er eine Idee hat, wie ich das "Tagsüber-Problem" lösen kann. Ist vielleicht gar nicht so eine schlechte Adresse, oder, zumal er vielleicht ja auch ein bißchen Ahnung hat, was bei mir im Umkreis so "läuft"?


    Die Wegzeiten waren in meine Zeitangabe schon eingerechnet. Trotzdem ist es eine lange Zeit. Eine halbe Stunde könnte ich mittags mit dem Kleinen schon Gassi gehen.


    Ach, es ist wirklich schwierig. Ich würde mir schon gern so einen kleinen "Hosenscheisser" in Haus nehmen, aber es soll dem Kleinen ja auch gut gehen.


    Liebe Grüße,
    Sandra.

  • Hi Sandra,


    schön, dass Du Dir wenigstens schon vorher Gedanken machst.


    ABER: Wie Nadine schon sagt, ein Welpe wäre in Deiner Situation absolut das Falsche. Sei da bitte ehrlich zu Dir selbst. Leider ist es so, dass einen oft der eigenen Egoismus sagt "DAS GEHT SCHON"....aber das sollte als Grundlage nicht reichen. Das ist nicht böse gemeint, aber Du solltest lieber 10 Mal im Sinne des Hundes denken !!!


    Ich habe 10 Jahre lang überlegt, wie ich wieder einen Hund inmein Leben bekomme, aber 8 - 10 Stunden am Tag Arbeit ( mit oft ungewissem Ende ) machen ein Leben mit einem Hund einfach nicht denkbar.


    Ein älterer Hund mit ALLEIN-SEIN-Erfahrung mag das Schaffen, aber ich persönlich bin fest der Meinung, ein Tier, wie ein Hund, sollte nicht so lange alleine bleiben. Er ist ein Rudeltier und braucht unbedingt die Nähe zu seinem Menschen.


    Ein Welpi kann auch nach 6 Wochen Urlaub nicht gleich soooo lange alleinebleiben !!!


    Auch wenn der Wunsch noch so groß ist ( und ich kann das wirklich nachvollziehen ) denk dabei nicht zu sehr an Dich !!!!


    Ich bin auch mit mehreren Hunden aufgewachsen, aber einen Hund selbst aufziehen und erziehen hat damit absolut nichts zu tun. Die Arbeit und Zeit, die ein Welpling in Anspruch nimmt ( auch die Nerven ;-) ) sind absolut nicht zu unterschätzen, auch wenn Dir jeder Hundebesitzer sagt, sooo schlimm sei das nict....man vergisst es schnell ;-)


    Haben jetzt selbst unseren 3. kleinen Border Fratz und ich hatte viele DInge nach nur 2 Jahren schon wieder vergessen, zumal diese kleine wilde Hummel einiges mehr an Unsinn im Kopf hat, als unsere 2. Border Lady damals.....


    Mein Mann und ich arbeiten zu unterschiedlichen Zeiten und die Mädels sind in der Regel 1 1/2 - 2 1/2 Stunden am Nachmittag in der Woche für sich. Damit kommen sie gut klar. Sie können auch MAL längere Zeit alleine bleiben...JETZT......aber am Besten abends, da sie dann sowieos schlafen.......


    BITTE BITTE denke mindestens noch 20 Mal darüber nach......


    Ich persönlich würde meine Hunde nicht so gerne einem Hundesitter überlassen..............


    Liebe Grüße
    Alexandra und die Mädels, die es Allein-Bleibe-Technisch wirklich sehr gut getroffen haben.

  • Sallo Sandra
    wie währe es denn mit folgendem.
    Wie Du vielleicht hier gelesen hast, erwarte ich demnächst Hundenachwuchs und einer der Welpen wird folgende Zukunft haben.
    Das zukünftige Frauchen wohnt hier in der Nachbarschaft und geht, genau wie Du, den ganzen Tag arbeiten.
    Sie wird den Hund am Morgen zu uns bringen und am Abend wird sie ihn wieder abholen, den Tag über hat der kleine Kerl also ein Zusammensein mit uns als Pflegeeltern und unseren Hunden als Gesellschaftern.
    Das zukünftige Frauchen ist übrigens eine SEHR verantwortliche Person gegenüber Hunden, sie geht zur Zeit mit dem Rüden einer Freundin in die Hundeschule und auch am WE kümmert sie sich um den Lieben (weil diese Herrchen und Frauchen wohl weniger das Ideale sind, der arme ist Kettenhund).
    Selbstverständlich wird es in der Welpenphase dazu kommen, das sich der Rüde und der Welpe kennenlernen, denn den "Besucherhund" wird die Bekannte auch dann nicht abgeben wenn sie einen eigenen hat.
    Die sache mit dem TA finde ich gut!! Frag mal nach wo es Hundesitter gibt!!
    Alle Probleme sind lösbar wenn man sich sicher ist was auf einen zukommt!!!
    Ach ja:
    Vergleich Vögel und Hunde.
    Ich finde diesen Vergleich ganz und gar nicht so abwegig!!!!!!
    Beides sind Tiere udn vor allem Lebewesen denen man gerecht werden muss!! Und wenn Sandra sich nicht nur einen Sittich sondern mehrere hält, zeigt das schon das sie sich Gedanken macht!!

  • Hi Sandra
    Das ist wirklich eine blöde Situation. Aber mal ehrlich: Möchte man denn nicht auch einen Hund haben, damit man selber einen Kameraden, einen Helfer, ein Hobby, einen Freund, ein Schmusemonster und einen Spaziergehbegleiter hat? Das waren jedenfalls auch immer meine Wünsche, die mich immer wieder zu einem Hund geführt haben. Also, diese Frage stelle ich auch an Dich Uli, warum denkt man dann an eine Pflegestelle? Ich würde nur ständig denken, dass dann die Pflegeperson alles von dem Hund hat (die Zeit, den Spaß, die Freude usw.) und ich eigentlich nichts. Nur am Wochenende. Ansonsten kann ich lediglich zahlen und den Hund abends bestaunen. Aber was bleibt dann noch? Nachher gewöhnt sich der Hund noch eher an die Pflegeperson als Bezugsperson.
    Nein, das sind doch nun wirklich nicht die Aussichten, die man gerne hätte, oder? Vielleicht wird es bald eine bessere Gelegenheit für Dich geben, einem Hund ein schönes Zuhause zu geben, womit ihr beiden viel glücklicher leben könnt und voneinander nicht soviel verpasst. Denke auch an die Problematik der Erziehung. Wenn zwei unterschiedliche Personen an einem Hund erziehen, wird nicht immer genau das rauskommen, was der andere wünscht. Der eine ist konsequenter als der andere und der Ärger ist vorprogramiert. Es gibt so viele Kriterien gegen einen HUnd in Deiner Situation, aber lass Dein Gefühl entscheiden. Es gibt durchaus Hunde, die lange alleine bleiben können. Aber man muss sich selber ehrlich sein und genau hinterfragen, was man sich eigentlich wünscht.


    @Uli: Ich kann Dich nicht verstehen wie Du diese Situation von dem Welpenkäufer hier als so gut darstellen kannst. Für Dich ist es mit Sicherheit schön zu wissen, dass Du Dich von einem der Welpen nicht verabschieden musst. Aber weshalb kann man sich als Käufer für einen Welpen entscheiden, wenn man doch eigentlich überhaupt keine Zeit für ihn hat. Man verpasst doch alles! Ich bin da echt sprachlos.
    LG Maren und Sydney

    Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit.
    Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben.
    Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat.


    (Roger Caras)

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens kostenlose Futterproben!


    Liebe Grüße Paul hugging-dog-face


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