Unsere erste Begegnung mit Jogger *heul*

  • Zitat

    aber scheinbar einen zu schwach bemuskelten Daumen zum klingeln haben.
    Die kommen von hinten lautlos heran, rasen dann zwischen den Fußgängern durch und wenn man ihnen zuruft, sie sollen doch einfach klingeln, kriegt man die blödesten Ausreden.

    Das stimmt leider. Wir waren jetzt ein paar mal bei unserem Biobauernhof Gassi, ein gutes Stück des Weges ist die Rad- und Fusswegverbindung von Frankfurt raus ins nächste Kaff, also ganz gut befahren. Ich hab mich ernsthaftig im Halbminutentakt umgedreht und irgendwann mich gefragt, was ich hier eigentlich mache. Augen nach vorne, Augen nach hinten, weil kein Mensch klingelt. Ich rufe meinen Hund gerne an die Seite, und sie kommt auch relativ flott oder bleibt mit dem "Warte" Kommando auf der Seite wo sie ist stehen (das zu uns rüberlaufen haben wir mittlerweile fast raus bekommen aus ihr), aber das geht natürlich nur, wenn ich weiss, dass da ein Radler kommt.

    Aber leider hab ich letztens auch wieder mal den dappigen Hundehalter erlebt, was ich dann auch unmöglich fand. Radler kommt (keine Klingel, dafür hats Geld wohl nimmer gereicht), ruft von hinten "Achtung". Sowohl ich als auch das Pärchen mit dem ganz jungen Hund der mit Lena am rumhopsen war rufen die Hunde ran, Lena kam sofort, der junge hat ein paar Sekunden gebraucht, war aber auch flott bei seinen Herren. Ich bedanke mich beim Radler, dass er gewarnt hat und was macht das Herrchen von dem anderen Hund? "Oder alternativ das nächste mal halt bremsen" hinter dem Radler herbrüllen. Was soll denn das? Ja, er war noch flott, vielleicht auch ein wenig zu flott noch, er hätte vielleicht wenigstens aufhören können, zu treten mit seinem Rennrad. Aber er hat gewarnt, wir haben die Hunde ran gerufen, es ist nichts passiert, alles toll, und letztlich pöbelte der Hundehalter rum :???:

    Ob der Radler beim nächsten Hundehalter immer noch sich bemerkbar macht oder einfach direkt durchradelt?

  • Zitat

    Ich glaube, viele haben halt einfach Angst, wenn sie nem Hund entgegenjoggen und wahrscheinlich teils schon entsprechende Erfahrungen gemacht.

    Ja, so ist das wohl! Und man muss immer beide Seiten sehen.
    Unser Hund ist zwar "schon" 15 Mon. aber mit dem Thema hinterherlaufen oder Anspringen sind wir auch noch längst nicht durch.
    Ist immer phasenweise. Wir üben mit einer Schleppleine und Quitschie. Das klappt meist super.
    Auch das Sitz-Bleib am Rande des Weges funktioniert immer besser. Es sei denn ein Hund kommt direkt auf uns zu...dann ist es vorbei mit ruhig sitzen.
    Das wird von den meisten Joggern, Reitern und Radfahrern mit einem Dank oder freundlichem Lächeln "belohnt".
    Sicher gibt es auch andere. Die gibt es immer!

    Aber auch den Jogger kann ich verstehen.
    Und den Schocker würde ich wahrscheinlich auch zum Joggen mitnehmen.
    Nicht für jeden freundlichen Hund der mir entgegen kommt. Doch es gibt auch durchaus Fälle, wo man besser einen dabei gehabt hätte. Es gibt nicht nur böse Hunde sondern vor allem auch böse Menschen! Und leider habe ich (und sicher viele andere) schon schlimme Erfahrungen gemacht. :schockiert: Im ABSOLUTEN NOTFALL würde ich (wenn ich so ein Ding hätte) es auch einsetzen.

    Ich sehe das so: Wenn jeder ein wenig mehr Rücksicht und Respekt dem anderen gegenüber zeigen würde, wäre es ein viel besseres Miteinander! :gut:
    Und solange UNSER Hund noch nicht zuverlässig gehorcht und abrufbar ist, gibt es die Schleppleine und nur Freilauf ohne (den Rückruf mit Pfeife üben wir auch für Notfälle und der klappt super dank Extratoll-leckerlies) :lol: wenn das Gelände weithin überschaubar ist.
    Findet man hier im Norden schon mal eher :-)

    Auch wenn man oft verzweifeln könnte, es hilft nur Geduld und üben, üben! Ich weiß wovon ich spreche!

    Alles wird gut! :D

  • Zitat

    Naja , man kann auch nicht von jedem Menschen verlangen sich über Hundebegegnungen Gedanken zu machen aber ein bischen Toleranz gehört auch dazu...aber wenn ich so bedenke...bevor ich einen Hund hatte habe ich mir auch keine "Hundegedanken" diesbezüglich gemacht...ich hab mir auch nur gedacht :" Oh mann, wieder so ne unerzogene Töle".

    Aber was machst Du, wenn Du ein Kind nicht rechtzeitig siehst und Dein Hund es "begrüssen" will...das kann erst recht ERNSTHAFTE Konsequenzen haben...

    Also hier bei einem Welpen ein Kind mit ins Spiel zu bringen ist schon heftig.
    Der Welpe würde es nicht zerfleischen :schockiert:

  • Ich kenn viele nette Jogger die sich bedanken wenn man den Hund zurückruft oder den Mund aufmachen um auch ein Leckerlie zu erhaschen.. und wenn ein Hund sie mal anspringt - mei.. dann is das eben so. Die haben hier echt die Ruhe weg. Hier teilen sie sich aber auch ihren Hauptlaufweg mit Hundlern... da müssen sie durch. xD

    Und mei... es ist ein junger Hund.. es muss eben noch geübt werden. - Überraschung, Herr Oberwichtig war auch nicht sofort erwachsen. Denk dir einfach das der sicher ne Oberzicke zuhause hat und ausser seinen Frust an dir rauszulassen kein Ventil hat weil er tagtäglich eine aufn Deckel bekommt.. so lebt es sich gleich viel besser.

    Üben solltest du natürlich trotzdem aber nehmt euch nich immer alles so zu Herzen.. ;)
    (sagt die Richtige - ich weiss :hust: )

  • Bitte nicht alle in einen Topf werfen. ;)
    Ich habe schon öfter erlebt, daß sich ein Jogger ausdrücklich bedankt, wenn ich meinen Hund zu mir ins Sitz rufe.
    Es muß niemand freundlich bleiben wenn er sich belästigt fühlt.
    Wünschenswert wäre es, wenn die Leute gemäßigt reagieren. Manche haben Angst und neigen dann zur Übereaktion.
    Absichern und Üben ist unbedingt angesagt.
    Ich würde mir nicht wünschen, daß ein Jogger stehen bleibt.
    Als ich selber mal von hinten, von einem Hund angesprungen wurde, bin ich unbeirrt weiter gelaufen, ohne den Hund anzusehen.

  • Zitat

    ...
    Also hier bei einem Welpen ein Kind mit ins Spiel zu bringen ist schon heftig.
    Der Welpe würde es nicht zerfleischen :schockiert:

    Aber er könnte es umwerfen. Und wenn so ein Kind dann mit dem Kopf auf's Pflaster schlägt ist das nicht gerade ungefährlich.
    Es reicht ja auch schon, wenn es sich Hände oder Knie aufschürft oder "nur" zukünftig Angst vor Hunden kriegt und schreiend wegrennt.

    Aber dann gibt's sicher einen Thread über die doofen Kinder, die schon beim Anblick eines Hundes schreien und/oder wegrennen. :roll:

  • Osiris ich hoffe du gehst genauso hart mit den Kindern ins Gericht die Hunden an Schwänzen ziehen und in die Augen tatschen... der Hund kann ja Angst vor Kindern kriegen weil wegen Schmerzen... :hust:

  • Huhu,

    gehöre auch zu beiden Fraktionen. Bin Läufer und Hundehalter. Beim Laufen hatte ich bis jetzt überwiegend positive Erlebnisse. Mein Hund muss angeleint vorauslaufen. Ich mag es allerdings nicht, wenn während ich laufe, ein freilaufender Hund mit Jacky spielen will, ich hätte mich bei der Gelegenheit beinahe schonmal auf die Schnute gelegt.

    Ich versuche immer auf Läufer Rücksicht zu nehmen, wenn ich Spazierengehe. Ich rufe sie immer sofort ran an die linke Seite ins Sitz, klappt immer und die Läufer bedanken sich fast immer oder loben den gut erzogenen Hund :ops: .

    Kritisch wird es nur, wenn sich ein Läufer von hinten anschleicht und wir ihn spät sehen. Jacky springt sofort drauf an und will mitlaufen, da ihr das Joggen so viel Spaß macht. Sie ist zwar sofort 100%ig abrufbar, aber für den Läufer ein blödes Gefühl, wenn der Hund zwei Meter mitläuft, ehe ich abrufen kann. Mecker gabs aber noch nie.

    lg Andrea

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