Welche Impfungen lasst ihr machen?

  • Zitat


    Aber meines "Wissens" (welches natürlich keines ist) nach wird nach einem Zusammenstoß Mensch/Hund nach der Tollwutimpfung gefragt. Liegt keine vor wird der Mensch vorsichtshalber geimpft und der Hund eingezogen und eingeschläfert.


    Das habe ich noch nie gehört & auch in der Tollwutverordnung hab ich dazu nix gefunden :???:
    Würde ich gebissen, würde ich wohl auf einem Titer-Test des Hundes bestehen. Wie gesagt: auch frisch geimpfter Hund bedeutet nicht immer wirksamen Tollwut-Schutz.
    Oder dauert der Test sehr lange? :???: Dann würde ich mich wohl im Zweifelsfall lieber schon mal behandeln lassen.

    Zitat


    Tja und was bedeutet das nun wirklich? Wie kommt man zu einem Seucheverdacht? Bei Punkt 2. müsste ja demnach ein Titertest vorgenommen werden. Wird dieser in diesen Fällten automatisch gemacht?


    Wie das genau abläuft weiß ich leider auch nicht.
    Ich finde nur nervig, daß von Impf-Befürwortern immer wieder mit dem Argument "Wenn die korrekte Impfung nicht im Pass steht, wird der Hund sofort getötet" Panik verbreitet wird. Dabei steht das so gar nicht im Gesetz & wichtiger als die thermingerecht Impfung ist die Wirksamkeit der Impfung, die auch ohne Nachimpfung (lebens)lange bestehen bleibt.

  • Wir impfen wie folgt:

    Grundimmunisierung:

    Staupe/Hepatitis/Parvovirose/Leptospirose/Parainfluenza ( mit 8 Wochen durch Züchter -da haben wohl die wenigsten Einfluss 'drauf)
    das gleiche nochmals mit 12 Wochen, wobei ich persönich nicht aufpasste und der TA Influenza mitimpfte (finde ich beim Hund ebenso fraglich wie beim Menschen...).

    Tollwut nach Abschluss des Zahnwechsels, damit sich der Organismus während dieser Zeit nicht auch noch mit dem Impfstoff auseinandersetzen muss (mittlerweile gibt es TW-Impfstoffe mit 3-Jahreszulassung, die nur noch 1xgeimpft werden müssen!!!
    Beim TA also auf einen entsprechenden Impfstoff bestehen -oder einen TA suchen, der sowieso damit impft.

    Dann nur noch Tollwut alle 3 Jahre.
    Allerdings überlegen wir noch, ob wir noch mal nachimpfen, solange kein Impfdruck besteht. Bei Urlaub im Ausland werden wir nicht drumherum kommen, aber ansonsten sehen wir die Sache entspannt.

    Wir haben keine Impfpflicht in Deutschland, nicht für Menschen und auch nicht für Hunde.
    Das wird immer wieder gerne suggeriert, ist aber nicht so.

    Als gebranntes Kind (habe selbst mit Impffolgen zu kämpfen), habe ich mich für meinen Teil gut informiert und meine Entscheidung für die Zukunft getroffen, und das setzt sich natürlich auch bei den Tieren fort.

    Folgende und andere schon genannte Seiten haben mir sehr geholfen, ich hoffe ich darf sie einfach so einstellen, ansonsten bitte löschen:

    http://www.mopeichl.de/peichlHF.htm
    http://www.haustiereimpfenmitverstand.de

    Ansonsten findet man bei g***le einiges unter Impfkritik, Impfen pro & contra und viele mehr, Informationen, die die eigene Entscheidung für oder auch gegen Impfungen vielleicht bewusster machen.

    :outofthebox:

  • Zitat

    Wenn man den Titer bestimmen lässt und daran erkennen kann, dass genug Schutz vorhanden ist, braucht man ja erstmal keine Angst zu haben, dass der Hund Tollwut bekommt.
    Wenn man nu auf einen Fuchs trifft und möglicherweise der eigene Hund gebissen wird, man sich aber sicher ist, dass er keine Tollwur bekommen kann, wird man wohl kaum zu einem Tierarzt oder Amtsveterinär hinlaufen und sagen ich glaub mein Hund hat Tollwut.
    Wenn in einem Wald nachweislich tollwütige Füchse rumrennen, wäre das für den Menschen genauso gefährlich und man müsste von Amts wegen das Stück Wald sperren, da ja vielleicht auch kleine Kinder gebissen werden könnten.
    Und zudem kenne ich keinen Hund der schonmal von einem Fuchs gebissen wurde. Zumal ich ja gleich neben dem Hund bin, wenn wir auf einen tollwütigen Fuchs treffen. Und damit bin ich genauso gefährdet.
    Und die Frage ist ja - was bedeutet hat Kontakt mit einem seuchenverdächtigen Tiergehabt? Reicht es da wenn man im gleichen Stück Wald spazieren ging oder uss ein Biss erfolgt sein?

    Wie will man mir beweisen, dass mein Hund Kontakt hatte?

    Links kann ich Dir leider keine nennen. Ich habe für mich die Entscheidung getroffen, dass die Gefahr so gering ist, dass ich mir die Impfung spare (nicht finanziell gemeint).


    Ich habe drei Hunde gesehen. Ich habe auch alle drei Hunde sterben sehen. Ich mußte auch geimpft werden da ich Kontakt zu dem ersten Hund hatte. Der Fuchs hatte mich zum Glück verschont. :yes: Das ist allerdings auch schon 30 Jahre her.


    Meine wird alle drei Jahre gegen TW geimpft. Bei dem Rest bin ich mir noch nicht sicher. :no:

    Meine wird aber auch erst 2 Jahre alt. Ich habe die Grundimmunisierung gemacht und schaue nun weiter.


    Eigendlich gilt D ja als Tollwut frei. So ganz glauben tue ich es aber nicht. :no:

  • Sucht mal im Netz nach Tollwut, da findet ihr ds auch mit dem tollwutfrei.
    Seit 2 Jahren ist kein Fuchs mehr positiv getestet worden. Es werden immer noch tot aufgefundene Füchse und auch extr dafür geschossene Füchse sporadisch auf Tollwut untersucht.
    Deutschland ist terrestrisch tollwutfrei, nur die Fledermaustollwur gibt es noch.
    25 Jahre lang wurden wohl Füchse mit Impfködern geimpft.
    Was ich mich nur frage, ist, woher haben die Füchse die Tollwut?
    Nagetieren als Überträger kommen wohl nicht in Frage und es heisst am wahrscheinlichsten ist es, dass sich die Füchse gegenseitig anstecken.

  • In Deutschland war 2009 oder 2008 die TW zurück. Der Hund wurde getötet, aber ist es sicher, dass er nichts übertragen hat?

    Das mit dem TW-Impfschutz wurde doch noch anders beschrieben!? Nämlich nicht mittels Titer, sondern eine passende Impfung, deren Gültigkeit vom Hersteller abhängt (also 1-3 Jahre). Das wird mittels Paß kontrolliert indem die Kleber der Impfstoff-Hersteller sind. So kenne ich es zumindest...


    Wie dem aus sei... Aktuell nur alle 3 Jahre TW.

  • es gab tollwut -fälle murmelchen haste recht.

    meine hunde sind geimpft und werden auch regelmässig nachgeimpft.

    da alleine meine hundesport im verein machen , da ist es pflicht.
    meine hunde hatten noch nie irgendwelche nebenwirkungen.

    ebenso bin ich auch für impfen bei kindern.
    ich hatte als Kind masern , röteln , keuchhusten, windpocken.
    alles nicht spassig .

  • Les ich das gerade richtig, dass fast alle hier nur noch gegen Tollwut impfen und denn Rest garnicht mehr???
    Geht das denn?
    Ich kenn das so, dass man einmal im Jahr impfen lässt. :???: (Meine Katzen werden 1x jährlich gegen Katzenschupfen und -seuche geimpft)
    *neugierigbin*


    Lg

  • Meine Hunde lasse ich jedes Jahr durchimpfen, da sie die Impfung immer gut vertragen haben und ich mir deshalb um die ganzen Krankheiten keine Sorgen machen muss. Tatsache ist, dass die Pharmaunternehmen sich selbst nicht äußern, wie lange die Impfstoffe zweifelsfrei anhalten. Bei Tollwut sind es ja inzwischen offiziell 3 Jahre und die mache ich dann auch nur alle 3 Jahre, die anderen aber jedes Jahr.

    Falsch ist auf jeden Fall, dass wenn man einmal eine Krankheit hatte, oder einmal geimpft wurde, man die Krankheit dann nicht mehr kriegen kann. Für einige Kinderkrankheiten stimmt das. Aber tetanus zB muss man immer nachimpfen und auch Herpes krieg ich immer wieder (bzw werd ich nie mehr los) Der Körper reagiert auf verschiedene Erreger unterschiedlich.

    Meiner Meinung nach wurde in den letzten Jahren zu viel Panik bezgl. Impfungen verbreitet. Die Gefahr, wegen der Impfung zu erkranken ist geringer, als an der Krankheit selber zu erkranken. Es gibt zB wieder gehäuft Fälle von Kinderlähmung, weil Eltern ihre Kinder nicht impfen ließen aus Angst vor der Belastung. Man muss halt abwägen, wie gefährlich die Krankheiten sind (an Tollwut wird der Hund in jedem Fall sterben, wenn er auf irgendeinem noch so unvorhergesehenen Weg drankommt. Es muss ja nur mal ein anderer tollwütiger Hund nach Deutschland verbracht werden, an der Grenze wird das überhaupt nicht kontrolliert), gegen die man sich impfen lassen kann. bzw wie hoch die Rate der Nebenwirkungen ist und das dann gegeneinander abwägen.

    Ich würde niemals grundsätzlich nein zu jeder Impfung sagen. Sowohl bei mir selbst als auch bei meinen Hunden.

    Melonie

  • Melonie ich sehe aber z.B. ein Problem bei Lepto. Lepto wird bei vielen jährlich geimpft (wirkt aber keine 12 Monate) und das obwohl gerade mal 2 Stämme damit "bekämpft" werden können. Es gibt aber über 200 auslösende Stämme... Es rennen also Hunde rum, die monatelang gegen nichts geschützt sind (weil nur alle 12 Monate geimpft wird) und dann nach dem impfen für einige Zeit nur gegen 2 Stämme.
    Zusätzlich sehe ich ein Problem in den Nebenwirkungen der in DE eingesetzen Impfstoffe. Die sind nicht gerade ohne, es sind Ganzkeimbakterine, die in der Human-Medizin u.a. auch Hirnschäden verursachen können...

    Und ich finde, über sowas sollte man nachdenken und dann sich eben bewusst für oder gegen die Impfung entscheiden :nixweiss:

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