Inkontinez gleich nach Kastration
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So, ich habe meine ridge Huendin mit 6 Monaten vor der ersten Laeufigkeit kastrieren lassen da die Kastration vor Gebaermutterkrebs schuetzt und sie ein Reiter / Ranchund ist und nur frei laueft mit unter aneren Hunden und fast nur unkastrierten Rueden.
Bitte nicht diskutieren ob das Kastrieren schlecht oder gut ist. Es ist schon passiert und leider zu spaet, mit dem jetzigen Wissen haette ich sie nun doch lieber dann 2 Wochen eingesperrt als uns beide so leiden zu sehen.
Ich wuerde gerne wissen ob ihr mir Rat geben koennt, denn sie ist kurz nach der Kastration inkontinent geworden, wobei der Ta mir versicherte das bei seiner Kastration keine Huendin inkontinent werden kann. Ich weiss jetzt nicht mehr genau aber entweder hat er die Gebaermutter oder die Eierstoecke drin gelassen, also alles raus hat er nicht.
Als sie das erste mal auslief bin ich gleich zu ihm hin gefahren und er hatte sie auf Blasenentzuendung behandelt.
Konnte es eigentlich nicht wirklich glauben weil sie fit war und kein Fieber hatte und das Auslaufen hat sie auch ueberhaupt nicht bemerkt. Sie sass in der Hundeschule vor mir und unter ihr wurde die Pfuetze immer groesser.
Ich habe es nun mit dulcamar d6 probiert dann mit anderen Homio Mittel aber auf Dauer wirken sie alle nicht.
Sie laeuft besonders aus wenn sie Baden war, wenn sie nachts traeumt, gleich nachdem Saufen, wenn sie einen tollen aufregenden Tag hatte oder wenn sie aufgeregt ist. Oder wenn ich irgendwo auf Besuch bin und sie sich freut und aufgeregt ist.
Ich hab jetzt nocheinmal den TA angerufen und einen Termin am Montag gemacht. Hab ihm aber auch gleich im Voraus gesagt das trotz seiner Versprechungen meine Kleine kurz drauf inkontinent wurde. Er meinte da gibt es Loesungen. Da bin ich jetzt mal gespannt.
Was hat Euch bei Inkontinez geholfen? - Vor einem Moment
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Hallo,
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Wenn, dann hat er die Gebärmutter drin gelassen, aber das ist kein Garant, das eine Hündin deswegen nicht undicht wird.
Es gibt verschiedene Medikamente, mit denen man den Blasenmuskel wieder stärken kann, aber mehr auch nicht. Die meisten dieser Hündinnen müssen ein lebenlang Medikamente nehmen. -
Hallo!
Ja,die Eierstöcke müssen wohl raus sein,sonst wärs keine "Kastration".
Inkontinenz nach der Kastration kann hormonell bedingt auftreten,also versteh ich nicht,warum das nicht passieren können soll. (es ist ja nun auch passiert) Dagegen helfen bestimmte Tabletten,die der Hund nun aber immer bekommen muß.
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht,warum man eine Hündin soo früh kastrieren muß,schon allein wegen der Entwicklung,aber das mußt Du wohl selber wissen.Vg Franzi
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Ein Leben lang Tabletten nehmen ist mir egal, hauptsache sie vertraegt sie und es sind keine Chemie Hammer die ihr Schaden. Und das Undichte hoert auf, es ist auch ihr unangenehm wenn sie ploetzlich hinten komplett nass ist oder in ihrer Pfuetze aufwacht..
Auch dieses staendige auf ihre Decke wenn wir irgendwo auf Besuch sind damit sie dort halt nicht rumtropft. Und mit Hoeschen rumlaufen will sie gar nicht die versucht sie sich runterzuziehen.
Samstag sind wir eingeladen und wir bleiben ueber Nacht, freu mich nicht wirklich drauf. Denn da muss ich sie wieder immer neben mir halten und aufpassen das sie nicht auslaeuft waehrend meine anderen drei sich frei bewegen duerfen. Und meine Kleine begruesst doch immer so liebend gerne Alles und Jeden.
Wir werden sehen, vllt haben wir Glueck und sie ist genau in dieser Zeit mal wieder dicht.
Danke fuer die Info, ich wusste es nicht mehr genau, die Kastration ist nun schon 6 Monate her und ich dachte eigentlich ich krieg es in Griff.
Warum ich sie so frueh kastrieren liess?? Weil ich ein Gespraech mit mehreren Tieraerzten hatte auch mit meiner Zuechterin und allen Besitzer der anderen Welpen beim Welpentreff und wirklich alle geraten haben wenn Kastration dann "vor" der ersten Laeufigkeit, deshalb. Das war meine erste Kastration bei Huendinen, da kenn ich mich leider nicht so aus deshalb hab ich mich erkundigt und danach gehandelt.
Mein TA meinte da er die Gebaermutter drin laesst beliben die Hormone noch da das sei so besser und durch das drinnen lassen wird die Blase nicht angegriffen und somit besteht keine Gefahr fuer eine Inkontinenz.Wie er sich nun verteidigen wird kann ich Euch erst nachdem Montag sagen denn da hab ich meinen Termin.
Ich moechte mich nur im Voraus schon mal erkundigen denn ich kann ihm nun nicht mehr wirklich alles glauben was er mir erzaehlt und moechte nicht wieder einfach was geben was dann doch wieder nicht hilft oder zuletzt schadet. -
Dann hast du aber schlechte Berater gehabt.
Und von deiner Züchterin versteh ichs garnicht, wenn ich der Züchterin meine Junghundes mit kastrieren käme, würde sie mir wohl den Hund wieder abnehmen wollen
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By the way: Wenn die Gebärmutter drin bleibt ("nur" die Eierstöcke) entfernt werden, kann die Gebärmutter auch weiterhin vom Krebs befallen werden (genau wie andere Organe).
Bin gespannt, was dein TA sagt: a) wie/was er operiert hat und b) wie seine Diagnose und Therapie nun aussieht.
Hat sich eigentlich durch die Kastration etwas an der Stellung deiner Hündin innerhalb der Hundegruppe verändert? Bist du sicher, dass ihr erst das Einnässen Stress macht, sie nicht schon vorher unter Stress steht?
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Das Einnaessen macht ihr nicht wirklich so Stress, es ist ihr unangenehm. Die Stellung hat sich gar nicht geaendert in ihrem Rudel und auch nicht auf der Ranch bei dem anderen Rudel. Im Gegenteil sie wird nicht mehr von den Rueden in die enge gedraengt und bedraengt oder gerammelt. Wir haben da ein paar richtige hormon gesteuerte Kerle bei uns auf der Ranch die sehr aufdringlich sind.
Das Einnaessen passiert nicht durch Stress sondern ist eigentlich mehr die positive Aufregung. Wenn sie bei ihren Freunden ist in der Wohnung da dreht sie auf, und dann trinkt sie viel, und schon laeuft sie dann aus. Auch wenn ich dann gleich wenn sie gesoffen hat mit ihr rausgehe tropft sie halt dann den Rest dann in der Wohnung herum.
Was schon besser geworden ist sie merkt wieder wenn sie muss. Nach der Kastra ist es ihr schon einmal einen ganzen Abend lang nur rausgelaufen und sie merkte gar nichts.
Durch meine Freundin die Tierheilpraktikerin lernt haben wir es eigentlich schon gut hinbekommen. Es ist nicht mehr taeglich, und manchmal auch fuer 10 Tage nicht.
Und dann haben wir ploetzlich wieder eine riesen Pfuetze unterm Koerbchen vor laufen waehrend sie sogar noch drin liegt und schlaeft.
Sie ist kein nervoeser Hund, aber sie ist in dem Alter nun wo sie einfach ueberall mitmischen will und spiet, spielt und spielt. Aber das kann man nicht Stress ider Uberforderung nennen.
Ich glaube diese Kastration kann man so oder so sehen. Ich bin nicht die Einzige die ihre Huendin vor der ersten Laeufigkeit kastrieren liess. Kenne ein paar von diesen Huendinen, dei aber nicht inkontinent wurden und auch von meinem TA operiert wurden.
Ich gebe nicht meinen TA die Schuld auch nicht meinen Beratern, die bestimmt mir nichts schlechtes raten wollten.
Ich hab nuneinmal diese Situation und frage nur nach Tips, Ratschlaege oder Erfahrungsberichten von denen die das auch schon einmal erlebt hatten. -
Bist Du sicher,daß Du das richtig verstanden hast? Hat er vielleicht einen Teil der Eierstöcke drin gelassen? Ich steh grad auf dem Schlauch,die Hormonproduktion beschränkt sich meines Wissens auf die Eierstöcke,sonst würde ja jede Katze/HUnd,wo ein Teil der gebärmutter drin bleibt weiter rollig/Läufig. Und ein kleiner Teil bleibt immer drin.
Ok,das Krebsrisiko,zumindest das hormonell bedingte,geht stark zurück.
Trotzdem würde ich mich schlichtweg weigern,einen Hund so früh zu kastrieren. Nach der ersten Läufigkeit reicht meines Erachtens auch noch.
Aber das ist ne Sache,über die sich Tierärzte auch streiten,also mische ich mich jetzt da auch nicht weiter ein.
Ich hoffe,Du hast trotzdem weiterhin Spaß nit Deinem Hund.Vg Franzi
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Na klar, ich liebe die kleine Maus
sie hat auch meinem Dobermann anfang dieses Jahres wieder Kraft gegeben und einen Grund bei uns doch noch zu bleiben.
Inkontinenz hin oder her sie bleibt einfach einmalig, ist auch der Liebling von Allen Reitern im Stall. Ueberall wird sie getaetschelt und gedrueckt. Und wir nenen sie denQuater unter den Hunden
So jetzt weiss ich mehr hab in meinen Unterlagen gestoebert:
Sie wurde mit 7,5 Monaten kastriert ( sorry hab grob geschaetzt mit 6 Monaten ,aber auf der Rechnung steht ihr damaliges Alter ) und es sind nur die Eierstoecke rausgenommen worden (Ovarioektomie).
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Ob 6 oder 7,5 Monate, es war definitiv viel zu früh und gesetzeswidrig.
Du hättest dich bedeutend mehr informieren müssen und dein TA hätte mehr aufklären sollen. Inkontinent kann ein Hund auch direkt nach der Kastration werden und bei deiner Rasse ist es gar nicht so selten.
Dein Hund wird sein Leben lang mit den Folgen der Kastration, die nicht nur die Inkontinenz sind, zu kämpfen haben. Du bist doch seit 2 Jahren hier im Forum angemeldet, warum hast du dich nicht vorher informiert statt jetzt, wo es zu spät ist ?
Gruß, staffy
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