Welpenschutz - oder Hunde mit ihren Besitzerinnen
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Da ich keinen Labbi habe und auch nicht eigenarten der Rasse kenne, frage ich ehrlich: was ist denn so typisch an dem Verhalten eines Labbi?
Die sind rassetypisch in dieser Hinsicht häufig etwas schwer von Begriff.
Das ist nicht böse gemeint! Das ist eine Eigenart von Retrievern und vielen anderen Jagdhunden. Meine Border Collies sind da ganz anders. Daher "rumpelt" es da auch mal heftig, wenn ein Labrador die Individualdistanz unterschreitet, auch, wenn er es freundlich tut. Aber ein Knurren eines Border Collies ist durchaus eine ernstzunehmende Drohung.
Ist eben ein Lernprozess... Jede Rasse hat da so ihre Eigenarten. Wenn man das nicht weiß, dann kann man sich als Besitzer schon wundern, warum ausgerechnet der eigene Hund immer eins um die Ohren bekommt.
Viele Grüße
Corinna - Vor einem Moment
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Seit knapp 4 Wochen habe ich nun eine knapp 5 Monate alte Hündin zu HAuse, die mit großer Freude und welpischen Verhalten andere Hunde vorsichtig begrüßt.
ich bezog mich darauf. Und genau dieses Verhalten ist es, was bsp. meine ältere Hündin dazu bringt, einen Jungspund anzurüffeln.
Dieses typische "hektische Rumgewusele mit submissiver Gestik, sprich halb auf dem Rücken liegend, und dabei anfangen den erwachsenen Hund um's Maul lecken".
Und ja, es kann durchaus sein, dass meine alte Hündin zunächst mal bei so einer Begrüssung ruhig mit dem Schwanz wedelt. Und wenn Jungspund dann weitermacht, obwohl sie ihm vielleicht schon signalisiert "Du bist mir zu aufdringlich", dann knallt's mal kurz und heftig. Häufig zum Entsetzen der anderen Hundehalter. Und das war's dann.
Und dreimal darfst Du raten, wessen Hund dann der Böse ist.
Zitatwer seinen Hund ungeleint laufen lässt, hat erst einmal einen nichtbissigen Hund
Nur weil ein Hund einen anderen anrüffelt, ist er nicht automatisch bissig.
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Die sind rassetypisch in dieser Hinsicht häufig etwas schwer von Begriff.
Das ist nicht böse gemeint! Das ist eine Eigenart von Retrievern und vielen anderen Jagdhunden. Meine Border Collies sind da ganz anders. Daher "rumpelt" es da auch mal heftig, wenn ein Labrador die Individualdistanz unterschreitet, auch, wenn er es freundlich tut. Aber ein Knurren eines Border Collies ist durchaus eine ernstzunehmende Drohung.
Ist eben ein Lernprozess... Jede Rasse hat da so ihre Eigenarten. Wenn man das nicht weiß, dann kann man sich als Besitzer schon wundern, warum ausgerechnet der eigene Hund immer eins um die Ohren bekommt.
Viele Grüße
CorinnaAh verstehe!
Gut, bin froh dass mein Hund das nicht macht. Der ist eher das Gegenteil. Erstmal stehen bleiben, sich langsam annähern, schnüffeln, in die Ohren vorallem, legt der andere schon die Ohren an oder signalisiert -ich will nicht- dann versteht er es zum Glück. Und er gibt auch die gleichen Signale.
Ich muss mal besser darauf achten, wie sie die Labis hier so verhalten. Nur sind hier so wenige, man mag es kaum glauben. -
Wenn Dein Hund in so kurzer Zeit so oft attackiert wurde, ist das entweder ein unglücklicher Zufall, oder Dein Hund sendet entsprechende Signale, die die anderen Hunde dazu animiert.
Viele ältere Hunde haben ein "Problem" mit Welpen /Junghunden, weil sie einfach sehr aufdringlich und lästig sind.
Das es keinen Welpenschutz (schon gar nicht beim Junghund) gibt, wurde ja nun schon zur genüge erklärt.
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ich bezog mich darauf. Und genau dieses Verhalten ist es, was bsp. meine ältere Hündin dazu bringt, einen Jungspund anzurüffeln.
Dieses typische "hektische Rumgewusele mit submissiver Gestik, sprich halb auf dem Rücken liegend, und dabei anfangen den erwachsenen Hund um's Maul lecken".
Und ja, es kann durchaus sein, dass meine alte Hündin zunächst mal bei so einer Begrüssung ruhig mit dem Schwanz wedelt. Und wenn Jungspund dann weitermacht, obwohl sie ihm vielleicht schon signalisiert "Du bist mir zu aufdringlich", dann knallt's mal kurz und heftig. Häufig zum Entsetzen der anderen Hundehalter. Und das war's dann.
Und dreimal darfst Du raten, wessen Hund dann der Böse ist.
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würde ich bei deinem hund auch denken, oder war der nie jung....
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komisch, bin auch aus hannover, hab ich aber noch nie gehört.
wo gehst du denn mit deinem hund?gruß marion
Truppenübungsplatz
Wenn einem da ein Hund entgegen kommt der an der Leine ist, nehme ich meinen auch an die Leine. Wenn die Hunde frei laufen gehe ich davon aus das sie verträglich sind 
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Zitat
Die sind rassetypisch in dieser Hinsicht häufig etwas schwer von Begriff.
Das ist nicht böse gemeint! Das ist eine Eigenart von Retrievern und vielen anderen Jagdhunden. Meine Border Collies sind da ganz anders. Daher "rumpelt" es da auch mal heftig, wenn ein Labrador die Individualdistanz unterschreitet, auch, wenn er es freundlich tut. Aber ein Knurren eines Border Collies ist durchaus eine ernstzunehmende Drohung.
Ist eben ein Lernprozess... Jede Rasse hat da so ihre Eigenarten. Wenn man das nicht weiß, dann kann man sich als Besitzer schon wundern, warum ausgerechnet der eigene Hund immer eins um die Ohren bekommt.
Viele Grüße
CorinnaDie Rassebeschreibung kann ich bei meinem Labrador voll unterschreiben!!!
Das ist als ob du meinen beschreibst, aus diesem Grunde achte ich auch genau darauf mit wem er Kontakt hat und welche Signale die schon senden.
Manchmal denke ich, ich lese andere Hunde besser, wie mein Hund

Ich kann die Themenstarterin schon verstehen, allerdings wird sie vermutlich noch lernen müssen. Das jeder Hund und jeder HF anders ist.
Zu Beginn meiner Hundehalterkarriere habe ich auch gedacht, das HF mit "bedingt" verträglichen Hunde keine Kontakte zu lassen. Viele Hunde mögen keine Welpen, aber zu hoffen, das der HF das wiß und auch noch entsprechend reagiert, ist nicht häufig!Eine meiner Situationen:
Ich geh mit meinem Jungspund spazieren, da treffen wir ein anderen Labbi. Kaum gesehen laufen die Hunde auf einander zu und pock lag meiner unten und blinzeltde nicht mal mehr. Leider liess der andere Hund aber immer noch nicht von meinem ab, da bat ich die HF den Hund wegzunehmen, da meiner nach 2 min. mal zuckte und der andere Sofort nachsetzte! Da meinte die andere HF noch " Ach der wedelt doch noch, ist doch nur ein Spiel". Darauf bestand ich darauf ihn wegzunehmen, da meiner das nicht lustig fand.Klar wedelte ihr Hund, aber die Frage ist WIE!!! Das hatte nichts mit freudigen Wedeln zu tun, sondern es bewegte sich nur noch die Schwanzspitze!!!
Heute weiß ich, das genau der beschriebene Labbi schon mehrfach andere Hunde verletzt hat, aber es ist ja nur Spiel!!!
Aus solchen Erlebnissen habe ich gelernt, verlass dich nie auf die Besitzer der anderen Hund sondern ich versuche im Vorfeld die Situation einzuschätzen. Und das führt auch eben dazu, das mein Hund nicht mit jedem netten Hund spielen darf. Da ich auch o.b. Schwächen oder Macken meines Hundes weiß!
Auf der anderen Seite bin ich auch die ERSTE, die ihren Hund aus einem Spiel rausholt, wenns zu wild wird oder ich das Gefühl hab, er beginnt zu mobben oder ähnliches. Nur erwarten tue ich das von anderen HF nicht!
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Zitat
würde ich bei deinem hund auch denken, oder war der nie jung....doch, war sie. Aber sie hat sich nie so typisch welpig-aufdringlich anderen Hunden gegenüber verhalten. Und mag dieses Verhalten auch sich selbst gegenüber nicht. Wo ist das Problem?
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Was mir noch aufgefallen ist...
ZitatHundekontakte mit Ronja heißt zudem , daß sie sich hinlegt oder hinsetzt udn den Hund rankommen lässt. würde sie den Hund freudig umspringen, hätte ich eher Verständnis, wenn die Hunde sie dann wegbeißen.
Auch das kann eine Form von Provokation sein.
Vor allem das Abwarten im liegen und (das ist meine Vermutung) hinsehen zum fremden Hund.Dieses Anstarren, kann sehr provokativ auf andere Hunde wirken.
Tucker verträgt zum Beispiel, dieses Fixiert werden gar nicht und wird in solchen Fällen unfreundlich.
Ist im Übrigen auch ein Grundsatz bei uns im Training.
Keinem Hund darf die Möglichkeit gegeben werden, andere Hunde zu fixieren.
Dafür ist jeder Hundeführer verantwortlich. -
Wir waren heute mit Joshi (13 Wo) beim Schlittenfahren und da waren auch andere Hunde. DIe haben ihn kaum beachtet nach ner kurzen begrüßung aber er ist immer wieder hin. Nach einer Weile hat er auch nen Rüffler bekommen weil er auf knurren nicht reagiert hat. Das finde ich absolut in Ordnung von dem Hund weil er einfach allein spielen wollte und seine Ruhe. Da würde ich dem andren Hundebesitzer keinen Vorwurf machen. Ich hole Joshi grundsätzlich zu mir wenn ich unbekannte Hunde treffe und frage erst mal so sie verträglich sind und dann lass ich ihn vosichtig schnuppern und nicht auf den andren Hund zustürmen.
Wir hatte auch schon einen bösen Vorfall mit einem Schäferhund, der ihn gebissen hat ohne Ankündigung. Der kam von hinten und hat ihn einfach geschnappt, ohne das Joshi ihn überhaupt gesehn hat. Warum er das getan hat weiß ich auch nicht aber das ist die Ausnahme. Ich denk er hat Joshi für neKAtze oder was weiß ich gehalten.... Ansosnten seh ich mich verantwortlich für MEINEN Hund also rufe ich ihn zu mir. Mach ich bei der Großen (Goldi 12 Jahre) auch so. - Vor einem Moment
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