Frage wg. Kastration
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Was haltet ihr denn von der chem. Kastration?
Genau so unsinnig als Prophylaxe solange kein Bedarf dafuer besteht. In den Koerper oder den Organismus eines Hundes sollte eigentlich nur bei Bedarf eingegriffen werden.
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Hi,
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ich halte davon auch nicht viel
es sei denn das eine kastration aus verhaltensgründen angestrebt wird und man sehn möchte ob sie überhaupt einen erfolg bringt.LG Ines und Amon
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es sei denn das eine kastration aus verhaltensgründen angestrebt wird und man sehn möchte ob sie überhaupt einen erfolg bringt.LG Ines und Amon
Klar...dafuer ist es ideal. Aber eben nicht aus einer Lust und Laune heraus "um mal zu schauen wie das so iss".
Vor allem ist der Hund noch gar nicht erwachsen und testosteron-bedingte Probleme kann man nicht vorraussehen....damit beschaeftigt man sich dann wenn es eben aktuell ist.
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Mit 8 Monaten ist Hund ja in keinster Weise erwachsen. Ich finde das Erwachsenwerden, also diesen Prozeß an sich, sehr spannend. Sicher hat man da manchmal ein bißchen Streß, aber der gehört dazu. Und wenn Hund durch ist, durch all seine pubertären Anwandlungen, hat man einen prima erwachsenen und damit auch verläßlichen Hund.
Dass ausgerechnet Hodentumoren angeführt werden, um mal jetzt schon eine Kastration vorzunehmen, ist ziemlich sinnfrei. Hodentumoren bei Hunden, sind, im Gegensatz zum Menschen, fast immer harmlos. In aller Regel bilden sie keine Metastasen. Es gibt welche, die hormonbildend sind. Sicher empfiehlt es sich, bei Diagnose zu kastrieren. Aber die Gefahr, dass dann Metastasen vorhanden sind und das ganze Hundeleben gefährdet, ist so gut wie nicht vorhanden. Mein Senior wurde mit knapp 12 wegen zwei Hodentumoren kastriert. Obwohl herzkrank, Diabetiker und alt hat er das gut überstanden.
Was außerdem oft angeführt wird, sind Prostataprobleme. Diese hat mein Senior auch mehrfach gehabt. Wir haben die unter Ultraschallkontrolle homöopathisch mit Erfolg behandelt.
Pondi seelig war kastriert. Pondi war Epileptiker und kastriert sehr viel stabiler.
Gestorben ist Pondi an einem Osteosarkom. Osteosarkome kommen statistisch häufiger bei Kastraten vor. -
Wir werden auch oft mit der Frage konfrotniert warum wir unseren Rüden nicht kastrieren lassen
Grundsätzlich bin ich nicht gegen Kastration wenn gute Gründe dafür vorliegen, aber "einfach so" weil "man" das hald macht würde ich es nicht durchführen lassen!Und wenn ich ernsthaft kastrieren wöllte, dann würde ich erst eine chemische Kastration vornehmen um zu sehen wie und ob sich das Problemverhalten überhaupt verändert.
Zur dauerhaften Lösung würde ich chemische Kastration jedoch nicht verwenden. -
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So lang ich nicht irgendwann einen unkastrierten Rüden in meinem Garten stehen habe, wenn meine mal heiß ist, würd ichs auch net machen lassen
Ich denke das muss jeder für sich und seinen Hund entscheiden. Es gibt auch hier (wie für fast alles) ein Pro und Contra.
Ich würde mich so entscheiden, dass es für meinen Hund das Beste ist.
Und ich denke das wird man mit der Zeit merken.LG Ela
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Was haltet ihr denn von der chem. Kastration? Das wäre für mich noch eine Alternative, bevor ich ihn entgültig operieren lassen würde. So könnte man doch erstmal testen, ob sich die Kastration positiv auf ihn auswirken würde.
Wie gesagt, im Moment habe ich absolut keinen Anlass, etwas in die Richtung zu machen. Möchte nur mal eure Erfahrungen hören.
lg, pamirax
Man sagt, das man durch die chemische Kastration sehen kann, ob der Hund sich verändert. Meine Hand würde ich dafür aber nicht ins Feuer legen

Ich habe zwei Rüde, 12 und 13 Monate alt. Und ich werde sie auch nicht kastrieren lassen solange kein medizinischer Grund vorliegt.
Du kommst mit deinem Hund gut klar - also warum dann eine Kastration? Nach einer Kastra KANN sich der Hund verändern. Er kann ruhiger werden, aber auch aggressiver. Es kann sein das alles ist wie vorher oder aber eben nicht.
Und es gibt auch kastrierte Rüden die abhauen um zu einer läufigen Hündin zu kommen.
Alles kann, nichts muss. Also erspare deinem Hund nach Möglichkeit eine OP, denn auch die Narkose birgt einige Risiken. Und einen Hund zu kastrieren weil es "alle sagen" hat keinen Sinn.
Ich finde die Liste mit den Vor- und Nachteilen nicht mehr ... hat mal einer den passenden Link?

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Hier:
Rein gesundheitliche Aspekte.....
Vorteil einer Kastra bei Rueden
- eliminiert das schmale Risiko ( < 1%) an Hodenkrebs zu sterben
- reduziert das Risiko fuer nicht-krebsartige Prostata Probleme
- reduziert sehr wahrscheinlich das Risiko Diabetes zu entwickeln (daran wird noch geforscht)Nachteile:
- wenn der Hund vor dem 1. Lebensjahr kastriert wird erhoet sich das Risiko fuer Knochenkrebs
- erhoehtes Risiko fuer Herztumore
- verdreifacht das Risiko fuer Hypothyreose
- erhoehtes Risiko fuer "Altersdemenz"
- verdreifacht das Risiko fuer Uebergewicht
- vervierfacht das Risiko fuer Prostatakrebs
- verdoppelt das Risiko fuer Harnwegkrebs
- erhoeht das Risiko fuer Orthopaedische Schaeden
- erhoeht das Risiko auf Impfstoffe eine schlechte Reaktion zu entwickelnHuendinnen, Vorteile
- wenn vor dem 3. Lebensjahr kastriert reduziert es das Risiko fuer Mammartumore
- reduziert fast gaenzlich das Risiko fuer Pyometra (rund 23% aller unkastrierten Huendinnen entwickeln Pyometra)
- redziert das Risiko fuer perianale Abszesse
- reduziert das (schmale) Risiko fuer Gebaehrmutter-, Eierstock- und Gebaehrmutterhals-krebsNachteile fuer Huendinnen
- wenn es vorm 1. Lebensjahr gemacht wird erhoeht es das Risiko auf Knochenkrebs
- erhoeht das Risiko auf Milzhaemangiosarkom (Krebs) und Herzkrankheiten
- verdreifachtes Risiko fuer Hypotheorese
- erhoehtes Risiko auf Uebergewicht
- verursacht Inkontinenz in 4-20% aller kastrierten Huendinnen
- erhoeht das Risiko fuer Harnwegsentzuendungen
- erhoehtes Risiko fuer vaginale Dermatitis, Vaginitis, vor allem wenn vor der Pubertaet kastriert wird
- verdoppelt das Risiko fuer Harnwegtumore
- erhoeht das Risiko fuer orthopaedische Krankheiten
- erhoeht das Impfstoff Risiko wie bei RuedenEinen gesunden Hund auf Verdacht ein wichtiges Organ wegzuschneiden halte ich für völlig falsch.
Wenn Hunde erwachsen werden verändern sie sich, sie haben Rauferein und andere pubertäre Auswüchse.
Aber das ist normal und das hat jeder von uns durchgenmacht, Mensch wie Hund.
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Wenn man sich einen Rüden holt, dann sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es sich um ein männliches Wesen handelt.
Männlich bedeutet: Weiber sind interessant und andere Männer sind meist Konkurrenz.
Bei dem einen Rüden ist das Verhalten ausgeprägter als bei dem anderen, dies stellt sich aber erst mit dem Erwachsenwerden heraus und mit einer guten Erziehung kann man einen Rüden gut führen.
Es ist einfach so, wenn der Hund erwachsen wird, dann legt er viele von den geliebten Welpenverhaltensweisen ab und das Kapitel ‚ich bin jetzt erwachsen’ beginnt und damit wird es auch viel anstrengender. Der Hund ist nicht mehr nur lieb und süß, nein jetzt mag er den einen oder anderen Rüden nicht mehr und der HH ist mehr gefragt, muss mehr aufpassen und in solchen Situationen gegensteuern. Nur so klappt das weitere Zusammenleben reibungslos.
Leider sind sich die wenigsten HH, die sich einen Rüden anschaffen, darüber im Klaren.
Wenn die ersten Veränderungen auftreten, sind die wenigsten HH dazu bereit die Aufgabe der Erziehung zu übernehmen, denn die kann in den meisten Fällen echt anstrengend sein. Plötzlich muss man sich mit seinem Hund auseinandersetzen; plötzlich muss man kleine Machtkämpfe mit dem Hund austragen – und bei einem Rüden keimt das immer mal wieder auf; plötzlich legt sich der eigene Hund mit einem anderen Rüden an; plötzlich will er Nachbarshündin besteigen etc. So ist es und so wird es sein.
Das sollte aber kein Grund für eine Kastration sein, denn das ist normales Rüdenleben.
Eine Kastration sollte nur durchgeführt werden, wenn der Hund extreme Verhaltensweisen in Bezug auf läufige Hündinnen zeigt und massiv darunter leidet oder wenn es aus anderen medizinischen Gründen notwendig ist.
Wegen der Erleichterung im Umgang mit anderen Rüden ist die Kastration für mich kein Mittel – eine Entscheidung aus diesem Grund, bei einem Hund, den ich von Welpenbeinen an habe ist für mich nur die Unterstützung der Faulheit und Bequemlichkeit des HH. Leider unterstützen und befürworten viele Tierärzte dieses, was mir absolut unverständlich ist.Fazit: Ich würde dir von einer Kastration unbedingt abraten!!! Lass deinen Hund erwachsen werden. Durchleb mit ihm die Pubertät, genieß die harte Zeit, in der er Rüpelt und du zusammen mit ihm an eurem Zusammenleben arbeiten kannst. Es ist keine einfache Zeit aber im Rückblick ist es eine sehr erfahrungsreiche Zeit. Ich habe so manches Mal geflucht, wenn ich mal wieder nicht aufgepasst habe und es zu einem Zusammenprall kam aber heute kann ich sagen, ich habe meinen Paul im Griff, wir sind ein gutes Team geworden und wissen beide, wo unsere Grenzen sind und in Bezug auf Hundeverstehen und Hundelesen bin ich dadurch ein ganz großes Stück an Erfahrungen reicher geworden.
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@ agil;
das mit den Rüden hast du wunderbar beschrieben, so ist es und deshalb liebe ich meine unkastrierten 2 Rüpel-Rüden so

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