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Anfänger: Diese Rassen für einen Ersthund?

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    Hallo,


    ich hatte noch nie einen Hund, habe aber schon ein hier empfohlenes Buch über Hundehaltung gelesen!


    Ich werde in den kommenden Wochen anfangen, Hunde in Tierheimen auszuführen, um mit Hunden vertraut zu werden.


    Ich würde gerne einen Hund haben (wenn es irgendwann die familiäre Situation zulässt), den man


      nicht mehr als klein bezeichnen kann (damit man ihn mal richtig umarmen kann),
      der intelligent ist,
      nicht aggressiv
      und lieb zu Fremden ist (so dass ich keine Sorge bei Fremden haben muss)
      schnell und bei Gesundheit immer stubenrein!
      und nicht mehr als max. 2,5 h am Tag raus und beschäftigt werden muss!
      (man muss ja auch menschensachen erledigen...)


    Die restliche Zeit wird Wuffi bei seiner Familie verbringen, er wird nicht alleine bleiben.
    Oder kommen dann nur kleine Hunde in Frage? Bei kleinen Hunden finde ich es gut, dass man die überall mitnehmen kann, aber ich kann mir nur schwer vorstellen, einen kleinen Hund zu haben, denn ich will ja denn Unterschied zu meinem Zwerghamster spüren können! :lachtot:


    Ich mag:
    Labrador Retriever (soll nicht so riechen wie ein Goldi)
    Labradoodle
    Goldendoodle
    weißer Schäferhund


    Kommen diese Rassen auch für einen Anfänger in Frage, der irgendwann genug Erfahrung mit TH-Hunden gesammelt hat?


    Ich habe noch eine Frage:
    Wie lange muss man einen Welpen prägen, bis er mich als Rudelführer ansieht! Nicht, dass jemand anders aus meiner Familie Nr. 1 wird!
    Ich meine, ich kann vielleicht eine Zeit mir frei nehmen und mich nur dem Welpen widmen, aber langfristig wird der Hund ja auch Zeit mit anderen Familienmitgliedern verbringen.


    Lieben Dank für Eure Hilfe!


    PS: bin auch für andere Rassen offen!

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  • Naja, irgendwie hast Du zwar einige für mich merkwürdige Ansichten, aber jedem das Seine. :D


    Ich bin kein Fan von den Doodles, da sie für mich überteuerte Mischlinge sind, die wie alle Mixe Ü-Eier sind. Aber auch da gehen die Meinungen auseinander.


    Ansonsten sind die von Dir genannten Rassen durchaus auch für Anfänger geeignet, aber ein Labrador hat halt andere Ansprüche an seine geistige Auslastung als ein Weißer Schäferhund. Was möchtest Du denn mit Deinem Hund machen?


    Ich würde noch den Collie vorschlagen.


    Für die meisten Hunderassen, insbesondere den oben genannten, gibt es nicht DEN Rudelführer (ist eh ein Unwort), sondern sie schließen sich allen Leute, die sich als geeignet ausweisen, an. ;)


    Und das hat weniger mit der Zeit zu tun, die man mit ihnen verbringt, als vielmehr mit der Kompetenz, sie richtig körperlich wie geistig auszulasten und ihnen eine konsequente liebevolle Erziehung zu bieten.

    42 ist das kürzeste und bekannteste Zitat und die Antwort auf alle Fragen.

  • Alle deine benannten Rassen müssen mehr als 2.5h am Tag beschäftigt werden. Man kann den Hund ja nicht einfach ausschalten, vorallem nicht, wenn es ein Junghund ist. ;)


    Ich persönlich habe einen Labradormischling, der schon sehr beschäftigt werden will. Tut man es nicht, macht er Dummheiten, oder kommt nicht zu Ruhe, wenn er keine Möglichkeit hat physichen UND psychischen Dampf abzulassen. Er muss mit anderen Hunden spielen können, mit mir und auch geistig gefordert werden, mit Denkspielchen. Ich habe da auch nicht jeden Tag Lust zu, aber ich habe ihn geholt, also muss ich mich drum kümmern.


    Zitat

    Wie lange muss man einen Welpen prägen, bis er mich als Rudelführer ansieht! Nicht, dass jemand anders aus meiner Familie Nr. 1 wird!


    Hunde sehen den Menschen als Rudelführer, der sich wie ein Rudelführer benimmt. Das hat nichts mit Prägung zu tun. :) Aber man erreicht schon sehr viel, in dem man sich viel mit ihm beschäftigt (die Ausbildung, Spiel, Füttern etc) aber selbst dann ist es kein Garant das man der absolute Rudelführer ist. :)

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  • n Hund mit solchen Eigenschaften wollte ich auch immer und jetz hab ich
    Lilly :p


    ja ich find auch das deine genannten Rassen gut als Familienhunde
    geeigenet sind.
    Nur beim Labrador würde ich mich nach nem guten Züchter umschaun,
    den für mich sind es grade ziemliche Modehunde.
    Aber sie sind auch meistens brav und zuckersüüüß.


    lg Meike mit Lilly

  • Hallo,


    ja, den Collie hatte ich vergessen! ;-)


    Danke für Deine Antwort!


    Also außer dass ich den Hund am liebsten 24h bei mir hätte und mit ihm kuscheln will, will ich auch Spaß mit ihm haben!
    Also ich will mit ihm Fahrrad fahren können, joggen, Apportierspiele machen und auch für mich interessante geistige Beschäftigung machen mit ihm, ohne gleich jeden Tag auf einen speziellen Hundespielplatz zu müssen!
    Also ich muss die Beschäftigung auch ohne Fremde Hilfe hinbekommen!
    Und er muss in der Zeit, wo er z.B. nur bei meiner Oma ist, auch mit Hundespielzeug zufrieden sein, meine Oma z.B. kann nicht ihm rumrennen gehen. Also nicht 24h Action, es muss auch mal Ruhephasen geben.


    Ok, dann nehmen wir die Mischlinge weg, will schon wesensfeste Hunde haben.


    Hey, also dass mit den an alle Familienmitglieder anschließen ist ja schon mal sehr gut!


    Hi Meike,


    was ist denn Lily für ein Hund?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo StarshipVoyager!
    Als ich 30 wurde konnte ich mir auch endlich den Wunsch erfüllen,einen Hund zu belommen. Mein erster Hund war und ist immer noch eine schwarze Labrador Seniorin :D Mitlerweile ist sie 13 Jahre und ich kann einen Labrador nur empfehlen.
    -Sie ist suuuuper treu.
    -Sie ist sehr lieb zu Fremden.( Kommt natürlich darauf an wie man mit einem Hund arbeitet.)
    -Sie war schnell stubenrein (lass dir Tips geben wie man einen Hund am besten stubenrein bekommt (z.B.Hundebox)
    -Wenn man hochwertiges Futter gibt braucht man nicht so oft zum Ta. wurde mit vor 13 Jahren gesagt und es stimmt.
    Mit 2,5 Std auslauf kommst du auch Masse hin. Labradore sind intelligent man kann auch gut Kopfarbeit anbieten wenn mal schlechtes Wetter ist :-))
    Ich würde nur einen Welpen nehme.
    Mit der frage von der Prägefase würde ich sagen das der Welpe in jedem Alter geprägt wird. Aber da kann dir sicher ein anderer was zu schreiben der davon mehr Ahnung hat :D

  • also nicht agressiv und lieb zu fremden, das liegt dann ja an dir ihn so zu erziehen das er so wird.


    Bedenke das ein sehr Intelligenter Hund auch Geistig sehr gefordert werden möchte.
    Er möchte ebenso mit dem Kopf, wie mit dem Körper arbeiten. Und das kostet auch zeit.
    Im übrigen wirst du schlecht einen Hund finden der nur 2.5 std am Tag beschäftigt werden will und ansonsten nur tot in der ecke liegt wo man ihn nicht sieht oder hört.
    Und das der Hund immer stubenrein ist kann dir keiner garantieren, da muss nur mal ne blasenentzündung kommen und er muss alle 2 minuten.

  • Die genannten Rassen können schon passen. Wobei die "Doodles" ja "nur" Mischlinge sind... Da wird es eher schwerer zu unterscheiden, wer das schnelle Geld mit "neuen, tollen Designer-Rassen" machen will und wem es wirklich um Gesundheit und Wesen geht... Gut hinschauen beim Welpenkauf :^^:


    Aber Pudel oder Golden/Labrador Retriever könnten schon passen. Der weiße Schweizer Schäferhund ist eher was distanzierter Fremden gegenüber, auch eher was beschäftigungsintensiver und sensibler.


    Was ist denn mit gemütlicheren Rassen wie z.B. dem Berner Sennenhund?


    Retriever kommt von retrieve = zurück bringen. Die Hunde wurden für die Arbeit nach dem Schuss gezüchtet, apportieren für ihr Leben gern und sind meist sehr wasserliebend. Dummy-Arbeit würde sich da anbieten. Viele glauben es zwar nicht (mehr), aber eigentlich sind es Arbeitshunde... 2,5 Stunden am Tag können reichen, wenn der Hund in der Zeit wirklich was zu tun bekommt und nicht nur neben seinem Menschen her trottet.
    Retriever bringen auch eine Menge Haare und Dreck ins Haus ;) . Gerade ein junger Retriever ist auch nicht wirklich ruhig. Die Menschenliebe hat ebenfalls eine Kehrseite, da es oft nicht ganz einfach ist, dem Hund abzugewöhnen, jeden Fremden draußen überschwenglich zu begrüßen. Findet nicht jeder toll... Ein Pudel hat den Vorteil, nicht zu haaren. Beide Rassen sind sicherlich relativ freundlich und gut motivierbar mit dem Menschen zusammen zu arbeiten. Das heißt, wenn es schief läuft, such die Schuld lieber bei dir als beim Hund :p


    Wen der Hund als Haupbezugsperson annimmt, hängt viel davon ab, wer sich am meisten um ihn kümmert, mit ihm die Welt entdeckt, ihn füttert etc. . Aber es ist auch wichtig, souverän, einschätzbar und interessant für den Hund zu sein. "Rudelführer", hm, was verstehst du darunter? Es kann durchaus sein, dass ein Hund ein Familienmitglied für Spiele und zum kuscheln unschlagbar findet, aber sich in "schwierigen" Situationen an einem ganz anderen Familienmitglied orientiert und auf dieses auch besser hört. Es gibt auch kein Patentrezept, wie man den Hund ganz auf sich fixiert, er wird das selbst entscheiden. Zumal es eigentlich für den Hund besser ist, er hat mehrere Bezugspersonen, da du ja schreibst, auch andere Familienmitglieder kümmern sich um ihn...

  • Hallo,


    ich muss mich echt für die hilfreichen Beiträge bedanken!


    Also ich bin der einzige "junge" Mensch in dieser Familie für den Hund. Die anderen können "nur" spazierengehen! Realistisch werde ich wohl eine Stunde mit ihm intensiv draußen verbringen können, also jeden Tag bei jedem Wetter!


    Pudel finde ich auch toll! Mich stört nur, dass alle meiner Bekannten Pudel immer nieder machen wegen ihrem aussehen! Also wenn, dann nur Großpudel!


    Dieser Berner Sennenhund gefällt mir auch! Kannte ich nicht!
    Ich kenne halt nur die "typischen" Rassen! ;)
    Was heißt gemütlich? Weniger Beschäftigung trotz Größe? Hört sich ja nicht schlecht an, wenn man bedenkt, dass man nur begrenzt Zeit hat für eine aktive Beschäftigung.


    Und zu einigen Anmerkungen:
    Wie gesagt, stubenrein, solange der Hund gesund ist!


    Ich weiß, dass der Hund außer dem Auslauf sonst nicht in der Ecke ist! Aber er soll, wenn ich nicht da bin, auch glücklich sein, wenn er bei einem Familienmitglied spielen kann.


    Rudelführer: Ich will halt, dass der Hund, MEIN Hund ist, aber ich werde nicht die meiste Zeit am Tag mit ihm verbringen können, wegen Arbeit! Aber morgens werde ich kurz (20-30) raus gehen und füttern. Und abends kommt dann die intensive Beschäftigung von mind. 1h.
    So wie ich das plane, soll in der Zwischenzeit der Hund auch noch 1h normal Gassi traben, also spaziertempo, stöckchen etc. Ich kann z.B. von meiner Mutter, Tante, Onkel nicht verlangen, Beschäftigung zu machen, es sei denn, es wäre wirklich nicht aufwendig!
    Ich selbst werde in der 1h Powerstunde alles machen, was notwendig ist.
    Gerne auch länger, aber wie gesagt, man arbeitet 10-12h und man muss auch mal was für sich erledigen, wie Körperpflege, zum Arzt, ausgehen, einkaufen, sowas halt, und da kann ich nur 1 Powerstunde garantieren, die restliche Zeit muss Wuffi glücklich sein, in unserer Nähe zu sein.


    Also, wovon ich spreche ist Zukunftsmusik, aber realistische!
    Ich bin jetzt Student, und lebe weit weg von meiner Familie! Aber irgendwann kommt die Zeit, und dann will ich auf ALLES vorbereitet sein, was ich wissen muss, denn ich will NICHTS FALSCH MACHEN! ;)


    Im Moment schaue ich halt oft in mein Hundebuch, und wenn ich endlich den Sachkundenachweis mache, dann geht es hoffentlich regelmäßig zum TH! =)


    Also, Labrador ist ganz oben, aber dicht vom Pudel (wie sieht es bei diesem intelligenten Hund mit Beschäftigung aus?) und diesen Berner muss ich mir mal näher anschauen! :D


    PS:
    Heute auf ard oder zdf kommt ab 20:15 eine Sendung über Hundehaltung in der ganzen Welt, die ich aufnehmen werde und mich drauf freue! :p


    PS: Hui, der Berner ist ja riesig!!! (positiv ausgefrückt) Also er soll extrem viel haaren und sabbern! Und er will zwar nicht rennen, aber auch beschäftigt werden! Aber schöner Hund!

  • Weißt du,


    Wenn du erstmal regelmäßig im Tierheim bist,
    kannst du dir alle Rassen gleich aus dem Kopf schlagen. :D


    Da findet irgendein Hund zu euch und wenn er dann fiept und den Schwanz einzieht, wenns zurück in den Zwinger geht, und sich nach euch hilfesuchend umschaut, dann kannst du jeden Rassehund vergessen =)


    Da sitzen so geeignete, tolle Familienhunde, manche mit mehr Erziehung, manche mit weniger aber alles absolute Schätze.


    Ein Tipp: Nimm eine Schlepp- oder Flexileine mit, ein Spieltau und Leckerlies .


    LG Jana

    Hunde kommen, wenn sie gerufen werden. Katzen nehmen die Mitteilung zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück


    Mary Biy

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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