Beiträge von Taschenlassie

    Ach was, sogar mein 12 Jahre alter Muckefuck hat noch gelernt. Man muss die Sache nur gezielt angehen, dazu jede Menge Geduld haben und nicht zu schnell zu viel verlangen.


    Offenbar wurden die Hunde anfangs einfach zusammen gelassen, aber dann merkte der Jack-Russell, dass der neue nicht wieder weg geht, sondern :shocked: bleibt.


    Was mir sehr geholfen hat, war Bestechung, kein Kontakt und - man glaubt es kaum, gemeinsame Spaziergänge. Ich habe die Hunde ins Auto gepackt, einer hinten inne Box, einer im Fußraum vorne (also schön getrennt), bin in eine den Hunden wildfremde Gegend gefahren, dann ein Hund links, der andere rechts und dann wurde marschiert, aber sowas von! Die Hunde hatten dabei keine Zeit, sich umzugucken, zu schnüffeln oder sonst was. Da hieß es nur vorwärts! Nicht weit, nicht besonders viel, aber eben so zügig, dass mein alter Muckefuck keine Zeit hatte, was dummes zu tun. Und ehe sie sich Versagen, waren sie wieder im Auto, Zuhause, in verschiedenen Zimmern. Mindestens jeden zweiten Tag habe ich das gemacht. Anfangs in einsamen Gegenden, dann auch da, wo andere Hunde laufen. Gewonnen hatte ich, als ich merkte, dass beide gemeinsam auf einen fremden Hund reagieren. Da durften sie dann auch im Haus auch ohne Leine im gleichen Zimmer aufhalten, aber immer noch auf kontrolliertem Abstand.


    Mittlerweile schlafen die drei manchmal sogar zusammen in einem Körbchen.


    Bitte nicht zu früh aufgeben!

    Meiner Meinung nach sehr ihr alle das vollkommen falsch. Ihr müsst das mal von der anderen Seite sehen!


    Ich lebe auch in einem Haus mit einem Jack-Russell ( 14j. gehört eher zu den unverträglichen), der alles verbellt und auf fremde Hunde verzichten kann. Wenn ich mir vorstelle, dass mein Sohn nun eine Freundin hat, die hier einziehen würde und noch einen Hund mitbringt, wäre ich nicht besonders begeistert.


    Hier ist das Reich meines Muckefuck!! Und mein Muckefuck weiß auch, dass er mein Prinz ist. Wir kommen super klar und das Leben mit ihm funktioniert.


    Und dann kommt ein fremder Hund und das soll innerhalb ein paar Tage alles klappen???? Selbstverständlich verteidigt meiner SEIN Reich! Selbstverständlich versucht er, den fremden Eindringling zu verscheuchen!


    Da bei uns mittlerweile noch ein kleiner Jack-Russell und ein Sheltie eingezogen ist, kann ich mir die Unruhe sehr gut vorstellen. Also bei uns hat es geklappt! Auch wenn Muckefuck den kleinen Welpen anfangs am liebsten zerfleischt hätte.


    Meiner Meinung nach fühlt sich der Jack-Russell bedroht durch den neuen, was ja auch verständlich ist. Bei uns hat es sehr gut geholfen, die Hunde zu Anfang auf Abstand zu halten, dem alten Muckefuck klar zu machen, dass er immer noch der Prinz ist ( er durfte sogar einige Wochen im Bett schlafen), und ihm eben zu helfen, zu verstehen, dass der fremde Hund keine Bedrohung für ihn darstellt.


    Es dauert auch einfach seine Zeit! Das geht nicht von heute auf morgen! Einige Wochen braucht man bestimmt.
    Wir hatten auch eine Weile beide Hunde an der Leine, wenn sie in einem Zimmer waren, sie sollten sich sehen, aber keinen direkten Kontakt haben. Der alte Muckefuck sollte lernen, dass der andere zwar da ist, mitten in seinem Reich, aber keine Bedrohung ist.


    Auch wenn ihr alle meint, der Jack-Russell wäre nicht erzogen, bisher scheint es doch keine Probleme gegeben zu haben und das ist was zählt!! Und nicht, ob andere Menschen andere Ansprüche haben.


    Uns es ist sehr wohl möglich, einem Hund nicht zu erlauben, was der andere darf, funktioniert bei mir auch. Da muss die Hilfesuchende sich bei ihrem eigenen Hund besser durchsetzen und ihrem Hund auch stärker Sicherheit vermitteln.


    Wenn hier der Hund der Freundin meines Sohnes einziehen würde und meiner sollte aus seinem Heim vertrieben werden oder würde als verzogen beschimpft, obwohl wir gut klar kommen .. also neee, das geht gar nicht!!

    Hallo,
    das Leben mit einem alten Hund ist leider nicht nur schön. Mein Muckefuck ist jetzt 14 1\2 Jahre alt. Auch der sieht und hört nicht mehr so gut und wenn er nicht an der Leine ist, bleibt er alle 50 Zentimeter stehen. Und er tröpfelt :-(
    Sobald er irgendwo liegt, tropft es aus ihm raus. Ich habe mir heute Wickelunterlagen gekauft, kosten 2,95 im 10er Pack. Nun liegt eine Unterlage auf dem Sofa und auch in allen Körbchen. Das ständige Decken waschen bin ich sowas von leid. MaK sehen wie das klappt!


    Ich hoffe das klappt mit dem Foto.
    Mein Hund hat auch dieses krisselige Fell am Popo. Ich bürste das mit einer Haarbürste, so einer Dtahtbürste für Menschen, und zwar Scheitel für Scheitel. Wenn ich es ganz gut machen will, dann auch noch mal mit einem Kamm.

    Ein Sheltie hat ja sowieso ein zartes Seelchen und tritt im Zweifel eher den Rückwärtsgang an als nach vorn zu preschen. Ein lautes Wort reicht und die Welt geht unter.


    Und so ein sensibles Wesen in einem zuhause, wo er ständig vom Ersthund terrorisiert wird und er keinerlei Unterstützung von den Menschen erfährt. :flucht:


    Es ist ja wohl kein richtiger Angsthund, sondern ein Aschenputtelchen, unterdrückt, missachtet und in Stich gelassen, das gar nicht weiß, wie ein schönes Leben geht.


    Sicher werdet ihr Schwierigkeiten haben, dass der Hund überhaupt mal auftaut, dass er überhaupt versteht, dass er sich ohne Angst vor übergriffen bewegen darf. Das wird dauern und ich glaube nicht, dass man jemals einen Hund haben wird, der forsch nach vorne geht.


    Wenn ich mir vorstellen, meine Bambi müsste so leben.... oh Gott, oh Gott!!! Sie ist auch ein Sheltie und bei allem fremden sehr schüchtern. Wenn sie sich sicher weiß, dann kann sie auch voll aufdrehen. Ein Sheltie braucht Bestätigung und Lob wie eine Blume das Licht.


    Ich denke schon, dass so ein Hund Zeit braucht, bis es bei ihm "klick" macht, aber wenn ihr Geduld habt ...


    Aber ihr solltet wissen, ob ein Sheltie grundsätzlich zu euch passt. Ein Sheltie ist kein Rabauke, kein robuster Springinsfeld, so ein zartes Sensibelchen muss man auch wollen!

    Leute, Leute, Leute !!!


    Wisst ihr überhaupt noch, wie das Thema hieß ?????


    Ich glaube nicht, dass da stand, wie beurteile ich Tiere anhand ein paar Sekunden Video!!!!


    Für mich persönlich ! , ich wiederhole : persönlich! wäre es viel zu anmaßend gewesen, ein Tier nur nach einem Mini-Video zu beurteilen, auch nicht nach Jahrzehnten Erfahrung mit schwierigen Tieren!


    Echte Kompetenz hat es nicht nötig, anderen unter die Nase zu reiben, wie toll man doch ist.


    Diese Streitereien hier empfinde ich als kindisch und besserwisserisch, unreif.


    Wer hat den tatsächlich Erfahrung mit "unfreundlich" trainieren Tieren??? Das würde mich mal ernsthaft interessieren! Und wie sehen die Erfahrungen aus??

    Nein, man sieht es den Hunden nicht an, nach welcher Methode sie erzogen wurden. Jedenfalls nicht sofort, nicht nach fünf Minuten und nicht nach einer Stunde. Aber im täglichen Leben merke ich das.


    Meinen ersten Hund habe ich in den 70ern erzogen. Ich wäre gerne in eine Hundeschule gegangen, allerdings haben mich die Methoden dort extrem abgeschreckt, da wurde mit sehr viel Druck und Strafen gearbeitet. Das Fehlen von Strafe galt als Belohnung genug. Diese Art galt als einzig richtige erfolgreiche Erziehung.


    Also habe ich meinen Hund im Wissen dieser "richtigen" Erziehung trainiert. Allerdings ohne die Härten und auch mit Leckerchen, aber auch mit Strafe und Leinenruck. Und in den 90ern auch ähnlich, aber schon deutlich humaner, da mein Horizont durch mein Faible für alternative Reitweisen und Pferdehaltung deutlich erweitert war.


    So habe ich hier nun einen Jack-Russell, der noch ziemlich altmodisch erzogen wurde und einen Jack-Russell, der praktisch nur über positive Belohnung erzogen wurde, mein Sheltie wird auch nur über Belohnung erzogen.


    Diese neue Art der Hundeerziehung finde ich tausend Mal besser, das trainieren macht auch mir viel mehr Spaß, ich muss auch nicht mehr gezwungen streng sein. Ich mache vieles anders, eigentlich so ziemlich alles anders als früher.


    Dieselbe Hunderasse, selbe Familie, aber zwei Arten der Erziehung! Mein Muckefuck hat sehr viel vertrauen zu mir, der Unterschied aber liegt in der Folgsamkeit auf Dauer.


    Der alte Muckefuck gehorcht allgemein nicht gerne, das merke ich ihm oft an, widerwillig direkt und oft langsam. Bei dem jungen merke ich, dass er sofort "bei mir" ist, ich habe seine volle Aufmerksamkeit und Spannung. Das hatte ich in dieser Art und mit dieser Begeisterung bei Muckefuck nie und auch jetzt nicht, auch wenn ich bei ihm mittlerweile nicht mehr "streng" bin ( ich kann nie wieder so werden).


    Der junge Jack-Russell, Theo, ist mir viel zugewandter, freudiger und offener im Vergleich. Vom Vertrauen her gibt es keinen Unterschied, wobei ich denke, dass Vertrauen eher was mit gerechter Behandlung und gefühlter Fürsorge zu tun hat und noch so einigen Dingen.


    Anmerken möchte ich noch, dass ich hier ganz normale Familienhunde habe, wenn sie die Grundsachen beherrschen, reicht mir das. Mit Prüfungen habe ich gar nichts im Sinn, einmal in der Woche gehe ich mit dem Sheltie in die Hundeschule, wovon alle Hunde profitieren, trainiere mal ein paar Minuten, weil es uns allen auch Spaß macht und das war's. Das tägliche Leben muss klappen und gut ist.


    Es tut mir manchmal leid, wie ich die Hunde damals erzogen habe, aber ich bin froh, dass ich das seinerzeit nicht ganz so schulmässig gemacht habe.

    Meine Bambi, ein Sheltie, 39 cm, ist ein verfressener Futtersuperverwerter vom Typ Staubsauger. Ihr Idealgewicht läge bei 9 kg, sie wiegt tatsächlich so 9,8 bis 9,9 kg. Na ja, wiegt sie also etwas zuviel, aber mehr darf es nicht werden.


    Hier steht den ganzen Tag das Trockenfutter zur Verfügung, das klappt auch gut, zumal hier noch zwei Jack-Russell sind, alt und jung. Abends bekommen die Jack-Russell noch Nassfutter, vor allem für den jungen Jack-Russell ist das gut. Und mal ehrlich, ich liebe ein richtig gekochtes Essen und könnte nur mit trocken Brot und trockenem Müsli auch nicht glücklich werden. Meine Hunde sollen auch glücklich sein mit ihrem Futter und auch deswegen gibt es abends den Napf voll. :D Eben auch, damit ICH ein gutes Gefühl bei der Fütterung habe.


    Bambi bekommt immer eine "Light-Version". Reiswaffel gebröckelt mit ein Teelöffel Nassfutter in kleine Tasse warmes Wasser gerührt, dazu Joghurt und meist geraspelte Karotte. Manchmal auch etwas Brühe oder Soße ins Wasser, manchmal etwas Reis dazu. Auch warmes Wasser kann im ersten Moment erst mal satt machen.


    Mir ist auch einfach wichtig, dass sie nicht schmachtend daneben steht, wenn die anderen beiden sich auf ihr Futter stürzen, dass sie keinen Futterneid entwickelt, dass sie ein gutes Gefühl hat beim fressen. Gehts dem Hund gut, geht es Frauchen gut. ;)

    Bambi ist auch eher Typ Staubsauger und ich hatte erhebliche Zweifel, dass es klappt. Sie hatte große Augen gemacht, als ich ihren Napf wieder nachfüllte und nachfüllte. In der ersten Woche hatte sie gut zugenommen. Aber dann hat sich das eingependelt. Sie frisst wirklich nur nach bedarf. Sie ist zwar nicht gertenschlank, aber keinesfalls zu dick. Ihr abendlicher Napf beträgt etwa ein Drittel ihres Bedarfs. Vom Standfutter \Trockenfutter isst sie immer mal wieder kleinere Portionen, gerne auch spät abends. Es ist schön, dass es so gut klappt, obwohl sie sonst eher gierig ist.