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Ohne Leine Gassi?

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    Hallo zusammen!


    Ich wollte mein Hund Lucky nun mal endlich beibringen, dass ich mit ihm ohne Leine Gassi gehen kann.
    Wenn ich mein Hund (5 Jahre) ohne Leine bei uns im Garten (ca. 200m²) laufen lasse und ihn rufe, reagiert er nur selten. Eigentlich nur dann wenn ich ein Tennisball über mein Kopf halte ;).


    Mein Ziel ist es, dass mein Hund zu mir kommt wenn ich ihn rufe, optimal wäre es wenn er beim ersten Ruf kommt. Auch wenn für ihn andere Sachen "interessanter sein sollten als ich". (Falls mal ein Hund kommen sollte den Lucky nicht leiden kann, wäre dies enorm wichtig).


    Ich hab es bis jetzt so angegangen, dass ich es mit ihm erstmal an der Leine trainiere, bei einer normalen Gassi runde. Wenn ich ihn rufe "Lucky, komm!"(nett und freundlich) kommt er in 5 von 10 Fällen.


    Ich belohne ihn erst dann, wenn er bei mir angekommen ist.
    Jedoch hab ich Festgestellt, wenn er bei mir angekommen ist, dass er total aufs leckerli fixiert ist. Wenn ich ihn ohne Leckerli belohne, interessiert es ihn nicht all zu sehr und geht wieder.


    Wie mache ich dies nun am besten, und wo mache ich noch einige Fehler?


    Vielen Dank!

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  • Hallo,
    ich würde mir fürs Training eine Schleppleine zulegen und damit üben.
    Das dein Hund im Moment nur aufs Leckerlie fixiert ist, ist denke ich nicht so schlimm. Hauptsache er weiß erstmal worum es geht. Vielleicht könntest du auch den Clicker benutzen, um das abrufen gezielt zu üben.
    Wichitg ist halt der Zeitpunkt, indem du rufst und belohnst. Für den Anfang solltest du nur rufen, wenn du sicher stellen kannst, das er kommt. Also nicht wenn andere Hunde oder gerüche gerade wichitger sind. Der Hund wird dann, sobald er da ist umgehend gelobt (mit Leckerlie oder evt. Spielzeug); dann das Kommando wieder aufheben.



    Wie lange hast du deinen Hund denn schon und lief er noch nie ohne Leine?

    Fabiana mit
    Prinzessin Buffy, dt. Pinscher *03/2007,
    Wirbelwind Kimba, Magyar Vizsla *12/2010
    und in Gedanken immer dabei Herzbube Benny, Retriever-Mix *1995 - †2011


    Es ist immer der Mensch, der den Hund nicht versteht. Nie umgekehrt!
    (Stefan Wittlin)


    Benny, Buffy & Kimba gibt's hier!

  • Ich habe mein hund schon seit 5 Jahren.
    Er lief schon sehr oft ohne leine, wenn dann nur auf großen Wiesen wo ich mit ihm gespielt hab. Aber ich hatte früher zuviel angst dass ihn etwas passiert (auto etc.). Also hab ich ihn bei den Gassi runden stehts an der leine gehalten (5m leine).



    Vielen Dank!

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  • Was interessiert deinen Hund denn? Hetzt er, schnüffelt er gerne, zerrt er gerne, buddelt er nach Mäusen, trägt er gerne Sachen durch die Gegend...?


    Eine Möglichkeit wäre, du baust darauf auf und bietest ihm entsprechende Auslastung, in die du Kommandos einbauen und festigen kannst.


    Vielleicht mag er sich auch fürs Clickern begeistern? Oder für den Futterdummy? Oder du fütterst nur noch gegen Leistung aus der Hand, nichts mehr aus dem Napf. Je nach Hund sind auch Denk- oder/und Geschicklichkeitsaufgaben toll, um die Zusammenarbeit, das Achten aufeinander zu fördern. Vielleicht Futter-Auspackspiele? Oder die Reizangel? Ich würde zusehen, dass der Hund dich viel interessanter findet!

  • hallo .
    so wie du es schreibst, hört es sich an als ob er dich nicht als Rudelführer akzeptiert . Nicht böse nehmen.


    Das solltest du angehen,,,
    Meiner ist 9 Monate und hört gut.
    Versuche es beim rufen mal freundlich mit spielunterstimme . wenn er beim ersten mal nicht reagiert straffer.


    und immer wenn er schon zu dir schaut schon dann loben sehr wichtig .
    ruf ihn ruhig öfters , dann hört er wenigtens dann beim 3 mal ;) ich selbst brauche manchmal auch 3 anläufe wenn andere Hunde kommen mit dem Komado JUNOR, HIER..
    Und immer wenn er schon auf dem weg zu dir ist. loben auch wenn er wieder um dreht.


    Kurze höhe Töne die kommen besser an.


    liebe grüße

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,


    generell sollte man den Hund nicht mehrfach rufen, denn Ziel soll es ja sein, dass der Hund beim ersten Ruf kommt.


    Wenn man immer drei, vier, fünfmal ruft, dann lernt Hundi nur, dass er nicht beim ersten Mal kommen muss.


    Wie wäre es denn wenn Du Deinen Hund sein Futter erarbeiten lassen würdest? Sprich Du nimmst einen Teil der Tagesration mit und er bekommt sein Futter immer dann wenn er kommt.


    Falls Du das nicht möchtest, dann kannst Du auch ein besonders gutes Leckerli für den Rückruf verwenden. Es sollte etwas sein, was er nicht ständig bekommt, sondern etwas was er ganz selten mal bekommt. Lass den Hund auch nicht von alleine wieder loslaufen, sondern gib ihm ein Kommando für das Laufen.
    Der Hund lernt dadurch, dass er sich nicht nur ein Leckerli abholen kommt und selbst wieder wegrennt.


    Wenn es an der 5 Meterleine klappt, dann würde ich auf eine 10 Meterleine umsteigen und dort genau so üben.
    Wenn er von 10 mal rufen 8 oder 9 Mal sofort kommt, dann kannst Du daran denken ihn mal laufen zu lassen.


    Liebe Grüße und viel Erfolg


    Steffi

    Liebe Grüße


    Steffi E.


    ____________________________



    Filou August 2007 der Spanier
    Murphy April 2010 der Amerikaner
    Ronja 10.08.1998 - 13.06.2012 die Deutsche, tief im Herzen und unvergessen

  • Danke für die Zahlreichen Tipps!


    Ich habs mit dem Clicker nun probiert, damit klappt es schon viel besser ;).
    Aber das komische ist, mein Hund weiß, wenn ich mit dem Clicker klicke, dass er ein Leckerli bekommt, aber wenn ich es mal nur zum Testen ohne Kommando klicken lasse, reagiert er garnicht. :???:


    Naja aber nun klappt es wie gesagt schon viel besser. Er kommt schon bei 10 Fällen 7-8 mal, wenn ich ihn nur einmal auffordere.


    Also so wie ich es richtig verstanden habe, erst Kommando, dann wenn der Hund richtig reagiert clicken, und binnen 2 Sekunden das lekcerli geben.


    Aber wann weiß mein Hund, dass der Clicker nicht nur eine vorankündigung eines Lekcerlis ist, sondern für etwas was er sehr gut gemacht hat.


    Im moment ist dass so, wenn ich klicke, reißen bei ihm schon die Augenwinkel ein (natürlich reißen sie in wirklichkeit nicht ein ;). So groß werden die Augen schon ;).


    Danke und Lg Sebastian!

  • Zitat von "Tidus"

    Also so wie ich es richtig verstanden habe, erst Kommando, dann wenn der Hund richtig reagiert clicken, und binnen 2 Sekunden das lekcerli geben.


    hallo tidus, das ist so nicht richtig.
    stell dir vor, du willst mit dem clicker üben, dass dein hund in 10 m entfernung von dir platz macht. das dürfte wohl mit dem geben des leckerlis in 2 sec. nicht funktionieren.
    wichtig beim clickern ist, dass die hunde das 'click' hören, WÄHREND sie etwas richtig ausführen bzw. wenn sie im begriff sind, damit anzufangen. stell es dir vor, als würdest du genau von der aktion ein foto machen wollen. das leckerchen kriegen sie danach, da können auch mal 10 sec. dazwischen liegen, wichtig ist nur, DASS sie es kriegen. und merke: kein clicker ohne späteres leckerli. außerdem ist es wichtig, dass dein griff zu den leckerlis ganz ruhig erfolgt.


    sei nicht traurig, dass der hund nur zum leckerli-abfassen zu dir kommt. das wird sich geben - mit den jahren.. :roll:


    viele grüße von korki

    Glück ist, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft.

  • Ich versteh deine Frage nicht so ganz ?


    Wenn du den Klicker richtig konditioniert hast, wird der Hund den Clicker mit was Positiven verbinden, bzw. in dem Fall mit der Belohnung, dem Leckerchen.
    Dann baust du ja nach und nach die Leckerchen ab, weil Konditionierung bedeutet ja, dass der zuvor neutrale Reiz ( Geräusch des Klickers ) durch die anschließende Gabe von Futter zu einem KONDITIONIERTEN Reiz geworden ist, d. h. der Clicker ist von nun an nicht mehr neutral für den Hund, sondern gilt als Belohnung bzw. der Hund gelangt in die Erwartungshaltung "gleich gibt es ein Leckerchen".


    Die Leckerchen werden dann im Laufe der Zeit nur noch variabel eingesetzt bzw. immer seltener...
    bist du dir sicher, dass du die Klicker-Geschichte richtig aufgebaut hast ?? :???:

    Melanie mit Bandit & Anton
    und Mücke im Herzen



    BX und Labbi

  • Also, klar, mein Hund verbindet mit dem Clicker was positives (halt die Leckerlis), aber ich hab schon oft leute im Fernsehn gesehen, dass einige Hunde, nach der richtigen Umsetzung des Kommandos einfach nur ein klick bekommen, ohne später ein lekcerli.


    Meine frage war es eigentlich, wann dies bei meinem Hund eintritt, bzw. wie ich soetwas erreiche. Er soll ja merken, dass der Klcik dass bestätigt, was er gerade macht bzw. das die ausführung meines Kommandos richtig war. Mir ist schon klar, dass Lucky im moment mit dem Clicker ein Leckerli verbindet, wir sind ja gerade in der anfangsphase :).


    Ich hoffe ich konnte es euch jetzt besser erklären ;)


    Danke!!

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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