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Wie auch ohne Futter arbeiten und Leineziehen

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    Hallo , habe seit knapp einem Jahr einen zweijährigen Jagdhund. Mußte ihn alles beibringen, die Grundkommandos, einiger maßen normal an der Leine
    laufen usw. Das meiste klappt auch sehr gut, habe aber zwei Fragen. Er hört
    an der Leine (lasse ihn nur noch an der Schleppe) und zu Hause sehr gut.
    Habe alles mit Leckerlies erarbeitet, lasse sie dann nach und nach weg.
    Und dann kommts: Wenn er so drei mal keine Leckerlies bekommt, stellt er sich stur, obwohl er eigentlich gefordert werden möchte und immer Spaß am arbeiten hat. Gut inzwischen muß er dann meistens für sein Futter arbeiten, aber es wäre auch toll wenn es ohne klappt. Jemand `ne Idee?
    Das zweite Problem ist schlimmer. Also er geht immer mit leichtem Zug in der Leine, kriege ich nicht komplett weg, aber damit kann ich leben. Da wir aber gerne stundenlang in Wald unterwegs sind und er da wesentlich mehr zieht, ist man oft schweißgebadet. Habe schon zum Würgehalsband gegriffen(ich weiß, schäme mich auch), aber mit dem normalen geht es gar nicht. Sind dann auf ein Erziehungsgeschirr umgesattelt, damit läuft er sich wund. Mit dem Halti wollte ich es jetzt mal probieren, aber dann kann er doch nur 1 Meter neben mir laufen, oder wie ist das. Also wenn jemand mir Tips geben kann wäre ich sehr dankbar
    =)

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  • Hi Doggymum,
    zur Leinenführigkeit les hier mal nach http://www.dogforum.de/ftopic61549.html


    wenn Dein Hund sich stur stellt, an der Schleppleine weil Du ihm kein Leckerchen gibst, dann dreh dich um und laufe in die entgegen gesetzte Richtung und zieh ihn mit (er ist ja an der Schleppleine). Leckerchen sind super um ein Kommando zu konditionieren danach sollte es auch ohne Leckerchen gehen.


    Zur Leinenführigkeit auf keinen Fall ein HALTI, erstens ist es nicht dafür gedacht wozu du es nutzen willst und niemals ohne Anleitung eines Trainers. Ich würde Dir einfach eine gute Hundeschule empfehlen in der Dir die nötigen Tricks gezeigt werden. Das ist alles per Foren nicht immer ganz leicht umzusetzen. Meistens gehts unter persönlicher Anleitung leichter und einfacher.

    Man kann ohne Tiere leben - aber es lohnt sich nicht !


    (Heinz Rühmann)

  • Kurze Frage: Du hast die Schleppleine nicht am Halsband sondern am Geschirr angemacht oder?? Denn die Schleppe am Halsband... aua!


    Ich rate dir auch zu einem Trainer/Hundeschule. Nimm evtl. ein paar Einzelstunden mit einem guten Trainer, der mit dir bei euch zu Hause und auf Spaziergängen an eueren Problemen arbeitet.


    Es bringt nichts immer zu radikaleren Mitteln zu greifen. Der Hund wird dadurch nicht schöner laufen an der Leine sondern nur noch mehr dagegen gehen. Und er soll ja schliesslich mit Freude mit dir mitlaufen wollen, nicht weil ihn ein Halti, ein Erziehungsgeschirr oder so dazu zwingt.

    liebe Grüsse Kathrin und die Golden-Bande


    Caron - Golden Retriever - 28.06.2007
    Mojito - Golden Retriever - 05.04.2014
    Nevis - Golden Retriever - 25.03.2019

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  • Ja, die Schleppe habe ich schon am Geschirr festgemacht, habe auch ein ganz normales. Die üblichen Sachen habe ich schon alle durch, wie gesagt
    im normalen Alltag klappt es ja auch meistens. Ich gehe dann meistens mit einer 5 Meter Leine damit er mehr Auslauf hat. Das Problem ist der Wald.
    Zumindest reagiert er da schon wenn ich Sitz oder Platz sage. Oder wenn ich stehen bleibe, dann hält er auch an, dis ich weitergehe dann wird wieder voll angezogen. Oft gehe ich dann mit einer 2 Meter Leine, aber dann hat er meine Meinung nach nicht so viel davon. Oder ist das mein Fehler, daß er an der längeren Leine läuft und die ganzen Böschungen hochdarf und dadurch nur duller wird??????

  • An der Leine sollte gelten, daß der Hund nur auf dem Weg läuft, 1 m rechts und links ist ok, der Rest tabu. Vereinfacht die Sache auch, wenn du ihn mal frei laufen läßt !


    Wie sah denn sein erstes Jahr aus, was für eine Rasse ist er und wie sieht euer jetziger Alltag aus ?


    Gruß, staffy

    Begegne einer Gemeinheit mit einem Lächeln, es beschützt einen Teil deiner Seele !

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo Doggymum,


    Deine Probleme sind mir bestens bekannt. Zu Punkt 1: So wie Du das beschreibst, ist Dein Hund noch nicht bereit, um ohne Leckerlies zu trainieren. Wieso sollte er auch gehorchen, ohne Aussicht auf was Feines? Ich halte es mit meinem Hund so: Im Training gibts immer Leckerlies. Zwischendurch natürlich auch mal ne Übung ohne, aber in unregelmässigen Abständen. Die Leckerlies muss man sehr langsam abbauen, wenn man das überhaupt will. Willst Du mit Deinem Hund Prüfungen ablegen, oder wieso willst Du auf Leckerlies verzichten? Oder bietest Du wehnigstens eine Alternative zu Leckerlies als Motivation (Spiel oder Suchen,...)? Gehst Du auch ohne Aussicht auf Lohn längere Zeit arbeiten? Ich nicht. Das muss auch mein Hund nicht. Wenn er was gut macht, gibts auch was dafür. Spiel, Suchspiel oder Leckerchen. Die einzige Ausnahme ist die Prüfung, da man da ja nicht darf. Inzwischen ist die Erwartungshaltung jedoch so hoch, da er sonst immer was kriegt, dass er da auch ohne motiviert genug ist (manchmal :D )


    Zu Punkt 2: So, wie sich das anhört, arbeitest Du nicht mit Schleppleine, sondern einfach mit langer Leine. Bei richtiger Anwendung der Schleppleine sollte diese nämlich nie auf Zug sein! Ausserdem MUSS sie immer an einem Geschirr angemacht werden! Ganz sicher nicht an einem Anti-Zieh-Geschirr, Würgehalsband, oder gar Halti. Das kann schlimme Verletzungen und Abnützungserscheinungen geben! So verursacht Du Deinem Hund Schmerzen und Druck. Absolut kontraproduktiv fürs Training... Druck erzeugt lediglich Gegendruck...


    Wenn Dein Hund im Wald enorm zieht, geh mit ihm einfach nicht mehr in den Wald, bis Du ein Training aufgebaut hast. Offensichtlich sind die Reize für Deinen Hund im Wald viel zu hoch, wenn er da noch mehr zieht. Baue zuerst das Training mit der Schleppleine am Geschirr sauber auf, ritualisiere und generalisiere es. Gute Bücher zum Schleppleinentraining sind: Mit 10 Metern zum Erfolg, oder Antijagdtraining.


    Gruss und schönen Tag
    Cuvac

  • Hallo Kuvac, stimmt ich gehe meisrens nur an der langen Leine.
    Könnte ein versuch wert sein. Zu den Belohnungen, werde es unregelmäßig mit Leckerchen weiterversuchen, wäre halt schön wenn es öfter ohne klappt, also Geduld. Und nach der arbeit braucht er sowieso seine Spieleinheit , habe den Eindruck um sich zu lockern, oder so. Aber ich glaube das sieht er nicht als Belohnung. LG

  • Kommt natürlich immer darauf an, wie gerne der Hund spielt. Um mit dem Spiel zu belohnen ist das Timing wichtig. Eigentlich sollte man genau dann mit dem Spielen beginnen, wenn man sonst ein Leckerchen geben würde. Beim Schleppleinentraining kann das heissen, dass wenn der Hund vorläuft, man kurz vor erreichen des Leinenendes beispielsweise das Kommando für Halt gibt. Wenn der Hund dies ausführt, und einem anschaut, zaubert man das Spielzeug hinter dem Rücken hervor. Ich schmeiss dann das Spielzeug nicht weg, sondern spiele mit meinem Hund bei mir (fördert die Bindung). Bei meinem Hund klappt das prima so. Ich locke ihn aber nicht mit dem Spielzeug. Er muss schon erst das machen, was ich will. Wenn er das tut, ist für mein Hund auch das zu mir laufen zum Spielen eine Bestätigung (wenn nicht gerade was interessanteres zu tun ist...).


    Gruss - Cuvac

  • So, wir waren gerade auf dem Feld. Dort gibt es auch Rehe und Hasen usw.
    Also an unserer 5m Leine hat er super gehört. Platz, oder wenn er sich weiter als 3m entfernt und ich hier rufe kommt er sofort in meiner Richtung. Also beim weitergehen heißt " hier" bei uns das er auf Entfernung von mir aber in meiner Richtung mitgehen muß, ohne Zug an der Leine. Wenn er zu mir rankommen muß gibt es einen Pfiff oder "hierher". Das und andere Sachen klappten prima. Glaube werde im Wald nur die Kurze Leine nehmen und mehr Kommandos einbauen, statt sich ihm selbst zu überlassen.
    Mal schauen was dabei rauskommt....

  • Also das probelem mit dem Leckerchen abbauen hatte ich auch. ich habe in den griff bekommen mit dem jackpot-prinzip. also völlig willkürlich leckerle geben. also zB 5mal hinterander dann 2 mal nicht dann 3mal hintereinander und dann 4mal nicht usw.. so hat es bei uns super geklappt. sie führt jedes kommando so aus, als würde sie danach leckerle bekommen. ich hab ihr jetzt sogar 2 tage gar nix gegeben, aber der effekt wirkt immer noch.
    (Du darfst aber innerlich nicht mitzählen, also ich weiß zB wenn ich ein Kommando gebe vorher auch noch nicht ob ich ihr was gebe, sonst merkt es der hund ganz schnell)

    liebe Grüße Leela mit Numa *10.4.08


    "Die war im Schnee, die hat ja weiße Pfoten!"

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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