Welpe an Grenze gewöhnen
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Es geht ja nicht darum dem Welpen den Kontakt zu seiner Betreuerin zu nehmen! Ich stimme dir absolut zu, dass man Welpen und auch den erwachsenen Hund nicht aus dem "Rudel" ausschließen darf, aber hier geht es nur um einen bestimmten Raum. Auch das Warten an einer Türschwelle kann man spielerisch gestalten. Unangenehmer für den Hund wäre es allerdings, das Betreten erst erlaubt zu bekommen und dann anschließend wieder verboten. Wenn der Welpe es von Anfang an lernt, wird er es als gegeben hinnehmen und er sieht, hört und riecht seine Betreuerin ja. Er ist ja nicht komplett ausgeschlossen. Er soll halt nur eine Schwelle nicht übertreten.
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Zitat
Er soll halt nur eine Schwelle nicht übertreten.
Genau das ist der Punkt, ich stimme PocoLoco zu.
Als ich mit einer Welpin zusammen lebte (und mit meinen beiden Hunden), war es auch so, keiner durfte in die Küche, die Großen kannten das schon, die Kleine lernte es schnell.
Es ist einfach fairer, dem Hund gleich zu zeigen, was man möchte/nicht möchte...somit verwirrt man ihn nicht später. -
Zitat
Er ist ja nicht komplett ausgeschlossen. Er soll halt nur eine Schwelle nicht übertreten.
Doch PocoLoco, damit ist er ausgeschlossen und einsam.
Praktisch gesehen schaut er durch Gitterstangen und niemand beschäftigt sich mit ihm. In einer Zeit die ihn prägt.Im anderen Raum quietschen fröhlich die Kinder, ein ständiger Reiz, eine Schallquelle. Ich finde man kann diese Situation nicht mit der eigenen Küche vergleichen.
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Zitat
Naja, ich hör schon wieder das Gejammer: Er wird nicht stubenrein, wie gewöhne ich ihm die Beißereien ab ....
Kind und Welpe, ihr kennt ja meine Meinung.
Was machst du denn, wenn die Kinder morgens oder nachmittags rausgehen mit dem Welpen? Der wird nicht lange mitlaufen wollen. Was machst du, wenn ein Kind allergisch auf Hundehaare reagiert? Alle Welpen haben Würmer, deshalb gibt es ja Wurmkuren.
Ich würde als Mutter doch sehr darauf achten, daß es in der Babygruppe hygienisch zu geht. Und Katze geht dann schon garnicht. In keiner öffentlichen Kindertagesstätte wäre ein Tier erlaubt.Mal davon abgesehen, daß ein kleiner Welpi noch nicht kapiert, daß er jetzt getrennt wird. Ein Yorki ist keine Katze. Der muß beschäftigt werden. Er soll Stunden im abgetrennten Raum aus seiner Box schauen? Meine Güte, länger als 5 Minuten pro Lebensmonat
Ich meine das nicht böse, nur als Denkanstoß, überlege es dir gut. Man kann nicht alles auf ein Mal haben.
Tiere im Altenheim: geht gar nicht! Im Krankenhaus: Geht gar nicht. In Krabbelgruppe: Geht gar nicht. Na ein Glück das die meisten Einrichtungen von dieser veralteten Sichtweise wieder runterkommen.Was ist denn hygienisch? Eine Katze im anderen Raum? Die Mami die ihrem Kind das Gesicht streichelt, nachdem sie Türklinken angefasst hat? Man kann es mit "Hygiene" auch übertreiben.
ZitatPraktisch gesehen schaut er durch Gitterstangen und niemand beschäftigt sich mit ihm. In einer Zeit die ihn prägt.
Ehrlich gesagt fände ich es für den Hund schlimmer, erst etwas erlaubt zu bekommen und dann wieder verboten.
Ich kenne ihre wohnliche Umgebung nicht und auch nicht die Größe dieser Räume. -
Zitat
Tiere im Altenheim: geht gar nicht! Im Krankenhaus: Geht gar nicht. In Krabbelgruppe: Geht gar nicht. Na ein Glück das die meisten Einrichtungen von dieser veralteten Sichtweise wieder runterkommen.Was ist denn hygienisch? Eine Katze im anderen Raum? Die Mami die ihrem Kind das Gesicht streichelt, nachdem sie Türklinken angefasst hat? Man kann es mit "Hygiene" auch übertreiben.

Poco, da hast du Recht, man kann es übertreiben. Doch du solltest ein Altenheim, ein Krankenhaus, Demenzkranke und Krabbelgruppen nicht in einen Topf werfen. Die Erwachsenen wissen was ihnen schadet. Bei Kindern müssen die Eltern das erst herausfinden. Es gibt sehr viele Kinder, die allergisch auf Katzenhaare reagieren. Es gibt sehr viele Eltern, die das gar nicht wissen und man muß es nicht herausfordern.
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Ich würde dem Kleinen auch von Anfang an zeigen, dass er den einen Raum nicht betreten darf. Er wird das schnell lernen.
Natürlich braucht er viel Ansprache und Beschäftigung, aber er soll ja auch nicht den ganzen Tag nur vor dem Zimmer sitzen und alle anderen sind drin, es wird ja auch mit ihm gespielt etc.
Eine Tabuzone für Hunde finde ich persönlich sehr wichtig, Luca darf z.B. gar nicht mit in die obere Etage (Kinderzimmer), für ihn völlig normal. -
Ich denke das ist ja unter anderem auch der Sinn, warum die Tiere nicht in den Raum der Kinderbetreuung kommen sollen. Desweiteren kannst du Allergien auch überall anders erkennen. Ausserdem denke ich nicht, dass die Eltern ihre Kinder bei der Erstellerin lassen würden, wenn sie diesen Beinahekontakt ablehnen, oder? Die wissen sicher, dass dort eine Katze und bald ein Hund leben und können doch dann entsprechend entscheiden, ob sie ihren Junior dort lassen. Sie werden doch dazu nicht gezwungen...
PS: Demenzkranke wissen übrigens auch nicht, was ihnen schadet.

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Hallo,
ich finde, man darf hier nicht alles durcheinander werfen...
Ich bin auch Tagesmutter und habe auch zwei eigene kleine Kinder... einer davon ist erheblich allergisch gegen so ziemlich alles... aber nicht auf Hunde... Katzen hingegen würden ihn fast umbringen...Nachdem unser Hund im Sommer verstorben war, haben wir auch erst einmal überlegt, was wir nun tun - ohne Hund kam nicht in Frage - ein Tierheimhund war uns wegen der Kinder ein zu großes Risiko - also blieb ein Welpe... mit erheblichem Arbeitsaufwand natürlich...
Unsere Kinderzimmer sind im Haus mit vier Stufen vom anderen Wohnbereich separiert... oben gibt es dann noch eine Treppensicherung. Bei uns sah die anfängliche Zeit so aus
Externer Inhalt www.fotos-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Amy hat sehr schnell verstanden, dass die Kinderzimmer tabu sind... auch wenn die Tür nun - wenn die kleineren Tageskinder nicht mehr da sind - ständig offen steht, geht sie nicht in die Kinderzimmer hoch. Sie liegt oft in Sichtnähe und hält auch ab und an den Kopf schief, um die Geräusche zu verarbeiten, die von dort kommen :-))
Und Amy hat nie gelitten... ich bin ja auch nicht die ganze Zeit im Kinderbereich gewesen - lediglich um mal ein Buch zu lesen für ein paar Minuten oder zum Wickeln etc... aber kochen. aufräumen etc.. das lief alles in Amys Anwesenheit...
Ich habe die Zeit genossen und meine Kinder auch.
Schwieriger war es draußen, bis Amy verstanden hatte, die Kinder beim Toben nicht an den Klamotten zu packen... da ist leider so das ein oder andere Kleidungsstück draufgegangen... sehr zu meinem Leidwesen oder der Eltern der Tageskinder... ich habe es natürlich ersetzt und es hat dann auch schnell gefruchtet... aber zwei Wochen hat es bestimmt gedauert... und war nicht sehr schön, da die Kinder anfangs auch Angst bekommen hatten und ich dann immer trennen musste... sollte ja jeder glücklich sein...
Ich denke, wenn man genau weiss, wieviel Arbeit auf einen zukommt mit einem Welpen - und das würde ich echt nicht unterschätzen - ist es eine wunderschöne und aufregende Zeit... die leider viel zu schnell vorbeigeht LG, Tanja -
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Hallo,
ich finde, man darf hier nicht alles durcheinander werfen...
Ich bin auch Tagesmutter und habe auch zwei eigene kleine Kinder... einer davon ist erheblich allergisch gegen so ziemlich alles... aber nicht auf Hunde... Katzen hingegen würden ihn fast umbringen...Nachdem unser Hund im Sommer verstorben war, haben wir auch erst einmal überlegt, was wir nun tun - ohne Hund kam nicht in Frage - ein Tierheimhund war uns wegen der Kinder ein zu großes Risiko - also blieb ein Welpe... mit erheblichem Arbeitsaufwand natürlich...
Unsere Kinderzimmer sind im Haus mit vier Stufen vom anderen Wohnbereich separiert... oben gibt es dann noch eine Treppensicherung. Bei uns sah die anfängliche Zeit so aus
Externer Inhalt www.fotos-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Amy hat sehr schnell verstanden, dass die Kinderzimmer tabu sind... auch wenn die Tür nun - wenn die kleineren Tageskinder nicht mehr da sind - ständig offen steht, geht sie nicht in die Kinderzimmer hoch. Sie liegt oft in Sichtnähe und hält auch ab und an den Kopf schief, um die Geräusche zu verarbeiten, die von dort kommen :-))
Und Amy hat nie gelitten... ich bin ja auch nicht die ganze Zeit im Kinderbereich gewesen - lediglich um mal ein Buch zu lesen für ein paar Minuten oder zum Wickeln etc... aber kochen. aufräumen etc.. das lief alles in Amys Anwesenheit...
Ich habe die Zeit genossen und meine Kinder auch.
Schwieriger war es draußen, bis Amy verstanden hatte, die Kinder beim Toben nicht an den Klamotten zu packen... da ist leider so das ein oder andere Kleidungsstück draufgegangen... sehr zu meinem Leidwesen oder der Eltern der Tageskinder... ich habe es natürlich ersetzt und es hat dann auch schnell gefruchtet... aber zwei Wochen hat es bestimmt gedauert... und war nicht sehr schön, da die Kinder anfangs auch Angst bekommen hatten und ich dann immer trennen musste... sollte ja jeder glücklich sein...
Ich denke, wenn man genau weiss, wieviel Arbeit auf einen zukommt mit einem Welpen - und das würde ich echt nicht unterschätzen - ist es eine wunderschöne und aufregende Zeit... die leider viel zu schnell vorbeigeht LG, TanjaHallo,
also danke nochmal für die Antworten. Natürlich hat jeder eine andere Meinung zu allen Themen, von daher wird es wohl nie ein richtig oder falsch geben, ich wollte ja nur die Erfahrungen der anderen hören.
das dass ganze viel arbeit macht, dessen bin ich mir mehr als bewusst und rechne wirklich mit allem! Das wir uns einen Welpen ausgesucht haben, ist der selbe grund wie bei euch, tadetiru.
Ich weiß auch jetzt schon, dass es Geschrei gibt, wenn Welpi das erste mal zugezwickt hat. Ich rede aber auch jetzt schon oft mit den Kids darüber. Wir schauen uns gemeinsam die Fotos von der Züchterin an und reden über Hunde allgemein und wie es ist, wenn sie noch ein Baby sind. Bei den ganz kleinen hat das natürlich noch keinen Sinn aber die wilderen sind ja nun mal die Größeren.@Edis: du hast keine Kinder?
Ich finde es sehr anmaßend zu sagen, ich würde das vielleicht nicht hinbekommen, nur weil ich ein paar Kids hier habe. Ich bin auch keine Einrichtung mit 20 Babys. Ich habe hier nur mein eigenes Baby, eine etwas über 1 jährige und zwei über 2 Jährige, und natürlich noch meinen Großen 6 Jahre. Und das einzigste Kind, was dauerhaft hier ist, ist mein Kleiner. Alle anderen sind nur teilzeit 3-4 Tage für paar stunden hier. Es ist absolut selten, dass alle gleichzeitig hier sind. Und mein Großer ist den ganzen Tag im Kiga.... Also es ist hier nicht sonstwas für ein Trubel. Und welpi würde doch auch nicht stundenlang alleine vor der Tür sitzen müssen....
Außerdem wissen doch alle Eltern, dass es hier Tiere gibt und deswegen geben sie ihr Kind auch gerne hierher, weil es eben auch pädagogisch sehr von Vorteil ist. Ich sage auch allen neuen Eltern, bevor sie überhaupt zu uns kommen zum kennenlernen, dass wir die und die Tiere haben, damit niemand überrumpelt wird.lg
Yorkimama -
Sorry, jetzt muss ich auch nochmal.
Bandit darf weder in Kinderzimmer noch in die Küche. Dennoch hat er zu allen Mitgliedern unserer Familie genügend Kontakt.Die Kinder bimen sich doch nicht ins Kinderzimmer sondern müssen ja erstmal da rein kommen. Hier nimmt er bereits Kontakt auf.
Mein Welpe hätte jedes Spielzeug angeknabbert, vielleicht sogar runtergeschluckt, hätte die Kinder umgeschmissen usw usw.
Wozu ?Es geht doch nicht um soziale Isolation, um Ausschluss, sondern um klare -in dem Fall- räumliche Grenzen.
Ein Welpe muss nicht überall mitmischen. Und Kontakt zu mir konnte er jederzeit aufnehmen, schliesslich verschanze ich mich nicht stundenlang in der Küche.
Wo ist der Unterschied, ob er auf seiner Decke in der Küche irgendwo liegt oder im Flur oder im Nebenraum.
Er kriegt trotzdem alles mit.Ich kann nur von uns sprechen, für Bandit ist es NORMAL, nicht in die Küche zu dürfen, er hat keinen seelischen Knacks und ist auch anderweitig voll auf der Höhe.
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