Zerrspiele
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Hallo,
ich wollte gerne etwas zum Thema Zerrsoiele wissen,
unzwar:
Unser Bobby 5 Monate hat vor einigen Tage eine robuste "Beißwurst" bekommen und wir würden gerne Zerrspiele mit ihm machen.
Wie mache ich das am besten?
Da ich etwas gelsen hatte das es ganz leicht passieren kann das ein Hund dadurch aggesiev werden kann, möchte ich es lieber von anfang an richtig machen.
Würde mich sehr über einige Vorschläge freuen.
LG - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
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Hey

Ich mache mit meinem regelmässig zerrspiele.
in erster linie ist es wichtig, dass ihr vorsichtig mit dem gegenstand zerrt, da bei so einem jungen hund die neuen zähne noch nicht richtig festsitzen.ich setze zerrspiele als belohnung ein.
zB lasse ich meinen hund sitzen.kann er sich länger konzentrieren, gebe ich ihn ein Ok und das spiel kann beginnen.
ich benutze für das zerrspiel einen alten lappen, und versuche mit meinen hund auf gleicher höhe zu zerren (so springt er nicht hoch).
beim zerren achte ich darauf, dass ich mich nicht über den hund beuge, da dass für ihn unangenehm ist und bedrohlich wirken kann.
zwischendurch unterbreche ich das spiel mit einem "aus" (hund muss kurz den lappen loslassen, sich von alleine setzen und auf ein "ok" gehts weiter.) will ich das spiel komplett abbrechen, dann mit einem "schluss jetzt" und dann gehen wir normal weiter.
wenn wir so spielen dann laufe ich ab und zu mal mit der beute weg, schlage haken und trickse den kleinen mit plötzlichen richtungswechsel aus.
hin und wieder überlasse ich dem jungspunt die "beute" damit für ihn das spiel interessant bleibt. wäre ja doof, wenn der hund jedes mal der verlierer ist, da würde mir auch die freude am spielen vergehen.ich finde bei diesem spiel kontrolle wichtig, was meinen hund angeht. mein hund ist ein hibbel und muss bei solchen spielen (die heiss auf beute machen)
lernen, nicht unkontrolliert an mir hochzuspringen, wenn ich den lappen in der hand halte.
deshalb geht das spiel erst nach einem sitz seinerseits weiter (ich gebe ihn kein kommando dafür, er setzt sich freiwillig hin und wartet gespannt, was als nächstes passiert). auf mein "ok" darf er dann freudig in den lappen beissen.Liebe Grüsse
Biggi
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Genauso halte ich es auch.
Zerrspiele mit der Wurst gibt es nach Kopfarbeit, er muss aber immer wieder "aus" machen.
Irgendwann sage ich dann "Feierabend" und dann ist schluss. -
Hier ein paar Anregungen:
Hunde lieben weiche, längere Sachen zum Zerren (Seil, Handtuch etc.)
Für den Anfang sollte man zwei identische oder für den Hund gleich beliebte Objekte haben.
Eines der Objekte legt man unbemerkt hinter sich, mit dem anderen immitiert man am Boden eine Beute.
Eine Beute hüpft, kriecht, flitzt, hoppelt, schlängelt am Boden entlang, versteckt sich auch mal, macht Geräusche usw.
Dadurch, dass die Beute "lebendig" machst wird sie sofort interessant für den Hund.
Dem Hund kann man hinterherjagen und zerren lassen.
Vorsichtig mit dem Zähnen von Welpen/Junghunden, die Milchzähne fallen ja irgendwann aus, nicht das man dem Hund einen Zahn raus reißt.
Nicht hoch und runter schütteln, das geht auf das Genick.
Hin und her oder vor und zurück mit Gefühl ist okay.Irgendwann lässt man das Objekt einfach los, der Hund wird damit abhauen, dem wird nicht hinterher gejagt.
Stattdessen hole ich das zweite Objekt hervor und mache es "lebendig".Das Objekt des Hundes ist "tot", weil ich es nicht mehr bewege und für die meißten Hunde dann langweilig.
Sie wenden sich schnell dem neuen Objekt zu.Interesse am alten Objekt sollte nicht offentsichtlich vom Menschen ausgehen, das merkt der Hund und bewacht es dann

Beim Spiel mit Objekt Nr.2 wird Nr.1 unbemerkt eingesammelt.
Wie bringe ich dem Hund nun das Kommando "Aus" bei?
Variante 1:
Ich überlasse dem Hund Objekt Nr.1 und hole Objekt Nr.2 raus und mache es "lebendig". Sobald der Hund OBjekt Nr.1 fallen lässt, lobe ich den Hund und spiele sofort mit ihm mit dem Objkt Nr.2 als Bestätigung.
Wenn das zuverlässig klappt, kann ich ein Kommando (z.B. Aus) zur Verknüpfung sagen.
Variante 2:
Wenn ich mit dem Hund ein Zerrspiel mache, ist das Objekt interessant, wenn es sich bewegt und oft sind die Hunde verblüfft, wenn es sich nicht mehr bewegt. Also fixiere ich das Spielzeug z.B. am Boden und belohne den Hund sofort, wenn er es aus gibt mit einem weiteren Zerrspiel.
Wenn der Hund es zuverlässig loslässt, wenn ich es fixiere, kann ich vorher ein Kommando (z.B. Aus) zur Verknüpfung sagen.
Variante 3:
Ich spiele mit dem Hund und überlasse ihm das Zerrobjekt, dann sage ich "Aus" und werfe ein Leckerlie genau vor ihm.
Die meißten Hunde lassen das Spielzeug los um das Lecki aufzunehmen.Wenn man das Spiel beenden will, macht man das Objekt möglichst klein (also nicht am äußersten Zipfel des Seils packen, sondern zusammen rollen, knüllen) und führt es nahe am Körper (also nicht mit ausgestreckten Arm) langsam hoch, das verleitet den Hund nicht so sehr hoch zu springen.
Und wenn er doch hochspringt kann man ihn mit der freien hand oder dem Knie abblocken.Prinzipiell setzte ich mich bei allen Hunden auf dem Boden (naja bei einer Dogge vielleicht nicht
) und bin auf deren Höhe.P.S. Ich lobe meine Hund auch überschwenglich, wenn sie etwas zum Spielen vor zeigen und schicke sie dann freundlich wieder weg.
Das zeigt dem Hund, dass ich nicht an allem Zeug von ihm interessiert bin und es ihm nicht streitig machen will.Als Kommando, dass das Spiel vorbei ist, benutze ich auch "jetzt ist Schluss".
Das ist ein Unterschied zu "Nein", denn das bedeutet: lass das und mach es nie weider, wobei "jetzt ist schluss" heißt: für dem Moment ist der Spass vorbei, aber irgendwann machen wir das noch mal.Um das zu trainerien einfach im freundlichen Ton das Kommando geben und die eingesammelten Objekte wegpacken oder einfach eine andere Tätigkeit ohne Hund machen.
Dabei aber konsequent bleiben und nicht erweichen lassen
Für ein Spiel kann man vorher dem Hund auch eine Übung abverlangen, denn für viele Hunde ist ein Spiel genauso wichtig oder sogar wichtiger wie/als Futter.
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Super erklärt.LG
Sigrid und Co -
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Zitat
Super erklärt.LG
Sigrid und CoDankeschön

Musste letztens erst ne Trainingsstunde zum Thema spielen geben.
Frauchen ist dem Hund immer hinterher gerannt, wenn der Spielzeug hatte, Hundi wollte das natürlich nicht ausgeben.
Dann haben wir geübt und in einer Pause ist der Hund plötzlich mit einer Stecknadel im Maul aufgetaucht!!!
Frauchen wollte natürlich sofort hin, ich hab sie aber zurück gehalten, der Hund hätte bestimmt die Nadel runtergeschluckt!
Mit einem geworfenen Käsewürfel war plötzlich das Interesse weg mit der Nadel anzugeben und er hat sie fallen gelassen, mit einem zweiten Würfel hab ich ihn rangelockt und festgehalten.
Frauchen hat die Nadel einsammeln können.... -
Ich kann mich den anderen nur anschließen...Las Patitas hat es schön erklärt.
Ich spiele mit meiner 1 Jährigen Labradorhündin seit sie 6 Monate allt ist, Zerrspiele...besonders gerne spielt sie mit einem Zerrtau (reinigt nebenbei noch die Zähne)
Anfangs können die Hunde noch sehr ungestüm sein...das sollte man sofort unterbinden.
Wie schon erwähnt wurde darf der Hund einen nicht dabei anspringen...entweder man blockt es körperlich ab und beendet das Spiel sofort mit "nein"...
Oder man bringt dem Hund bei, indem man Ihm frühzeitig "Nein" mit Handzeichen (also Hand blockt den Hund ab) gibt, gar nicht erst hochzuspringen.
Was auch noch wichtig ist...der Hund darf (so sehe ich das ) nie ind die direkte Nähe meiner Hand/Finger zerren oder schnappen...dann breche ich das Spiel direkt ab.(das hat meine Hündin sehr oft versucht
)Wenn man mit dem Hund "kontroliert"zerrt, finde ich ein Zerrspiel sehr schön.
Wenn man aber einfach drauf los zerrt , lernt der Hund nur noch immer stürmischer im Spiel zu werden...das kann dann arg nach hinten los gehen(wahrscheinlich meinst Du das mit "agressiv" werden,@marco&Finja)Agressiv wird ein Hund durch Zerrspiele nicht...aber durch falsche Handhabung und das "drauf los" zerren, kennt der Hund seine Grenzen nicht und er kann sich spielerisch so reinsteigern, das es wie eine Agression aussieht.
Man sollte aus diesem Grund meiner Meinung auch NIE den Hund am Arm (oder anderen Körperteilen/Kleidung) zerren lassen...das ALLEINE wäre noch keine Agression, kann aber schmerzhafte Folgen haben.
Um einen Hund "scharf" zu machen, müßten noch andere Schritte erfolgen...also keine Angst vorm Zerren.lg
Susanne -
Moin,
also mit einem 5 monatigem Hund würde ich seinen Milchzähnchen zur Liebe mit den Zerrspielen echt langsam tun.
Das hatte bei uns zur Folge das ich die Spiele, meist zum wohl der Zähnchen verloren habe
Tante EDIT sagt: Ich hatte noch vergessen das ich dabei auch das "AUS" mit eingebaut hatte, ums nicht ganz unsinnig zu machen.
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Nochmal zu dem Ausgeben:
Nie an dem Objekt ziehen und "Aus" sagen.
Der Hund verknüpft das Kommando mit der Handlung.
Wenn ich an einem Objekt ziehe, zieht der Hund zurück und wenn ich dann das Kommando gebe, verknüpft der Hund dieses mit dem Ziehen.
Ergebniss: Ein Hund der bei "Aus" nicht loslässt, sondern erst recht anfängt zu zerren und wer ist mal wieder Schuld, natürlich der Besitzer

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Zitat
Nie an dem Objekt ziehen und "Aus" sagen.Das versteht sich denke ich mal von selberscht.
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