HILFE - Sollte ich den Welpen lieber abgeben ??

  • Zitat

    Siehst Du und genau das ist mein Problem. Die meisten haben einen Partner, Familie und einen mehr oder weniger großen Freundeskreis. Ich stehe mit allem alleine da und bin vor ein paar Monaten in eine neue Stadt gezogen.

    Sicherlich wußte ich das vorher, aber ich habe die Realität einfach unterschätzt !! Jetzt ist die Angst vor der Zukunft größer als vorher.............

    Ich bin auch alleine und habe das Gleich durchgemacht - ohje, die erste Zeit war hart. Und dann immer die Leute die meinten: Sooo süß, die würde ich auch gleich nehmen. Am liebsten hätte ich ihnen das pinkelnde Etwas in die Hand gedrückt. Jaja, heute nach zwei Jahren kann ich mir ein Leben ohne meine Mia gar nicht mehr vorstellen. Nicht nur das, ich überlege sogar ernsthaft ob ich mir den ganzen Stress noch ein zweites Mal antue. :D
    Da kommen natürlich auch die Unsicherheits- und Angstgefühle wieder hoch. Aber ich hätte eh ne Diät nötig... Nein, im Ernst. Ich finde es normal wie du empfindest. Es gibt Leute die bei Veränderungen erst mal alles anzweifeln und die Krise bekommen. Aber auch das gibt sich wieder. ;)

  • Ich kann mir schon vorstellen, dass es total stressig für dich ist. Aber es wird tatsächlich von Tag zu Tag besser. Kennst du niemanden, der dir ein bisschen helfen könnte? Vielleicht einen anderen Hundehalter in deiner Nähe. Du könntest ja auch mal krank werden, dann bräuchtest du ja auch jemanden. Vielleicht eine Kollegin?
    Gruß
    Katja

  • Zitat


    Siehst Du und genau das ist mein Problem. Die meisten haben einen Partner, Familie und einen mehr oder weniger großen Freundeskreis. Ich stehe mit allem alleine da und bin vor ein paar Monaten in eine neue Stadt gezogen.

    Sicherlich wußte ich das vorher, aber ich habe die Realität einfach unterschätzt !! Jetzt ist die Angst vor der Zukunft größer als vorher.............

    Also bei den täglichen Verrichtungen wie Gassigehen, Füttern und Fellpflege, kann Dir keiner Helfen, das musst Du selber auf die Reihe bringen. Aber glaub mir, bei der Gewissenhaftigkeit, die Du laut deinem Post an den Tag legst (z.B. 2 Stundentakt auch Nachts durchhalten...), wird Welpi innerhalb kürzester Zeit stubenrein sein und Du wirst wieder zum Schlafen kommen. Dann sieht die Welt auch wieder anders aus.

    Die Selbstzweifel, ob Du Alles richtig machst, die hat glaube ich jeder unerfahrene Ersthundehalter. Zumindest, wenn er Gewissenhaft ist. das legt sich aber mit der Erfahrung, die zunimmt.

    Die Zukunftsangst, mit allein in einer neuen Stadt.... Das ist einerseits ein Berg, den Du vor Dir siehst, weil Du eben erkennst, was ist wenn ich krank bin oder einen Termin habe und keiner ist für den Hund da... andererseits eine Chance viele nette neue Bekanntschaften zu schließen. Ich würde Dir raten, in einen Hundeverein zu gehen und dort an der Welpengruppe teilzunehmen. Dort kannst Du, wann immer Du unsicher bist, nachfragen (fast jede Welpenstunde beginnt bei mir mit Fragen, wie zu dünn, zu dick, ist das schlimm wenn er dasunddas macht...). Das ist normal. Außerdem hast DU einen gewissen Vergleich zu den anderen Welpen und erkennst, dass alle anderen auch nur mit Wasser kochen (sich nur Nichts dabei denken). Dort lernst Du auch nette Menschen kennen und zumeist finden sich so Freundschaften, die Halter gehen auch außerhalb der Stunden ab und zu Gassi zusammen, nehmen die Hunde gegenseitig mit, dass diese es gewöhnt sind, auch im Notfall mal "abgegeben" zu werden. Nimmst Du meinen, nehm ich Deinen, lautet da das Prinzip. Also bei uns im Verein musste noch kein Hund in eine Tierpension wegen Termin, Urlaub, Krankheit usw., wir haben immer eine Lösung auf gegenseitigkeitsbasis gefunden. Deshalb würde ich mir für diesen Fall auch keinen Kopf machen.

    Nur dann, wenn Du im täglichen Leben (ohne Training der Stubenreinheit) überfordert bist, dann solltest Du über eine Abgabe nachdenken. Dann aber bitte schnellstmöglich, je jünger der Hund umso besser seine Chancen auf eine ordentliche Vermittlung.

  • hallo

    ich hoffe das du durchhälst aber du musst es für dich selber entscheiden.
    ich denke das du schon richtig entscheiden wirst.
    nur zur info meinen labi wollte ich mal umbringen er hat es fertig gebracht innerhalb von 6 wochen ein altes sofa und ein neues zu zerfetzen. das war der hype. er ist heute 4 jahre.
    das du alleine bist , bin ich auch zwar nicht offizell mein mann ist fernfahrer habe zwar einen 12 jahre alten sohn aber der ist auch immer on tour.
    dazu kommt das mein gatte mir einen welpen mitgebracht hat der 11 wochen alt ist , ich kann dich gut verstehen.
    aber geb nicht so schnell auf vieleicht kannst du ja mit dem züchter vereinbaren diese woche noch zu versuchen.

  • Diese Idee ist beispielsweise gar nicht so schlecht.
    Hier im Forum haben sich so einige Gassitreffs inkl. hilfsbereiten Freundschaften gebildet.
    Evtl. findest du über die suche unter deiner Postleitzahl etwas?
    Oder mach einfach einen diesbezüglichen Fred auf, dass du jemand zum gemeinsamen Austausch, Gassi, usw. suchst.

    In die Waagschale kann man es ja mal werfen.

  • Zitat

    es wurde mal gechrieben das der hh in krefeld wohnt ich auch habe schon angeboten eine gute hundeschule usw. das ich gerne bereit bin zu helfen .
    aber keine reaktion

    auf seite 6 hat sie sich dazu geäußert

  • Hallo Amigo,

    aus Deinen Beiträgen meine ich heraus zu lesen, dass Du Dich vor allem ziemlich allein gelassen und einsam fühlst. Das kann ich gut nachempfinden und mir geht's auch oft so.
    Dein neuer Hund ist ja noch ein Baby und ihr kennt euch noch gar nicht so richtig und es wird noch viel Arbeit auf Dich zukommen. Aber Du machst Dir ja jetzt schon sehr viele Gedanken und deshalb meine ich, Du kannst das schaffen. Und wenn Du demnächst mal zum Durchatmen kommst, fällt Dir auf einmal ein: "Boah, was war dies und jenes noch vor 'ner Woche für'n Theater und jetzt auf einmal klappt's."

    Auch wenn Dein Hunde-Baby jetzt noch nicht Dein bester Freund sein kann, kannst Du Deine Situation prima nutzen, um in der neuen Stadt Leute kennenzulernen. Wenn nicht beim Gassi-Gehen, dann vielleicht in einer Hundeschule. Da merkst Du dann auch, dass viele von ihren Hunden zeitweise gestresst sind. Aber der Stress ist es wert.

    Ich würde ihn nicht übereilt zurückgeben. Ein paar Tage mehr oder weniger überlegen verkraftet das Kerlchen.

    Alles Gute!

  • ich hatte genau das selbe problem.

    hund krank, macht ständig hin, fiept nur, muss raus, ich völlig überfordert.., ich hatte mich nicht ausreichend vorher informiert und hab am dritten tag anzeigen reingesetzt, wer einen hund will. (züchter war vermehrer und da ging es nicht zurück)

    und plötzlich wurde es besser und ich habe es gewagt. und mit der zeit wurde alles leichter und ich liebe sie und kann mir kein leben ohne sie vorstellen.

    hier im df einen aufruf find ich auch eine klasse idee.

    und ein hund ist ja auch super geeignet, rauszugehen, andere leute kennenzulernen etc.

    bei mir war am anfang auch keine bindung da und es hätte mir nichts gemacht, sie wegzugeben, aber mit der zeit schleicht sich so ein tierchen ins herz.

    wenn du dich für weggeben entscheidest, mach dir kein schlechtes gewissen, wenn es nicht geht, ist es besser für den hund. in dem alter ist ein umzug auch noch nicht tragisch, da die bindung an dich auch noch nicht fest.
    vielleicht kommst du mit einem erwachsenen hund besser klar. welpe ist wirklich was ganz spezielles.

    wenn du ihn behalten willst, sei gewiss, dass es bergauf geht!

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!