Privatzucht Labrador in Hamburg?
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Zitat
Also die oben aufgeführten Krankheiten sind mir in seinem Stammbaum (kennen ich bis zu den Großeltern) unbekannt.
bis zu den Grosseltern ist ja besonders "weit" - klasse, doch.
Sorry, aber hat das was zu sagen? Erbkrankheiten können sich über mehr als nur 1-2 Generationen hinweg vererben.
ZitatUnser Zuchtziel ist es andere Hundebesitzer glücklich machen.
Zuchtziel???????
Wo bitte siehst Du hier Zucht?
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Hier mal ein Auszug aus dem Artikel im Wikipedia bei Labrador Retriever, da ich das Gefühl habe, dass Du über "Deine" Rasse nicht wirklich bescheid weißt.
ZitatAlles anzeigenRassespezifische Krankheiten
Wie alle großen und schweren Hunde besteht bei dem Labrador Retriever die Gefahr einer Hüftgelenksdysplasie (HD) sowie einer Ellenbogendysplasie (ED). Die Zuchthunde der dem VDH angeschlossenen Vereine unterliegen deshalb einer Kontrolle: Zwingend nötig für die Erteilung einer Zuchtzulassung ist die Röntgenaufnahme der Hüft- und Ellenbogengelenke und deren Beurteilung durch einen vom Vereinbestimmten Gutachter. Ergibt diese Beurteilung einen mittleren (HD-D) oder einen schweren (HD-E) HD-Grad, so wird der Hund von der Zucht ausgeschlossen. Ein HD-Grad C (leichte HD) bedeutet keinen grundsätzlichen Ausschluss von der Zucht, jedoch geht mit einer solchen Beurteilung die Auflage einher, dass der betreffende Hund nur mit einem Hund gepaart werden darf, der frei von HD ist (HD A1–A2).[9] Bei der ED führt Grad II und III zum Zuchtausschluss.
Neben den oben geschilderten Skletterkrankungen ist auch die Vererbung verschiedener Augenkrankheiten möglich. Hierbei handelt es sich um die Progressive Retinaatrophie (PRA), den erblichen Katarakt (HC) und die Retinadysplasie (RD). Während PRA immer erblich bedingt ist, gibt es bei HC und RD sowohl erbliche als auch nicht erbliche Formen. Im Falle von RD sind nur Hunde, die an der totalen Form (völlige Blindheit) erkrankt sind, von der Zucht ausgeschlossen, da sich bei den anderen Formen die Erblichkeit nicht nachweisen lässt. Zuchthunde müssen regelmäßig auf PRA, erblichen HC und RD getestet werden. Ein negativer Befund muss bei jedem Deckakt vorgelegt werden.[10]. Bei der PRA ist, sofern der Hund nicht bekanntermaßen PRA-freie Eltern hat, ein Gentest für die Zuchtzulassung erforderlich
Epilepsie folgt beim Labrador einem polygen rezessiven Erbgang.[11] Die Prävalenz lag in einer dänischen Studie bei 3.1%. Rüden scheinen gegenüber Hündinnen ein wesentlich erhöhtes Risiko zu haben.[12]
Eine weitere rassespezifische Krankheit ist die Labrador-Myopathie. Diese erbliche Muskelerkrankung folgt einem einfach autosomal rezessiven Erbgang und ist mit einem Defekt im cnm-Locus auf Chromosom 2 vergesellschaftet.[13][14] Klinisch äussert sich die Erkrankung typischerweise ab dem Alter von 3 bis 4 Monaten, verläuft bis zum Alter von ca. einem Jahr progressiv und stabilisiert sich dann. Symptome sind schnelle Ermüdung bei Belastung, Megaösophagus, Muskel-Atrophie und Verlust des Patellarsehnenreflexes. Histopathologisch ist eine Atrophie der Typ-II-Muskelfasern feststellbar.
Die Fibrinoide Leukodystrophie (Alexander's Disease) ist eine sehr selten auftretende und sich schnell verschlechternde erbliche Erkrankung des Rückenmarks mit Lähmungen und Bewegungsstörungen. Sie entwickelt sich aus bislang ungeklärter Ursache innerhalb des ersten Lebenshalbjahres.[15][16] Die Axonopathie des Labradors ist eine Degeneration der weißen Substanz, die bei Welpen mit Hinterhandschwäche beginnt und sich zu übersteigerten Bewegungen (Hypermetrie) mit Neigung zum Umfallen entwickelt.[17] Der Erbgang ist vermutlich autosomal rezessiv. Beide Erkrankungen sind nicht behandelbar.
Und dann noch ein Ratschlag:
Wenn Du Dich ernsthaft mit Zucht beschäftigen möchtest, dann besuch Züchterseminar, Seminare zur Vererbung und Genetik und besorg Dir Literatur darüber.Das, was Du derzeit planst ist Vermehrung.
Viele Grüße
Corinna -
Nochmals Danke für die vielen Beiträge, hilfreiche als auch kontroverse.
Unser Hund wird regelmäßig untersucht, er hat keine! der hier beschriebenen Krankheiten. Natürlich wissen wir nicht, ob er vielleicht Krankheiten in sich hat, die später ausbrechen. Aber das weiss niemand.
Wir mussten leider sebst erleben, dass auch Hunde mit Paieren von professionellen Züchtern HD und andere Krankheiten haben, eine Garantie wird wohl niemand geben können.
Voraussetzung für eine eventuelle Privatzucht wären natürlich Halter einer Hündin, die die entsprechenden Bedingungen bieten können, um eine Paarung durchführen zu können.
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Quelle: http://www.retriever-pfotenfreunde.de/showthread.php?t=58
ZitatAlles anzeigenDu hast eine Hündin. Eine so tolle Hündin,dass du gerne einmal Welpen von ihr hättest.Deine Hündin hat keine VDH Papiere,aber das war dir nicht so wichtig.
Sie kann trotzdem ein wunderbarer gesunder toller Hund sein. Und deshalb willst du unbedingt einmal Welpen haben. Die gehen doch weg wie warme Semmeln denkst du.
Die werden von der Mutter gesäugt, spielen süß miteinander und schwuppdiwupp sind die 8 Wochen rum und die Käufer stehen Schlange.Aber du weißt überhaupt nichts über die Eltern, Grosseltern und Ur-Grosseltern deiner Hündin, weil es keine Aufzeichnungen darüber gibt, wenn es kein VDH Hund ist.
Vielleicht hatte die Uroma gestromte Beine. Vielleicht hatte der Uropa einen massiven Zahnfehler.
Vielleicht war die Oma überängstlich und scheu, vielleicht war der Opa ganz entgegen Labradorwesen aggressiv und bissig.
Vielleicht hatte der Vater HD ( eine vererbbar kranke Hüfte) und die Mutter vielleicht eine Augenkrankheit.Nun lässt du deine Hündin von einem Rüden decken, dessen Vorfahren vielleicht auch etliche Krankheitsgene in sich tragen.Weil ein VDH Hund deine Hündin nicht decken wird, musst du einen ohne VDH Papiere nehmen.
Kannst du dir nun vorstellen, was die Welpen für Krankheiten haben können ?
Vielleicht bekommst du 8 Welpen. Die sind aber nicht gesund. Die nehmen nicht gut zu, die sehen vielleicht garnicht wie ein reinrassiger Labrador aus,die sind scheu oder blind oder bekommen keine Zähnchen.
Da kauft dir niemand einen von ab. Und wenn doch, dann hast du ständig die Leute auf der Matte stehn, die sich beschweren, ihr die TA Kosten erstattet haben wollen oder den Hund zurückgeben.
Dann sitzt du auf mehreren Welpen. die 4-5x täglich fressen wollen, die jeder 3-4x täglich hinkacken , unzählige Male hinpinkeln ,kläffen, spielen, toben, alles kaputtbeissen..hast du Platz dafür?Es kann auch sein, dass zufälligerweise die Welpen gesund sind. Alles ist möglich.
Aber was glaubst du, was das alles kostet? Vielleicht gibt es Komplikationen, ein Kaiserschnitt ist nötig.Vielleicht stirbt die Hündin bei der Geburt, vielleicht bekommt sie eine Infektion? Vielleicht muss der TA alle 2 Tage kommen.
Vielleicht bekommt der ganze Wurf eine Darminfektion .?Vielleicht geht alles gut, aber was ist, wenn nicht? Selbst bei erfahrenen Züchtern gibt es schonmal komplizierte Würfe mit KS, und hohen TA Kosten.
Eine trächtige Hündin braucht gutes Futter, eine Wurfkiste, sie muss regelmässig geimpft und entwurmt sein.
Eine Geburt ist ne Riesenschweinerei, Blut, Schleim, Fruchtwasser.
Die Hündin hat tagelang Ausfluss, muss gut sauber gehalten werden.
Die Wurfkiste muss gross und hoch genug sein, abwaschbar und manchmal musst du stündlich die Decken wechseln. Da kommt Wäsche zusammen wie bei einer Großfamilie.
Manche Hündinnen sind ein wenig "blöd", legen sich auf die Welpen oder treten drauf. Da musst du ständig da sein.
Manche dicken Welpen drängen die Kleineren weg , da musst du die Kleinen an der besten Zitze anlegen,damit er in der Entwicklung nicht zurückbleibt.Ab der 3. Woche fressen Welpen selber Futter. Das ist ne Riesensauerei wenn die mit ihren Pfötchen im Babybrei rummatschen.
Die Welpen müssen regelmässig entwurmt werden und mindestens 1x von deinem TA geimpft.Wie weit wohnt dein TA weg...kann er im Notfall schnell kommen ?Wenn die Welpen 4- 5 Wochen sind gehts so richtig los. Du brauchst jede Menge Platz, abgetrennt oder eingezäunt, warm, trocken und sauber.
Du musst die Welpen sozialisieren, das heisst an alle Geräusche und Gegenstände des Alltags gewöhnen,sonst werden sie immer scheu und ängstlich bleiben.Welpen aufziehen ist soooooooooo viel Arbeit.Und das für mindestens 8 Wochen.
Traust du dir das zu? Hast du das Geld dafür? Hast du Zeit dafür?
Was sagen die Nachbarn, wenn sie mindestens 5 Wochen lang Hundegejaule hören?
Du kannst deinen Welpenkäufern nicht sagen, dass die Vorfahren der Welpen gesunde Hunde waren, weil du ja keinerlei Gesundheitsnachweise hast.
Was machst du, wenn die Interessenten sagen: Nö, so einen Vermehrerhund möchte ich nicht??Erkranken die Welpen an erblichen Krankheiten, musst du dafür gerade stehen. Finanziell natürlich.
Überlege dir alles nochmal gut.
Du musst eine Menge Geld investieren und hast ein sehr hohes Risiko.
Du liebst doch deine Hündin. Du liebst doch Hunde.
Sollte man nicht die grösstmögliche Verantwortung tragen, wenn man lebende Wesen in die Welt setzen ( lassen ) will ?
Wie würdest du dich fühlen, wenn dein Wurf Welpen schwer krank wäre und die armen Tiere ihr kurzes Leben lang Schmerzen haben würden?
Bloss weil du dich nicht an die zum Wohl der Hunde gemachten strengen Zuchtregeln eines VDH Vereins halten wolltest?
Schau deiner Hündin ins Gesicht und überlege gut was du vorhast ( hattest?)
Schau in den Spiegel und frag dich : Möchte ich verantwortlich sein für einiges an HUNDE- ELEND ??
Edit:
ZitatWir mussten leider sebst erleben, dass auch Hunde mit Paieren von professionellen Züchtern HD und andere Krankheiten haben, eine Garantie wird wohl niemand geben können.
Leider gibt es auch unter den Verbandszüchtern schwarze Schafe, warum immer geraten wird, sich mehrere Züchter anzuschauen, und vor allem genau anzuschauen. Und nur, weil einer Mist gebaut hat, ist das noch lange kein Grund, ohne Zuchtziel und ohne Ahnung zu vermehren!
Edit 2:
ZitatAlles anzeigenNur um mal zu verdeutlichen, was es für eine Aufgabe ist und um auch Leute davon abzubringen, da es ja immer wieder ein Thema zu sein scheint.
Das ist nicht von mir, aber ich finde es sehr aufschlussreich, wenn man mit diesem Gedanken spielt. Etwas lang, aber sicher lesenswert, für diejenigen, die ihre Hündin einmal werfen lassen wollen.„Meine Hündin soll so gerne einmal Mutter werden“…
Viele von euch werden Satz schon mal gehört haben oder vielleicht auch selber gesagt haben. Aber leider bedenken die meisten nicht, was alles für Folgen auftreten können, wenn man nicht das entsprechende Hintergrundwissen hat – durch Papiere.
Jede Hündin ist schön und toll aber nicht jede Hündin hat auch die besten Anlagen für eine Nachzucht. (Das gleiche gilt natürlich auch für die Rüdenbesitzer, wo ihr Hund doch unbedingt mal decken muss, um „glücklich“ zu sein).
Klar, hat „deine“ Hündin ein tolles Aussehen und ein so liebes Wesen. Aber hast „du“ auch mal daran gedacht, was mit den Vorfahren war? Vielleicht waren die nicht ganz so lieb. Ohne Papiere kannst „du“ das nicht nachvollziehen.
Dein Hund hat keine HD und keine ED? Was ist mit den Geschwistern deiner Hündin? Oder den Eltern oder den Großeltern? All das spielt eine große Rolle bei der Vererbung von HD und ED.
Bedenke bitte auch dabei, HD A x HD A bedeutet nicht gleich, dass die Welpen später HD A haben werden.Natürlich kann HD oder ED auch durch eine falsche Ernährung und Bewegung entstehen aber woher weißt „du“ zu 100%, dass es nicht weiter vererbt wird, wenn du die Vorfahren nicht kennst?
Nicht zu vergessen sind natürlich die anderen Krankheiten die nicht jede Rasse hat.
Beim Labrador Retriever, z.B., sollten unbedingt noch Augenuntersuchungen jährlich hinzukommen. All das darf nicht außen vorgelassen werden bei dem Gedanken „meine Hündin soll mal Welpen haben“.
Willst „du“ verantwortlich sein, wenn später die Welpenbesitzer vor deiner Tür stehen und weinen, dass ihr Hund blind ist oder nicht mehr laufen kann?Viele vergessen hier bei, dass man selber 2 Jahre für genetische Fehler haftet. Sollte der Hund nachweislich durch einen genetischen Defekt, z.B., HD bekommen, innerhalb von 2 Jahren, musst „du“ dafür aufkommen.
2 Jahre Gewährleistung beim Welpenkauf(http://www.s215052085.online.de/dwzrv/wissensw…ufrecht-2005....)
Denk bitte auch daran, was alles beim Deckakt geschehen kann. Die Hündin oder der Rüde hat Angst und sie reißen sich los, wenn sie beim „hängen“ sind. Beide Hunde tragen Verletzungen davon. Weißt „du“ wie man den Rüde oder die Hündin beruhigt, wenn sie nervös sind? Erfahrene Züchter wissen das! Aber weißt „du“ das auch?
Hast „du“ dir auch schon mal Gedanken gemacht was bei der Geburt alles passieren kann? Ein Welpe bleibt stecken und du bekommst ihn nicht mehr raus? Der Welpe und „deine“ Hündin können sterben.
Oder die Welpen sind zu groß für den Geburtsausgang und die Welpen müssen per Kaiserschnitt zur Welt gebracht werden. Jede Narkose bringt ein Risiko mit sich.
Woher weißt du auch 100%, dass alle Welpen zur Welt gebracht sind, wenn „du“ keinerlei Erfahrung damit hast und „deine“ Hündin hat weiter Schmerzen und „du“ denkst nicht daran, ein Tierarzt zurufen?
Willst „du“, dass alles „deiner“ Hündin antun?Natürlich kann bei der Geburt alles gut gehen. Aber was ist, wenn nicht? „Deine“ Hündin und die Welpen sind tot? Dann bist „du“ dafür verantwortlich.
„Du“ brauchst natürlich auch eine Wurfkiste, genügend Auslauf später für die Welpen und genug Handtücher und eine große Waschmaschine um die Sauerei später zu beseitigen.
Wie gesagt, es kann alles glatt laufen. Die Welpen sind auf der Welt. Was machst „du“ jetzt, wenn es viel zu viele Welpen sind und „du“ hast damit gar nicht gerechnet?
Was ist, wenn „deine“ Hündin die Welpen nicht annimmt und „du“ musst alle paar Stunden die Welpen mit der Hand füttern? Hast „du“ soviel Zeit, dich 24h lang hinzusetzen und vielleicht 8 Welpen mehrmals die Flasche zu geben?Hast „du" 24h Zeit am Tag auf die Welpen aufzupassen? Was ist, wenn aus Versehen die Mutter drauf liegt und erdrückt einen Welpen und „du“ schläfst seelenruhig in deinem Bett, weil „du“ damit gar nicht rechnest?
Hast „du“ genug Zeit und Nerven den Welpen überall hinterher zu rennen? Den Kot und den Urin in „deiner“ ganzen Wohnung zu beseitigen?
„Du“ hast die teurere Möbel gekauft aber leider nicht daran gedacht, dass die Welpen sie anknabbern werden?
Die Welpen machen nicht nur Dreck sondern toben auch rum, quieksen und fangen später an schon ihre ersten Bellversuche zu machen. Hast „du“ nette Nachbarn, die sich das 8 Wochen lang anhören wollen?8 Wochen lang und fast den ganzen Tag hast „du“ auf die Welpen aufzupassen. Immerhin hast „du“ sie auch in die Welt gesetzt.
Nicht zu vergessen, dass „du“ auch irgendwann anfangen musst, „deine“ Welpen zu sozialisieren. Schließlich möchtest „du“ den neuen Welpenbesitzern ja nicht schon von Anfang an, dass Leben schwer machen, weil der Welpe nicht weiß, was es heißt, dass das Geräusch von einer Plastiktüte nicht gefährlich ist.Bist „du“ überhaupt finanziell abgesichert? Wenn „dein“ ganzer Wurf eine Infektion bekommt? Natürlich sind auch die normalen Vorsorgeuntersuchungen und die Impfen und Wurmkuren nicht zu vergessen.
Später brauchen die Welpen natürlich auch Futter und sie werden „dir“ die Haare notfalls vom Kopf fressen.Was machst „du“, wenn du auf deinen Welpen sitzen bleibst, obwohl sich vorher mindestens 10 Verwandte für einen Welpen angemeldet haben?
Sobald es heißt, es gibt Welpen ist das Geschrei immer groß, wenn sie auf der Welt sind und wissen wie viel Arbeit die Welpen machen, springen sie auf einmal ab.
Hast du dann immer noch für ein paar Wochen oder sogar länger Zeit und Platz für weitere Hunde?
Was ist, wenn die Welpenbesitzer nach ein paar Monaten oder Jahren mit „deinen“ Welpen vor der Tür stehen und ihn nicht mehr halten können? Willst „du“ dann, dass er ins Tierheim soll? „Dein“ Welpe, der mind. 8 Wochen lang in deiner Obhut war?Es kann alles gut gehen. Alles verläuft nach Plan. Aber was ist, wenn nicht? Die Frage musst „du“ dir immer stellen, wenn „du“ Welpen in die Welt setzt ohne jegliches Wissen.
Züchter informieren sich Jahrelang vorher über die Aufzucht von Welpen, den Deckakt und die Geburt.
Denkst „du“, dass du soviel schlauer bist, weil „du“ vielleicht mal ein Film im TV gesehen hast oder ein Buch in der Hand gehabt?
Züchter suchen manchmal Jahrelang für den geeigneten Deckrüden. Denkst „du“ dann, dass Nachbars Hund viel besser ist, nur weil er schön aussieht und so gut hört?Es gibt so viele Hunde/Welpen in ganz Deutschland, auf der ganzen Welt. Willst „du“ für weiteres Hundeelend verantwortlich sein?
„Deine“ Freunde wollen einen Welpen? Schick sie zu einem Züchter die sich jahrelang damit beschäftigt haben und wissen, was sie da machen.
Welpen kosten Geld, Zeit und Nerven. Das darf man bei der Aussage – „meine Hündin soll einmal Welpen bekommen“ nie vergessen.
„Deine“ Hündin liegt grad neben dir? Stell „dir“ vor sie liegt nicht mehr da, weil du nicht ausreichend Wissen hattest um „deiner“ Hündin bei der Geburt zu helfen.
Oder „du“ guckst auf deinen Kontoauszug und siehst, wie die Zahlen immer mehr ins Minus gehen, weil „du“ nicht an die Kosten gedacht hast, vor und nach der Geburt.Willst „du“ das wirklich?
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Liebe Forumbeteiligte,
es scheint so, als werden wir hier falsch verstanden.
Wir wollen nicht züchten und kein Geld verdienen.
Es soll eine einmalige Angelegenheit sein.
Bevor uns jetzt gleich wieder einer belehrt, ja wir wissen, dass erhöht das Risiko an Prostata Krebs unseres Hundes... .
Unser Hund hat sämtliche Untersuchungen, die erforderlich sind um ihn paaren zu lassen und Krankheiten wie HD etc. auszuschließen, beim Tierarzt machen lassen.
Ich habe selber 2 Hunde von renomierten Züchtern gehabt. Der eine hatte eine mittelschwere HD und der andere war hochgradig bissig (beides Golden Retriever).
Eine Garantie hat man nie... .
Wir suchen einfach Besitzer, die die selbe Vorstellung haben wie wir und auch gern für Ihre Hündin einen passenden Partner suchen, ohne sich gleich an den Zuchtverband wenden wollen. Denn wie gesagt, wir wollen keine Geld verdienen und keine professionelle Zucht betreiben.
Warum sehen hier alle nur versteckte Erbkrankheiten und böswillige Machenschaften????
Ihr seid doch hoffentlich auch glückliche Hundebesitzer...
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wir wollen einfach hier im Forum nicht wilden Verpaarungen Vorschub leisten!
Es wurde schon verstanden, dass das ne einmalige Angelegenheit bleiben soll. Aber eben drum: DAS ist das, was wir hier im Forum als Hundevermehrung bezeichnen. Da wirste hier auf Granit beißen

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Richtig. Wir sind HundeBESITZER. Keine Züchter. Ich kann nicht sehen, ob eine Schwangerschaft komplikationslos verläuft. Ich weiss nicht, ob der Geburtsvorgang zu lange dauert. Ich weiss nicht, wie man Hunde, die hängen und nach 3 Stunden hängen beim Deckakt trennt. Ich weiss nicht, wie man Rüden die zum Schuss kamen hinterher davon wieder wegbringt, jedem Rock nachzulaufen, weil sie auf den Geschmack gekommen sind.
Ich habe keine Zeit, 24h für Welpen da zu sein
Ich habe keinen Platz, 3 Welpen zu behalten, weil sie "fehlerhaft" sind.
Ich habe keine Zeit und Platz, 2 Hunde nach einem halben Jahr zurückzunehmen, weil die Besitzer es sich anders überlegt haben.
Ich habe nicht genug finanzielles Polster, um einen Kaiserschnitt zu zahlen und die Darminfektion oder die Behandlung eines meiner Welpen nach der Abgabe.In meiner Nachbarschaft hatte jemand einen ungeplanten Wurf Zwergschnauzer. 2 Totgeburten, Tierartz kurz nach Mitternacht gerufen, 1 behindert weil er zulange im Geburtskanal hing, den hat natürlich keiner gekauft/haben wollen.
Darum sollte man das züchten Züchtern überlassen.
Du sagst selber, ihr wollt nicht züchten. Richtig, züchten würde man mit Stammbaum, mit Wissen, mit einem Ziel. Die Alternative zu züchten ist Vermehren.
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Ja, aber ohne den Anspruch,einen meiner Hunde "klonen" zu lassen.
Euer Hund ist mehr als ein Überraschungsei und nur weil Ihr vorher beim falschen Züchter gelandet seid (und Euch offensichtlich nicht sehr gut informiert habt) wird Euer "Zuchtvorhaben" nicht besser.
Mal abgesehen davon, ich habe einen ehemaligen Deckrüden zuhause sitzen und würde keinem empfehlen, seinen Hund "mal so" decken zu lassen, es kann nämlich auch durchaus zu unerwünschten Wesensänderungen kommen.
LG von Julie
PS: Mit dem Gesuch einer willigen Hündin für den eigenen Rüdenspart man sich natürlich auch viel Arbeit und das Geld für den neuen Welpen... -
Ganz einfach, die wenigsten hier sind FÜR Vermehrung.
Echte, seriöse Zucht ja,
aber diese "unsere Hündin soll mal Welpen haben", "unser Rüde soll mal Papa werden" Vermehrerei wird hier nicht gern gesehen und schon gar nicht unterstützt.
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Ich kann hier mal wieder nur den Kopf schütteln :/
Immer dieses Schwarz-Weiß denken hier,entweder man ist Züchter oder Vermehrer,eine Stufe dazwischen scheint es nicht zu geben,und ich dachte Schwarz-Weiß denken tun nur Borderliner
Man könnte auch mal eine Stufe einbauen die einfach nur Welpen kriegen heißt,denn Vermehrer sowie aber auch Züchter sind für mich was anderes...
Ein Züchter will die Rasse verbessern,ein Vermehrer einfach nur Geld,und Produkte en Masse,und ein einfach nur Welpen kriegen Mensch,will einfach nur Welpen von seinem Hund haben...Er deckt seine Hündin nicht am Fließband,bringt die Rasse aber auch nicht vorwärts,also ist es eine Mittelstufe...
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