Junghund knurrt mich an

  • Zitat

    Man weiß nie, wann man das braucht - das Haus brennt, aber wir können erst evakuieren, wenn der Hund mit dem Ochsenziemer fertig ist....


    Das ist das beste Beispiel was ich hierzu jemals gelesen habe :lol:

    Da kann ich mit meinem "Und was ist wenn dann ein Kind hinlang und gebissen wir?" nicht mithalten :D


    Meine kleine Knurrt so niedlich und muss dann immer niesen zudem sieht sie dann aus wie ein Gremmlingnom. Aber ich brauche immer einen meiner anderen Hunde um das vorzuführen :D Mich schaut sie nur verwundert an wenn ich ans Futter gehe.

  • ich habe meinen hund nie einen knochen weggenommen oder anderen kauartikel, den ich ihn zugeteilt habe.
    ich war damals so super froh, dass er lieber an diese kausachen ging, als an die tapete oder möbel.

    bekommt er einen markknochen und kann diesen nicht richtig auslutschen, da er wegrutscht, legt er mir den knochen in den schoss und wartet darauf, dass ich ihn festhalte um dann genüsslich an dem ding zu knabbern.
    er weiss das es seins ist und er weiss, dass ich ihn den knochen nicht wegnehmen würde (auch wenn ich das ding anfasse und an einen anderen platz lege). mein papa meinte mal, dass mein hund "komisch" sei, da er seinen knochen nicht verteidigen würde.

  • Guten Morgen,
    na dann mach ich das so nicht mehr mit dem Knochen während meiner Abwesenheit. Ich versteh nicht, warum so was dann in Hundeerziehungsratgebern drin steht, die eigentlich auch zeitgenössisch sind.
    Habs jetzt noch mal nachgelesen, ich hab eigentlich alles richtig gemacht. :sad2:

    Danke jedenfalls.

  • Zitat

    Guten Morgen,
    na dann mach ich das so nicht mehr mit dem Knochen während meiner Abwesenheit. Ich versteh nicht, warum so was dann in Hundeerziehungsratgebern drin steht, die eigentlich auch zeitgenössisch sind.
    Habs jetzt noch mal nachgelesen, ich hab eigentlich alles richtig gemacht.

    Ganz ehrlich?

    Ich würde nicht behaupten, daß Du da was "falsch" gemacht hast. Meine kleine Maus bekommt von mir auch immer Leckerchen, wenn ich sie zu Hause lassen muß.

    Sieh es von mir aus als eine Art "Ritual" an.


    Wenn Dein Hund viel an dem Knochen nagt, während Du weg bist, dann würde ich ihm weiterhin einen Knochen geben, wenn Du das Haus verläßt.

    Wie Flauschi Pieks schon schreibt, das ist allemal besser, als wenn man wieder nach Hause kommt, und sämtliche Möbel sind angenagt, Tapeten kaputt, Sofafüllung im Raum verteilt und so weiter......

    Ich würde ihm nur das "Geschenk" nicht wieder wegnehmen wollen, wenn ich wieder zurück bin. ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Zitat

    Hallo,
    momentan sind wir noch im Welpenkurs, ab Mitte April im Junghundekurs.
    Ansonsten gibt es keine Probleme. War auch das erste Mal, dass ich ihn Knurren gehört habe.

    Dass ich ihm den Knochen wieder weggenommen habe, hatte einen Grund. Hab das im Natural Dogmanshipbuch von Jan Nibojer (oder so ähnlich) gelesen.
    Hund soll Knochen bekommen, wenn Frauli weggeht (und dafür auf seinem Platz bleiben) und dann wenn Frauli wiederkommt soll der Knochen sofort weg kommen.
    Damit einfach das Alleine Sein positiv besetzt werden. :???:

    Für mich klang das einleuchtend.

    Das schlägt Mc Connel auch vor.

    Das soll aber nur so lange gemacht werden, bis dem Hund es pupsegal ist ob du gehst oder nicht. Danach bleibt der Kauartikel beim Hund.

    Denn das Spielchen fördert die Resourcenbewachung ;)

    Ich würde jetzt verstärkt an die Abgabe arbeiten (aber bitte nicht mit gekochten Knochen, wurde ja schon erwähnt warum): du gibst etwas eher uninteressantes zum Knabbern, gehst am Hund vorbei (bitte nicht so nahe, dass er knurrt) und wirfst ein Stück Käse oder Wurst zwischen seinen pfoten und gehst weiter (ihn nicht angucken und nichts sagen).

    Jetzt wird er erwartungsvoll gucken, wenn du dich näherst und nicht über seiner Beute geduckt liegen. dann baust du die Distanz langsam ab, bis du irgendwann neben ihm stehen kannst und immer mal wieder nen Stückchen hinwirfst.

    Dann tauschst du den kanbbergegenstand gegen etwas von dir: du hälst die hand mit Stückchen hin und lässt ihn fressen, dann nimmst du die hand wieder zurück, dann kommt wieder die Hand mit Futter usw

    Irgendwann kommt die Hand mit Futter und die andere nimmt sich den Knochen.

  • Zitat

    Guten Morgen,
    na dann mach ich das so nicht mehr mit dem Knochen während meiner Abwesenheit. Ich versteh nicht, warum so was dann in Hundeerziehungsratgebern drin steht, die eigentlich auch zeitgenössisch sind.
    Habs jetzt noch mal nachgelesen, ich hab eigentlich alles richtig gemacht. :sad2:

    Danke jedenfalls.

    Hallo,

    ich halte dieses Vorgehen ja auch nicht für falsch, im Gegenteil. Allerdings gibt es auch Hunde (wie Du selbst gemerkt hast), die dann eben dazu neigen, diese Ressource zu verteidigen.

    Ich denke mal, Du hast einfach einen Schritt übersprungen. Wenn der Hund soweit ist, daß er mir ohne Probleme etwas hergibt, kann ich diese Methode auch anwenden, um das Alleinbleiben positiv zu belegen.

    Es bringt mir aber nix, wenn der Wuffel zwar brav allein bleibt, der Lohn für dieses Training aber ein ressourcenverteidigender Hund wird. Damit eröffnet man sich ja die nächste Baustelle.

    Also...: Andersrum trainieren...!

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

  • Ich tausche in der Regel. Wenn er etwas hergeben soll bekommt er dafür was anderes. Nur einmal hab ichs ganz vergessen und wollte ihm einen Knochen abnehmen (den mein Mann ihm kurz davor zu einem ungünstigen Zeitpunkt gab), da hat er mich auch angeknurrt und ich habe ihn dann runtergedrückt und zurückgeknurrt. Das hat ausgereicht, fand ich aber nicht optimal.


  • Hallo Lilian,
    ich hatte auch mal so einen hund :D habe ihm gelernt,dass ich alles wegnehmen kann,indem ich ihm noch was dazu gegeben habe,z.b.:
    er hat kauknochen,bekommt wurststückchen bei positivem aus-kommando. dann hat er kauknochen+wurst.das hat der ganz schnell kapiert :D nach einer weile hat das auch ohne tausch funktioniert.und was den tip von dem trainer angeht :???: warum muss er den knochen abgeben wenn du zurückkommst?manchmal sollte man solche erziehungtips nicht übertreiben,schliesse mich da an,wo jmd.schrieb,geschenkt ist geschenkt!
    wichtig ist nur,dass du dich von seinem knurren nicht einschüchtern lässt,sonst hast du später probleme.

  • Zitat

    Ich versteh nicht, warum so was dann in Hundeerziehungsratgebern drin steht, die eigentlich auch zeitgenössisch sind.
    Habs jetzt noch mal nachgelesen, ich hab eigentlich alles richtig gemacht. :sad2:

    Danke jedenfalls.

    Zitat

    Das schlägt Mc Connel auch vor.

    Das soll aber nur so lange gemacht werden, bis dem Hund es pupsegal ist ob du gehst oder nicht. Danach bleibt der Kauartikel beim Hund.

    Denn das Spielchen fördert die Resourcenbewachung ;)

    Es ist eine gute Methode, dass dem Hund es egal wird, ob du gehst oder nicht. Aber spätestens da würde ich es sein lassen ;)

  • Ich lasse meinen Hund nicht unbeaufsichtigt mit Kausachen und mit Knochen schon 2 mal nicht. Einen gefüllten Kong würde ich vielleicht gerade noch geben aber den würde ich auch auf keinen Fall wieder weg nehmen wenn ich wieder komme. Da belebe ich ja das weg gehen mit "hui" und wieder kommen mit "pfui" :???:

    Der Hund lernt auch nur richtig alleine bleiben wenn er richtig mitbekommt das du gehst und vor allem auch das du wieder kommst. Die Erfahrung, "Frauchen/Herrchen geht aber sie/er kommt wieder", ist ganz wichtig für den Hund. Nur wenn er das verstanden hat kann er entspannt alleine bleiben und warten.

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