Welpe hat Parvovirose-Hilfe!!!
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Hallo liebe Forenmitglieder!
Ich bin neu hier im Forum. Ich bin so fertig von den letzten Tagen und mehr als entsetzt! Ich hoffe jemand kann mir helfenHier die Geschichte: (wird etwas länger, aber bitte lest das!!!)
Wir sind eine sehr tierliebe Familie aus Berlin-Frohnau. Wir haben uns bisher immer Hunde aus dem Tierheim geholt. Aber keine Welpen, sondern alte Hunde die niemand möchte bzw. nicht gut vermittelt werden können. Seid 5 Jahren haben wir eine Deutsche Schäferhunddame (sie ist jetzt 15) und ist Herzkrank und durch Überzüchtung hat sie eine kaputte Hüfte. Sie muss neun Tabletten am Tag nehmen und wir müssen mit ihr jede zwei Monate zum Kardiologen.
Jetzt würd es euch absolut die Sprache verschlagen:
Am Donnerstag waren wir zusammen einkaufen und sind zurück gekommen, da stand plötzlich unter unserem Briefkasten, aber innerhalb unseres Grundstückes ein zugeschnürter Korb, komplett verschlossen. Darin bewegte sich etwas.Wir dachten erst oh Gott gleich springt und da was ganz gefährliches ins Gesicht...Dachten da wäre eine Katze drin...Wir knoteten den Korb auf und hielten einen Sicherheitsabstend ein und dann ging plötzlich der Deckel auf und ein tooooooooootal süßer Welpe guckte heraus.
Wir waren schokiert! Die Nachbarn sind gleichzeitig mit uns zurück gekommen und haben auch nichts gesehen oder gehört. So, wir ließen sie erstmal in unseren Garten, haben Wina (die alte Hundedame) und Bobby (auch ein Schäferhund-Mix aus dem Tierheim von meiner Schwester und ihrem Ehemann) vorsichtshalber im Haus gelassen.
Wir wussten ja nicht, woher kommt der Hund, hat er Krankheiten usw.
Nun dann haben wir den Korb untersucht. In dem Korb lag ein neues Hundekissen, ein neues rotes Halsband, neue rote Leine und jetzt der absolute Oberhammer: Ein polnischer Impfpass, aber nichts abgetempelt, nur unterschrieben. Und noch besser: Ein abgerissener Zettel, wo im gebrochenen Deutsch drauf stand: Bitte kümmre, behalten sie Danke.
Hallo????????????
Also wir erstmal Welpenfutter geholt (hat ne ganze Schüssel gleich verschlungen) und danach ab zum Tierartzt.
Im diesen gefälschten Pass stand, dass sie ein Labrador-Mix ist (sieht aber eher aus wie ein Border-Collie) und 8 Wochen alt (die teirärtzte sagen aber, dass sie gerade mal 6 oder 7 wochen alt ist. So Augen untersucht, Bauch abgetastet usw. scheinte alles in Ordnung zu sein. Die Tierärztin sagte, sie sieht soweit gesund aus. An dem Tag auch noch keinen Durchfall(das war am Donnerstag).
Am Freitag fing dann der Horrortrip an. Sie wollte auf einmal absolut nichts mehr essen. Gut dachten wir, kann von der Futterumstellung kommen und da sie sehr viel Teich aus dem Wasser getrunken hat, welches uns etwas beruhigte (wir waren ja auch schon beim Tierartzt und der sagte alles super).
Wir haben sie den ganzen Tag schlafen lassen. Unsere Hunde sind einen weiten Bogen um sie gelaufen. Aber hatten natürilch inzwischen Kontakt mit dem Hund
Wir standen am Samstag auf (wir haben die Terassentür nachts aufgelassen, weil sie zum Pippi und Stinker machen immer raus gegangen ist. So sie hatte braunen Durchfall, aber kein Blut, hat sich nach der Babymilch übergeben. So wir sofort um 9 uhr am Samstag zu unserem Tierartzt (jetzt war nicht mehr die Vertretung da).
Polly (so haben wir sie genannt, weil sie ja anscheinend polnischer Herkunft ist ) sah schon ganz schwach aus. Wir haben ein Blutbild machen lassen. Zu wenig rote und weiße Blutkörperchen, zu wenig Eiweiß.
Da sie seid Donnerstag um 17 Uhr nichts mehr gefressen hat, wurde sie an den Tropf gehangen, hat alle möglichen Spritzen (von Aufbau- bis Schmerzspritze) bekommen.
Danach wieder nach hause gefahren, sie tappste durch unseren Garten und erkundete erstmal alles. Wir dachten, ach es scheint ihr ja etwas besser zugehen. So dann wieder Durchfall und kurze Zeit später Erbrechen.
Mein Freund und ich haben uns erstmal im Internet über sogenannte Polenhunde informiert. Furchtbar........
Wir sind dann sofort (nachdem was wir so gelesen haben) in die Universitätsklinik der FU nach Düppel gefahren. Da hatte ich schon mal mein Pferd in Behandlung...
Jetzt war sie schon sehr schwach, auf dem Untersuchungstisch hat sie nur geschlafen...
Sie denken, dass es Parvovirose ist. Alle Symptome und besonders die Herkunft sprechen dafür. Die Anzahl der roten Blutkörperchen liegen bei 5.000, die Ärztin meite, dass sie auch schon Hunde mit 0 Blutkörperchen hatte, aber ob sie das überleben würde, könne sie uns nicht sagen.Habt ihr irgendwelche Erfahrungen mit diesem hochansteckenden Virus??? Haben die Hunde überlebt? Polly hatte auch noch kein Blut im Stuhl oder im Erbrochenen, ist das viellicht ein gutes Zeichen bzw. vielleciht noch rechtzeitig erkannt, dass sie das vielleicht überleben könnte???
Bis jetzt haben die sich aus der Klinik nicht gemeldetMeint ihr sie würd das überleben? Wir haben denen auch gesagt, dass sie alles machen sollen, egal wieviel es kostet. Mussten schon eine Anzahlung in Höhe von 500 Euro machen...hat sich gerade mal nach der Hälfte angehört
Aber das ist uns alles egal, Hauptsache ihr kann irgendwie geholfen werden.
Wer macht denn sowas???
Und wir machen uns auch etwas Sorgen um Wina, sie ist zwar geimpft, gegen Parovirose das letzte mal erst vor 3 Monaten. Aber wir haben im Internet gelesen, dass es bereits Mutationen des Virus gibt, die alte Hunde dann trotzdem infezieren könnten. Wir haben das ganze Haus mit Sagrotan eingesprüht, Kleidung weggeschmissen oder Decken usw. bei über 60 Grad gewaschen. Morgen gehen wir in die Apotheke und lassen uns ein spezielles Desinfiktionsmittel anrühren. Was machen wir bloß mit dem Garten. Wir haben den ganzen Garten komplett unter Wasser gesetzt mit der Sprengleranlage. Aber der Virus soll hartnäckig sein und überlebt in der Natur bis zu über einem Jahr...Vielleicht könnt ihr mir ein paar Erfahrungen von euch mitteilen, es würdet mir echt damit einen riesen großen Gefallen tun. Wir sind alle so fertig deswegen Hoffentlich überlebt sie das. Sie hätte es so verdient...
Ihr hättet diesen kleinen Wurm mal sehen sollen. Uns hat es das Herz zerissenLG von der ganzen Familie
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Hallo,
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Ach herrje, das ist ja schrecklich

Helfen kann ich euch leider nicht, nur ganz
fest Daumen drücken!Mitfühlende Grüße,
Laura -
Ich drück Euch und der Kleinen alle Daumen die ich hab.
Hier mal ein Link zum Thema Pavro:
http://hundezeitung.de/medizin2/parvo.htmllg
susa -
meine güte
ist das eine story . ich kann auch nicht viel dazu sagen , nur was ihr auch wisst , das es eine sehr gefährliche infektion ist und viele welpen daran sterben.
ich drücke alles was ich habe , das der welpe es schaft. -
Hallo,
fühl dich erstmal gedrückt. Ich weiss was du durchmachst.
Wir haben auch einen "Parvohund" es ist knapp 1 Monat her das die Krankheit ausgebrochen ist. Er war zu dem Zeitpunkt 8 Wochen alt. Ob euer kleiner das überlebt kann euch keiner sagen, das hängt allein vom Immunsystem des Hundes ab ob er es schafft oder nicht. Ich hatte dazu auch einen Thread erstellt siehe hier:
https://www.dogforum.de/ftopic81654.html
Unser kleiner war auch in ner Hochschulklinik für 6 Tage. Geld hat bei uns auch keine Rolle gespielt, immerhin haben wir für die gesamte Behandlung + Nachuntersuchungen etc mittlerweile ca 1500 - 2000 € ausgegeben.
Wir hatten auch viel im Internet gelesen, ich war tagelang total fertig.Unser Welpe hats überlebt!! Es geht ihm heute blendend!!! Hat zwar ab und an mal ein paar "zipperlein" (öfters Magenprobleme und sehr empfindlich beim Futter, ständig volle Analdrüsen, ab und an Durchfall, Blähungen und Magengrummeln) aber sonst wirklich
Der Tierazt meinte die "zipperlein" sind normal, immerhin hat die Krankheit Magen- und Darm schwer gestört. Auch das wird vergehen.Wir drücken dir hier alle Daumen und Pfoten, wir hoffen der kleine schafft das...
Gruß von Sabine, Micha und Chicko.
Edit: Mit Wasser bekommt ihr den Garten nicht sauber, das Virus draussen könnt ihr nicht wegbekommen. Dafür ist es leider zu hartnäckig. Wasser macht dem Virus nichts auch und selbst mit Desinfektionsmittel bekommt ihr es nicht aus allen Ritzen, Ecken und Kanten. Schützen könnt ihr den anderen Hund also nicht, deshalb beobachtet ihn genau, und falls er irgendwelche Anzeichen macht SOFORT zum Tierarzt. Sagrotan hilft übrigens auch nicht. Hatte mir die Tierhochschule in Hannover auch bestätigt.
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Auch wir drücken ganz fest die Daumen und Pfötchen für den armen Welpi! Unserer hat´s damals leider nicht geschafft. Aber manche schaffen es!!! Toi, toi,toi!

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Ich hatte auch einen Welpen bei dem Parvo diagnostiziert wurde.
Der Kleine musste stündlich mit Astronautenkost gepäppelt werden, er hat ständig erbrochen und der Stuhl lief ihm wie Wasser aus dem Po.
Tägliche Tierarztbesuche standen auf dem Plan, da hat er dann Aufbauspritzen bekommen. Ich habe drei Wochen um den kleinen Mann gekämpft.
In seiner letzten Nacht lag er auf meinem Bauch und hat sich vor Schmerzen geschüttelt und geschrien.
Für mich war klar, dass es Zeit war ihn über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen.
Nächsten Morgen bin ich mit ihm zum Tierarzt und mein Hund wurde erlöst und ich habe mich gut gefühlt!
Der kleine Mann musste nicht mehr leiden und musste keinen ungerechten Kampf mehr kämpfen.
Eine Woche später zeigte mein anderer Hund -trotz Impfung- dieselben Symptome und es war dieselbe Diagnose.
Also alles nochmal von vorne.
Nach vier Wochen war klar, dass auch mein grosser Junge es nicht schaffen würde und so musste ich in knapp sechs Wochen meinen zweiten Hund verabschieden.
Das war wohl die schlimmste Zeit meines Lebens und ich habe mir damals geschworen, sollte sowas jemals nochmal bei meinen Tieren auftauchen, so würde ich nur solange behandeln lassen, wie sie eine normale Temperatur haben und solange sie die Nahrung aufnehmen und nicht -nach dem Zwangsfüttern- immer wieder ausspucken.
Irgendwo muss man eine Grenze ziehen und nach der Erfahrung mit meinen beiden Jungs weiss ich für mich, wo meine Grenze ist.500€ als Anzahlung kann gut hinkommen.
Ich habe alles in allem für beide Hunde über 2000€ gezahlt, aber auch nur, weil der Ehrgeiz des Tierarztes geweckt wurde und er viele Dinge aus eigener Tasche bezahlt hat!Es wird eine schreckliche Zeit für euch, sie wird auch Kraft und Nerven und Tränen kosten!
Alles Gute!
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Es tut mir sehr leid was ihr jetzt durchmachen müßt.
Wollte euch ein bisschen Trost geben, mein Yannik hatte als Welpe auch die Parvo (der ganze Wurf), er hat es überstanden und ist diesen Monat 10 Jahre geworden.
Hatte mir damals in der Apotheke eine Babywaage geliehen und ihn jeden Tag gewogen, 1 Monat lang. -
Schön, dass es Jay-Jay geschafft hat! Das freut mich für euch wirklich sehr!
Wir versuchen schon den ganzen Tag in der Klinik anzurufen!Es nimmt NIE jemand ab.
Wir würden doch nur gerne wissen, ob es ihr besser oder schlechter geht
Das kann doch echt nicht sein, dass wir keine Auskunft bekommen.....
Aber dann ist es vielleicht oder hoffentlich nicht kritisch...ansonsten dreh ich denen den Hals um, wenn sie nicht in dieser Situation anrufen
Wina und Bobby haben festen Stuhlgang und machen einen ganz normalen Eindruck, aber wir haben gelesen, dass die Inkubationszeit 4-7 Tage beträgt.
Hoffentlich schafft Polly das!
Ich stell nachher mal ein Bild hier rein. Weiß nur noch nicht wie das funktioniert
Sie ist echt zuckersüß
Vielen Dank von der ganzen Familie für eure lieben Worte!!! -
Unser Chicko ist Freitags in die Klinik gekommen, bis Montag haben wir nichts von denen gehört. Die Tierärzte hatten vesprochen das sie sich melden falls der Zustand sich verschlechtert! Und sie hatten uns auch gesagt das wir am Wochenende bitte nicht anrufen sollen. Das ist da wohl so üblich. Wir hatten auch versucht Sonntags anzurufen weil wir es nicht mehr ausgehalten haben, da ging aber nur ein AB dran.
Vielleicht is es ja bei euch genauso!
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