kennt ihr auch leute mit hunden die nicht verträglich sind?

  • Hallo,

    mal ganz ehrlich, warum muss ein Hund sich mit anderen Hunden verstehen müssen? Es gibt auch bei Hunden Eigenbrötler, und wenn man so einen hat, wieso muss man ihn dann zu Hundekontakten zwingen oder gar versuchen, mit oder ohne Hundeschule daran rumzudoktern? Ich rede jetzt nicht von Hunden, die absolut unverträglich sind, aber es gibt eben auch Exemplare, die kein Interesse an anderen Hunden haben, aus Alters- oder Gesundheitsgründen oder warum auch immer. Diese Hunde müssen doch nicht automatisch 'arm dran' sein.

    Xenta verträgt sich nicht mit Hündinnen, und kleine Hunde nimmt sie (bildlich gesprochen) quer ins Maul. Also halten wir sie von Hündinnen und kleinen Hunden fern. Ich erwarte von anderen Hundebesitzern, dass sie das akzeptieren und ihren Hund nicht einfach und womöglich noch ohne Vorwarnung zu meinen zu lassen. Natürlich arbeiten wir daran, dass sie ruhig an anderen Hunden vorbeigehen kann, aber wir werden nicht daran arbeiten, dass sie Hundekontakte um jeden Preis haben muss. Wozu auch.

    Gruß, Kerstin

  • Zitat

    Huhu

    urteile da nicht zu schnell - klar ist das nicht gut so, aber vllt arbeitet der mann ja schon dran? Vllt hat der Hund ganz schlimmes erlebt im zusammenhang mit anderen Hunden? Vllt hat er den Hund erst vor kurzem so übernommen?
    Hast du mal nachgefragt, wieso er nich verträglich ist?

    lg Christine

    p.s.: ja, ich kenn auch leute, mit nicht verträglichen Hunden :roll:

    er verträgt sich seit der klein ist wohl nicht mit anderen hunden und der war kein junger welpe mehr.schätze so 2-5 jahre

  • Zitat

    Hallo,
    mal ganz ehrlich, warum muss ein Hund sich mit anderen Hunden verstehen müssen? Es gibt auch bei Hunden Eigenbrötler, und wenn man so einen hat, wieso muss man ihn dann zu Hundekontakten zwingen oder gar versuchen, mit oder ohne Hundeschule daran rumzudoktern? Ich rede jetzt nicht von Hunden, die absolut unverträglich sind, aber es gibt eben auch Exemplare, die kein Interesse an anderen Hunden haben, aus Alters- oder Gesundheitsgründen oder warum auch immer. Diese Hunde müssen doch nicht automatisch 'arm dran' sein.

    Ne muss der der Hund nicht. Aber wennn die HH wissen, dass der Hund nicht verträglich ist, sollten sie, so wie du, darauf achten dass andere Hunde nicht zu Schaden kommen.
    Ich rege mich nur immer wieder auf, wenn ich mit meinen beiden ins kleine Auslaufgebiet fahre und mich dann am Zaun anschnauzen lassen muss, meine Hunde gefälligst draußen zu lassen.
    Ich finde dass die Leute mit unvertgräglichen Hunden darauf achten müssen, dass ihre Hunde nicht anderen zu nahe kommen, nicht andersherum. Denn ein anderer kann nicht wissen dass die Hunde nicht verträglich sind.

  • Zitat

    davon haben wir hier ganz viele.
    Typisch natürlich ne menge kleinhunde, die hängen sich hier ab frühesten welpenalter in die leinen und bellen und fletschen die zähnchen.
    Werden dann halt nur in Flexi geführt oder gezogen.
    Gibt allerdings auch viele große, Goldies und Schäferhunde.... da hab ich ne menge respekt vor wenn mir Dürres Frauch gezogen von zwei rasenden retrievern entgegen gezogen kommt :/

    sowas meinte ich auch.
    kenne auch alte oder kranke hunde nich keine lust mehr auf andere haben.
    aber junde hunde die sich mit überhaupt keinen artgenossen verstehen (kein schnüffeln, spielen karnichts), das ist nicht nornmal.

    da muss was in der erziehung falsch gelaufen sein.
    z.b. wenn das herrchen immer angst hatte, wenn andere menschen mit hunden entgegen kommen und der welpe immer ganz schnell auf den arm genommen wird.

    meine keine hunde, die vorher normal waren und durch ein schlimmes erlebnis jetzt angst haben.

  • @bignose(Kerstin):Dein Text hätte von mir sein können :gut: ich sehe das genauso wie Du! Meine ist auch nicht verträglich mit jedem Hund, muss ja auch nicht! Mittlerweile machen wir es so das wenn wir neuen Hunden begegnen die zwei sich an der Leine beschnuppern lassen, bei Luna entscheidet sich das innerhalb von Sekunden ob Freund oder Feind(kann man halt sehr gut an der Körpersprache ablesen). Auf ,,Experimente" leg ich persönlich keinen Wert sie also abzuleinen u. es einfach zu versuchen denn wie sie sich erstmal kloppen kriegt man sie schwer wieder auseinander.
    Genausowenig kann ich aber auch die Leute verstehen, die meinen ihren Hund ableinen zu müssen während ich meine gerade angeleint hab :headbash: da ist doch der Stress schon vorprogrammiert. Hier gibt es sogar Leute, die laufen ohne Leine durchs Feld u. deren Hunde hören überhaupt nicht, das geht doch nicht! Und wenn dann was passieren sollte ist das Geschrei groß!

    LG Tanja mit Luna

  • Zitat

    Tja - und bei manchen Hunden gibt es halt die überängstlichen Frauchen (ja, meist Frauchen - Männer sind da wohl entspannter), die beim Anblick meines schwarzen Fellmonsters den Hund panisch auf den Arm nehmen oder sich ins Gebüsch schlagen.....

    Muß nicht immer Überängstlichkeit sein, wenn sich jemand mit Hund in die Büsche schlägt.
    Mein Hund hat so drei/vier andere Hunde, die er überhaupt nicht leiden kann, bei denen er sich aufbaut, Bürste stellt und am Ende auch loskeift. Warum das so ist, weiß ich nicht, es war bei diesen Hunden von Anfang an so. Wenn die mir auf einem Waldweg begegnen, schlage ich mich auch in die Büsche, einfach um einen gewissen Abstand zu schaffen.

    Zitat

    Ich finde dass die Leute mit unverträglichen Hunden darauf achten müssen, dass ihre Hunde nicht anderen zu nahe kommen, nicht andersherum. Denn ein anderer kann nicht wissen dass die Hunde nicht verträglich sind.

    Im Prinzip ja, aber: was macht jemand mit einem angeleinten Hund, wenn der friedliche sozialverträgliche aber leider ganz und gar nicht abrufbare Hund ohne Leine unbedingt Kontakt zu dem unverträglichen und deshalb angeleinten Hund will?


    Zitat

    aber junge hunde die sich mit überhaupt keinen artgenossen verstehen (kein schnüffeln, spielen karnichts), das ist nicht nornmal.

    da muss was in der erziehung falsch gelaufen sein.
    z.b. wenn das herrchen immer angst hatte, wenn andere menschen mit hunden entgegen kommen und der welpe immer ganz schnell auf den arm genommen wird.


    Sich mit überhaupt keinem Artgenossen verstehen, finde ich auch merkwürdig, aber auch ein Welpe kann schlechte Erfahrungen machen, die sich lebenslang auswirken. Meiner spielte in der Welpenzeit öfter mit einem gleichaltrigen Airdale. Dieser hatte das Problem, daß er mitten im Spiel plötzlich nicht mehr wußte, ist es Spiel oder Ernst. Zweimal hat er meinem Hund ordentlich weh getan, hat sich regelrecht verbissen und nicht mehr losgelassen. Airdales oder ähnlich aussehende Hunde werden seither erst mal angegrummelt.

  • meiner verträgt sich auch nicht mit allen hunden, ist denke immer so das ein hunde nicht alle artgenossen mag.(oder sehr selten)

    aber MANCHE besitzer haben ihren hund selber daszu erzogen das er keine anderen hunde mag.

    bitte jetzt nicht wieder alle angesprochen fühlen!

  • Hallo zusammen

    Wir haben unseren Hund (JR-Mix) seit etwa 8 Monaten und seit dieser Zeit arbeiten wir daran, dass er "verträglich" wird. Er ist jetzt gut 2 1/2 Jahre alt und wir wissen nicht, wie er früher war. Wir vermuten, dass er fast gar keinen Kontakt mit anderen Hunden hatte.
    Wenn ich ihn mittlerweile schon mal frei laufen lasse, spielt er mit den anderen Hunden. Wenn er den oder die Hunde nicht mag bzw. die ihm nicht so ganz geheuer sind, kommt er zu mir.
    An der Leine meint er laut werden zu müssen. Daran üben wir und es klappt auch immer besser. Er muss ja auch nicht jeden Hund mögen. Ich möchte einfach nur ruhig an anderen Hunden vorbei gehen. Nur wenn andere HH ihre Hunde einfach auf ihn zulaufen lassen, springt und bellt er rum. Und wenn sie ihn dann gar nicht in Ruhe lassen, fletscht er die Zähne. In diesen Momenten könnte ich die HH irgendwo hintreten. Sie sehen wie er reagiert, aber einige (nicht alle) unternehmen meistens gar nichts ihre Hunde dort weg zu holen oder abzurufen und sagen dann, dass es nur an der Leine liegt. Mag sein, aber ich (sicher auch andere HH) habe meine Gründe, den Hund nicht immer und überall frei laufen zu lassen.

  • Zitat

    aber MANCHE besitzer haben ihren hund selber daszu erzogen das er keine anderen hunde mag.

    Bei uns hier haben wir so ein Exemplar.
    Frauchen ängstlich,
    spannt die Leine schon beim Anblick eines anderen Hundes,
    kommt der andere Hund zu nah,
    zerrt sie ihren zur Seite,
    schleudert ihn regelrecht um sich herum,
    was die anderen Hunde wohl als Spiel ansehen: Fang den Hund!
    Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie die Halswirbelsäule des armen Schleuderhunds aussieht.
    Zum Schluß kommt der Hund auf den Arm
    und Frauchen droht mit Anzeige.

  • Ich erwarte von meinem Hund auch nicht, dass er jeden Hund mag. Es gibt einfach ein paar wenige Hunde, die er noch nie mochte und wenn ich das weiß, dann kann ich den Kontakt ja auch verhindern. Ich finde es einfach nur wichtig, dass man entweder um die Schwächen seines Hundes weiß und dann angemessen handelt oder dass der Hund sich soweit gut mit anderen Hunden versteht, dass man entspannt spazieren gehen kann, ohne Angst vor Hundebegegnungen haben zu müssen. Doof finde ich immer nur, wenn ich mit meinem Hund gerade an der Leine etwas übe und ein anderer Hund mit HH an uns vorbei get und der HH an so nach dem Motto anguckt: Aha, wieder so ein Hund, der nicht ohne Leine laufen kann. Häufig werde ich sogar gefragt, ob er sich nicht benehmen kann und daher an der Leine ist, wenn ein anderer Hund kommt. Dass ich einfach nur mit ihm an der Schleppleine übe, verstehen leider viele nicht. Aber mir ist es lieber, sie fragen nach, als wenn sie ihren Hund einfach immer zu einem lassen würden!

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