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    Das waere ein interessantes Diskussionsthema......nicht in Ullas Strang, aber generell schon.


    Ach nö, ich hab schon so viele Abtreibungsdiskussionen gefochten. Es ist einfach eine ethische Frage, bei der man sich nicht zufriedenstellend einigen kann, weil die Einstellungen dahinter doch krass unterschiedlich sind. Ich reg mich da auch gar nimmer drüber auf, wenn jemand das anders sieht, ich muss nur selbst die Moral hochhalten :D

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    ein Alano, irgendwie eine relativ große... Sie hat schon wirklich extrme Ausmaße... Außerdem müssen wir bisschen abnehmen... So 60 sollten eigentlich das Maximum sein...

    Also ne, dann würde ICH mir so einen kleinen Hund definitiv nicht holen. Das Risiko wäre mir dann doch deutlich zu hoch, dass der Hund unbeabsichtigt mir den Kleinen ernsthaft verletzt.
    Aber entscheiden musst du das natürlich allein.

  • Persönlich sehe ich es so wie greta.

    Zu so einem "schweren" Hund würde ich mir nicht so einen Zwerg dazu holen. Alleine, wenn die mit ihrer Pfote auf seine Pfote treten würde :schockiert:

    Nein, ich dramatisiere.

    Aber es wäre mir persönlich zuviel Größenunterschied. Es gibt hier aber auch Doggenhalter, die auch kleinere Hunde dabei haben.
    Da weiß ich aber nicht, ob die schon als Knirpse eingezogen sind oder schon älter waren.

    Dustys kleiner Kumpel war ein Cairn und die Beiden haben toll zusammen getobt. Bei denen waren es aber nur die cm, die einen großen Unterschied gemacht haben.

    Grüzzle

    Bianca

  • [quote="BettyBoopUlla"]Du willst jetzt wissen wie schwer mein Hund ist? Also aktuell zarte 67 kg :)[/quot

    Zu so einem schweren Hund würde ich mir nie, so einen Kleinen dazu nehmen.
    Die Verletzungsgefahr ist viel zu hoch, ohne dass der Große was dazu kann.
    Wenn der Große dem Kleinen versehentlich auf den Rücken tritt, ist sein Rückgrat kaputtt.
    Ich habe es gerade hier mit Bentley gesehen und er hat nur 30 kg, und einem Zwergdackelwelpen, wir haben sie nicht zusammen spielen lassen, obwohl meiner sich auf den Boden gelegt hat, aber er liegt ja nicht immer und kommt auch mal angerast, die Gefahr ist einfach zu groß.
    Ich denke mal da sollte man seine Vernunft walten lassen.

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    Nochmal eine Frage. Ein Welpe macht viel Arbeit, das ist klar, aber ist es überhaupt möglich ein kleines Kind zu haben, dazu zwei Hunde, einen Haushalt und dann noch Zeit für Freundschaften zu finden? Ich mach mir da grad so meine Gedanken. Sobald der Kleine halbwegs trocken ist und keine Sonderbehandlung mehr wegen Fressen oder ähnlichem braucht, dann ist es doch nicht wirklich sehr viel mehr Arbeit als mit einem oder?

    Hallo :smile:
    Erstmal hierzu: Mehr Arbeit und Zeitaufwand wirst Du immer haben in gewisser Weise. Dei es anfangs weil der Welpe nicht so große Runden drehen kann wie Deine Große, dann kommt die Erziehung dazu, die Leinenführigkeit uns vieles mehr.
    Das wird/kann auch immer wieder so sein dass du getrennt gehen musst weil sie gemeinsam zum Beispiel vergessen dass man nicht an der Leine zieht, andere Hunde nicht anprollt, auch im Freilauf beide zuverlässig zurückkommen usw.
    Darüber musst du dir im Klaren sein.

    Und zum Größenunterschied: Deine Große ist ja wirklich ein Riese, ICH hätte zu meiner Dogge mit den gleichen "Ausmaßen" keinen so kleinen Hund dazugewollt. Sie war auch sehr vorsichtig anderen Hunden gegenüber. Ich hab sie mal mit einem JRT spielen lassen aber ehrlich gesagt war mir das dann zu gefährlich.
    Dann musst Du auch bedenken dass deine Große mehr Auslauf braucht, sprich immer gemeinsam gehen wird entweder den Kleinen überfordern oder deine Große unterfordern.

    Was bereits jemand geschrieben hat und was ich auch so sehe bzw. bevorzuge ist wenn beide Hunde in etwa die gleichen Bedürfnisse/"Interessen" haben.

    Ich will es Dir nicht ausreden, das sind nur einfach meine Gedanken hierzu.
    Übrigens: Ich hab 3 Kinder (10, 4 und 1,5 Jahre) und krieg das gut geregelt. Keiner kommt zu kurz, auch wenn ich - wie jetzt- wieder nen Zweithund (Urlaubshund) da habe.
    Aber: wir wollten uns eigentlich Ende März wieder einen Doggen-Welpen in die Familie holen, die Welpen sind bereits geboren, aber wir werden uns wohl dagegen entscheiden und noch 1 Jahr warten und in der Zeit eben weiterhin Pflegehunde aufnehmen. Einfach weil ich mir nicht hundertpro sicher bin dass in unserer Konstellation PLUS einem Welpen nicht doch jemand zu kurz kommt.

  • Ich finde den Größenunterschied zu hoch.
    Ich hab ja hier Bajo mit aktuell um die 50 kilo. Wenn ich bei meinen Eltern bin ist Meggy (Dackel-Spitz, 11 kilo) da - und ehrlich, ich lasse die 2 defintiv nicht (mehr) spielen.

    Das haben wir einmal getestet - Bajo lag auf dem Boden, Meggy sprang drumherum, bis Bajo aufstand und ihm spielerisch mit der Pfote auf den Rücken haut - Meggy hat geschrien.
    Das war dann der Schlußstrich, ich lasse den Dicken nicht mit sehr kleinen Hunden spielen, weil mir persönlich einfach die Verletzungsgefahr zu hoch ist. Da reicht es, wenn der kleine überrannt wird, oder der Große eben "nur spielen" will und mit der Pfote draufhaut.

    Dazu: bei "meiner" Konstellation ist es dazu noch so, dass Meggy schon alt und nicht mehr so spielwütig ist.
    Wenn dann der Kleine (und bei dir wäre der Größenunterschied ja noch größer!), die Große auch noch zum spielen auffordert - nein, ich würd es nicht machen.

    Ali, der ja dauerhaft mit Bajo zusammenlebt hat im übrigen um die 25kg. Der Gewichtsunterschied ist durchaus machbar.

  • Mir macht so ein Größenunterschied auch Angst....


    ...allerdings ist Lotte der Meinung, um so riesiger der Hund, um so besser kann sie mit ihm spielen.

    Sie hat erst 2 Mal mit fremden Hunden gespielt. Einmal mit einem Irish Wolfhound, und das andere Mal mit einem Doggen-Neufi-Mix, vor dem selbst ich einen gewissen Respekt hatte.

    Aber meine Muffel-Lotte war beide Male völlig hin und weg.

    (Allerdings hat der Rotti meiner Cousine ihrem Rehpinscher beim Spiel ein Auge ausgestochen. Ist aus versehen mit dem Eckzahn "hängengeblieben".)

    Naja, am Ende stellt sich die Frage für mich nicht, da ich eh keinen Hund kriegen werde, den ich nicht heben kann ;)

    Betty, ich bin auf jeden Fall gespannt, wie am Ende Deine Entscheidung ausfällt.

  • Zitat

    Dazu: bei "meiner" Konstellation ist es dazu noch so, dass Meggy schon alt und nicht mehr so spielwütig ist.

    Relativ ähnlich ist das bei mir auch. Fanta ist weniger die Spielerin, sie will eher alleine rumlaufen, schnüffeln, etc. Aber natürlich macht ihr das Spielen auch Spaß und ganz drauf verzichten wird sie wohl nie wollen :)

    Ich hab bei ihr noch nie gesehen, dass sie mit einem anderen Hund, egal ob groß oder klein, grob war. Auch nicht absichtlich. Hatte letztens für zwei Tage den Yorki meiner Schwägerin bei mir (schon schwanger :)) und es ging alles gut, das Fressen, das Gassi gehen, das Spielen. Auch mit Kind lief das super. Wobei ich dazu sagen muss, dass ihr Yorki ja schon stubenrein, erzogen und an feste Regeln gewöhnt ist.

    Mit einem Welpen ist es immer schwer. Deswegen ist meine Entscheidung ja auch noch nicht gefallen, sondern eher mach ich mir einfach schon vorher Gedanken, was ich beachten muss, um meine Entscheidung verantwortungsvoll zu treffen.

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    Dann musst Du auch bedenken dass deine Große mehr Auslauf braucht, sprich immer gemeinsam gehen wird entweder den Kleinen überfordern oder deine Große unterfordern.


    Das kann ich so gar nicht bestätigen. Warum sollten kleine Hunde weniger laufen wollen? Ich denke, es gibt Großhunderassen, die viel weniger lauffreudig sind als manche Zwerge.
    Und so lange der Kleine noch ein Welpe ist & nicht so viel laufen kann/soll, kann man ihn auf den großen Runden einfach tragen oder unten in den Kinderwagen setzen.

    Zum Größenunterschied:
    Meine Zwergin lasse ich mit jedem gut sozialisierten Hund spielen, egal wie groß. Auch mit der netten Doggen-Dame, die neben meinen Eltern wohnt. Allerdings bin ich da auch sehr konzentriert bei der Sache, beobachte die beiden genau & würde viel eher eingreifen, als bei einem kleineren Spielpartner. Bisher war das aber nicht nötig :gut:

    Aber:
    Als Zweithund würde für mich allerdings trotzdem kein so schwerer Hund in Frage kommen. Zu Hause kann ich einfach nicht ständig die Hunde im Auge haben. Auf Dauer wäre mir das Verletzungsrisiko doch zu hoch. Da muß sich der Große beim Hinlegen nur mal blöd auf den Zwerg fallen lassen :sad2:

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