Bei Angriff durch anderen Hund- ab wann und wie eingreifen?

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    Hallo zusammen,


    ich hätte mal wieder eine Frage meinerseits. Vielleicht hat jemand eine Idee, wie ich mich verhalten soll.


    Ich gehe mit meinem Vierbeiner gelegentlich auf eine Wiese, wo sich auch andere Hunde zum Spielen treffen.
    Nun kommt da auch regelmäßig einer vorbei, der ist genauso groß, wie meiner, aber 3 Jahre älter und der muß immer erstmal einige "Auserwählte" kurz (naja, das kommt auf seine Laune an) auf den Rücken legen und er wird dabei auch richtig böse. :flamingdev:


    Sein Besitzer geht dann zwar dazwischen, aber man bekommt die Beiden ja nicht sofort auseinander. Nach einer Weile gebärdet sich der Angreifende dann aber meist recht friedlich.
    Diesen "Angriff zur Begrüßung" kann man ihm aber leider nicht abgewöhnen (ich zumindest nicht).


    Mein Hund ist ja nun noch recht jung (1,4) und gar kein Streithahn. Meist legt er sich sofort hin und demonstriert Unterwürfigkeit. Das hält den Anderen jedoch nicht ab, seine Position auf o. a. Weise zu bekräftigen.


    Vor einer Weile konnte ich beobachten, wie meiner anfing, sich zu wehren und das 1. Mal auch die Zähne zeigte, was dem Angreifer genügte und er ließ von ihm ab und suchte sich einen Anderen.
    Nun ist diese Phase aber plötzlich wieder vorbei und das Drama beginnt jedes Mal von neuem.


    Meine Frage nun: Wie kann ich mich hier richtig verhalten?


    Sollte ich mich dazwischen stellen (hab ich mal wo gesehen), um als Rudelführer zu schützen oder ist es besser, den Besitzer des Angreifers eingreifen zu lassen (wie bisher).


    Ich würde meinen Hund halt gerne unterstützen, damit er selbstbewußter wird, wenn dieser Hund wieder kommt, denn, wie gesagt, es ist komischerweise nur ein Problem der ersten Minuten, danach ignorieren sie sich zwar und jeder sucht sich seine Spielgefährten, aber nerven tut es schon auf die Dauer. :ka:


    Liebe Grüße!

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Meine ehrliche Meinung? !!! ?


    Rede mit dem Halter und sorge dafür das er nicht mehr dazwischen geht.
    Stellt euch zusammen, redet miteinander und wenn die Zankäpfel dan zu Euch kommen, verprügelt sie. Soll heißen, geht sie richtig hart an, werft sie auf den Rücken und deutet einen Biss in die Kehle an.


    Im Prinzip ist das Verhalten der Hunde eine Rangordnungsfehde, die von beiden Hunden übertrieben wird. Ihr müsst zeigen das Ihr das nicht duldet.


    Ich unterstelle Dir mal, das Du die Sache ernster wahrnimmst, als sie ist. Sollte ich falsch liegen, frage den Mann doch mal nach seinen persönlichen Verhältnissen (Pubertierende Kinde, Stress in der Ehe u.ä.). Das könnte ein Grund für das Verhalten des Hundes sein.


    Eine andere Möglichkeit wäre das Populationsverhältnis; wie viele Rüden (kastriert/unkastriert) und wie viele Weibchen (kastriert/unkastriert)? Die jeweils aktuelle Zahl ist relativ unwichtig, es kommt auf die Freqenz insgesamt an.

  • Hallo!

    Zitat von "Wakan"

    Stellt euch zusammen, redet miteinander und wenn die Zankäpfel dan zu Euch kommen, verprügelt sie. Soll heißen, geht sie richtig hart an, werft sie auf den Rücken und deutet einen Biss in die Kehle an.


    Hääh...Wie bitte???
    Also echt Wakan, ich bin bei deinen Beiträgen immer hin und hergerissen, entweder finde ich sie spitzenklasse oder (wie hier!!!) frage ich mich, ob du wirklich das gleiche Posting wie ich gelesen hast und das auch noch ernst meinst!
    Wenn ein älterer Hund einen jüngeren immer wieder drangsaliert und der jüngere immer wieder Unterwürfigkeit demonstriert, dann ist es doch wohl mehr als kontraproduktiv diesen auch noch zu verprügeln! Wie kommst du darauf???
    Liebe Grüsse,
    Björn

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

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  • Hm,


    ist diese Wiese nur zu bestimmten Zeiten "geöffnet" ?


    Sprich, ist es irgendwie eine öffentliche Spielwiese ?


    Wenn nicht und sie hat durchgehend geöffnet,
    dann würde ich Dir einfach raten an einem anderen
    Zeitpunkt hinzugehen, also wenn der besagte andere Hund nicht
    da ist.


    Ich bin da bekennende strikte Problemumschifferin - ein Hund
    bei dem es partout immer wieder Probleme gibt, den muss ich
    mir und meinem Hund freiwillig nicht immer wieder antun - noch muss
    ich ihm nach so einem Stress auch noch Stress zubereiten.


    Schöne Grüße
    von
    Christine und ich bin
    noch gespannt auf weitere
    Meldungen zu dem Thema

    Das Leben ist eine durch Geschlechtsverkehr übertragene Krankheit die ausnahmslos tödlich verläuft.

  • Meiner Meinung ist der Halter des Stänkerers gefragt. Wenn ich einen Hund hätte der andere Hunde drangsaliert, sollte ich versuchen meinen Hund in den Griff kriegen. Zum Beispiel mit einem Abbruchkommando. Der sollte schon wissen daß sein Verhalten, von mir als Rudelführer, nicht erwünscht ist. Würd mal mit dem Herrchen nett reden. Dein Hund verhält sich vollkommen richtig, zeigt Unterwürfigkeit, Beschwichtigungssignale u.s.w. doch das stört den anderen wenig. Bin auch keiner von der Sorte wo sagt: Das müssen die untereinander ausmachen!". Das mag im eigenen Rudel eine Bedeutung haben. Dein Hund verhält sich in seinen jungen Jahren schon souveräner :gut: als der alte.



    LG Conny

    Liebe Grüße von Conny, mit ihren Individualisten Sam, Pepples, sowie Sonnenscheinchen Frieda


    Für immer im Herzen
    DSH Charly (Karlchen) *18.03.99 - 22.04.10

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hi Du!


    Es könnte helfen, wenn ihr mit diesem Hund und seinem Besitzer ab und an spazieren geht. Ohne andere Hunde... Da lernen sich die Hunde etwas kennen auch wenn sie sich gegenseitig ignorieren baut es doch eine gewisse Basis auf, dass sie sich, wenn sie sich begegnen wenigstens akzeptieren. Bei dem Spaziergang sollte dann allerdings jeglicher negativer Kontakt unterbunden werden.
    Bei manchen Hunden ist bei einem solchen Spaziergängen schon eine richtige Freundschaft entstanden...


    LG murmel


  • Das sage ich Dir gerne.
    Der andere Hund hat keine Ahnung das es falsch ist was er tut. Sonst würde er anders handeln.
    Auf dem Hundeplatz bilden sich relativ feste Sozialverbände und der ältere Rüde steht eindeutig über riowauzi's Rüden. Würde man nur ihn maßregeln, würde man ihn vor einem rangniederen demühtigen. Im besten Fall würde riowauzi's Rüde bei der nächsten Begegnung erst recht Haue bekommen, im ungünstigsten Fall wäre jede produktive Komunikation zwischen den beiden zerstört. Riowauzi's Hund könnte auch eine Bestärkung hinein interpretieren und in deren Folge einen Rang durchsetzen wollen, den er in der Konsequenz nicht halten könnte. Er würde wieder Prügel beziehen.
    Wenn beide Hunde ihre Packung bekommen stellt man a) fest, das auch der ranghöchste Hund erst hinter dem rangniedrigsten Menschen rangiert, ohne in die Hirarchie der Hunde eingreifen zu müssen.
    Da liegt nach meiner Ansicht auch das Problem. Es steht dem anderen Hund nicht zu, über Riowauzi's Hund zu dominieren. da dies Riowauzi's Aufgabe ist. Er greift damit in die Herarchie ein und stellt sich über Riowauzi. Das gilt es zu unterbinden, nicht die Rivalität unter den Hunden.


    Deshalb hätte ich auch gerne eine Analyse zu dem Herrchen des anderen Hundes und dessen charakterlicher und familiärer Disposition.


    Gruß
    Wakan

  • Das gilt aber nur, wenn man
    an die These
    "Hund und Mensch bilden ein Rudel" glaubt.


    By the way - ich tu das nicht.
    Jedenfalls nicht in dieser strikten Form ;-)


    Ich bin kein Rudelmitglied.
    Ich bin ein Mensch - und meine Hunde erkennen
    den Unterschied.
    Sie anerkennen mich nicht als Hund.
    Ich rede und laufe auf zwei Beinen.
    Meine Hunde bilden ein Rudel, richtig - aber ich bin aussen
    vor... ein Mensch, der ihnen beigebracht hat ihm zu gehorchen.
    und deshalb ist es (meiner Meinung nach) falsch zu sagen der andere Hund stellt
    sich über Riowauzi.
    Er stellt sich über dessen Hund. Richtig.
    Aber nicht über Riowauzi.
    Der denkt nicht mal dran an den Herrn Riowauzi wenn er den
    sieht - er möchte nur über dessen Hund dominieren.


    Gespannt was noch
    kommt,
    Christine, Mensch ;-)

    Das Leben ist eine durch Geschlechtsverkehr übertragene Krankheit die ausnahmslos tödlich verläuft.

  • Kann Chrsitine nur zustimmen. Wenn mein hund von einem anderen hund unterworfen wird dann habe ich damit doch ueberhaupt gar nichts zu tun.


    Ich wuerde den hund auch einfach vermeiden, bzw. besser kennenlernen. Wenn du dir sorgen machst, dass es mal zu einer ernsthaften auseinandersetzung kommen koennte kannst du dich mit einem spray 'bewaffnen'.



    lg

  • Hallo zusammen,


    mußte leider gerade noch was arbeiten gehen, deshalb kann ich erst jetzt mal versuchen auf alle Fragen zu antworten.


    Also die beiden streiten lassen und dabei wegdrehen geht leider nicht, denn dann würde der 3Jährige meinen Hund zerfleischen. Wenn der Besitzer des Streithahns dazwischengeht, kommt er meist gleich wieder runter von seinem Tripp und geht in ne andere Richtung, aber nur, wenn er dazwischen geht.


    Umgehen ist auch schlecht, da müßten wir uns vorher absprechen, wann wer auf die Wiese geht und meistens haben wir grad zur gleichen Zeit unsere Spiel- und Gassizeiten.


    Der Halter hat seinen Hund aus dem Tierheim, ist ein Männchen und nicht kastriert. Ich hab meinen schon nach 10 Monaten kastrieren lassen und zwar nach anraten meines Hundevereins und auch des TA.


    Der Halter des 3Jährigen versucht immer zu beschwichtigen, so nach dem Motto, der muß immer erst mal die "Rangordnung" klären und dann ist er lammfromm, was im Grunde schon so gesehen werden kann, denn er verhält sich nur am Anfang so.


    Mein Hund geht Streitereien grundsätzlich lieber aus dem Weg, spielt auch gern mal mit Jüngeren und seit er kastriert ist, provoziert er auch nicht mehr mit Aufreiten oder so. Kann natürlich sein, daß mir manche Gesten noch nicht so geläufig sind und ich da mal was übersehe, aber wenn dann sind´s eher so Sachen, wie Kopf auf den Rücken legen oder so...


    Mit "ausschimpfen" muß ich gaaaanz vorsichtig sein, da Riowauzi sich das immer sehr zu Herzen nimmt und dann mit Gähnen und anderen Beschwichtigungsversuchen sich nicht mehr einkriegt. Wenn ich ihn, nachdem ER angegriffen wurde auch noch schimpfe, wird er nicht wissen, was ER falsch gemacht hat.... Denke ich.


    Natürlich muß die Rangordnung bei einem 3Jährigen höher sein, als bei einem 1Jährigen, noch dazu kastriert. Aber muß ein höher gestelltes Tier das so klarstellen???


    Was würde es bedeuten, wenn ich mich, sobald ich sehe, daß der andere auf meinen zurennt, mich vor ihn (schützend) stellen würde?
    Ich denke nicht, daß er dann auf mich losgehen würde. So aggressiv ist er dann doch nicht, zumindest Menschen gegenüber.
    Vielleicht würde er versuchen, um mich herumzukommen, aber mehr, denke ich, nicht.


    Liebe Grüße und vielen Dank für Euere Antworten.

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