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Beiträge von Wakan

    Zitat von "Chandrocharly"

    Hallo
    ich frage hier noch einmal wieder wegen Travis. Ich werde über den Fortgang der Geschichte nach Weihnachten mal genauer berichten.
    Erst einmal beschäftigt uns folgende Frage
    Gibt es bei einem Hund seelische Krankheiten? Also nicht durch von aussen entstandenen Einflüssen, sonder sozusagen von " innen "
    Ich meine zum Beispiel Schizophränie?


    Klar gibt es das. Du musst aber unterscheiden.


    Es gibt:
    a. Verhaltensauffälligkeiten die ihre Ursache in unbewältigten Konflikten mit ihrem Umfeld haben - z.Bsp. Hund/Halter- Beziehung, unterdrückte Bedürfnisse wie Jagdtrieb oder Schutztrieb etc. ...
    b. erworbene Grundlagen für Verhaltensauffälligkeiten/Verhaltensweisen. Diese haben ihre Ursache im Stoffwechsel bzw. der Hormonproduktion der Elterntiere bzw. der Zuchtlinie. Über einen längeren Zeitraum können sich Veränderungen in der genetischen Programmierung einer Blut/Zuchtlinie ergeben. Beispiele hierfür sind u.a. das Jagd und Fluchtverhalten von Streunerhunden, inadäquates Aggressionsverhalten von "Kampfhunden" aus für den Hundekampf gezüchteten Zuchtlinien, aber genauso auch "positive" Verhaltensweisen bei selektierten Leistungs- oder Familienhunden.
    Die psychische Disposition und der Hormonhaushalt der Elterntiere, in erster Linie der Mutter, ist hierbei für neurologische Veränderungen und anatomische Veränderungen der Gehirne der Folgegeneration verantwortlich.
    c. vererbte/erebte Ursachen. Dazu gehört u.a. auch die Schizophrenie beim Menschen. Die meisten dieser Krankheiten haben ihre Ursache in genetisch bedingten anatomischen Anomalien des Gehirns[/list]

    Hallo Clairchen,


    wie seit Ihr denn drauf? Ich meine die emotionale Seite. Ist Euer Hund ein Knutschobjekt?


    Cocker sind Jagdhunde und leicht unterfordert. Wenn Ihr/Du dann auch noch die/der typische(n) Kleinhundehalter seid/bist, glaubt sie, die Führung übernehmen zu müssen und ist damit überfordert.


    Lass sie um alles kämpfen. Versuche es zunächst mit Tauziehen und lass sie manchmal gewinnen. Das Gleiche mit dem Futter. Den Napf nicht einfach hinstellen, sondern nach einigen Scheinkämpfen "großzügig überlassen".


    Die Verteidigung scheinbar uninteressanter Objekte ist ein Anzeichen für Dominanz aufgrund einer Überforderung.


    Berichte mal.

    Die Tierabgabe wegen Zwangsumzug ist eines der Hauptprobleme von Tierheimen in Ballungsgebieten.
    Herr oder Frau XY haben einen Hund, vielleicht sogar einen Kampfi. Die Wohnung ist zu teuer und die ARGE besteht auf einem Umzug in eine Wohnung zu einem bestimmten Höchstsatz an Mietkosten.
    Auf dem Wohnungsmarkt gibt es aber kaum solche Wohnungen. Und wenn, dann ist die Hundehaltung nicht erlaubt. Die Haltung von "Kampfis" erst recht nicht.
    So weit die Realität.


    Problem(e).
    1. Der Vermieter, egal welcher, muss keine Hunde dulden, Kampfis erst recht nicht.
    2. Die ARGE muss das öffentliche Interesse berücksichtigen, in einem solchen Fall das Interesse des Steuerzahlers, und muss daher keine Rücksicht auf die persönlichen Interessen des ALGII- Empfängers nehmen. Auch klar.
    3. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Tierhaltung.


    Aber!
    1. Tiere, darunter fallen auch Hunde bzw. Kampfhunde, sind in juristischem Sinne eine Sache.
    2. Eine "Sache" wird grundsätzlich erworben und stellt einen, in Geld bemessenen Gegenwert dar.
    3. Das "Eigentumsrecht" ist eines der hochrangigen Rechtsgüter.



    "So lange "das Eigentum" keinen "unverhältnismäßig" hohen Wert hat, also im Geldwert zum unteren bis durchschnittlichen Lebensstandard gehört, kann auch niemand- auch nicht in Beziehung zu einem anders gelagerten, öffentlichen Interesse- verlangen, dass Herr oder Frau XY ihr Eigentumsrecht an einer Sache aufgeben, oder die Sache ohne anrechenbaren Gewinn veräußern. Überhaupt kann niemand gezwungen werden, eine Sache zu verkaufen oder zu verschenken, die er nicht verkaufen oder verschenken will. Es sei denn, ein (das) öffentliche Interesse, hätte einen höheren Stellenwert. In einem solchen Fall kann ein Eigentümer zum Verkauf einer Sache zu einem mittleren Verkehrswert gezwungen werden. Aber wie hoch ist der mittlere Verkehrswert eines Hundes oder Kampfis?


    Und genau hier liegt der sprichwörtliche Hund begraben. "Was", wenn die Arge auf einem Umzug in die Wohnung XX besteht, dort die Hundehaltung nicht genehmigt wird, Herr oder Frau XY zwar bereit ist, den Hund abzugeben um das öffentliche Interesse zu befriedigen, aber nicht bereit ist, das "Eigentum an dem Hund" abzugeben?
    Ein TH könnte den Hund nicht vermitteln und würde ihn deshalb nicht nehmen. Das trifft auch auf eine private Abgabe zu, sofern diese nach Landesrecht überhaupt möglich wäre.
    Es bliebe also nur die Möglichkeit einer kostenintensiven Tierpension.


    Also: "Klar ziehe ich in die .... Wohnung um, aber ich gebe mein Eigentumsrecht an "Pfiffi, Nero, Hasso, ?? nicht auf und erwarte die Erstattung der Pensionskosten in Höhe von ?? Euro pro Tag".


    Hat schon einer der Betroffenen eine solche Rechtssituation hergestellt, juristisch dahingehend argumentiert, sich juristisch in dieser Richtung beraten lassen oder ist sogar ein derartiges Verfahren anhängig oder abgeschlossen?


    Da muss ich mich noch mal einmischen!


    "Fast" alle Tierschutzorganisationen erzählen nur Müll über die Vorgehensweise bei einer Infektion mit Leishmaniose und machen auch "fast" alles falsch.


    1. Eine Infektion bedeutet "keinen" Krankheitsausbruch. Viele Hunde, sind infiziert, erkranken aber auf Lebzeiten nicht- mit oder ohne Therapie. Das ist abhängig von der Rasse, der individuellen Disposition, den Haltungsumständen (Stress) und vielen anderen Faktoren.


    2. Ein Krankheitsausbruch ist therapierbar, verläuft aber häufig tödlich.


    3. Allopurinol (Gichtmittel aus der Humanmedizin- 10.- Euro pro Monat) unterdrückt in den meisten Fällen die Symtome, heilt die Krankheit aber nicht aus.


    4. Therapiekosten bei Krankheitsausbruch: Ca. 1200.- bis 1500,- Euro über eine Therapiezeit von 9 Monaten. Erfolgsaussichten sind abhängig von indidividueller Konstitution und Rasse des Hundes, der Haltungsumstände und dem Leishmanienstamm. Es gibt 7.


    5. Das beste was Du machen kannst, wenn Dein Hund Leish- positiv ist: Nichts! Setze sofort das Allopurinol ab. Unter Allopurinoleinfluss kann der Titer (Antikörperlevel) nur mittels einer Knochenmarkspunktion festgestellt werden.
    Lass alle 6 Monate den Titer analysieren, am besten bei VETLAB. Unterstützend kannst Du, das Imunsystem stärkende Mittel (gibt's beim TA) verabreichen. So lange der Titer stabil bleibt oder sinkt, solltest Du garnichts tun! Wenn sich der Titer erhöht oder die Krankheit ausbricht, brauchst Du einen TA, der sich mit der Leishmaniose auskennt. Von 100 Tierärzten die das von sich behaupten, sind vielleicht 5 dabei, bei denen das auch so ist.


    6. Dein TA sollte jede Therapie mit Thorsten Nauke- Kapazität auf dem Gebiet und Parasitologe an der Universität Bonn, zu erreichen über http://www.parasitus.com oder http://www.leishmaniose.de , abstimmen. Les Dir die Seiten peinlich genau durch!


    7. Der Tod durch Leishmaniose, egal ob innere oder äußere Leishmaniose, ist grausam. Für den Halter mindestens so schwer, wie für den Hund.


    8. Leishmaniose ist bezüglich der Symtome seit 400 (!) Jahren bekannt. Medizinisch definiert ist sie seit ca. 80 Jahren und ein Problem ist sie erst seit ca. 30 Jahren( EWG).


    9.Fakten!
    Hauptverursacher für die Ausbreitung/Infektionsrate von Leishmaniose sind Perreras und Tierheime. Perreras (Tötungs- uns Sammellager) und Tierheime. Beide könnten, wenn sie sich informieren würden und ein Interesse daran hätten, die Infektionsrate um, bis zu 75% reduzieren.


    10.Hannibal wusste es, Karl der Gro0e wusste es, alle gro0en Heerführer der Weltgeschichte wussten es- wie man mit epidemischen Infektionsrisiken umgeht. Nur Wirtschaftsunternehmen und Tierschützer verweigern jede Erkenntnis/Kenntnisnahme und Erfahrung.


    Zitat

    Es wird oft erwähnt, dass die Hunde zwar lebenslang Tabletten nehmen müssten, aber sonst quietschfidel sind.

    Das ist eine Lüge. Vornehm ausgedrückt: Ein Zeichen von lausiger Information, einer vermittlungsfördernden Schutzbehauptung, und, im Falle sachdienlichem Informationsstand- vorsätzlicher Betrug.




    Zitat

    Und vor allen würden mich mal die ungefähren Kosten für solche Behandlung interessieren und wie gefährlich diese Krankheiten für Mensch und Tier sind.


    Behandlungskosten: Ca. 1200,- und 1500,- Euro über 9 Monate; Infektionsweg: Nachgewiesen nur über die Sandmücke; "Derzeitige Grenze edemischer Gebiete: Höhe Frankfurt am Main. Zieht sich im Rahmen der Klimaerwärmung jährlich weiter nördlich; Erhöhtes Risiko: Für Menschen mit nicht ausgebildetem oder geschwächtem Immunsystem- z.B. Kleinkinder, Allergiker, HIV- positive.


    Wenn Du Fragen hast, schick mir persönlich eine Mail.

    Zitat von "Happyday"

    @ Wakan Mann, bist Du schlecht gestellt!


    Jeder kann seine Meinung haben, so Du auch Deine, aber musst Du uns gleich so befeuern. Was soll das denn? Meinst Du, die Tiere in den Zoos hätten es besser, wenn keiner mehr hinginge? Dann fehlte nämlich auch noch am Geld. Oder glaubst Du allen Ernstes, dann würde es keine Zoos mehr geben?


    Fahr Dich doch bitte beim nächsten Mal erst wieder herunter, bevor Du schreibst.


    Selbstverständlich gäbe es bald keine Zoos mehr, ginge niemand mehr hin. Zoos sind Wirstschaftsunternehmen. Oder würdest Du eine Lagerhalle in ...? mieten, wenn Du dort weder Auftraggeber noch Kunden hättest.


    Mein Tonfall war absolut zivilisiert und ohne jeden persönlichen Angriff.
    Wem der Schuh aber passt, der kann ihn sich gerne anziehen.

    Zitat von "nadine 1011"

    :winken:


    Und was willst du uns jetzt damit sagen?


    LG Nadine


    Das es im günstigsten Fall oberflächlich ist, real aber absurd und entsprechend indiskutabel ist, meist aber von purem Egoismus und grenzenloser Dummheit zeugt, Tiere angeblich zu lieben, sich privat oder im Tierschutz für Tiere einzusetzen, sich aber andererseits an der Gefangenschaft anderer Tiere ergötzt.


    Sorry, aber die Sicht der Dinge den eigenen Vorlieben anzupassen, hat einfach nur Steinzeitniveau und ist entsprechend primitiv.

    Warum habt Ihr eigentlich Tiere- egal ob Hund, Katze, Hund & Katze/Kleintier/Nager ?


    Langeweile, Egoismus, Despotismus, Komplexe.....? Was?


    Wie rechtfertigt Ihr das? Etwa mit Lebe und Verbundenheit zum Tier? Warum gefällt es Euch dann, Wildtiere, nicht domestizierte Tiere, in "Gefangenschaft" zu sehen?
    Ich denke, wir sind uns alle darüber einig, dass kein Tier irgendeine "Schuld" trifft, und dass, die Faszination aus Eurem Unverständnis und der Fremdartigkeit der Tiere erwächst.
    Aber warum besucht Ihr dann nicht mit Euren Kindern und Hunden kein Flüchtlingslager in Angola, eine Kokafarm in Südamerika, auf der vergewaltigte Frauen, erpresste Männer und hungernde Kinder arbeiten? Warum nicht eine chinesische Industrieanlage, in der die Arbeiter Sklaven sind, warum nicht einen indischen Straßenstrich auf dem die älteste Prostituierte gerade 13 Jahre alt ist? Wie wäre es mit einer typischen Harz4- Siedlung in Form eines ostberliner Plattenbaukomplexes?


    Das ist auch alles sehr exotisch, weit weg- wenn man es so sehen will, und ein schlechtes Gewissen kommt auch dort nicht auf.


    Klar, dass ist etwas völlig anderes. Zumindest wird so argumentiert werden.
    Das Niveau und der soziale Intelekt unserer Gesellschaft machen es aber gleich(wertig).

    @ Britta2003


    Grammatik- und Interpunktionsfehler mache ich reichlich. ;)


    Zum Thema: Wohin führt es denn, die Leute immer mit Samthandschuhen anzufassen?
    Doch dahin, wo wir jetzt sind.
    Das DF ist doch das beste Beispiel. Einige fragen, wollen aber nur hilfreiche oder bestätigende Antworten hören.
    Einige antworten, machen sich aber keine Gedanken über das Wesen und die Problematik der Frage.
    Wieder andere antworten zwar mehr oder minder kompetent, aber man merkt oft sehr deutlich, dass es eher um Selbstdarstellung und die Publikation der eigenen Ansichten geht. Letzteres wäre sogar legitim, würde es nicht häufig dazu missbraucht, Andersdenkende zu diskreditieren.


    Gerade grenzwertige Themen wie dieses, spiegeln immer wieder, sehr deutlich das allgemeine Gesellschaftsbild wieder, Sicherheit, Anpassung, Konfliktvermeidung und Engstirnigkeit.


    Jagdhundeprüfung ist wichtig, aber warum muss man mit untauglichen Hunden jagen?


    Die BH ist wichtig, aber für wen?


    Das soziale Verhältnis muss stimmig sein, aber zu wessen Vorteil.


    Hundesport ist wichtig, aber wessen Ego profitiert davon.


    Schlussendlich besteht überhaupt kein grundlegender Unterschied zwischen Leuten, die mit Hundekämpfen Geld verdienen, die Hunde in die Sozialarbeit einbinden, die ihrer Einsamkeit entfliehen wollen, ihre psychischen oder physischen Unzulänglichkeiten kompensieren wollen, und, und, und.


    Der Hund lebte in einem egoistisch orientierten, aber symbiotischen Verhältnis zum Menschen. Als die Zeiten für beide Seiten, Hund wie Mensch, noch härter waren, waren Leid und Vorteil noch relativ ausgeglichen.
    Heute ist "Hund" meist nur noch Mittel zum Zweck. Ein Vibrator, der je nach Bedarf eingeführt, ignoriert oder entsorgt wird.


    Kann sein, dass man mit Provokation, oder zumindest einer deutlichen Ausdrucksweise nichts erreicht, mit Schmeicheleien und Seelenmassagen aber auch nicht. Wie oft hatten wir das Thema Teletak schon? Wie soll man Menschen begegnen, die nicht mal die simpelsten Grundsätze der Physik, der Chemie, der Psychologie und der Erfahrung verinnerlichen?


    Niemand kann etwas für Unerfahrenheit oder ggf. für Dummheit. Da helfe ich immer gerne- wenn ich kann.
    Für den Egoismuss, aus purer Faulheit oder Ignoranz und gegen jeden Ratschlag und Informatioin, immer wieder "Dummheiten" zu begehen, unter denen am Ende Unschuldige leiden, dafür kann der Jeweilige sehr wohl etwas.
    Und denen sage ich auch ab und an, auch wenn es nicht viel bringt, meine Meinung ganz unverblümt und ohne jede Etikette.


    Ich schei... auf solche Leute, wie diese auf die Bedürfnisse und Ansprüche der ihnen Anvertrauten schei...

    Zitat von "lemoenchen"

    Hey ihr,
    mein Hund kann meinen Kater ja auf den Tod nicht ausstehen, er fängtan zu bellen und würde sie am liebsten zerfleischen.
    Ne Freundin von mir meint, es gibt da etwas homöopathisches gegen, extra gegen Katzenaggression. Habt ihr so etwas schonmal gehört?


    Es gibt so wenig "Katzenagression" bei Hunden wie Hundeagression bei Katzen.
    Psychopharmaka gibt es bestimmt für Hunde, sind aber bestimmt nicht wirksam. Was sollte da drinn sein? Ionisierte Katzen?


    Das ist eine Frage des sozialen Gegebenheiten und des Trainings, nicht eine Frage der Emotion.

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