Bekommen langsam Angst vor unserem Kleinen...
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Hmm, man kann hier nur Vermutungen aufstellen, aber für mich klingt das so, als bräuchte euer Hund einen souveränen Rudelführer. Deine Angst und Unsicherheit können wiederum deinen Hund verunsichern und wenn es ganz schlimm wird, kann er dadurch später auch richtig aggressiv werden.
Zuerst einmal würde ich alles, was er nicht anknabbern oder klauen soll, wenn möglich wegpacken. Dem Hund also so wenig Möglichkeiten geben etwas falsch zu machen, damit du mehr loben kannst.
Auch Spielzeug nicht einfach rumliegen lassen. Du musst ihm ein Spiel anbieten, nicht der Hund und du musst das Spiel auch beenden. Nur spielen, wenn der Hund sich vorher ruhig verhält, also nicht spielen, wenn er dich dazu auffordert.
Knabbert er was an, was er nicht soll, mit einem strengen "Nein" wegholen, dann sofort Alternative (spielzeug, Kauknochen) anbieten und loben. Wildes Bellen und herumspringen wird ignoriert, ruhiges Verhalten ganz doll gelobt.
Der Hund muss akzeptieren, dass du das Recht dazu hast ihm sein Spielzeug wegzunehmen, ihn überall anzufassen, usw. Bei Zerrspiele das "Aus" üben, lässt er los sofort loben und Spiel wieder aufnehmen.
Wenn der Hund dir im Weg liegt nicht drübersteigen. Er muss dir den Platz räumen.
Vielleicht bietet sich auch Handfütterung an. Einfach die Mahlzeit als Leckerchen verabreichen, dass heißt der Hund muss sich diese erst verdienen, sprich irgendeine Übung dafür machen, oder danach suchen. Muss man nicht mit dem ganzen Futter machen. Ich mache es ab und zu mit dem Mittagessen. Auf jeden Fall stärkt das auch die Bindung zu dem Hund, denn du bist seine Futterquelle
Beißen wird natürlich nicht toleriert. Lautes Aufjaulen und Ignorieren helfen die Beißhemmung aufzubauen. Ich jaule auch auf, wenn mein Welpe mich z.B. am T-Shirtärmel erwischt. Er darf grundsätzlich nirgedswo reinbeisen, außer in Kauknochen oder Spielzeug.
Natürlich würde ich auch mal einen Trainer persönlich ins Haus holen lassen, bevor es noch schlimmer wird, damit der den Alltag mitbekommt und euch Tipps geben kann.
Informiert euch mal über "Hundesprache" und sogenannte "calming signals" ist nicht nur interessant, sondern hilft auch den Hund besser zu verstehen und einzuschätzen. - Vor einem Moment
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Zitat
also ehrlich, habt ihr jemans nen Hund gehabt? Wisst ihr überhaupt wie Hunde sich ausdrücken???
Ich habe hier das Gefühl, der hund kommuniziert nonstop und ihr versteht echt nix davon- und dann ein Beagle.
Sorry, aber bitte sucht dem Hund nen vernünftigen Platz wo jemand Erfahrung hat.
Ich fürchte, wenn ihr so Schiss um eure Kleine habt, dann wird auch ein Trainer nicht helfen... ein bissl Grundwissen und Vertrauen gehören dazu.Ansonsten kann man nur empfehelne sich mal in Welpen- und hudneverhalten allgemein einzulesen. Wenn ihr es unbedingt probieren wollt- nen Trainer der wirklich Ahnung hat, und zwar vor allem davon, wie man Menschen schult. Jetzt an dem hund rumrteißen und maulen wäre nämlich das flasche, ihr müsst erstmal lernen, was der euch überhaupt mitteilt. Und das ist beileibe nix böses, junge hunde wollen spielen und haben dabei nicht immer Kontrolle über sich, dabei brauchen sie Hilfe, nicht Motze. Ist wie mit kleinen Kinder, da geht mal was zu Bruch- weil sie einfach noch nicht die Feinmotorik haben.
Aber wie gesagt, Angst ist nie ein guter Ratgeber und ist ne riesen Fehlerquelle... überlegt euch mal gut, ob ihr euch überhaupt zutraut den Hund zu erziehen. ansonsten: Beagleerfahrene Leute suche die Ahnung von der Materie haben und dem Hund ein schönes Leben anbieten.
lg susanne
Über solch Destruktivität muss ich mich doch auch immer wundern.
Keiner weiß, ob der Hund "nur" spielen will und Mutmaßungen sind bei sowas absolut nicht angebracht.
Ein Trainer sollte sich die Situation vor Ort anschauen -
Nee, is klar, der 5 Monate alte Hund will das Kind fressen und die Weltherrschaft an sich reißen...
Was glaubst du denn, wenn die Leute jetzt schon ANGST haben, was da rauskommt?
Angst ist eines der Phänomene die am schwierigsten in den Griff zu kriegen sind und da kann der Hund gar nix dafür. Aber er wirds wahrscheinlich ausbaden.
Das ist nicht destruktiv, das ist meine ehrliche Meinung. Hier geht es drum, dass die Menschen Angst um ihr Kind haben! Glaubst du das ist ne gute Basis, irgendwas was man eben einrenken kann?oh man...
lg susanne
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Ich denke, dass es ein menschliches Verhalten ist, Angst um seine Kinder zu haben. Ahnung von Hundekommunikation sei dahingestellt.
Die Threaderöffnerin wendet sich mit einem Problem an andere Hundehalter um sich Rat und Hilfe zu holen. Eine sehr guter Zug- ich möchte gar nicht erst wissen, wieviele Hundehalter massive Probleme haben, ohne sie einzusehen und sich Hilfe zu holen.
Insofern ist solch destruktive Kritik unangebracht.
Du kennst den Hund nicht, woher willst du sein Verhalten interpretieren können?
Und wo ist das Problem, wenn geraten wird, sich einen kompetenten Trainer ins Haus zu holen? -
Zitat
Ich fürchte, wenn ihr so Schiss um eure Kleine habt, dann wird auch ein Trainer nicht helfen... ein bissl Grundwissen und Vertrauen gehören dazu.
Ansonsten kann man nur empfehelne sich mal in Welpen- und hudneverhalten allgemein einzulesen. Wenn ihr es unbedingt probieren wollt- nen Trainer der wirklich Ahnung hat, und zwar vor allem davon, wie man Menschen schult.
Ich bin schon der Meinung, daß Susanne die richtigen Worte gefunden hat. Wenn man Angst vor seinem eigenen Hund hat und auch noch Kinder im Spiel sind, dann sollte man entweder einen schnellen Schlussstrich ziehen oder sofort etwas tun.
Abgesehen davon hat sie auch geschrieben, daß die TS sich einen Trainer suchen soll, s.o.Man sollte nicht übereilt schreiben, sondern erstmal alles lesen, denn die Punkte sind nicht von der Hand zu weisen.
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catalu, ich habe in den letzten über 20 Jahren wohl sehr, sehr viele Welpen gesehen und kennengelertn- keiner war aggressiv.
Aber wenn man Angst hat und unsicher wird, wird es der Hund auch- und dann wird es wirklich gefährlich. Dann kommt ein Trainer der am Hund rumwürgt und der Hund ist der Ar***- toll.
Und das dann wieder aus dem Hund rauszukriegen ist selbst für kompetente Hände sehr aufwändig und muss nicht sein.lg susanne
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Hierbei ging es mir um die Ausdrucksweise- damit ist niemandem geholfen und man erreicht die Menschen dann oftmals nicht mehr.
Nicht selten fühlt man sich auf den Schlips getreten- die Folge ist der Rückzug... und das soll nicht Sinn der Sache sein. Sachlichkeit wäre schon angebracht.
Angst vor dem eigenen Hund ist immer schlecht- deswegen ein Trainer, der sich das anschaut. Der kann das konkret beurteilen und anlysieren- sowie das Hund-als auch das Menschenverhalten.... und dann kann man weitersehen. -
Welche ausdrucksweise?
Ich nenne die Dinge beim Namen. Ich bin mir keiner Unhöflichkeit bewußt, aber ich bin ehrlich und unmißverständlich.
Wieso soll man denn jemandem Hoffnung machen, der da sitzt und Angst hat, angst um sein Kind. Warum kann man da nicht kurz und knapp die Wahrheit sagen.
Solange ist der Hund noch nicht da, man kann das Schauspiel kurz und undramatisch beenden und damit den Schaden für alle gering halten.
Ich zieh nicht erst meine Samthandschuhe raus, hier gehts um ein Kind und einen Hund, eine Familie die nicht zurecht kommt.
Ich verstehe dein Problem nicht.
M;an muss nicht krampfhaft alles festhalten, egal wie es einem geht, nein, man kann tatsächlich gucken, die situation für ALLE rasch zu ändern.
Denn sowohl Kind als auch Hund könnten in diesem Alter durch ein mieses Erlebnis für immer geprägt sein- möchtest du dafür mitverantwortlich sein?
Ich nicht!lg Susanne
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Zitat
also ehrlich, habt ihr jemans nen Hund gehabt? Wisst ihr überhaupt wie Hunde sich ausdrücken???
Das verstehe ich unter Destruktivität.
Selbst wenn dem so ist und die Halter wenige bis gar keine Erfahrungen mit Hunden habe, ist das etwas, was nicht selten zu Trotzreaktionen führt.
Schon oft erlebt.
Sogesehen kann ein Trainer das ganze klipp und klar beurteilen und seine Meinung dazu abgeben.... wir können das nur begrenzt, weil wir das alles nicht gesehen haben.
Ich bin nicht dafür, einen Hund "nur weil er jetz schon mal da ist" in der Familie zu behalten, wenn es massive Probleme und Differenzen gibt, aber zumindest eine objektive Beurteilung kann drin sein.
Und eben eine solche Beurteilung maße ich mir nicht an- soll das einer machen, der das gesehen hat. -
Da habt ihr euch keine einfache Rasse ausgesucht.
Bracken (also auch der Beagle) werden seit Jahrhunderten dafür gezüchten Wildtiere (im Fall des Beagles Hasen) so lange wie möglich zu verfolgen.
Daher sind sie stur, dickköpfig und sehr selbstständig. Sie lernen auch sehr schnell aus deinen Schwächen und Fehlern und nutzen dies aus.
Meine Schwarzwildbracke hat auch gern Schuhe geklaut als Welpe. Wenn der Besitzer sie dann holen wollte, hat sie geknurrt, hat derjenige dann gezögert hat derjenige bei ihr verloren, sie hat ihn nicht mehr ernst genommen bzw. akzeptiert.
Hat man sich aber verbal und über die Körpersprache durchgesetzt (niemals mit Gewalt gegen den Hund, in dieser Beziehung sind Bracken sehr weich) hat sie sich untergeordnet.
Ich kann euch daher nur raten:
Baut eine vernünftige Verbindung zu dem Hund auf (z.b. Kontaktliegen), und vorallem lernt mit Hilfe eines Brackenerfahren Trainer euch durchzusetzen. Fördert den Hund und lastet ihn vernünftig aus.Meine persönlich Meinung ist es ehrlich gesagt das Bracken in Jägerhände (und da auch nicht in jede) gehören.
Aber ihr habt den Hund jetzt, und ich wünsch euch das ihr eure Probleme mit ihm lösen könnt und ihr ihm ein schönes Leben bieten könnt - Vor einem Moment
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