Welpe an Grenze gewöhnen
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Hallo,
habe schon wieder ne "doofe" Frage....
Ich bin ja Tagesmutter und habe zuhause einen großen Raum für die Kids. Nun möchte ich nicht, das Welpi (Yorki kommt am 27.12.) in dieses Zimmer kommt. Also meinetwegen am Anfang schon aber das Ziel soll sein, dass er irgendwann nicht mehr rein darf, da mir die Unfallgefahr für Hund und Kind zu groß ist. Mit meiner Katze funktioniert das wunderbar, die beobachtet uns immer vom Türrahmen aus.
Achso, noch dazu gesagt, die Tür ist immer offen, also soll Hund den Türrahmen als Grenze lernen.
Wie mach ich das jetzt am besten? Gleich von Anfang an darauf achten, dass er nicht reinkommt oder lieber erstmal älter werden lassen, da ich dem Kleinen ja auch nicht das Gefühl geben will, ihn zurück zu weisen oder gar ihn im Stich zu lassen.
Ich werde eine Hundebox genau gegenüber von der Tür in einer Ecke immer offen stehen lassen, damit der Kleine uns geschützt beobachten kann. Meint ihr das passt?lg
Yorkimama - Vor einem Moment
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Hi,
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Nein, nicht erstmal älter werden lassen !!!!!!!!!
Den Raum vom 1. Tag an als Tabuzone erklären, dann wirds für den Hund völlig selbstverständlich, dass er dort nicht rein darf.Bei uns war die KÜche anfangs nicht tabu, nach ca. 2 Wochen hab ich mich dann dafür entschieden, es funktioniert zwar heute , aber wäre bestimmt leichter gewesen, wenn Bandit von Anfang an nicht rein gedurft hätte.
Mach dich frei von Gedanken wie "zurück weisen", "im Stich lassen" "leid tun", du stellts lediglich eine Regel für den Hund auf, und je konsequenter du dafür sorgst, dass sie eingehalten wird, umso einfach machst du es dem Hund.
Für den Hund wird es normal werden, wir Menschen sind nur immer diejenigen, die meinen "ach, der Arme, jetzt darf er hier nicht rein".
Meinen Besuchern tut Bandit auch "leid", weil er nicht in die Küche darf, der Grosse aber schon.
Für Bandit ist es mittlerweile normal, vor der Tür oder im Nebenzimmer zu warten.Korrigier den Hund beim Ansatz, wenn er ins Zimmer will, hast du gepennt und er ist bereits drin, dann pack ihn wieder raus.
Nicht böse, alles ganz normal und ruhig. -
Wie hast du es denn deiner Katze beigebracht? Einer Katze etwas beizubringen ist meist schwerer als einem Hund das selbe beizubringen.
Vielleicht kannst du die Methode, die du an der Katze angewendet hast, auch am Hund anwenden.
Das einzige was schwieriger ist: Ein Hund läßt sich gern schneller locken als eine Katze.
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Da schließe ich mich voll und ganz muecke an!
Zitat
Ich werde eine Hundebox genau gegenüber von der Tür in einer Ecke immer offen stehen lassen, damit der Kleine uns geschützt beobachten kann.Auch das würde ich nicht machen. Eine Hundebox, wohin er sich zurückziehen kann, um von den "kleinen Biestern" nicht genervt zu werden
ist sicherlich eine gute Idee; aber die würde ich auch in eine ruhige Ecke so plazieren, dass er wirklich völlig geschützt ist und nicht "sein Ausblick" auf den Trubel geht.Einen Welpen und 'zig Kleinkinder auseinander zu halten, die sich ständig gegenseitig animieren, wird sicherlich am Anfang am einfachsten sein, wenn man ein Kinderschutzgitter in die Tür hängt. Allerdings muß man dann aufpassen, dass die Kinder, falls sie das Gitter selbstständig betätigen können, auch auf den kleinen Hund achten und ihn nicht beim Schließen einklemmen.
In den nächsten Wochen/Monaten kannst Du ihm dann schrittweise beibringen, dass er selbst, wenn das Gitter auf ist, nicht über die Türschwelle darf und ihm ein "Raus Hier!"-Kommando antrainieren.
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Hallo,
ok also vom ersten Tag lieber an. gut, dann werde ich das wohl so machen.
Bei meiner Katze war es einfach so, dass ich sie immer wieder hinaus geschoben habe und irgendwann (aber keine Ahnung, wie lange das gedauert hat) hat sie es kapiert, was ich will. Natürlich versucht sie es immer mal wieder aber ich bin da sehr konsequent. Sie kennt aber auch Kommandos, wie raus oder runter. Ich glaube für eine Katze ist sie etwas erzogen.....

lg
Yorkimama -
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Zitat
Mach dich frei von Gedanken wie "zurück weisen", "im Stich lassen" "leid tun", du stellts lediglich eine Regel für den Hund auf, und je konsequenter du dafür sorgst, dass sie eingehalten wird, umso einfach machst du es dem Hund.Für den Hund wird es normal werden, wir Menschen sind nur immer diejenigen, die meinen "ach, der Arme, jetzt darf er hier nicht rein".
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An dieser Aussage ist leider ALLES FALSCH.Es ist die menschliche Sicht der Dinge an den Hund bzw. an das Wesen des Hundes wird hier nicht auch nur eine Sekunde gedacht.
Manch einer verwechselt Autorität mit Despotie.
Das knüpfen enger Bindungen,die über die Anerkennung der körperlichen Überlegenheit hinaugehen,
werden wir nur erreicen wenn der Welpe mindestens in der Sozialisierungsphase ,ca bis zu 12 Woche,jederzeit Kontakt aufnehmen kann zu seinen Betreuern wenn ihm danach ist.Kein Zweifel,dass wir Menschen gescheiter sind als ein Hund.Aber wenn wir diese Fähigkeiten in Verkennung der wahren Natur des Hundes allein dazu benützen,ihn zu unterdrücken und zum willfährigen Objekt unserer Wünsche und Bestrebungen zu degradieren,dann haben wir die wahre Natur des Hundes nicht begriffen.
Gruss
Norbert -
Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, was du uns damit sagen willst.
Meinen Hund habe ich mit 11 Monaten bekommen und ich kann nicht davon ausgehen, dass er bis zur 12 Wochen immer dann Kontakt zu seinem Betreuer aufnehmen durfte, wenn es ihm danach war. Wohl eher im Gegenteil. Ich denke nicht, dass er und ich Bindungsprobleme haben, oder er ein Problem damit, dass er bestimmte Bereiche der Wohnung nicht betreten darf (bei mir ist es das Badezimmer). Und ja, es wird zur Normalität für den Hund sobald er einmal begriffen hat, was von ihm gewollt wird.
Ich sehe nichts falsches an der Aussage von muecke. Hier geht es ja nicht darum einen Welpen von seinem "Betreuer" fern zu halten, sondern nur ihm beizubringen, dass er einen Raum nicht betreten darf.
Oder darf dein Hund (oder Hunde) alles bei dir und kennt keine Grenzen, da du ihn ansonsten unterdrückst?
Vielleicht habe ich deinen Einwurf auch komplett missverstanden und du könntest mir alles noch mal genauer erklären.
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In dieser Zeit wird einem Welpen spielerisch vieles beigebracht,Sitz,Platz
das hergeben von Gegenständen,eventuelles Knurren am Futter wird unterbunden usw usw.Aber eines bleibt unverbrüchlich all das geschieht im "Rudel" der Welpe wird zu keiner Zeit ausgeschlossen.
Sucht ein Welpe Kontakt MUSS er diesen herstellen können.
Einen Welpen ,wie auch immer daran zu hintern Kontakt aufzunehmen,wird der Welpe nie verstehen,er will nichts böses,er will nur zu seinem Partner.Etwa mit 5 -6 Monaten wird diese körperliche Nähe lockerer,bei einer guten Prägung und Sozialisierung bleibt die seelische Leine ein Hundeleben lang erhalten.
Gruss
Norbert -
Nachdenken über das Wesen des Hundes wenn das der/die EINE oder ANDERE tut ist ja schon was gewonnen.
Gruss
Nobrbert -
Naja, ich hör schon wieder das Gejammer: Er wird nicht stubenrein, wie gewöhne ich ihm die Beißereien ab ....
Kind und Welpe, ihr kennt ja meine Meinung.
Was machst du denn, wenn die Kinder morgens oder nachmittags rausgehen mit dem Welpen? Der wird nicht lange mitlaufen wollen. Was machst du, wenn ein Kind allergisch auf Hundehaare reagiert? Alle Welpen haben Würmer, deshalb gibt es ja Wurmkuren.
Ich würde als Mutter doch sehr darauf achten, daß es in der Babygruppe hygienisch zu geht. Und Katze geht dann schon garnicht. In keiner öffentlichen Kindertagesstätte wäre ein Tier erlaubt.Mal davon abgesehen, daß ein kleiner Welpi noch nicht kapiert, daß er jetzt getrennt wird. Ein Yorki ist keine Katze. Der muß beschäftigt werden. Er soll Stunden im abgetrennten Raum aus seiner Box schauen? Meine Güte, länger als 5 Minuten pro Lebensmonat
Ich meine das nicht böse, nur als Denkanstoß, überlege es dir gut. Man kann nicht alles auf ein Mal haben. - Vor einem Moment
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