Bekommen langsam Angst vor unserem Kleinen...

  • Zitat

    heut morgen hat mein mann schon mit ihm eine große runde mit dem rad gedreht, sind raus und er durfte auch ohne leine laufen, was ohne große probleme war...

    Das ist jetzt nicht Dein ernst, oder????? :schockiert:

    Entschuldige bitte, aber so d.... kann man eigentlich garnicht sein.
    Läuft Dein 4 Jähriges Kind auch schon beim Marathon mit?


    Bitte, bitte, bitte, lest heute alle Welpen Threads und holt Euch morgen einen Trainer ins Haus.
    Solange solltet Ihr mit ihm nur "um den Pudding" gehen.

    Entsetzte Grüße
    Quendolina

  • Zitat

    heut morgen hat mein mann schon mit ihm eine große runde mit dem rad gedreht, sind raus und er durfte auch ohne leine laufen, was ohne große probleme war...

    Mit einem so jungen Hund sollte man nicht Radfahren, das ist ganz falsch.
    Erst wenn der Hund mal erwachsen ist, kann man damit anfangen.
    Ihr solltet mehr Kopfarbeit machen.
    Es wäre dringend angeraten, euch gründlich zu informieren über Welpenhaltung.

  • Hallo Sandra,
    der Kleine ist scheinbar völlig überdreht, wenn ich mir den Tagesablauf so ansehe, dann ist da ja kaum Zeit zum Schlafen und ein Welpe von 4 Monaten braucht noch sehr viel Schlaf.

    Wo kommt ihr genau her, vielleicht kann Euch jemand einen guten Trainer empfehlen, den braucht ihr wirklich, denn unter anderen solltet ihr lernen, ab wann ein Hund am Fahrrad laufen sollte etc.

    Oh bitte, tu Dir und Deiner Familie einen Gefallen und holt Euch einen Trainer ins Haus, sonst könnte das wirklich in einer Katastrophe enden!!

  • Huhu,
    ich denke, zu den Verhaltensgeschichten ist schon genug gesagt worden.
    Ich sehe auch deine eigene Unsicherheit/Angst als sehr großes Problem, weil sich sowas eigentlich nicht so schnell legt. Zumal ihr ja (?richtig?) den Nachmittag immer zusammen verbringt.

    Ich möchte aber was zur "Auslastung" sagen.
    Der Hund ist für Runden am Fahrrad noch zu jung. Man sollte mit dem Fahrradfahren erst beginnen, wenn der Hund etwa ein Jahr alt ist, bei größeren Rassen eher noch ein wenig später. Der Grund ist, dass das Skelett, das ja noch wächst, sonst überstrapaziert wird. Du würdest deinen kleinen Mädels ja auch noch keinen Halbmarathon zumuten.
    Zweitens - wie lange seid ihr jeweils draußen?
    Es wäre wichtig, dass der Hund auch zwischendurch richtig zur Ruhe kommt. Ich würde zB ganz kleine Pipi/Geschäftsrunden gleich nach dem Aufstehen und vor dem Schlafengehen machen, und dazwischen vielleicht drei Gänge von jeweils höchstens ner halben Stunde (hängt davon ab, wie lange er schon aushalten kann). Der Hund nimmt draußen soviele Eindrücke auf, die muss er erst verarbeiten, und zwar am besten im Schlaf.
    Es wäre dazu eben gut, wenn die Schlafphasen zuhause so lange und ununterbrochen wie möglich sind.
    Drittens: für einen Beagle ist "nur laufen" auf die Dauer zu langweilig. Seine kleinen grauen Zellen wollen auch ab und zu stimuliert werden. Lass ihn im Garten Futter mit der Nase suchen, oder bringe ihm bei, ein bestimmtes Spielzeug auf Kommando zu suchen und zu bringen. Das dauert natürlich eine Weile, bis er sowas kann, aber das Üben ist auch schon kopfmäßig anstrengend für ihn und kann ganz spielerisch aufgebaut werden.
    Alles, was mit der Nase/Sachen finden/Gerüche identifizieren zu tun hat, sollte deinem Beagle gut liegen.
    Wenn du in die Hundeschule gehst, kannst du ja dort auch mal nachfragen, ob es "Beschäftigungsstunden" gibt, wo du dir auch Tipps für solche Kopfspielchen für zuhause holen kannst.

    Viele Grüße
    Silvia

  • Hallo Sandra

    ich habe einfach das Gefühl, ihr denkt und behandelt euren Welpen, wie einen erwachesenen, fertig erzogenen Hund. Aber er ist ein BABY.

    Spazierengehen = ca 5Minuten pro Lebensmonat

    Meiner ist ca 5-6Monate und nach JEDEM Spaziergang, schläft er erstmal total erschöpft.

    Ihr solltet ihn auch nicht zu sehr hoch puschen, durch zu viel Aktivitäten. Ich mach mit meinem und das ist einfach ein Mix aus allem möglichen und vom Wesen her eher ruhig. Wenig was ihn hochpuscht, nur immer ganz kurze Spiele, wenn ich merk er überdreht, brech ich es sofort ab. Und ich merke es tut ihm gut.

    Zum Thema ohne Leine: Ihr denkt anscheinend der kleine ist schon komplett eingewöhnt und hat schon eine Bindung zu euch und hört. Er hat noch keine Bindung! Er rennt einfach dem einzigen Menschen auf der Wiese nach den er kennt. Nicht mehr nicht weniger.

    Ausserdem ist ein Beagle ein JAGDHUND, er ist dafür gemacht zu jagen, wenn da auf der Hundewiese od sonst wo irgendwas auftaucht, das seinen Jagdtrieb weckt, is er weg. So einen und könnt ihr erst wenn er richtig gut ausgebildet ist und 100%ig hört ohne Leine laufen lassen und selbst dann müßt ihr noch irre aufpassen.

    Es gibt ja wohl nicht umsonst extra eine Interneseite speziel für entlaufene Beagles!!!

  • Hallo Sandra,

    mir geht es so, wie vermutlich manch anderen hier: Deine Beiträge und das, was Du in den Hund hineininterpretierst und wie ihr ihn auslastet, machen mich sprachlos.

    Ich wüsste wirklich gerne, ob Ihr Euch überhaupt mal über die Bedürfnisse und das Verhalten eines Welpen informiert habt, bevor der Hund bei Euch eingezogen ist.

    Denn das, was Du über diesen Hund schreibst, klingt für mich so blauäugig, so unwissend, dass ich es eigentlich schon gar nicht glauben mag.

    Und ich bin auch so direkt und sage, dass ich nicht glaube, dass Euch ein Trainer helfen kann. Denn klar kann man sich informieren und dazu lernen. Aber nicht so kurzfristig. Der Hund ist jedoch JETZT bei Euch und Ihr müsst JETZT wissen, richtig mit ihm umzugehen.

    Doris

  • na jetzt dämmert mir einiges.

    also ich habe mir aufmerksam jede einzelne antwort durchgelesen. mein fazit schonmal ist:

    1. besorge mir jede menge bücher über hunde/hundeerziehung/die rasse beagle usw. und lese diese erstmal durch.

    2. mein mann fordert wohl zuviel von dem kleinen (er denkt, er ist schon ein fertiger hund), die runden mit dem rad sind nun gestrichen... :schockiert:

    3. wir gönnen ihm besser etwas mehr ruhe, bei uns gehts ja schon etwas rund im haus sprich mit den kleinen (er will oft mitlaufen, mitspielen usw.). und ist wohl dadurch etwas aufgedreht.

    4. ob er "spielt" oder "als warnung bellt" denke ich kann man schon ein wenig unterscheiden. z.b. heute hatte er einen knochen, ist ihm in eine ecke gerutscht, er hat sich davor hingelegt, ihn angebellt...
    oder wenn ihm etwas nicht gefällt, er sich vor einen hinlegt und böse anguckt und bellt... finde ich sind zwei versch. paar stiefel.

    5. meine angst lege ich besser ab

    6. wir suchen zunächst eine hundeschule auf und informieren uns, ob wir auch jemanden ins haus holen können. aber: dieser trainer müsste 24 h bei uns verbringen.
    da es zu solchen situationen in denen er sich vor uns hinlegt, böse schaut und anbellt viell. 2x am tag kommt, meistens abends. und ansonsten ist er ja ganz lieb.

    7. also ich werde mir nochmals mit meinem mann alle ratschläge in ruhe durchlesen und hier auch im forum andere dinge über welpen studieren.


    wir haben auf keinen fall vor den kleinen nochmals einen besitzerwechsel zumuten. wir werden unser bestes geben...
    klar eskaliert das ganze, merkt man dem hund könnte die ganze situation nicht gut tun, werden wir uns etwas anderes überlegen, aber so schnell geben wir den kleinen nicht auf!
    und suchen erstmal die fehler bei uns.

    lg, sandra

  • Hallo Sandra,

    ich kann dir nur dringend empfehlen dich mit den Bedürfnissen deines Hundes auseinanderzusetzen. Es gibt wirklich unzählige Menschen die sich einen Hund anschaffen, weil es sich grad anbietet und weil er doch so süß ist. Ich mache euch daraus keinen Vorwurf, denn ihr seit damit wirklich nicht alleine. Das macht es nicht besser aber schlimmer wäre, wenn ihr nicht wenigstens jetzt euch mit der Erziehung befasst. Ist wie bei Kindern ... auch kleine Welpen funktionieren nicht perfekt, entdecken die Welt und alles ist spannend und neu.

    Ihr habt den kleinen doch grade erst eine Woche ... er ist dabei sein neues Zuhause zu entdecken, zu verarbeiten, dass er wo neues ist usw. Wenn es nicht so laufen soll, dass ihr ihn über kurz oder lang abgebt, weil ihr überfordert seit, dann fangt jetzt an und beschäftigt euch mit dem Tier. Kauft euch Bücher (z.B. Kosmos Erziehungsbuch für Hunde/Welpen) über Erziehung, über Ernährung, über Körpersprache und Verhalten. Lest euch quer durchs Forum und lernt aus den Fragen/Antworten anderer. Ihr braucht keinen Privattrainer ... das ist ein Welpe der sich ganz normal verhält, nur deutet ihr seine Bedürfnisse und Körpersprache falsch. Geht einfach in die Hundeschule ... mit 16 Wochen kann es gut sein, dass er auch schon in den Junghundekurs darf (war bei uns ab 17 Wochen so), sprecht dort mit der Trainerin eure Fragen durch und gebt euer Bestes, so wie ihr es auch bei euren Kindern versucht. Werdet Rudelführer, sonst übernimmt der Wurm irgendwann die Führung und dann ist nicht er schuld, sondern ihr habt es verbockt.

    Ansonsten wurde ja schon alles gesagt .. ein Welpe braucht sehr viel Ruhe und die bekommt er momentan bei euch nicht. Schaut das ihr es ändert, sonst erzieht ihr euch einen überdrehten Junghund heran.

    Ich drücke euch die Daumen, dass ihr lernt mit dem Kleinen klar zu kommen ... vor allem drücke ich für den Kleinen die Daumen, denn er kann nichts dafür, dass ihr ihn falsch versteht ... aber das könnt ihr ja ändern ... den ersten Schritt dazu habt ihr ja gemacht, indem ihr hier im Forum gepostet habt.

    Bedenkt ... bis dato habt ihr noch keine wirklichen Probleme ;) wartet mal die Pubertät ab .. .da wird es richtig lustig ... also genießt die Welpenzeit und nutzt sie zur bestmöglichen Erziehung.

  • Ich find deine Reaktion, deine Schlüsse aus dem Gelesenen und den festen Willen den Kleinen zu behalten SEHR GUT!!!

    Find auch gut das ihr Euch nicht beleidigt verzieht, weils Kritik hagelt, sondern Euch damit auseinandersetzt. HUT AB!!!

    Freut mich für den Kleinen und auch für Euch, denn die Mühe lohnt, so ein Hund kann irre Freude machen, wenn man ihm die Zeit und die Erziehung gibt sich zu entwickeln.

    Lest ihm Forum und stellt Fragen, mach ich auch, bin auch keine Hundeexperte und muss auch oft nachlesen und darüber nachdenken, komm dann meist zum Schluss das eher ich was falsch mach als mein Hund und dann änder ich es halt. Aber mit viel Liebe und Konsequenz kriegt ihr das hin.

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