Ein Leben lang Leckerchen?
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Aber klar, ist wohl Situationsabhängig und auch vom Hund abhängig.. Ich weiss aber nur, dass unsere Hundetrainerin das so erklärt, dass eben Futter und auch Spiel die größten Motivationen für einen Hund sind, etwas zu machen. Also Spiel kann natürlich auch oft Bestätigung sein, aber nicht immer und für alles und in jeder Situation. Deswegen finde ich Leckerli so gut als Bestätigung, die kann man immer und überall einsetzen. Und vor allem: der Hund versteht sofort, er hat etwas richtig gemacht.
Oha - dann wäre sie bei meinem Prinzen aber etwas verzweifelt. Der ist weder über Essen zu motivieren (also mittlerweile ja, aber früher niemals nie) noch hat er je gespielt. Damit würde man ihn total stressen, wenn man das auch noch "verlangen" würde.
Bei ihm ging das nur darüber dass ich mich zum Affen gemacht habe und mich tierisch gefreut habe, wenn er was richtig gemacht hat. Weil auch Berührungen wollte er nicht, andere Hunde findet er per se uninteressant und wenn einer zu aufdringlich ist, bekommt der ein paar Takte erzählt.

Naja - ich hab aber auch schon immer gedacht, dass Pepe kein echter Hund ist.

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"Mit sich im Reinen" als Erziehungsmethode. Das ist mal ganz was neues.
Demnach bin ich es auch nicht
.Schön finde ich deinen "...belohne ich Paula mit leckerchen"-Satz. Also "Lockst" Du nicht, sonder bestärkst. Übrigens bestärkt man nicht "den Hund" sondern dessen Verhalten

Damit meinte ich eigentlich, dass der Hundehalter eine solche Selbstsicherheit und ein Selbstbewusstsein ausstrahlt, das dem Hund zeigt: Auf meinen Menschen kann ich mich verlassen!
Manchen Hunden reicht eine Streicheleinheit. Vielen reicht das nicht. Ganz viele Hunde werden über negative Bestärkung erzogen, denen ist dann tatsächlich ein "lob genug", weil das das Signal ist für" mußt jetzt keine Bestrafung erwarten" - dolle Wuast!
Also wenn Du Dich wirklich ausschließlich auf Leckerchen beschränkst, JA!!
Man kann seinem Hund doch so viel mehr bieten! Bzw. man kann so viele Dinge, die ein Hund machen oder haben möchte, abhängig davon geben oder ermöglichen, ob der Hund dafür ein von uns gewünschtes Verhalten dafür ausführt.
z.B. kann man "Sitz" dadurch bestärken, dass der hund nach dem Sitzen zu seinen Hundekumpels rasen darf.Paula wird nicht jedes mal mit Leckerchen bestärkt. Wenn sie sitzt ,darf sie zu ihrer Freundin hinrennen oder wird getätschelt. Und wenn ich sie einfach mal so rufe und sie kommt, dann reicht ein "Feiiin"

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Da hab ich es ja richtig einfach mit meinem Schnuffi

Er liebt Leckerlies (Chewies besonders) und Streicheleinheiten

Also mach ich es ganz einfach: Ich belohne mal so und mal so. Auf manche Spaziergänge nehme ich auch schon gar keine Leckerli mehr mit. Und wenn ich welche dabei habe, bekommt er nur ab und zu eines, das stärkt die Erwartungshaltung (Martin Rütter empfiehlt das so)

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Ich weiss aber nur, dass unsere Hundetrainerin das so erklärt, dass eben Futter und auch Spiel die größten Motivationen für einen Hund sind, etwas zu machen. Also Spiel kann natürlich auch oft Bestätigung sein, aber nicht immer und für alles und in jeder Situation. Deswegen finde ich Leckerli so gut als Bestätigung, die kann man immer und überall einsetzen. Und vor allem: der Hund versteht sofort, er hat etwas richtig gemacht.
Ich bin ja generell deiner Meinung. Wenn´s klappt, super

Ich hab allerdings genau wegen solchen Trainern die Hundeschule abgebrochen und zu Hause weitergemacht. Wenn die einzigen zwei Möglichkeiten Leckerlie und Spiel sind, meine darauf aber absolut nicht anspringen, und der Trainer mir nicht mehr sagen kann als: "Doch, das mag jeder Hund, da machst du was falsch.", dann ist das für mich Inkompetenz ersten Grades. Ich will jetzt auf keinen Fall damit sagen, dass das bei deiner Trainerin zutrifft, es ist einfach ein Beispiel aus meinem Leben.
Deshalb war ich leider gezwungen, andere Motivationsmöglichkeiten zu finden. Mir wäre es auch lieber gewesen, wenn sie einfach alles für ein Leckerlie tun würden
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Hallo brush, da hattest du aber richtig Pech mit dem Trainer. Leider gibt da auch einige schwarze Schafe drunter. Schlimm finde ich vor allem diejenigen die noch mit der alten "den Hund brechen" Methode anfangen. Da könnt ich :zensur:
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Ja, Maja wurde und wird über Leckerlis erzogen. Das heißt nicht, dass ich meinem Hund für jeden Furz ein Leckerchen zustecke, aber, dass es ab und an etwas gibt fürs Befehle befolgen. Verbal bestärke ich eigentlich immer und ab und an gibts als Gimmick noch was Leckeres obendrauf.
Majas will-to-please hält sich in Grenzen und bestimmte Reize sind meinem Hund einfach wichtiger als ein rufendes Frauchen, sie sind aber nicht wichtiger als eine Leckerchen-Belohnung. Das heißt nicht, dass ich Maja mit dem Leckerchen locke, sondern dass sie gelernt hat, dass es einfach ab und an was gibt und manchmal halt nicht. Würde ich nur verbal bestärken, würde sie in den wichtigen Situationen drauf sch:zensur: und eben nicht hören. Durch die Chance auf eine Belohnung in Form von etwas Essbarem hört sie dann trotzdem.
Ich finde das nicht schlimm, denn so hat Maja Spaß an der Arbeit mit mir, sie kommt freudig ran, sie ist motiviert, mitzumachen und es richtig zu machen. Den Wunsch "Der Hund muss kommen, weil ich das sage und nur deshalb", den habe ich nicht. Mein Hund soll kommen, weil ich das sage und weil er dabei auch noch Spaß haben soll. Und den Spaß an der Sache, den hat sie nur mit der richtigen Belohnung (mag sein, dass ich das zu vermenschlicht denke, aber ich tu bestimmte Dinge auch nur, weil ich dafür was bekomme, wenn ich noch eine Alternative hätte, die ich lieber machen würde). Mit Zerrspielen brauche ich ihr draußen gar nicht zu kommen, da ist alles andere interessanter, das macht nur im Haus Spaß...
LG, Henrike
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Kann mich Niani anschließen, so ist es bei uns auch.
brush: ich weiss nicht, wie unsere Trainerin reagieren würde, wenn ein Hund da ist, der auf Leckerli oder Spiel nicht reagiert. Aber ich habe sie bis jetzt immer als sehr kompetent erlebt und bei Nuri klappt es gut so. Ich kann aber jetzt nicht sagen, was sie in deinem Fall machen würde.
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Mir hätte es schon gereicht, wenn mir einfach jemand gesagt hätte, dass ich ein Signalwort als Bestätigung geben kann, und mir erklärt hätte wie man das aufbaut. So habe ich kostbare Monate opfern müssen, um da selbst dahinter zu kommen :|
Naja, das wird jetzt sehr OT.Ich finde korrekt gegebene Bestätigung mit Leckerlie generell genauso gut, wie jede andere Bestätigung.
Wauli-Frauli:
ja, da kenn ich auch genug.
Ich nenn es immer die "Dunkle Seite": schneller, verführerischer, leichter
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Dunkle Seite ist gut, muss ich mir merken. Trifft immer drauf zu
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Meine Hunde bekommen keine Leckerchen.
Sie schnappen ihr Futter aus der Luft oder auch mal Brotränder wenn ich am essen bin, aber ansonsten bekommen sie ihr Futter in den Napf.Es gibt 2 Probleme mit Leckerchen:
1. scheiße ist es wenn man mal keins dabei hat (ich würde die immer vergessen)
2. Hunde nehmen gerne eine Art Meideverhalten (ist nicht das richtige Wort aber so ähnlich) gegenüber der Hand ein, also mein Hund kennt wenn er kommt gibt es ein Leckerchen aus der Hand, wenn ich aber meinen Hund mit der Hand korrigieren will ist er mit der Nase am suchen bei der Hand ob es da was gibt und ich kann ihn nicht in Ruhe anfassen. Oder alleine der Griff ans Halsband dann geht der Hund Rückwärts, denn die Nase soll ja zu der Hand denn da ist was zu fressen drinnen.
Das Problem gibt es bei der Belohnung durch Streicheleinheiten nicht. Da hat man dann eher das das die Hunde einem Regelrecht in die Hand laufen und sich gegen einen fallen lassen oder einfach in einen reinrennen denn der Körperkontakt ist im endeffekt die Belohnung.
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