Hund ohne Lebensfreude

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    Ich würde ihn da raus holen und ihm erst mal das Leben zeigen :smile:
    3 Jahre ist für ein Hund kein Alter, da kann man noch einiges raus holen, wenn er keine Unterdrückung mehr hat und kein Anhängsel mehr ist.
    Er wird mit der Zeit bestimmt aufblühen und sein Leben geniessen !

  • Er hat sehr viel Angst vor fast allem... er War sehr schnell auf mich fixiert und hat immer meine nähe gesucht.

    Ach Mensch, der arme Knopf. :verzweifelt:


    Die vermitteln den aber auf jeden Fall in ein neues Zuhause, auch wenn ihr ihn nicht nehmt, ja? Jetzt mach ich mir schon wieder Sorgen um einen Hund, den ich gar nicht kenne.


    Die anderen haben´s ja schon gesagt, vielleicht kann man einen anderen Hund aus ihm herauskitzeln, vielleicht aber auch nicht, oder nur ein bisschen.
    Zum Positiven wird er sich sicher verändern, aber ob er dann eure Wünsche erfüllen kann (v. a. im Hinblick auf die Kinder)?

  • Hallo ihr lieben,


    So viele Antworten auf so kurze Zeit!
    Ihr seit echt super! :-)


    Aus Mitleid möchten wir ihn auch nicht nehmen, trotzdem geht er mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. .
    Es ist nämlich tatsächlich so, dass seine jetzige Besitzerin ihn bei sich behalten wird, wenn wir ihn nicht nehmen. :(


    Ihr bestätigt mich in meiner Meinung. Es wird wohl machbar sein aber gibt keine Garantie..
    Mein Freund ist noch besorgter, weil er keine große Erfahrung hat mit Hunden..
    Zu ihm ging der Zwerg auch nicht hin wenn er gerufen hat aber kuscheln War okay. ;)


    Was ich auch seltsam finde... wenn man aufhört zu streicheln bleibt er nicht einfach bei einem liegen, sondern geht in sein Körbchen..
    Wie gesagt.. viel verhalten dass ich so nicht kenne.
    Das mit der Angst sehe ich als kleineres Problem als das seelische Loch in dem er sitzt.
    Wir hatten ihn zum beispiel auch im hundebedarfsgeschäft ;) dabei... da ging es mit der Angst. .. aber selbst dort War er nicht freudig oder neugierig... der Hund funktioniert einfach nur...


    Meine frühere Hündin War nicht in einer tagesbetreuung, darum kann ich nicht beurteilen ob ihm der Kontakt dort gut tun würde oder nicht. Ich hätte die Hoffnung dass er sich dort vielleicht auch viel von den anderen Hunden abschauen könnte... denke ich da falsch?


    Viele liebe grüße

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  • Ja, es gibt Hunde die ihn spielerisch aus der Reserve locken können, das könnt ihr aber auch. Ihr müsst es ihm zeigen.
    Ich denke, das für diesen Hund ein zu Hause ohne weitere Hunde schön wäre.


    Magst du den Hund ? Findest du ihn hübsch ? Findest du ihn freundlich ? Hast du Zeit und Lust mit ihm etwas zu unternehmen ? Hast du Zeit und Lust ihm etwas bei zubringen ? Könntest du dir ein zusammenleben und die Zukunft mit diesem Hund vorstellen ? Könntest du ihm Liebe, Zuneigung, Vertrauen und Geduld geben ? Hast du Lust auf diesen Hund und reizt er dich ? Hast du dich in den Hund verliebt ? Bist du nur über sein jetziges Leben traurig ? Würdest du diesen Hund für immer Tag und Nacht bei dir haben wollen ?


    Oder tut er dir einfach NUR leid ?


    Was kannst du alles mit JA beantworten und was mit NEIN ?

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Die Beschreibung passt recht gut auf meine Hündin, als ich sie gerade übernommen hatte.


    Sie hatte Angst vor fremden Menschen, ergo erstmal von uns allen. Sie hat sich nicht getraut, sich draußen zu lösen, zu schnuppern, sich weiter als 1m von meinem Bein wegzubewegen.


    Sie hatte Angst vor anderen Hunden, allgemein anderen Tieren, Autos, Motorrädern, hat sich nicht getraut zu spielen...


    Heute ist sie ein Hund, der gerne spazieren geht, gerne spielt, fröhlich ist und gut gehorcht.


    Aber sie hat heute noch Defizite aufgrund ihrer schlechten Aufzucht. Sie hat ein extrem schlechtes Nervenkostüm, zu viele Reize überfordern sie, ihre Sozialverhalten mit anderen Hunden ist grottig und generell ist ihre Grundhaltung immer ängstlich/unsicher.


    Leichter macht uns das Ganze, dass sie niemals aggressiv reagiert, sondern ihren Stress auslebt, indem sie rumrennt, kopflos durch die Gegend springt oder sich ganz kleinmacht und hofft unsichtbar zu sein. Ob es das leichter für sie macht, ist eine ganz andere Frage.


    Für so einen Hund muss man sich gut überlegt entscheiden. Es erfordert Management, ein Hund, der selbstsicher durch das Leben geht, ist definitiv entspannter zu händeln.


    Wenn man einen Hund sucht, um den man sich wenig Gedanken machen muss und der nebenbei läuft, sollte man sich definitiv einen anderen Hund suchen.

    LG,
    Christine und Finna

  • Ach Mensch, der arme Knopf. :verzweifelt:
    Die vermitteln den aber auf jeden Fall in ein neues Zuhause, auch wenn ihr ihn nicht nehmt, ja? Jetzt mach ich mir schon wieder Sorgen um einen Hund, den ich gar nicht kenne.


    Die anderen haben´s ja schon gesagt, vielleicht kann man einen anderen Hund aus ihm herauskitzeln, vielleicht aber auch nicht, oder nur ein bisschen.
    Zum Positiven wird er sich sicher verändern, aber ob er dann eure Wünsche erfüllen kann (v. a. im Hinblick auf die Kinder)?


    Och nö!
    Warum will sie ihn denn abgeben? Das ist doch komisch, da sucht jemand für einen Hund ein Zuhause, will ihn aber nur euch vermitteln? Wollen die euch unter Druck setzen?
    Soll Geld fließen?

    sorry, irgendwie hab ich das mit dem zitieren nicht so drauf... ;)


    Es ist so, dass sie wohl sieht dass sie zu wenig zeit für den Hund hat.
    Sie hatte schon ein paar Interessenten für ihn und nie hat es gepasst. Wir sind jetzt quasi ihr letzter Versuch.
    Sie sagt wenn es jetzt wieder nicht passt und klappt behält sie ihn eben weil es ihm in ihren Augen ja schon gut geht bei ihr. :/

  • ich würde all deine fragen richtig beantworten...
    Er fehlt mir total und ich würde wirklich alles versuchen um ihm ein schönes Zuhause bieten zu können.
    Ich weiß nur leider nicht ob ich das schaffe...
    Ich weiß nicht ob ich es mir zutraue...

  • Ich denke auch, daß man bei einem solchen Hund durchaus noch sehr viel erreichen und ihm eine Menge an Lebensfreude und Lebensqualität zurück geben kann.
    Allerdings sehe ich in eurem Fall zwei wesentliche Probleme auf euch zukommen.
    Du hast geschrieben, daß der Hund, laut Aussage der aktuellen Besitzerin, vom zweiten Hund der Familie dauerhaft drangsaliert wurde. Ihr müßt also damit rechnen, daß euer Hund, auf Grund dieser Erfahrungen, nicht so ohne weiteres in eine Hundegruppe zu integrieren ist und ihr, als Tagesbetreuung, jemanden braucht der sowohl die Kompetenz als auch die zeitlichen Möglichkeiten hat entsprechend auf euren Hund einzugehen. ( Beispielsweise dafür Sorgen, daß der Hund nicht erneut zum Mobbingopfer wird, ihm Sicherheit geben, sich sein Vertrauen erarbeiten usw. ) Einen solchen Platz zu finden dürfte schwieriger sein als wenn man einen weitestgehend unkomplizierten Hund betreuen lassen möchte.
    Der zweite Punkt sind eure Kinder. Ein solcher Hund erfordert im Umgang viel Ruhe, Geduld und Feingefühl. Man muß seine Grenzen respektieren und akzeptieren.
    Wie schätzt du eure Kinder ein, wären sie dem gewachsen?


    LG


    Franziska mit Till

  • Ein Sheltie hat ja sowieso ein zartes Seelchen und tritt im Zweifel eher den Rückwärtsgang an als nach vorn zu preschen. Ein lautes Wort reicht und die Welt geht unter.


    Und so ein sensibles Wesen in einem zuhause, wo er ständig vom Ersthund terrorisiert wird und er keinerlei Unterstützung von den Menschen erfährt. :flucht:


    Es ist ja wohl kein richtiger Angsthund, sondern ein Aschenputtelchen, unterdrückt, missachtet und in Stich gelassen, das gar nicht weiß, wie ein schönes Leben geht.


    Sicher werdet ihr Schwierigkeiten haben, dass der Hund überhaupt mal auftaut, dass er überhaupt versteht, dass er sich ohne Angst vor übergriffen bewegen darf. Das wird dauern und ich glaube nicht, dass man jemals einen Hund haben wird, der forsch nach vorne geht.


    Wenn ich mir vorstellen, meine Bambi müsste so leben.... oh Gott, oh Gott!!! Sie ist auch ein Sheltie und bei allem fremden sehr schüchtern. Wenn sie sich sicher weiß, dann kann sie auch voll aufdrehen. Ein Sheltie braucht Bestätigung und Lob wie eine Blume das Licht.


    Ich denke schon, dass so ein Hund Zeit braucht, bis es bei ihm "klick" macht, aber wenn ihr Geduld habt ...


    Aber ihr solltet wissen, ob ein Sheltie grundsätzlich zu euch passt. Ein Sheltie ist kein Rabauke, kein robuster Springinsfeld, so ein zartes Sensibelchen muss man auch wollen!

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