Bekommen langsam Angst vor unserem Kleinen...

  • Nix für ungut, Tucker, mir kam deine Ausdrucksweise beim Lesen auch nen Tacken unfreundlich und unsachlich vor.

    Ich hab bei keinem Satz der TS herausgelesen, dass die Leute es nicht gut mit dem Hund meinen. Sie sind halt unerfahren und haben Angst, weil sie das Verhalten des Hundes nicht deuten können. Übers wieso und weshalb zu wettern, hilft aber keinem.

    Deine Argumente sind schon gut, und ich hoffe, die TS kann was für sich rausziehen. Wünsch der Familie und dem Beagle viel Glück.

  • Ich kann Susanne auch nur auf ganzer Linie zustimmen.
    Der Hund ist knapp 4-5 Monate, wie bösartig kann er wohl sein??
    Ein Welpling der sich nichts hat zuschulden kommen lassen muß die Zeche zahlen weil seine Zweitbesitzer den Unterschied zwischen Spielen wollen und "böse" sein nicht erkennen.
    Für mich kämen auch nur diese beiden Möglichkeiten in Frage, sofort ein guter Trainer ins Haus der den Leuten erklärt wie ein Welpe tickt oder so schnell wie möglich in Hände geben die wissen das ein Hund ein Hund ist.
    Alles andere ist dem Hund gegenüber einfach nur unfair.

    LG
    Quendolina

  • Ich habe in keinster Weise irgendwo gesagt, dass die mLeute es nicht absolut gut meinen. ABER: da isrt ein Kind, ein Hund und Angst. Das ist so ziemlich die ungünstigste Kombi die ich mir vorstellen kann. Es bedeutet, dass große Unsicherheit da ist, und das ist einfach gefährlich. Nicht der hund, nicht die Leute, aber alles zusammen.
    Ich weiß nicht was ihr da reininterpretiert.
    Ich habe selber Kinder, ich habe schon mehrfach erlebt wie aus genau soclhen Kombis schwere Unfälle entstanden sind. Ich weiß wie schwer es ist, nen kompetenten Trainer aufzutreiben der sowohl mit dem Hund kann, als auch genügend didaktische Fähigkeiten für Menschen besitzt. Noch weniger wüßte ich ein Mittel, dass Angst SCHNELL bekämpft. Hier müsste aber schnell gehandelt werden, denn der Hund ist in einem Alter wo die Unsicherheit in absolut prägt, er ist noch nicht gefestigt und hat schon die 2ten Besitzer.
    Ich sehe da einfach kein Land, tut mir leid. Ich denke, dass ist einfach ne saugefährliche Kombi.
    Und mein Gefahrenbewußtsein sagt mir: das Klügste ist es, den Hund in BEAGLEERFAHRENE Hände zu geben, bevor was passiert.

    lg Susanne

  • Hach da läuft doch einiges kreuz und quer.
    Wer weiß denn, was der Welpe erlebt hat?
    Wer weiß denn, wie er zuvor gelebt hat und was er kennengelernt hat?
    Wer weiß denn, inwiefern er geprägt/konditioniert wurde?
    Ich unterstelle dem Hund keine bösartige Aggression- aber dass alle "Welpileinchens" gut sozialisiert bis mind. zur 12.Woche mit einem Haufen Geschwister auf einem Kornblumenfeld aufwachsen sind ist dann doch eher selten der Fall....
    Das spielen so viele Faktoren mit hinein- Genetik, Züchter, Prägephase, Erstbesitzer, Erfahrungen, Erlerntes.....

  • Zitat

    Nee, is klar, der 5 Monate alte Hund will das Kind fressen und die Weltherrschaft an sich reißen...

    Hier machst du dich drüber lustig und nun warnst du vor den Gefahren! Und auch ich finde deinen Ton übertrieben!
    Beim ersten Hund hätten mir diese Dinge auch Angst gemacht, und den Hund von Hand zu Hand zu reichen, davon halte ich überhaupt nichts!
    Würde euch auch empfehlen einen kompetenten Trainer aufzusuchen. Ich denke auch dass der Hund eure Angst und Unsicherheit spürt und deshalb ein wenig aufmüpfig wird. ;)

  • Der Welpe ist noch nicht fertig geprägt, die jetzige Unsicherheit wird ihn aber auch prägen, sicher nicht zum Guten. Da wird nicht 12 Wochen geprägt und dann ist Feierabend.
    Was soll denn bei nem Hund in dem Alter groß konditioniert sein???
    Es ist im Prinzip egal was er erlebt hat, bösartig ist er sicher nicht- dafür würde ich glatt die Hand ins Feuer legen.
    Was auch immer mit ihm war, er ist nicht gefestigt, kann er nicht sein.
    Ich fürchte, du verkennst ein wenig den Ernst der Lage...

    lg Susanne

  • Jetzt wurde wohl echt genug über Ausdrucksweisen hin und her geschrieben. Man sollte immer bedenken, hier ist nur das geschriebene Wort zu sehen und nicht die Mimik des Schreibers.

    Ich möchte nochmal betonen, auch wenn es wieder überlesen wird, Tucker hat auch zu einem Trainer geraten, aber auch gesagt, wenn die Familie zuviel Angst hat, dann sollte sie dringend darüber nachdenken, den Hund in gute Hände zu geben.

    Jetzt lasst sie doch nochmal zu Wort kommen, falls sie sich nochmal meldet, vielleicht kann sie noch ein paar Fragen ausräumen.

  • Man kanns auch übertreiben! Wenn ich hier jedem der Rat sucht empfehle seinen Hund abzugeben dann Gute Nacht.
    Ich sehe nichts was nicht in den Griff zu bekommen wäre!

  • Zitat

    Der Welpe ist noch nicht fertig geprägt, die jetzige Unsicherheit wird ihn aber auch prägen, sicher nicht zum Guten. Da wird nicht 12 Wochen geprägt und dann ist Feierabend.
    Was soll denn bei nem Hund in dem Alter groß konditioniert sein???
    Es ist im Prinzip egal was er erlebt hat, bösartig ist er sicher nicht- dafür würde ich glatt die Hand ins Feuer legen.
    Was auch immer mit ihm war, er ist nicht gefestigt, kann er nicht sein.
    Ich fürchte, du verkennst ein wenig den Ernst der Lage...

    lg Susanne

    Nunja.. mir ist durchaus bewusst, dass ein Hund mit 12 Wochen nicht 'fertig' ist- aber alles weitere baut darauf auf, was er in dieser Zeit kennengelernt hat- oder eben nicht. Das ist verhaltensbiologisch Fakt und darüber brauchen wir uns nicht streiten.
    Ebensowenig wie über die Konditionierung, denn auch diese erfolgt von Anfang an....
    Und mit Konditionierung meine ich nicht nur das beabsichtigt erlernte Verhalten.
    Der Hund braucht nur gelernt haben- der Halter hat ihn gemaßregelt (überzogen: er ging ihn köperlich massiv an), weil er vielleicht gerade ein unerwünschtes Verhalten an den Tag gelegt hat.
    So, der Hund konnte dies nicht mehr verknüpfen, hat aber abgespeichert, dass Herrchen durch die Balkontür ins Haus kam- worauf die unangenehme Konsequenz (Schmerz) folgte. Hund speichert ab: Balkontür geht auf= unangenehme Konsequenz... Ganz einfache Verhaltenskette.
    Nun wundert sich der Zweitbesitzer, dass der Hund knurrt, wenn die Balkontür aufgeht...... ganz simple Sachen- die selbstverständlich auch bei einem 4 Monate alten Hund passieren.

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