HILFE - Sollte ich den Welpen lieber abgeben ??

  • SineundAmy

    Ganz einfach.

    DU standest hinter deinem Hund, hast ihm alles gegeben, was er so braucht, viel Liebe und Zeit, und dann ists auch einfach, wenn man von vorneherein WEISS worauf man sich mit einem Welpen einläßt. Schaflosigkeit, Stress, den man sich gar nicht machen muß usw.

    Aber viele denken, ich kauf mir nen Welpen, und hab dann nen perfekten Hund im Kleinformat, der dann wächst.

  • Zitat

    was ich nicht verstehe ist, das fast alle sagen das welpen soooo anstrengend sind und es am anfang echt schwer ist..

    ich fand es überhaupt nicht schlimm und war auch nie überfordert oder k.o. ich weiß nicht ob ich einen wunderwelpen hatte oder woran es lag.

    sie hat nie was kaputt gemacht, nur 2 mal ins haus gemacht, gleich ab der ersten nacht durchgepennt, wollte gassi gehen und spielen, hat nach ein paar mal zurechtweisen aufgehört zu zwicken, mochte autofahren usw. sie war 9 wochen alt.

    auch jetzt, mit 2 jahren ist sie ein total unkomplizierter und lieber hund :smile:

    schön für dich! hilft aber hier keinem weiter! :smile:
    Mein Welpe hat mich von Zeit zu Zeit auch um den Verstand gebracht, aber ich hätte ihn nie abgegeben.
    Hast du denn zu dem Hund eine Bindung, oder bist du einfach nur genervt? Ich denke das ist ein wichtiges Kriterium. Du sagst du willst das Beste für den Hund, also gehst du davon aus dass du es ihm nicht geben kannst!?
    Ich finde es überhaupt nicht schlimm wenn jemand sich eingesteht er packt es nicht, schlimmer finde ich diese ewige Besserwisserei und dieses Selbstbeweihräuchern hier!
    Geh nach deinem Gefühl! :gut: Nach einer Woche wird er es sicher verkraften wieder zu seinem Rudel zurückzukehren.

  • Wenn man so einen Traumwelpen hat wie SineundAmy ist das toll, aber die gibts eben nciht im Katalog, jeder Hund ist da anders ;)

    Ich musste mir anfangs jede Nacht alle 2h den Wecker stellen, Maja hatte eine Vorliebe für Stromkabel :roll: und auch sonst hat sie mich gut auf Trab gehalten. Ganz ehrlich, die ersten 2-3 Wochen bin ich echt auf dem Zahnfleisch gegangen. Und dann hatte sie das mit der Stubenreinheit raus und es wurde langsam besser, dass man die Nächte auch so halbwegs durchschlafen konnte. Sie ist ein toller Hund geworden, auch die Pubertät war ein Klacks (im Gegensatz zu ihren LMAA-Phasen mit zwei Jahren und drei Jahren) und auch sonst haben wir uns gut zusammengerauft. Aber ja, es war für den Anfang wirklich superanstrengend und stressig und ich hätte zwischenzeitlich echt viel für eine Mütze Schlaf gegeben. Ich kann jeden verstehen, der sagt, dass ihn das schlaucht (ich hab das nämlich nciht vergessen...), aber das ist die Verantwortung, die man eben trägt.

    Nur, weil man sich auf diese stressige Zeit einstellen muss, muss man den Hund doch nciht weggeben... Wie gesagt, dann dürfte ich die Maja wohl auch nimmer haben.

    Ich persönlich finde jetzt aufzugeben sogar falsch. SaChi hat das schon sehr schön gesagt, das hat fast jeder, der einen Welpen zu sich genommen hat, schon hinter sich gebracht, sofern das nicht einer von diesen Ausnahmewelpen war, die sofort durchschlafen, nie Mist machen usw. und es hat noch keinen umgebracht. Und einen Welpen aufwachsen sehen, das hat es bei mir nciht vergessen gemacht, aber es macht es wieder wett, versprochen :)

    Also, Augen zu und durch, ein paar Wochen zusammenreißen, dann sieht alles anders aus und vieles wird einfacher.

    Glaub mir, wenn man wieder regelmäßig mehr Schlaf kriegt, kommt man auch gar nimmer auf so absurde Ideen, wie den Hund weggeben zu wollen ;)

    LG, Henrike

  • nur Mut!

    Nach einer Woche schon fix und alle zu sein, is natürlich heftig, aber vielleicht setzt du dich ja unbewußt selber unter Druck und genau deshalb bist du dann am ende, weil du es nicht so hinbekommst, wie du es gern möchtest.

    Bleib ruhig, denn jede Aufregung, jeden Ärger spürt dein Hundilein und läßt ihn auch unruhig und nervös werden.

    mache ihn nicht zum "Tagesablauf"

    gehe nach dem fressen (ca. 10-15 Minuten danach) mit ihm raus. Es reicht aus, wenn du anfangs mit ihm immer zur selben stelle gehst.

    Überfordere ihn nicht mit großen Strecken

    gib ihm Ruhepausen

    spiele etwas mit ihm

    Den schlaf den du nachts nicht mehr bekommst, holst du einfach am tag nach, wenn welpi ebenfalls schläft. Solang du noch Urlaub hast, geht es ja.

    Bringe ihm langsam und vorallem mit viel geduld das Auto fahren bei. Der Kleine kennt das ja noch garnicht und muss erstmal lernen.

    Denk immer daran, er is ein baby, er muss lernen, lernen und nochmal lernen. Leider geht das nicht innerhalb von minuten und du brauchst reichlich Geduld.

    Laß den Kopf nicht hängen und vorallem schmeiß nicht alles einfach hin. 1 Woche is noch keine zeit.

    ABER wenn du nicht bereit bist, dein leben auch nen bissle umzustellen, dann gib dein Hundilein lieber schnell wieder ab. Sei dann so fair und warte nicht zu lange. Denn noch hätte er gute Chancen weiter vermittelt zu werden.

    Du mußt dir im klaren darüber sein, das dein hundi, auch wenn er älter is, nicht sofort alles, was du erwartest, umsetzen kann.

  • Was mich ein bisschen erstaunt, ist, daß du dir einen Welpen geholt hast und dich anscheinend mit niemand austauschst.
    Als ich früher mit Hunden angefangen habe gab es noch keine Welpenschule usw., aber es gab Vereine mit regelmäßigen Treffen, wo man sich wunderbar mit anderen Hundehaltern austauschen konnte.
    Diese Treffen habe ich immer genutzt und mir das, was mir wichtig erschien, behalten.
    Heute gibt es soviel Angebote, man muß natürlich auch danach suchen,
    wo man gute Ratschläge bekommt.
    Aber wenn du das alles nicht willst, würde ich den Welpen so schnell als möglich abgeben.

  • Tja ich kann nicht recht verstehen, wieso Du nach einer Woche die Flinte ins Korn werfen willst. Lass Dir doch Zeit und versuche einen geregelten Ablauf reinzubringen.

    Ich bin vollzeit berufstätig und habe Lily mit 8 Wochen bekommen. In der ersten Woche hatte ich mir Urlaub genommen, um ihr die Eingewöhnung zu erleichtern. Wir sind anfangs immer nur runter in unseren Hof auf die Wiese gegangen. Habe ihr versucht zu zeigen, wo sie sich lösen kann und gespielt haben wir dort auch. In der ersten Woche musste sie nachts mehrfach raus, aber als ich wieder arbeiten ging, hat sie es nicht mehr gebraucht. Das letzte Mal ist jetzt abends und dann wieder am nächsten Morgen.

    Ich kann Dir nur den Tip gegeben, eine Hundeschule bzw. Spielstunde für Welpen zu besuchen. Da kannst Du Dich austauschen. Evtl. findest Du ja auch jemand, der Dir tagsüber bei der Betreuung hilft.
    Sobald der Hund stubenrein ist, wird es leichter und man braucht Geduld.

  • Mir fehlt bei amigo2604 die Liebe zu ihrem Welpen, eigentlich sind Welpies ja nicht nur anstrengend sondern auch süß. Solange man das im Blick hat, ist alles in der Waage.
    Aber bei ihr habe ich nicht das gefühl, das Welpie sie für ihre mühen entschädigt.
    Hoffe ihr wißt was ich meine :???:

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