Inkontinez gleich nach Kastration
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Vorteil wenn die Gebärmutter drinbelibt ist, dass es keine Verletzunges des Blasenbandes, keinen auf die Blase drückenden Gebärmutterstumpf und keine störenden Verwachsungen in diesem Bereich geben kann.
Eine fortschreitende Bindegewebsschwäche wegen der fehlenden Hormone kann es trotzem geben.
Als Behandlunsmöglichkeiten hat man
z.B. Incurin, ein Östrogen, das eher nach Gefühl gegeben wird, die Dosierung ist nicht gewichtsabhängig. Man bekonnt mit einer Tablette und steigert dann, egal wie groß oder schwer der Hund ist. Verursacht aber u.U. Übelkeit und es kann sein, dass die Dosis so hoch sein muss um zu wirken, dass die Hündin Anzeichen einer Scheinträchtigkeit/Läufigkeit zeigt und/oder auf Rüden sehr anziehend wirkt.Caniphredin hilft auch ganz gut, aber die Nebenwirkungen können sehr unangenehm sein. Unruhe, Hecheln, Zittern, eine erhöhter Herzfrequenz werden oft beobachtet.
Propalin geht auch, aber auch hier können Nebenwirkungen die Therapie beenden. Erbrechen, Durchfall, Nervosität oder Lethargie kommen vor.
Einen ungefährlichen Selbstversuch kann man mit kürbiskernölkapseln machen.
LG
das Schnauzermädel - Vor einem Moment
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Hi,
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Die Gebärmutter produziert in GERINGEN Mengen auch Hormone. Inwieweit sich das statistisch gesehen auf die Möglichkeit einer Inkontinenz auswirkt, kann ich Dir nicht sagen. Offensichtlich besteht durchaus die Möglichkeit, dass es zu einer Inkontinenz kommt.
Normalerweise belässt man bei einer juvenilen Hündin die Gebärmutter, wenn keine krankhaften Veränderungen sichtbar sind. Man kann damit die Belastung durch die OP für die Hündin geringer halten - deutlich geringerer Bauchschnitt, weniger Wundfläche die heilen muss usw.Inkontinenz kann auftreten, muss aber nicht. Bei deiner Hündin ist es nun passiert. Und zwar bereits sehr jung und sehr heftig. Darauf komme ich gleich zurück.
Inkontinenz kann homöopathisch behandelt werden oder mit verschiedenen "chemischen" Medikamenten, die alle durchaus ihre Nebenwirkungen haben. V.a. wenn sie langfristig gegeben werden. Was bei deiner Hündin wirkt, wirst Du nur durch ausprobieren rausfinden können. Evtl. indem ihr euch erst mal bei einem Tierarzt Rat holt, der eine homöopathische Zusatzausbildung hat.
Wenn das nicht hilft, dann wird es wohl doch der "chemische Hammer" sein müssen.
Wobei Dir auch klar sein muss, dass Inkontinenz in Folge einer Kastration durchaus AUCH therapieresistent sein kann. Also dass die gegebenen Medikamente überhaupt nicht wirken.
Was auf euch zutrifft, kann nur die Zeit und das Ausprobieren der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zeigen.Womit wir bei deinem Hund speziell wären - Frühkastration in Verbindung mit extrem früh einsetzender und starker Inkontinenz. Ich kenne nur einige wenige Hündinnen auf die diese Kombination zutrifft.. Aber diese Hündinnen sind durch die Bank alle therapieresistent. Evtl. dass die Inkontinenz etwas abgeschwächt wurde. Aber ganz weg bekamen die TAs und Halter die Inkontinenz auch mit Medikamenten nicht weg.
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Caniphredin hilft auch ganz gut, aber die Nebenwirkungen können sehr unangenehm sein. Unruhe, Hecheln, Zittern, eine erhöhter Herzfrequenz werden oft beobachtet.
LG
das Schnauzermädel[/quote]ich denke das passt noch in den Thread;
das Mittel hat Joschi bekommen, er hat dann anschliessend immer eine Bürste gehabt, ich habe es aber nicht regelmäßig gegeben und nach so einer Tablette bekam er so was ähnliches wie Herzversagen, der TA konnte nichts mehr machen
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Bentley, das tut mir leid!

Das Problem ist, und das sollte sich JEDER vor nicht wirklich nötigen Kastrationen überlegen, dieser Eingriff kann problemlos sein, es kann negative Folgen geben.
Und die Medikamente werden von sehr vielen Hunden problemlos vertragen, bzw. es gibt Nebenwirkungen, die nicht lebensbedrohlich sind, aber zum Abbruch der Therapie führen. In ganz seltenen Fällen passieren dramatische Sachen.Ob der eigene Hund zu denen gehört, wo alles glatt verläuft oder wo die Probleme leicht und sicher behoben werden können, das steht vorher eben nicht dran.
Denn wenn man in der Situation ist, dann kann man nichts mehr rückgängig machen.Steht man vor dieser Situation, weil nur die Kastration das Leben des Hundes verlängern oder verbessern konnte, dann ist das schlimm genug.
Hat man die Situation einfach so, dann ist das schlimmer.Und hier bemängle ich einfach die "Aufklärung" die viele TAs betreiben. Probleme werden nicht erwähnt oder schöngeredet.
Was soll ein durchschnittlicher Hundehalter denn machen? Der TA rät ihm zu und unter vielen Hundehaltern wird dieser Engriff auch als dringend notwendig gehandelt.
Probleme erwähnen die meisten Hundehalter nicht, bzw. nur auf ganz gezielte Nachfrage, weil es schwer ist sich einzugestehen, dass man vom Regen in die Traufe gekommen ist. Und die Hunde ohne Probleme gibt es ja auch.
LG
das Schnauzermädel -
Also erstmal die Vorgeschichte: Die Dobermann Hündin von meinem Freund, die bei uns wohnt ist auch inkontinent. Sie kommt aus den USA aus einer Tötungsstation, dort hat man wohl einen Kampfhundering ausgehoben und die Hunde kamen in diese Station. Die Welpen wurden schon mit 1 oder 2 Monaten kastriert. Viel zu früh natürlich!!! Mein Freund hat sie da rausgeholt als sie 3 oder 4 Monate alt war. Weiß nicht genau ob sie schon immer inkontinent war, aber ich glaube das begann erst etwas später, vllcht mit 6 Monaten. Auf jeden Fall bekommt Ginger vom TA "Incurin" was auch ganz gut hilft, ganz weg gehen tuts nicht aber es ist wesentlich weniger als ohne Tabletten.
Hoffe dir damit geholfen zu haben -
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Zitat
Bitte nicht diskutieren ob das Kastrieren schlecht oder gut ist. Es ist schon passiert und leider zu spaet, mit dem jetzigen Wissen haette ich sie nun doch lieber dann 2 Wochen eingesperrt als uns beide so leiden zu sehen.
Warum nicht?
Du bist seit 2 Jahren hier, dein Hundemädchen ist 7 1/2 Monate alt!
Als ich gerade hier im Forum war, war ich auch ein Befürworter der Kastration, aber seit ich mich hier schlau gelesen habe, würde ich meine Aruna Nie ohne triftigen Grund kastrieren(verstümmeln) lassen.
Wenn man einen Rat anzunehmen bereit ist, kommt man nicht in solche Situationen, wie die, in der du gerade steckst! Glaubst einem "geldgeilen" TA und seinen vollmundigen Versprechungen. Soll der dir doch aus dem Dilemma helfen!
Dass du jetzt wischen darfst, sorry, das find ich nur zu gerecht, nur für das arme Hundi tut's mir leid, oder glaubst du, dass eine lebenslange Medikamenteneinnahme spurlos an dem armen Hundi vorbei geht?.
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Also Ginger findets toll, versteck sie jeden Abend in 2 Stückchen Wienerle

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@wirgina
Aruna meinte sicher nicht den Vorgang der Eingabe der Medikamente. Sondern die Nebenwirkungen, die die Medikamente über Jahre gesehen auf den Körper haben.
Denn letztendlich läuft es darauf hinaus, dass man einem jungen ursprünglich gesunden Hund zeitlebens Medikamente geben muss, die man ohne die, eigentlich völlig unnötige, Kastration überhaupt nicht hätte geben müssen. -
Ja, dass Medikamente nicht gesund sind ist ja allgemein bekannt. Gibts da nicht irgendwas homöopatisches??? Das wär in jedem Fall mal eine bessere Alternative. Wenn jemand was kennt würd ich des auch gern mal ausprobieren, zumal Ginger jetzt auch schon 12 Jahre alt ist und ich die Tabletten jetzt schon nur noch zeitweise gebe, so alle 3 bis 4 Wochen mal ein paar Tage, wens halt wieder schlimmer wird. Haben auch schon überlegt sie ganz abzusetzten, aber dann könnte sie fast nirgends mehr mit, da die Pfützen ohne doch relativ groß sind, aber ich will sie nicht immer daheim lassen müssen.
kennt jemand ein homöopatisches Mittel?(Muss vllcht dazu sagen dass Ginger erst seit ca. 3 oder 4 Monaten bei mir ist, sie war vorher bei der Ex-Frau von meinem Freund, deren neuer Freund hat sie aber mal im Beisein meines Freundes geschlagen, daraufhin hat er sie mitgebracht und sie ist total aufgeblüht, war anfangs total verschüchtert und ungepflegt, ist wohl öfter geschlagen worden - arme Maus
) -
es gibt verschiedene homöopathische und pflanzliche Möglichkeiten. Die Frage ist aber, ob diese Medikamente bei deinem Hund helfen.
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