Schreckliche Anfälle und keine genaue Erklärung!
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Hallo!
Wir haben seit ca. 2 Jahren einen Labrador - Border Collie - Dobermann Mischling. Er ist ein sehr aufgeweckter, agiler und überaus freundlicher Hund. Gestern habe ich auf der Couch gesessen und er kam torkelnd in das Wohnzimmer. Er ist dann plötzlich umgefallen und hatt alle Beine von sich gestreckt und im hohen Bogen gepinkelt. Er hatte einen riesen Krampf und schreckliche Geräusche von sich gegeben. Die Augen waren verdreht und das Maul weit geöffnet. Er hatte Speichelfluss ohne Ende. Er war völlig weggetreten und ich dachte er stirbt. Als er nach 2 oder 3 Minuten wieder zu sich kam war er zunächst sichtlich verwirrt und hat auf den Teppich geschissen. (ziemlich dünn) Ich bin dann von einem epileptischen Anfall ausgegangen und zunächst mal nicht zum Tierarzt gefahren. Nach 30 Minuten dann jedoch der erneute Anfall. Wir sind in die Klinik und dort wurde uns nicht richtig geholfen. Die Ärztin hatte die Dollarzeichen ín den Augen und erst mal ein BLutbild gemacht. Es war aber nur ein kleines und bis auf die Nierenwerte war alles in Ordnung. Das ist Epilepsie, da kann man nichts machen, so Ihre sehr unbefriedigende Diagnose. Er hatte zuvor ins Auto gekotzt und in seiner Kotze habe ich noch zwei Mäuse gefunden. Ich habe nach einer eventuellen Vergiftung gefragt, dies wurde aber kategorisch ausgeschlossen. Daheim hat er dann noch zwei solcher Anfälle bekommen. Es waren insgesamt 5 Stück im Zeitraum von 16 - 23:30 Uhr. Danach war er immer total fertig und irgendwie auch verwirrt. Auch jetzt ist er uns irgendwie fremd und verhält sich anders. Er ist rastlos und hat unglaublichen Durst. Außerdem hechelt er wie bescheuert. Er frisst aber ganz normal.
Jetzt meine Frage: Kann man eine Vergiftung wirklich völlig ausschließen? Mein Vater hat gesagt, dass er die Mäuse gegessen hat, die unsere Katze nicht fressen wollte. Vielleicht waren die ja vergiftet. Außerdem ist er nach den Anfällen nicht wieder fit sondern total apathisch.Wir haben einen riesigen Garten und er läuft dort teilweise alleine herum. Keine Ahnung, was er alles frisst. Ich finde diese einfach Aussage mit dem epileptischen Anfall ziemlich unbefriedigend. Mir ist schon klar, dass er einen solchen Anfall hatte, nur die Ursache würde mich interessieren. Vielleicht kann mir jemand sagen, wie ich den Unterschied zwischen einer vererbten epilepsie oder einer solchen die durch Vergiftungen o-ä hervorgerufen wird unterscheiden kann?Sorry, für dieses halbe Buch das ich jetzt geschrieben habe und Danke für´s lesen!
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Ich würde mir den Hund schnappen und schleunigst einen weiteren Tierarzt, besser eine Klinik, aufsuchen!
Hat diese TÄ denn nichtmal irgendwas mitgegeben an Medi's? Ich finde ein kleines Blutbild viel zu wenig, um direkt auf Epilepsie zu tippen. Da sollten eigentlich schon mehr Untersuchungen gemacht werden, für eine sichere Diagnose.
Ich finde es wirklich bedenklich, dass der Hund nach den Anfällen immernoch nicht ganz bei sich ist...und dann noch die Häufigkeit. Kenne mich leider mit Vergiftungen nicht aus, aber ganz ehrlich...ich würde mit so einem Hund nicht zu Hause bleiben und abwarten.
Alles Gute für den Armen!
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Hallo
Ich würde den Hund schnappen und in eine ander Tk fahren, es ist einfach zu riskant, da selbst wenn es Epilepsie ist bei solchen vielen Anfällen und der Länge auch andere Dinge geschädigt werden können.
Ebenso würde ich Vergiftung nicht ausschließn, da du ja wie gesagt die Mäuse in seinem Erbrochenem gesehen hast und diese natürlich auch Gift intus haben können.
Hast du keine Medis mitbekommen? -
Den Unterschied kannst Du ganz schnell feststellen wenn du sofort den Tierarzt wechselst! Das kann nicht der richtige für Dich sein .
Gegen Epilepsie gibt es nämlich kleine Pillen die dem Hund ein ganz langes leben mit der Krankheit ermöglichen.Und das kann man auch ganz klar diagnostizieren.
Die Mäuse falls sie noch nicht entsorgt sind ,ab in die Tüte und einfrieren. Könnte ja gewünschtes Untersuchtungsmaterial werden.
auf dieser Seite gibt es einen Artikel
>>>>>>>> Tod aus der Pfützehttp://www.welpen.de/service/venzl/01.htm
Da geht es um Leptospirose. da wird auf die GEFAHR DURCH mÄUSE UND RATTEN HIN GEWIESEN. Vielleicht kannst Du daraus was kombinieren.
(Außerdem wirkt z.B. Schneckenkorn toxisch. Schmeckt aber süß ,deshalb gehen manche Hunde dran.)Nur nebenbei als Info.
ch würde in der nächsten Tierklinik anrufen und die Mäusetüte mit Eispacks gelagert mit nehmen falls die das gut finden.
Vielleicht hatten die Mäuse auch einfach rattengift gefessen und er hat sie deshalb gefangen. Normalerweise sind die doch schneller wie ein Hund.
ich füttere meinen immer vor dem gassi, damit er zufrieden ist, obwohl ich eine tiefbrüstige rasse habe.
Viel glück noch und gute besserung.
Christel -
Dankeschön für die Antworten. Ich vertraue meinem Hausarzt voll und ganz, der ist nur leider erst wieder am Montag da. Ich wohne in einer ländlichen Gegend und bin gestern in eine Tierklinik gefahren die 100 km weg ist. Ich habe nur ein Mittel bekommen das ich dem Hund geben soll, wenn er einen längeren Anfall hat. Das ist wohl ein Beruhigungsmittel. Ich kann nicht sagen, dass es ihm jetzt extrem schlecht geht. Er will auch spielen und tobt herum, er ist aber irgendwie verändert. Er freut sich nicht mehr wenn wir ihn streicheln und wirkt irgendwie fremd. Vielleicht ist er einfach noch nicht richtig fit. Ich würde liebend gerne einen Arzt aufsuchen, dass ist hier um die Feiertage aber nicht so einfach. Im Moment hat er diese Anfälle nicht mehr und ich hoffe das bleibt auch erst mal so.
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Wenn es "nur" Epilepsie ist, kann man den Hund drauf einstellen.
Es wäre halt gut zu wissen, warum sie ausgelöst werden. Das kann was einfaches sein, das kann auch ein (ohne Angst machen zu wollen!) ein Tumor sein. Das sollte herausgefunden werden.
Ist es eine Vergiftung, kann das, obwohl der Hund "gut" aussieht, dennoch die Organe langhaltig schädigen. Das wäre alles andere als gut.
Ich habe hier auch nen Wuff der Anfälle bekommt. Bei ihm werden sie durch kurzen heftigen Schmerz ausgelöst (ihm springt hin und wieder seine kapuute Hüfte raus). Kein schöner Anblick.
Ich würde wohl, auch wenns schwer ist, versuchen einen anderen Arzt aufzutreiben und nochmal genauere Diagnostik durchführen zu lassen.
Oder wenigstens nochmal das Blut untersuchen lassen, um zu schauen, ob sich die Werte verändert haben (das kann recht rasch gehen, sehe das täglich selbts auf der Arbeit).
Die Mäuse würde ich übrigens auch aufheben, so ihr die noch habt.
Gute Besserung!
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Grüße,
wenn die Mäuse vergiftet waren, dann kann abwarten das Todesurteil für euren Hund sein.
Will euch keine Angst machen, aber mir ist ein Hund gestorben, weil ich zu lange gewartet habe.
gruß
sabine -
Laut Vorstellung wohnst du in Frankfurt, dort gibt es mehrere Kliniken und TA und bestimm auch jemanden der Dienst hat. Es gibt eigenetlich mittlerweile in jeder großen Stadt auch einen mobilen TA oder eine Nummer unter der man herausfinden kann welche Tä Notdienst haben.
Vielleich weiß ja jemand aus dem Kreis ein guten TA der Notdienst hat???
Warte bitte nicht zu lange
Liebe Grüße
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Also mein Kater war nach seinen Anfällen immer total müde, jedoch nicht apathisch.
Fahre bitte schnellstmöglich zu einem anderen TA, wenn es dann umsonst war, ist es gut, wenn du nicht fährst und der Hund stirbt, machst du dir ewig Vorwürfe.
Vergiftungen, z.B. durch Rattengift sieht man nicht sofort, da sie erst später Wirkung zeigen. -
Frankfurt?
Das les ich jetzt erst.
Na da gibt es doch jede Menge Anlaufstellen. Das sollte dochmachbar sein, da nen Ta aufzutreiben. Und Kliniken gibts in dem Raum auch einige (die haben 24 Stunden Notdienst).
Ich fahre bei großen Sachen nach Walluf - das sind 45 km von Frankfurt Innenstadt aus. Dann gäbe es Hofheim, Gießen...Hochheim, Wiesbandem (nur als Beispiel)
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