Welpenschutz - oder Hunde mit ihren Besitzerinnen
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Eine meiner Situationen:
Ich geh mit meinem Jungspund spazieren, da treffen wir ein anderen Labbi. Kaum gesehen laufen die Hunde auf einander zu und pock lag meiner unten und blinzeltde nicht mal mehr. Leider liess der andere Hund aber immer noch nicht von meinem ab, da bat ich die HF den Hund wegzunehmen, da meiner nach 2 min. mal zuckte und der andere Sofort nachsetzte! Da meinte die andere HF noch " Ach der wedelt doch noch, ist doch nur ein Spiel". Darauf bestand ich darauf ihn wegzunehmen, da meiner das nicht lustig fand.Nunja... da gibt es auf beiden Seiten noch was zu sagen.

Das Festnageln auf dem Boden ist ganz normal. Es läuft so: Das Hundkind wird umgelegt und muss mit deutlich abgewendetem Kopf liegen bleiben. Und zwar so, dass es offensichtlich ist, dass es nicht sofort wieder aufspringen will. Ist dem nicht so, kann das ganz Prozedere mit Drüberstehen schonmal einige Minuten in Anspruch nehmen. Wichtig ist, dass der Zwerg untendrunter erst wieder aufsteht, wenn er freigebeben wird. Ein Erwachsener, der den dann wieder umschmeißt, wenn er es ungefragt einfach tut, ist eigentlich sehr kompetent.
Wedeln zeigt allerdings schon, dass der Große in dem Fall unsicher war. Ob das daraus resultiert, weil zu früh eingegriffen wurde oder der Hund generell unsicher ist, kann ich nicht sagen.
Generell sollte man sich immer gut überlegen, ob man Kontakt zulässt. Wenn man mitten in einer "Zeremonie" dazwischenfunkt, dann kann das manchmal noch "schlechter" zum Erlernen von Sozialverhalten sein als wenn gar kein Kontakt zustande gekommen wäre.
Im Augenblick befinde ich mich übrigens in der umgekehrten Rolle. Ständig erzähl ich irgendwelchen Leuten, die meinen Zwerg in die Schranken weißen (und das freche Ding hat's wirklich nötig), dass die ihren Hund mal machen lassen sollen. Ich freu mich über jeden Großen, der das Ding bis zum Ende durchzieht, denn mein Zwerg ist ganz gerissen und erkennt kleine Schlupflöcher sofort...
Viele Grüße
Corinna - Vor einem Moment
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Hi,
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Wichtig ist, dass der Zwerg untendrunter erst wieder aufsteht, wenn er freigebeben wird. Ein Erwachsener, der den dann wieder umschmeißt, wenn er es ungefragt einfach tut, ist eigentlich sehr kompetent.
HÄÄÄÄ? Also bei einigen eurer Weisheiten kann man einfach nur noch :kopfwand: Wo bitte schön hast du das denn her? Keine Ahnung wieviele Hundebegnungen du so am Tag hast, aber viele können es nicht sein.......
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HÄÄÄÄ? Also bei einigen eurer Weisheiten kann man einfach nur noch :kopfwand: Wo bitte schön hast du das denn her? Keine Ahnung wieviele Hundebegnungen du so am Tag hast, aber viele können es nicht sein.......Nee, ich seh ganz selten mal nen Hund, eigentlich kenn ich die fast nur von Bildern

Pass auf, dass Du keine Beulen bekommst

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Mein Rüde rüffelt auch gerne Junghunde auch dann, wenn "augenscheinlich" nichts vorliegt. Er ist deswegen aber nicht unverträglich und schon gar nicht bissig.
Denn wenn ein Hund wirklich bissig ist, dann beißt er auch und zwar mit ernsten Folgen.Mein Rüde ist sehr gut sozialisiert, geht Streithammeln lieber aus dem Weg, aber dennoch passieren solche Situationen.
Ich sehe für mich nur zwei Möglichkeiten:
1. ich vermeide den Kontakt oder schicke meinen Hund voraus und lege ihn dann ab
2. ich laß meinen Rüden machen, ziehe ihn weder weg, noch gehe ich dazwischen. Ich rede mit dem HH und gehe dann weiter. Oftmals mit einem geleuterten Junghund und einem beruhigten Frauchen/Herrchen. -
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Im Augenblick befinde ich mich übrigens in der umgekehrten Rolle. Ständig erzähl ich irgendwelchen Leuten, die meinen Zwerg in die Schranken weißen (und das freche Ding hat's wirklich nötig), dass die ihren Hund mal machen lassen sollen. Ich freu mich über jeden Großen, der das Ding bis zum Ende durchzieht, denn mein Zwerg ist ganz gerissen und erkennt kleine Schlupflöcher sofort...
Viele Grüße
CorinnaCorinna, genau so ist es.
Ich habe das gleiche Problem mit Woody gehabt (manchmal heute noch). Auf Grund seiner "großen Brüder" hatte er keinerlei Respekt vor erwachsenen Hunden.
Er war der Meinung jeder aber auch jeder der ihm begegnet, ist zu seinem Vergnügen da und hat mit ihm zu spielen.
Vor den Zwergen habe ich ihn natürlich zurück gehalten, aber bei gleichgroßen erwachsenen Hunden mußte ich auch erst die HH überzeugen, daß es nicht verkehrt ist, wenn der Rüpel seine Grenzen aufgezeigt bekommt und etwas "Hundebenimm" lernt.
Heute nähert er sich vorsichtig, respektvoll und wartet ab, ob der Andere seine Annäherung wünscht oder nicht. Er hat gelernt, was ich ihm nicht vermitteln kann, sondern nur seine Artgenossen.Ich bin froh über jeden HH der soviel Hundeverstand mitbringt, um nicht hinter jeder Zurechtweisung Aggressivität zu vermuten. Leider sind das aber die Wenigsten.
Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
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