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Hofhund unbeaufsichtigt ohne Leine terrorisiert.

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    • Hofhund unbeaufsichtigt ohne Leine terrorisiert.

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      Hey ihr Lieben,

      ich würde gerne Mal eure Meinung wissen:

      Wir leben mittlerweile auf einem Aussiedlerhof im Schwarzwald. :herzen1:

      Auf unserem Hof und Nachbarshof gibt es zwei Hofhunde. Große, übergewichtige Bärenrüden, die die Komposter leer futtern, gelassen sind und unsere quirlige ein Jahr alte weiße Schäferhündin tolerieren. Die beiden sind wirklich entspannt drauf und wir sind froh über dieses einfache Zusammenleben.

      Die meiste Umgebung hier ist eingezäunt und es gibt nur zwei Wege, die wir laufen können, bis diese sich aufästeln.

      Jetzt das Problem: Ein Weg davon führt an einem Hof vorbei, an dem eine sich hochgradig territorial verhaltene belgische Schäferhündin frei herumläuft und uns jedes Mal terrorisiert. Sie hat bislang nicht gebissen, aber Eowyn pisst sich jedesmal vor Unterwürfigkeit und Angst in die Hosen, wenn sie sie nur sieht und ist auch schon ein paar Mal gehetzt worden. Die Hündin dreht schon von weitem völlig hohl - unkontrollierter Malinois eben, dem ab und an der Fußball monoton gekickt wird.

      Der Hund geht ganz klar nach vorne und die Besitzer juckt es einen Scheißdreck!

      Wohl sei er auch schon Fahrradfahrern hinterher. Wir haben sie schon Mal zur Rede gestellt.
      Aber sture Bauernsicht: Hund will spielen, Hund hat Recht sein Revier zu Verteidigen. Pech gehabt. Laufen Sie halt den anderen Weg.

      Wir habens jetzt gefilmt: unser Hund brav an der Leine aufm öffentlichen Weg, anderer Hund unbeaufsichtigt unangeleint am Pöbeln und auf sie los gehend.

      Was können wir tun? Reden bringt nix! Hund Blocken auch nicht.
      Video zum Ordnungsamt schicken?

      Ich hab keine Lust deshalb eine Leinenaggression aufzubauen oder dass Eowyn Mal wirklich gebissen wird.
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    • Mir fällt da ganz viel dazu ein, aber nichts was jemand, der gerade seinen Lebenstraum Aussiedlerhof zu leben beginnt, hören will.

      Bewirtschaftet ihr euren Hof und lebt von dem Ertrag?
      Wie alt ist der Hofhund?
      Wie wichtig sind dir Nachbarn?
      Was ist ein typischer Malinois?
      Wie verhält sich der sture Bauer?
      Wie möchtest du das andere über dich reden?
      Welche Form des Miteinander kannst du dir vorstellen?

      LG, Friederike





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    • Nuggets1507 schrieb:

      Die meiste Umgebung hier ist eingezäunt und es gibt nur zwei Wege, die wir laufen können, bis diese sich aufästeln.

      Nuggets1507 schrieb:

      Jetzt das Problem: Ein Weg davon führt an einem Hof vorbei, an dem eine sich hochgradig territorial verhaltene belgische Schäferhündin frei herumläuft und uns jedes Mal terrorisiert.
      Mir würde da schon eine Lösung einfallen: Weg 2 nehmen!

      Ich würde den ersten Weg meinem Hund zuliebe meiden.
      Scheinbar ist der andere Hundehalter nicht einsichtig und wird es wohl auch nicht werden.
    • Ich bin auf dem Land aufgewachsen und freilaufende Hofhunde gehörten immer dazu. Da war einer der den Müll im Schuppen ausgeräumt hat und einer der mal gebissen hat. Welche die einfach beim Spaziergang mitkamen oder Probleme bereiteten, wenn die eigene Hündin läufig war.
      Wir sind immer so damit umgegangen, dass wir weniger mit den Besitzern der Hunde geredet haben, als mit den Hunden selbst, oder eben die entsprechenden Strecken gemieden haben.
      Mit den Besitzern reden hätte entweder zur Folge gehabt, dass wir ignoriert werden würden, oder das reagiert wird, aber meist so, wie man es nicht für den Hund möchte. Der beißende Hund blieb zum Beispiel für den Rest seines Lebens zum größten Teil an der Kette. Ein wirkliches Umdenken erreicht man bei den Leuten nicht.
      Anzeigen kam für uns nie in Frage. Wie Ulixes schon anspricht, ist gerade auf dem Land ein gutes Nachbarschaftsverhältnis schon wichtig (uns zumindest) und die Uhren gehen da einfach noch anders.

      Ich würde an deiner Stelle einfach nicht den Weg lang gehen. Schon allein um deinen Hund nicht zu gefährden oder zu traumatisieren. Das wärs mir nicht wert.

      Vielleicht gibts außerdem noch die Möglichkeit mal mit nem Kuchen vorbei zu gehen und das gemeinsame Gespräch zu suchen. Sachlich dein Problem zu schildern und gemeinsam schauen, ob es nicht ne Lösung gibt die für alle passt.
      Viele liebe Grüße von Anja mit
      Janosch *10.2008 Tibet Terrier Mix
      Leo *19.12.2014 Curly Coated Retriever
      Crazy Curly and Furious Flokati

      Nele *21.05.98 - † 17.06.2014 für immer unvergessen
    • AnjaNeleTeam schrieb:

      Vielleicht gibts außerdem noch die Möglichkeit mal mit nem Kuchen vorbei zu gehen und das gemeinsame Gespräch zu suchen.
      Vielleicht einen Kompromiss anbieten? Fragen, ob er in einer bestimmten Zeit, in einem bestimmten Zeitrahmen seinen Hund anleint oder in einen Zwinger sperrt. Dann könnt Ihr diesen Zeitrahmen nutzen und die Ruhe genießen.
      Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
      Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
      Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
      Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben! ♡
    • Nuggets1507 schrieb:

      Wir leben mittlerweile auf einem Aussiedlerhof im Schwarzwald.
      Schön! :herzen1: :herzen1: :herzen1: Wo im Schwarzwald wohnt ihr denn? Gerne auch per PN. :)

      Also ich befürchte, der Weg zum Ordnungsamt wird hier nicht viel bringen. Glaube nicht, dass es sie groß interessieren wird, wenn auf Privatgrundstück der Hund des Eigentümers frei rumläuft.

      Kleinbei geben würde ich aber auch nicht. Ich würde Folgendes machen: Im Supermarkt irgendeine ganz billige Wurst kaufen und damit die Aufmerksamkeit des Hundes von deiner Hündin weg auf dich lenken. Wenn es dem Herrn nicht passt, dass du seinen Hund fütterst, joah, dann ist es so. Er könnte den Hund ja auch in der Zeit wegsperren. Nebenbei erwähnst du die Zeiten, zu denen du dort Gassi gehst.
      Newton (Amadeus vom Pinselberg, LCD) - Labrador Retriever - *21.04.2014
      Hunter (Bungee Jumper‘s Hide and Seek, SCD) - Englischer Springer Spaniel - *22.05.2018
    • Wenn ihr die Möglichkeit habt einen anderen Weg zu gehen der kein großer Umweg ist würde ich das machen.

      Wenn du das aber nicht einsiehst würde es bei mir für den Hofhund unangenehm werden. Also er wird entweder nassgemacht oder er bekommt eine Wurfdisc vor die Füße. Vorausgesetzt euch ist das Verhältnis mit dem Besitzer egal.

      Sonst natürlich den weicheren Weg und Fressen werfen oder nochmal reden.

      Wir haben bei mir im Dorf auch einen Hundehalter der seine Hunde bewusst auf der Straße rumstreunen lässt. Ein eindeutiges "hau ab" und die Wasserspritze und die Hunde halten sich in einem zwei Meter Abstand von meinen auf.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG"
      - Balou (Dackel-Mix) * 08.03.2011
      - Mogli (JRT), * 21.10.2012
      - Hermann (Podengo-Mix) * 16.06.2014
      und von Selina

      Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein,müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gerne hätten.(SuzanneClothier)

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