Kastration bei Hündin - wie am besten und wie teuer?

  • Schade. Hab jetzt den ganzen thread durchforstet, aber keine Antwort auf die Ausgangsfrage gefunden, die ich durchaus interessant finde. Habe hier 2 Tierkliniken. Die eine setzt auf Totaloperation, die andere entfernt nur die Eierstöcke. Beide nehmen für sich in Anspruch, die bessere Methode einzusetzen. Will heißen: Aufklärung durch den Tierarzt bringt einen da auch nicht weiter. Jeder vertritt halt seine Methode. Und ich denke, genau deswegen wurde die Frage eben hier gestellt.
    Also: Weiß jemand was zu dem Thema?

  • Lt. meiner TA kann die Gebärmutter bei einer Kastration vor der 2. Läufigkeit drinn bleiben! Danach nehmen sie die mit raus, weil die Gebärmutter dann durch die Hormonschübe schon zu beeinträchtigt ist! Gesäugetumore werden durch die Kastration nicht ausgeschlossen, aber die Gebärmutterentzündung! Allerdings begünstigen viele Läufigkeiten solche Veränderungen! Gebe das hier übrigens so weiter wie ich es verstanden habe, es ist nicht der Wortlaut der TA! Die Narbe ist bei dem Eingriff im Normalfall max. 5 cm lang!

  • Guten Abend, habe mich jetzt durch die 10 Seiten Für und Wider durchgelesen und oute mich:

    Ich habe 2 intakte Hündinnen (3 und 4 Jahre alt). Die jüngere wird im Juli kastriert, weil sie während der Hitze und anschließenden Scheinschwangerschaft mega leidet. Sie jault herzerweichend, weiß nicht wohin mit sich, animiert die ältere sie zu befriedigen, die dann dementsprechend genervt reagiert etc pp.

    Mit Rüden haben wir während der Läufigkeit null Probleme, da sich meine Hündinnen zu verständigen wissen, wenn sie nicht wollen. In der Standhitze müssen wir aufpassen und auch vertreiben, aber die ist in der Regel nur ein paar Tage.

    Schwach finde ich die Ausrede mit der verunreinigten Wohnung (meine tragen Höschen, ansonsten habe ich einen gut funktionierenden Wischer, die Körbchen werden mit alten Laken ausgelegt).

    Wenn die Hündin Stress mit ihrer Läufigkeit hat oder gesundheitlich bedingt (Gebärmuttervorfall, Gesäugekrebs o.ä., kommt aber eh erst im Alter vor) ist eine Kastra durchaus angemessen, alles andere ist Bequemlichkeit. Wir sind in der gesamten Nachbarschaft die einzigen Hundebesitzer, deren Hündinnen nicht kastriert sind, ihr solltet mal die Rüdenbesitzer schimpfen hören. Die meisten werden vor der ersten Läufigkeit kastriert, dürfen noch nicht mal erwachsen werden.

    LG Marion

  • Zitat

    Mich würde mal interessieren was die mächtigen Kastrationsggegner hier im Forum über die Ansichten beim natural dogmanhip denken.
    Dort wird einem geraten so schnell wie möglich seine Hündin kastrieren zu lassen, einfach nur aus dem Grund das es stressvermeidung für die Hündin ist. In einem Intakten rein Hunde/Wolfs Rudel wird nur die alphahündin Läufig, die anderen werden zwar läufig aber das beschränkt sich auf Tage da die Alphahündin denen so zusetzt und stress macht das es aufhört. Und Sie plädieren deswegen auf eine Kastration.

    Dogmanhip :???: :???: wer ist das ? muß man die kennen ?

    Wenn das wirklich deren Meinung ist, kann ich nur den Kopf schütteln.
    Vor meinen Rüden hatte ich 4 Hündinnen unkastriert, was soll bei der Hitze fürn Stress gewesen sein :???: wir mußten draussen etwas aufpassen und gut wars.
    Setz dochmal einen Link hier ein, worauf die ihre Erfahrungen stützen.

  • Zitat

    Schade. Hab jetzt den ganzen thread durchforstet, aber keine Antwort auf die Ausgangsfrage gefunden, die ich durchaus interessant finde. Habe hier 2 Tierkliniken. Die eine setzt auf Totaloperation, die andere entfernt nur die Eierstöcke. Beide nehmen für sich in Anspruch, die bessere Methode einzusetzen. Will heißen: Aufklärung durch den Tierarzt bringt einen da auch nicht weiter. Jeder vertritt halt seine Methode. Und ich denke, genau deswegen wurde die Frage eben hier gestellt.
    Also: Weiß jemand was zu dem Thema?

    Bei Milla wurde nach der 2. Läufigkeit eine Ovariektomie durchgeführt. Also Gebärmutter ist noch drin. Habe mit meinem TA lang und breit darüber diskutiert und mich beraten lassen. Für ihn ist der Hauptgrund dafür die Vermeidung von Harninkontinenz. Ein weiterer Grund ist der Hormonhaushalt. Er hat oft beobachtet, dass Hündinnen in ein regelrechtes "Hormonloch" fallen wenn sowohl Eierstöcke als auch Gebärmutter entfernt werden. Daraus resultieren wohl auch die "Wesenversänderungen". An Milla habe ich keinerlei Veränderung festgestellt. In der Phase danach, in der eigentlich der Zeitpunkt der nächsten Läufigkeit gewesen wäre hat sie sich exakt so verhalten als wäre sie läufig. Hätte ich es nicht besser gewusst hätte ich jeden Moment auf die ersten Blutstropfen gewartet. Die Narbe am Bauch ist ein Witz. Etwa 2cm lang. Die muss man mit ner Lupe suchen.

  • Hallo CorinnaS

    mein kleiner Beitrag ist wohl untergegangen

    Zitat

    Moin,

    nach Aussage unseres TA ist der ideale Zeitpunkt 3 Monate nach Beginn einer Läufigkeit.

    Wir haben für unseren Hund rund 400 Euros bezahlt. Es gab eine Inhalationsnarkose, sämtliche Untersuchungen und Medis waren im Preis enthalten.

    Wir haben unseren Hund nach der ersten Läufigkeit kastrieren lassen.

    Bei unserer ist alles ausgeräumt worden - bei der OP wurde festgestellt, dass irgendwas anatomisch nicht ok war, deswegen musste der TA den Schnitt länger machen als normal. Heute, gut 1,5 Jahre nach der OP ist nüscht mehr zu sehen.

  • Den optimalen Zeitpunkt der Kastration kann der TA durch einen Abstrich bestimmen! Er kann damit genau feststellen in welchem Zyklus die Hündin sich befindet!

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