Inkontinez gleich nach Kastration
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Ich kann dich gut verstehen, gibt hier wirklich einige militante
Kastrationsgegner. Ich wette, das von denen noch nie eine Hündin
an Mammatumoren und/oder Pyometra erkrankt ist. - Vor einem Moment
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Zitat
Ich kann dich gut verstehen, gibt hier wirklich einige militante
Kastrationsgegner. Ich wette, das von denen noch nie eine Hündin
an Mammatumoren und/oder Pyometra erkrankt ist.einen Hund nur desswegen zu kastrieren ist sehr blauäugig.
Damit wird zwar das eine Krebsrisiko ausgeschaltet, das Risiko für z.b Knochenkrebs wird erhöht.
Wo ist der Sinn?
Soll ich alle Körperteile entfernen, nur um zu verhindern, dass sich Krebsgeschwüre bilden können?
Beine ab?
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Eigentlich wollte ich noch was anfügen, aber andere waren schneller, deshalb nochmal ne Anmerkung zu meinem letzten Posting.
Zitat
Ich kenne in meinem Umfeld Hunde, die wegen der Spätfolgen eingeschläfert werden mussten - massive Nierenprobleme durch wiederkehrende Harnwegsinfektionen. Und das, obwohl die Inkontinenz durch Medikamente sogar verhältnismässig gut im Griff war.Wenn dann jemand so lapidar schreibt
ZitatIch werde wohl mit Homiopathie weiterverfahren, denn Tabletten die meinem Hund Herzrasen etc geben koennten probier ich gleich gar nicht aus.
sollte derjenige mE schon drauf hingewiesen werden, dass die Medikamente nicht nur da sind, das lästige Übel von wegen "Pfützen wegwischen und Hund regelmässig abduschen" zu vermeiden.DaniA
Irrtum, ich hatte eine Hündin mit hochgradiger Pyo kurz vor dem Platzen, die Hündin einer Bekannten hatte ne geplatzte Pyo bis der TA drauf kam, was die Hündin hatte. Dazu habe/hatte ich Hündinnen mit Mammatumoren.Und komme trotzdem NICHT auf die Idee, ne Hündin einfach so mal kastrieren zu lassen.
Denn ich kenne auch ne Hündin, die aufgrund der Kastration an Nierenversagen gestorben ist - nicht infolge von Inkontinenz in dem Fall, sondern weil der operierende TA leider einen Harnleiter verletzt hat, dessen Lummen durch die Vernarbung verlegt wurde und damit der Harn nicht mehr aus der einen Niere abfliessen konnte. Die zweite Niere konnte auf Dauer die doppelte Aufgabe nicht mehr erfüllen und Bingo - die Hündin wurde 6 oder 7 Jahre alt.
Erst vor ein paar Monaten verstarb eine 16 Monate alte Hündin einer Vereinskollegin in der Narkose während der Kastration.Und wenn Chanco jetzt die beleidigte Leberwurst spielt, weil einige Personen hier im Forum darauf hinweisen, dass mit Inkontinenz nicht zu spassen ist, ist das ehrlich gesagt nicht mein Problem.
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Ich verstehs einfach nicht, es wird fast jeden Tag gewarnt, alle Nebenwirkungen aufgezählt, aber alles in den Wind geschlagen.
Ich war schon immer ein Kastrationsgegner, weil ich ganz einfach der Meinung bin, man entnimmt nicht einfach Organe, die ja für irgend was im Körper gedacht sind.
Meinen Joschi mußte ich operieren lassen und ich sage es nochmal als Warnung, die Tabletten haben Nebenwirkungen, wie wir leider selber erfahren mußten.
Zum zweiten hat mir mein alter Hund immer leid getan, wenn er mal undicht war hat er mich immer ganz unglücklich angeguckt.
Mit Sicherheit ist es für stubenreine Hunde nicht einfach, wenn sie merken es läuft. -
Zitat
Ich kann dich gut verstehen, gibt hier wirklich einige militante
Kastrationsgegner. Ich wette, das von denen noch nie eine Hündin
an Mammatumoren und/oder Pyometra erkrankt ist.Meine Schwester hat bereits drei Hündinnen an Pyometra oder Gebärmutterkrebs verloren! ... und die vierte ist erst vor Kurzem wegen einer geschlossenen Pyometra kastriert worden. Ihr geht's GsD aber wieder blendend. Es hat niemand etwas dagegen, wenn ein Hund eine Indikation hat, ihn/sie zu kastrieren, aber ein Hundekind VOR der ersten Läufigkeit zu kastrieren, ohne Indikation, wo ist da der Sinn?
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Nur mal um das klar zu stellen, ich bin KEIN militanter Kastrationsgegner! Aber ich sehe keinen Sinn darin einem mir anvertrautem Tier, für dessen Wohl ich zuständig bin, einer nicht notwendigen Operation auszusetzen.
Wenn es medizinisch Sinn macht und notwendig ist, dann sei es so. Aber so richtig viele Gründe kenne ich nicht, ausser den TAs die damit Kohle machen. Hier gibt es viele Hundeschulen die scheinbar von TAs Provision beziehen - anders kann man deren Empfehlungen nicht erklären.
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Zitat
Meine Schwester hat bereits drei Hündinnen an Pyometra oder Gebärmutterkrebs verloren! ... und die vierte ist erst vor Kurzem wegen einer geschlossenen Pyometra kastriert worden. Ihr geht's GsD aber wieder blendend. Es hat niemand etwas dagegen, wenn ein Hund eine Indikation hat, ihn/sie zu kastrieren, aber ein Hundekind VOR der ersten Läufigkeit zu kastrieren, ohne Indikation, wo ist da der Sinn?
Völlig wertfreie Aussage meinerseits hierzu:
Weil eben das Krebsrisiko laut Aussagen der TÄ DEUTLICH geringer ist, als
nach der ersten Läufigkeit (0,8%). -
welches Krebsrisiko? Das Risiko bzgl Mammatumoren?
Dafür steigt das Risiko für andere Krebsarten?Die Logik entgeht mir völlig
. Ich lasse meinen Hund kastrieren, damit ich das Risiko einer Tumorvariante verringere, die zum einen sehr gut erkennbar ist, wenn man seiner Hündin regelmässig die Milchleisten abtastet und zum anderen zu über 90% gutartig ist (die Studien sind zugegebenermassen schon älter, gehe aber davon aus, dass sich daran nicht viel geändert hat, habe bisher zumindest nichts anderslautendes gehört oder gelesen). Und erhöhe damit bsp. das Risiko einer Tumorvariante, die grösstenteils bösartig ist (Hämangiosarkom in der Milz) und zudem idR erst entdeckt wird, wenn sich die ganze Sache schon im Endstadium befindet oder Hund gerade mit aufgeplatztem Milztumor auf dem OP-Tisch liegt?Wie gesagt, die Logik entzieht sich mir.
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Also, ich bin deutlich später hier zum Forum gestoßen und die Aufzählung von Morrigan hab ich hier schon etliche Male gefunden und das noch nichtmal bei der gezielten Suche, sondern so beim "querlesen".
Meine Hündin hatte eine Gebärmutterentzündung und musste notoperiert werden, allerdings erst mit über 8 Jahren. Und die andere Hündin ist an Knochenkrebs gestorben, auch sie war noch intakt und es hätte zwar das Risiko für Gebärmutterkrebs verringert, wenn die nicht mehr drin gewesen wäre, aber gestorben wäre sie an dem Knochenkrebs trotzdem. Also ich halte es auch für äußerst fragwürdig, ohne medizinische Indikation zu kastrieren, aber viele Hundehalter und TÄ wissen es eben nicht besser und geben dann falsche Tipps weiter.
Verrätst Du uns denn wenigstens, was der TA gesagt hat und welche Behandlung ihr beginnt und wie sie anschlägt? Denn das Kind ist nunmal in den Brunnen gefallen, verhindern kann man die Kastration jetzt nicht mehr und es kann ja auch immer mal passieren, daß eine junge Hündin mit medizinischer Indikation kastriert werden muss und danach inkontinent wird und dann wird der HH in dem Fall sicherlich glücklich sein, über mögliche Behandlungsweisen etwas zu lesen.
LG Silke
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Ich habe mich bzgl. Ínkontinenz mit einer befreundeten Tain und Chiropraktikerin unterhalten, diese meinte, das Inkontinenz nach der Kastra häufig wegen der überdehnng wärend der OP auftritt und man es chiropraktisch oftmals behandeln könne.
Ich hoffe ich konnte das hier einigermaßen ausdrücken.
Hat da jemadn evtl schon Erfahrungen? - Vor einem Moment
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