Wie gute Bindung herstellen?
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Hallo!
Also ich fang mal ganz von vorne an. Wir wohnen bald in einem großen Haus und da mein Mann früher schon Hunde hatte, sie sehr gerne mag, wir in der Mietwohnung aber keinen haben durften haben wir uns einen germanischen Bärenhund gekauft. Wir haben auch eine Tochter, die im April 2 wird. Der kleine Bär ist jetzt 10 Wochen alt und seit einer Woche bei uns. Als er ankam lag er drei Tage nur in der Küche auf einem Teppich. Ich muss dazu sagen (ist vielleicht ein komischer Vergleich) aber als meine Tochter auf die Welt kam hab ich auch sehr viel gelesen und hab mich fast irre machen lassen. Seit ich auf mein Gefühl höre gehts uns prima. Nun hab ich mir das kleine Elend in der Küche drei Tage angeguckt und er tat mir dann so leid dass ich ihn schnappte und hab ihn mir auf die Beine auf der Couch gelegt. Geht ja noch...Er hat dann dort auch geschlagene 2 Stunden geschlafen. Ich denke es war gut für ihn .Jedenfalls wird es seit dem jeden Tag besser. Mein Problem ist nur, dass ich sobald meine Tochter wach ist, keinem mehr gerecht werde. Unsere Bindung ist noch nicht so fest, dass er mir folgt. Ich hab also wenn wir Gassi gehen ihn an der Leine und meine kleine an der Hand. Sie zieht in die eine Richtung, er in die andere. Zuhause kann ich mich keine 10 minuten mehr mit ihr hinsetzen weil ich dauernd guck ob er wo hin macht, damit ich es sehe und sie nicht reinläuft...
Ich kann auch nicht so schnell reagieren wenn er Anzeichen macht zu müssen, da ich meine kleine dann erst anziehen muss und dann ist es für ihn schon zu spät...
Wenn mein Mann zu hause ist, geht es etwas besser. Nun hab ich mir überlegt ihn einfach in die Küche machen zu lassen wenn wir alleine sind, denn der ganze Tagesablauf meiner Tochter kommt durcheinander und zu einem kleinen Hund der noch nicht weiß wo er hingehört kommt auch noch ein kleines Kind das nicht weiß was es will.
Ich muß dazu sagen dass ich so blauäugig war und dachte dass der Welpe der bald zu uns kommt an der Leine läuft und stubenrein ist... Na gut, da haben mein Mann und ich aneinander vorbei gesprochen, er wusste es ja... Trotzdem muß ich ja mein Kind, den Haushalt und alles andere noch geregelt bekommen und erbete verzweifelt Tips!!!
Ich weiß das alles gut wird und freue mich schon auf unseren Bär, der dann brav Gassi geht und sein Familie liebt, aber : wie komme ich sicher da hin???
P.S. Welpenschule hab ich schon ausfindig gemacht.Danke!!
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Hi,
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Hallo.
Ganz ehrlich gesagt klingt das alles etwas überfordert. So ein Hund ist ein 2tes ind das ebensoviel Beachtung braucht.
Wie willst Du ihm beibringen stubenrein zu werden wenn Du ihn in die Küche machen lässt???
Eine gute Bindung baut sich nur auf wenn man sehr auf seinen Hund achtet und mit ihm viel Zeit verbringt genau dann lernt man auch die Signale des Hundes, wann er muss zum Beispiel.
Manche hunde brauchen bis zu einem halben Jahr um stubenrein zu werden. Mit 6 Monaten knnen sie erst wirklich ihre Blase kontrollieren.
Am Anfang muss man alle 2-3 Stunden raus.
Die erstn Monate sind in der Erziehung sehr prägend, dass wird nmicht einfach Ihn dann mal so hopp das in die Küche machen wieder abgewöhnen er denkt das ist sein Platz wo er kann.Ich möchte Dir nicht reinreden aber das klingt alles etwas unüberlegt (kauf des Hundes) es ist eigentlich ganz normal das Welpen nicht stubenrein sind und perfekt an der Leine laufen können

Für eine Bindung brauchst Du viel Zeit für Ihn.
Spielen, Auslauf, Erziehung.
In dem Alter alle 2-3 Stunden raus.Vielleicht kannst Du Dich mit Deinem Mann etwas arrangieren sonst wird das ein Chaos.
Ich wünsche Dir das Du das hin bekommst alleine schon auch für den kleinen der neu bei Dir ist nichts kennt und niemanden aus seiner Sicht jetzt hat.
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Erst mal herzlich Willkommen im Forum
Ich versuche mal zu sortieren!
Ihr zieht bald in ein Haus also wohnt da noch nicht?
Wenn ihr dort noch nicht wohnt, war der Zeitpunkt der Anschaffung sehr ungünstig da ein Garten eine große Hilfe gewesen wäre den Hund schneller stubenrein zu bekommen und dein Kind nicht aus den Augen lassen zu müssen.Somit wohnt ihr noch zur Miete wo der Hund eigentlich nicht erlaubt ist?
Dein Mann mochte immer Hunde und Du? Wolltest Du auch einen Hund?
Ein Kleinkind, ein Welpe und ein bevorstehender Umzug?!
Wahrscheinlich hast du es dir zu einfach vorgestellt und gedacht der Welpe läuft nebenbei, hört sofort und ist gleich stubenrein.
Leider ist das nicht so und es liegt noch viel Arbeit vor euch. Die Idee das der Hund in die Küche machen soll, solltest du schnellstens verwerfen, den so wird er nie stubenrein und wird bei jeder Gelegenheit auch woanders hinmachen.

Unser Welpe ist jetzt 4 Monate alt und kann 2-3 Stunden alleine bleiben und meldet sich wenn er raus muss. Doch bis dahin war ein weiter und anstrengender Weg auch ohne Kleinkind.
Dein Welpi muss noch alle 2 Stunden raus und natürlich nach dem Schlafen und längeren Spielen. Die Nacht hält er wahrscheinlich auch noch nicht durch und muss noch 1-2 mal runter. Ich hoffe deine Tochter wird nicht krank und hält dich die Nacht auch noch wach, dann hast du richtig Stress.
Vielleicht solltet ihr dem Welpi einen Korb kaufen damit er seinen Platz hat um Ruhe zu finden und dort zu schlafen. Wenn Du mit deiner Tochter und den Welpen unterwegs seid sollte deine Richtung für den Hund maßgebend sein und du solltest dich nicht irgendwo hinziehen lassen.
Unser erster Welpe kam auch zu uns als mein Sohn 2 Jahre alt war und wir haben es gepackt.
Doch konnte mein Sohn schon ein paar Minuten alleine bleiben damit ich mit den Welpen zwischendurch kurz runter konnte.Ich hoffe ihr werdet es schaffen und Beiden gerecht werden, aber stelle dich erst mal auf einen anstrengenden Weg ein!

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Hallo.
Ganz ehrlich gesagt klingt das alles etwas überfordert. So ein Hund ist ein 2tes ind das ebensoviel Beachtung braucht.
Wie willst Du ihm beibringen stubenrein zu werden wenn Du ihn in die Küche machen lässt???
Eine gute Bindung baut sich nur auf wenn man sehr auf seinen Hund achtet und mit ihm viel Zeit verbringt genau dann lernt man auch die Signale des Hundes, wann er muss zum Beispiel.
Manche hunde brauchen bis zu einem halben Jahr um stubenrein zu werden. Mit 6 Monaten knnen sie erst wirklich ihre Blase kontrollieren.
Am Anfang muss man alle 2-3 Stunden raus.
Die erstn Monate sind in der Erziehung sehr prägend, dass wird nmicht einfach Ihn dann mal so hopp das in die Küche machen wieder abgewöhnen er denkt das ist sein Platz wo er kann.Ich möchte Dir nicht reinreden aber das klingt alles etwas unüberlegt (kauf des Hundes) es ist eigentlich ganz normal das Welpen nicht stubenrein sind und perfekt an der Leine laufen können

Für eine Bindung brauchst Du viel Zeit für Ihn.
Spielen, Auslauf, Erziehung.
In dem Alter alle 2-3 Stunden raus.Vielleicht kannst Du Dich mit Deinem Mann etwas arrangieren sonst wird das ein Chaos.
Ich wünsche Dir das Du das hin bekommst alleine schon auch für den kleinen der neu bei Dir ist nichts kennt und niemanden aus seiner Sicht jetzt hat.
Dem kann ich mich nur anschliessen!
Hast Du Dich nicht informiert wieviel Arbeit so ein Welpe macht???
Organisation ist das A und O wenn man einen Welpen und ein Kind hat. Als wir Carina geholt haben, war mein Sohn gerade 17 Monate alt. Sie war nicht stubenrein, also:
ALLE 2 Stunden raus, zusätzlich nach dem spielen, fressen und schlafen. Das klappte trotz Kind hervorragend! Man muss halt nur Planen. Das Kind muss angezogen bevor die 2 Stunden rum sind! Wenn er während der 2 Stunden in die Wohnung macht, dann gehst Du eben alle 1,5 Stunden raus. Du musst schneller sein als der Kleene, viel schneller!Also: Organisieren und Vorausdenken!
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Das meiste wurde ja bereits beschrieben.
Ich kann dir nur eins raten: Kind ab in den Kinderwagen , sonst klappt das nicht mit dem Gassi Gehen.
Für solch einen jungen Hund ist es unmöglich, das Tempo eines 2 jährigen Kindes mitzuschleichen und schließlich musst du noch zeitgleich die Leinenführigkeit trainieren.Das funktioniert einfach nicht. Ich persönlich finde die Kombinatio sehr anstrengend....nicht unmöglich aber auf jeden Fall eine Herausforderung.
Überleg dir gut, ob du dem gewachsen bist.
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<-- Muecke hat recht
noch dazu ein Bärenhund ! -
Erst mal lieben Dank für die ausführlichen Antworten! Und es ist sehr richtig dass ich mich überfordert fühle deshalb suche ich ja Rat.
Ja, es ist so, dass wir noch ca drei Wochen in der Wohnung sind, aber ich habe den Vermieter informiert und es ist für ihn in Ordnung.
Ja stimmt,das er nicht in die Küche machen soll klingt logisch...
Den Welpen haben wir deshalb schon, weil der Züchter sagte, dass es ganz wichtig wäre ihn jetzt schon zu nehmen, da die Phase mit dem sozialen Umfeld ab der 12. Woche abgeschlossen ist.
Ja ich wollte auch einen Hund, wahrscheinlich weil ich nicht wusste auf was ich mich da einlasse, habe mich von der Begeisterung anstecken lassen, habe mich auf andere verlassen und bei dem Haus (Versicherungen, Umzug und und und) meinen Kopf gehabt. Ich bin zwar jetzt zu der Erkenntnis gekommen dass es doch schwerer ist als ich dachte aber alles Jammern hilft mir nix ich muss es hinkriegen. Ich behalte mir den Tip mit dem Kinderwagen im Auge. Obwohl das wieder ein Kampf mit meiner Tochter wird, denn sie war nie ein Wagenkind... Ich sträube mich halt auch irgendwie, sie für einen Hund zu benachteiligen. Ihr dürft mich da nicht falsch verstehen, ich mag den kleinen Bär und will mich bemühen, aber er ist eben "nur" ein Hund und meine Tochter steht nun mal an erster Stelle. Es tut mir weh zu sehen wie sie guckt wenn wir uns hinsetzen wollen zum "Buch dudde" (Buch gucken) und ich immer wieder aufstehen muß. Sie ist eifersüchtig, nörgelt und macht Sachen die sie nicht soll, sobald ich den kleinen lobe. Sie geht von sich aus eher selten auf ihn zu, obwohl sie Tiere mag und woanders immer vorne dran ist. Aber dieser nimmt ihr die Mama.
Ich denke das Problem liegt nicht darin dass es ein Bärenhund ist. Ich würds mit einem anderen auch nicht hinkriegen... Wir hatten uns für diese Rasse entschieden, da sie noch nicht überzüchtet ist und ein ruhiges Wesen hat. Zudem soll er auf ein großes Haus "aufpassen".Nun gut, ich mache mir jetzt einen strickten Zeitplan, den ich mit meinem Mann bespreche und dann sehen wir weiter...
Wenn Ihr noch Tips habt, bitte schreibt sie mir!
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Ich kann mich den Anderen nur anschließen.
Ich hoffe, dass ihr euern Hund trotzdem behaltet und ihm trotzdem viel Liebe und Zuneigung schenkt.Und dass er ordentlich sozialisiert wird usw.
Du hast dir wahrscheinlich wirklich nicht genug Gedanken gemacht,aber nun ist er da und ich hoffe, dass alles klappt und er zum festen Familienmitglied wird.
Lg
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@ Claricia
Mir ist noch kein einziges Mal der Gedanke gekommen ihn wieder abzugeben.
Das möchte ich hier auch noch mal ganz klar verdeutlichen. Wir wollten ihn haben und mögen das kleine Kerlchen ja auch. Muß man ja einfach, so einen Knuddel. Deshalb will ichs ja auch packen! -
Du hast geschrieben, dass ihr in die Welpenschule wollt. Das finde ich gut. Schiebe es am besten nicht zu lange vor dir her, denn dort wirst du viele wertvolle Tips bekommen.
Ich kann verstehen, dass du dich durch das Lesen weiterer Bücher nicht verrückt machen willst, aber oftmals ist es so, dass die Sachen, die man aus dem Bauch heraus entscheidet, nicht so optimal für den Welpen sind, weil man dann anfängt den Hund zu vermenschlichen, bzw ihn an menschlichen Maßstäben zu messen. Daher würde ich dir raten doch noch Bücher über Hundeerziehung zu lesen.

Wenn deine Tochter eifersüchtig auf den Hund ist, dann versuche sie doch weitestgehend beim Hund einzubinden. Also sie darf dir zB helfen sein Futter fertig zu machen (hinstellen solltest du es aber). Sie darf ihn "saubermachen" nach dem Gassigehen, also sein Fell abtrocknen (Sollte man machen, damit der Hund es lernt, wenn es wirklich mal verschmutzt ist)
So verbringst du gleichzeitig Zeit mit deiner Tochter und wirst dem Hund gerecht. Dann findet sie den Hund vielleicht auch bald toll. - Vor einem Moment
- Neu
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